Top-News

Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
Pullman City in Eging am See: Hier klicken fuer weitere Infos!
Beiträge des Monats: November 2006
[20. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Keith Urban: Love, Pain & The Whole Crazy Thing

Der smarte Sänger, der den Einstieg ins Musikgeschäft mit dem Genre “Country Music” begann, hat sich mit seinem aktuellen Werk “Love, Pain & The Whole Crazy Thing” sehr weit von seinen Wurzeln entfernt. Wem die Alben “The Ranch”, “Keith Urban” und Teile von “Golden Road” noch im Ohr klingen, sollte nicht allzuviel “Country” erwarten, denn bei “Love, Pain & The Whole Crazy Thing” handelt es sich eindeutig um Rock & Pop.

Wenig bis keinerlei Countryeinflüsse sind mehr zu verzeichnen, das einzige wirkliche Countrystück “Raise The Barn”, welches Keith Urban im Duett mit Ronnie Dunn (Brooks & Dunn) einspielte, fehlt auf der für den europäischen Markt abgespeckten CD gänzlich. Wieder einmal wurde der Fan um einen Song betrogen, wie ich finde sehr unglücklich, denn der Musikliebhaber sollte selbst entscheiden, ob er weiter klickt, oder die CD durchhört.

» weiterlesen

[20. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Getreu dem Motto “While Most Musicians Are Playing In Bars, Johnny Cash Is Playing Behind Them …” wurde am 24.02.1969 im “San Quentin” Gefängnis bei San Francisco eins der besten Konzerte aufgenommen, das jemals in einem Gefängnis stattgefunden hat. Vor einem Publikum von 2.000 Häftlingen und deren Wärtern lieferte Johnny Cash eine Show ab, die das überaus erfolgreiche Konzert im “Folsom Prison” vom Vorjahr noch bei weitem übertraf. Mit der Hilfe seiner Freunde wie Carl Perkins, der Carter Family & den Statler Brothers machte Mr. Cash diesen Abend für alle Insassen zu einem unvergesslichen Ereignis.

Nun erscheint mit “Johnny Cash at San Quentin – The Legacy Edition” zum ersten Mal das komplette ungekürzte Konzert in einem einzigartigen Package: 2 CDs randvoll mit den größten Hits des Man in Black; 38 Live-Tracks, 13 davon bisher unveröffentlicht; 1 DVD mit der einstündigen, ebenfalls unveröffentlichten TV-Dokumentation des Konzerts von ’69; 32 seitiges Booklet mit raren Fotos der kompletten Show. Das hochwertige DigiPack und die PVC O-Card runden diese Legacy Edition perfekt ab. Nie zuvor war man mehr Teil dieses Cash Konzerts, als mit “Johnny Cash at San Quentin – The Legacy Edition“.

» weiterlesen

[18. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Ihre Namen sind Jennifer Nettles und Kristian Bush. Sie nennen sich Sugarland und sind das derzeit vermutlich heißeste Country-Duo. Mit ihrem ersten Album bereits machten sie Furore. Mit einer modernen, knackigen Musik weit weg von “Straight Country”. Ihre aktuelle CD setzt den Kurs fort und geht noch einen Schritt weiter. Bewusst und rasant steuern sie andere Musikrichtungen an, nehmen überall ein wenig davon mit, um Alles zu einem Cocktail zu mixen, den man nirgends recht einordnen kann.

Da die meisten der Songs auch noch aus der eigenen Schmiede stammen, darf man schon von einem “Sugarland Sound” sprechen, in dem sich unüberhörbare Spuren finden von R & B, Soul, Rock-Pop, Blues aber nicht zuletzt auch und vor allem “Uptown Country”. Eindeutig steht im stimmlichen Vordergrund Jennifer Nettles. Das Album enthält den einen oder anderen Ohrwurm, den ich in den Single-Charts ganz weit vorne erwarte.

» weiterlesen

[10. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Da sind sie wieder, die Ober-Countryfizierer unseres Landes: The Twang! Die Band, die sich mit ihren eigenwilligen Interpretationen allseits bekannter Hits immer wieder wohltuend vom Musikalltag abhebt und mit einem übergroßen Augenzwinkern so manchen Klassiker durch den Countrywolf jagt, meldet sich mit einem frischen, akustisch ausgerichtetem Live-Album wieder zurück.

Musikalische Grenzen oder Respekt vor den Originalen kennen The Twang nur in Maßen. Stattdessen drehen sie berühmte Auswüchse jedes erdenklichen Genres komplett auf links und sorgen somit für Heiterkeit beim geneigten Hörer. So wird z.B. die legendäre von Gerry Rafferty besungene “Baker Street” kurzerhand vom regnerisch-grauen London rüber in die staubtrockene texanische Wüste verlegt. Oder Aerosmiths Rockklassiker “Walk This Way”, der in dieser Version problemlos in jedem Honky Tonk funktionieren dürfte. Herrlich abstrus ist auch die Fassung der Scorpions-Mauerfall-Hymne “Wind Of Change” ausgefallen. Unvorstellbar, wenn der Song damals in dieser Form gespielt worden wäre und noch heute diverse Fernsehberichte damit unterlegt werden würden.

» weiterlesen

[5. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Der ohnehin immer populäre Song, der ganz eng mit Johnny Cash verbunden ist, wurde durch den Film “Walk The Line” noch beliebter. Das Lied zieht sich wie ein roter Faden nicht nur durch die Karriere des “Man in Black”, sondern vor allem auch durch seine Beziehung zu June Carter. Um die Entstehung dieses Songs gibt es unterschiedliche Darstellungen. Gesichert scheint, dass June Carter die Idee dazu hatte, nicht eindeutig geklärt ist, ob sie das Lied speziell für Johnny Cash schrieb oder zumindest mit ihm im Hinterkopf. Das spielt letztlich auch keine Rolle, wichtig ist, was Cash daraus gemacht hat.

Johnny Cash war auch nicht der erste, der den Song aufnahm, der ursprünglich “Love’s Burning Ring Of Fire” hieß. Die erste und damit die eigentliche Original-Version nahm June Carter’s Schwester Anita auf. Im November 1962. Diese Aufnahme ist auf dem eindrucksvollen Bear Family Album “Ring Of Fire” von Anita Carter (BCD 15434) von 1989 zu finden. Im Booklet zur CD wird zum Entstehen des Songs einiges berichtet. Danach war June Carter 1962 erstmals mit Cash auf dessen Tour unterwegs. Mit dabei auch Merle Kilgore, der nur einige Häuser entfernt von June Carter wohnte.

» weiterlesen

[5. November. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

In Nashville ist eine neue Zeit angebrochen. Eine Zeit, in der namhafte Countrykünstler ihre CDs in Eigenregie auf kleinen Independent-Labels veröffentlichen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Die einen wagen diesen Schritt aus freien Stücken, die anderen wurden von ihren ehemaligen Plattenfirmen mangels befriedigender Verkaufszahlen vor die Tür gesetzt und sehen das nun als ihre einzige Möglichkeit an, wieder eigene Platten veröffentlichen zu können. So auch im Falle von Tracy Byrd. Anfang der 1990er Jahre stand er bei MCA Records unter Vertrag, wechselte dann 1999 zu BMG, wo er zuerst auf Arista, dann auf RCA und schließlich auf BNA jeweils ein Album veröffentlichte, und steht jetzt mit seinem eigenen kleinen Label Blind Mule Records (im Vertrieb von A2M) am Anfang eines neuen Kapitels seiner Karriere.

» weiterlesen