Top-News

Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
Pullman City in Eging am See: Hier klicken fuer weitere Infos!
Beiträge des Monats: Juli 2007
[20. Juli. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Fast drei lange Jahre haben sich The Twang für ihr drittes Studioalbum Zeit gelassen. Grund dafür war u.a. auch die Schließung ihres Labels XXS Records. Nachdem die beiden 2005 und 2006 zur Überbrückung der Wartezeit eingeschobenen Live-Alben nur im Eigenvertrieb der Band erschienen sind, hat man jetzt für “Twang ‘Em High” wieder den früheren Vertriebspartner Indigo gewinnen können. Das Album wird also wieder ganz regulär überall erhältlich sein und nicht mehr nur über die bandeigene Homepage. Vertriebstechnisch gestärkt und musikalisch gerüstet begeben sich die norddeutschen Cowboys nun auf ein neues Abenteuer durch den wilden Westen der Musikgeschichte. Wie immer mit einer Mischung aus übergroßem Augenzwinkern und überzeugendem Fachverständnis holen sie sowohl allseits bekannte Klassiker als auch diverse Songs der Neuzeit von ihren Pferden und nehmen sie mit auf einen wilden Ritt durchs Twangland.

» weiterlesen

[15. Juli. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Die deutsche Country-Legende Larry Schuba und seine Mannen von Western Union erfreuen sich, auch nach über 40 Jahren Bühnenpräsenz, noch allergrösster Beliebtheit. Das liegt zum einen natürlich am Bandleader Rolf “Larry” Schuba, der wie kein zweiter Gefühle, Momente und auch das alltägliche Leben, in wunderbare Songs packt und natürlich ebenso an seiner Band, die nicht nur ihren “Job” macht, sondern mit ihrem “Boss” eine gut laufende Einheit bildet. Das ist genau der Grund, warum viele Fans, die meisten über viele Jahre hinweg, der Berliner Formation so viel Aufmerksamkeit schenken. Mit ihrem aktuellen Silberling “Zeitreise” haben sie auf Altbewährtes und Neues gesetzt. Mit Hingabe und Liebe zum Detail entstand ein Album, welches eine Athmosphäre erzeugt, der man sich über “kurz oder lang” nicht entziehen kann.

Schon der Opener “Mississippi” – ja, der alte Pussycat-Klassiker – haut einen förmlich um. Da es sich im Original schon um einem Song im Countrygewand handelte, wird ihm jetzt, nach so vielen Jahren, endlich auch die richtige Instrumentierung zu teil. Und ehrlich, im Honky Tonk-Gewand klingt er besser als jemals zuvor. Selbst Pussycat-Sängerin Toni Willé findet, dass es die beste Version des Songs sei, den sie jemals hörte. “Rastloses Glück” ist ein Song im typischen Western Union-Sound, der davon erzählt, dass man mehr Kilometer auf der Autobahn unterwegs, als auf der Bühne war. “Von High Noon bis nach El Paso” nimmt uns die Band mit auf eine Zeitreise in den “Wilden Westen”. Sind wir nicht alle Fans von Bonanza, High Noon und dem großen Westernheld John Wayne? Natürlich, und deswegen satteln wir die Pferde und lassen uns von dem Western-Swing-Song mit auf die Reise vergangener Tage nehmen und die Weiten der Prärie durchstreifen – Yeehaw.

» weiterlesen

[11. Juli. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

DonnaEin Folkduo, die Einflüsse sind Old Time Music, Bluegrass, ein wenig die Hippie-Kultur, sicher Bob Wills, Hank Williams und Townes Van Zandt. Ihre Bühnenshow am Montag, den 21. Mai 2007 im Alten Sportheim Vöhringen-Illerberg war wieder ein wahres Schauspiel und ein Traum für alle, die ein offenes Ohr haben für musikalisch erzählte Geschichten und Gedichte, absolut virtuos in Szene gesetzt von Donna Henschell an Gesang und Fiddle, sowie Kelly Mulhollan an Gesang, Clawhammer Banjo, Gitarre und Mandoline. Mit drei ausführlichen Sets erfreuten Still On The Hill ihr Publikum, das die Kultstätte diesmal bedauerlicherweise nicht ganz gefüllt hat. Die Musiker fühlten sich aber wohl, trotz heftigen Gewitters unmittelbar vor dem Konzert lieferten sie ein Feuerwerk ab, das allen in bester Erinnerung bleiben wird.

Aus den Ozark Mountains in Arkansas kommen sie, Still On The Hill, Donna ist mit der Musik von Bob Wills und Hank Williams aufgewachsen, Kelly hat klassische Musik studiert und als er im Januar 1997 vom Tod seines Idols Townes Van Zandt erfahren hatte, sogar ein Lied geschrieben, das ihm gewidmet war: “Could I Borrow That Arrow”, könnte ich den Pfeil mir ausleihen, der Dein verwundetes Herz durchbohrt hat, der Dich Lieder schreiben ließ, die Dich einmalig machten? Kurzgeschichten sind oft die Lieder von Still On The Hill, meist haben sie eine Botschaft wie “Du kannst die Toten nicht zurückbringen, also, weshalb weinst Du? Lebe besser Dein Leben, solange Du die Chance hast, es zu tun”. Ihr Vortrag ist natürlich und lebendig, bewegt und schön, zwingt zum Zuhören, eröffnet neue Welten.

» weiterlesen

[10. Juli. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Seien wir doch mal ehrlich, den tornado-artigen Erfolg des ersten Albums, “Horse Of A Different Color” und die damit verbundene Furore rund um ihre Person werden Big & Rich wohl nie wieder toppen können – oder zumindest nicht allzu schnell. Man soll ja schließlich niemals nie sagen. Das neue Werk, “Between Raising Hell & Amazing Grace”, jedenfalls ist schon mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Die beiden machen diesmal glücklicherweise nicht mehr den Fehler wie beim zweiten Album, “Comin’ To Your City”, wo sie versuchten mit aller Gewalt noch ausgeflippter und überdrehter als auf dem Vorgänger zu wirken, sondern schlagen ein komplett neues musikalisches Kapitel in ihrer Karriere auf. Das Album ist aufgeteilt in zwei “Seiten”, von denen die erste komplett aus ernsthaften und nachdenklichen Songs besteht, die meist im Balladentempo gehalten sind. So etwas kannte man in diesem Ausmaß bisher noch nicht von den beiden Revoluzzern des Genres Country, denn bis auf wenige Ausnahmen ließen sie sonst immer mit Vorliebe die Klamauk-Rabauken raushängen.

Und noch eine Besonderheit gibt es auf dieser CD. Zum ersten Mal in der Geschichte des Duos haben sie sich bei einigen Titeln für Fremdkompositionen entschieden, an denen keiner von beiden beteiligt war. Außerdem hat Big Kenny diesmal einen erheblich größeren Songanteil beigesteuert, als es noch auf den letzten beiden Alben der Fall war. Von ihm stammen u. a. auch der mit Lebensweisheiten gespickte Titelsong des Albums und das besonders schön ausgeschmückte “Eternity”, das mit einem A-Capella-Intro von Soulsänger John Legend eingeleitet wird. Wer da keine Gänsehaut bekommt, hat keine Haut! Aber genug davon.

» weiterlesen

[9. Juli. 2007 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Es gibt ganz einfach Lieder, die zwar nie ein großer Hit wurden, die aber immer wieder aufgenommen wurden, weil sie etwas Besonderes haben. Der große Songschreiber Hank Cochran hat Beides aufzuweisen. Eine Reihe seiner Songs wurden nicht nur echte Hits sondern sogar Klassiker. Andere seiner Werke sind weniger bekannt aber immer mal wieder auf einem Album zu finden. Cochran ist zudem in der Lage, Lieder aufgrund eigener Erlebnisse zu schreiben aber auch ohne bestimmten Anlass.

Dieser Song war nicht nur eine No.1 sondern er taucht auch Jahrzehnte nach seiner Entsehung noch auf neuen Produktionen auf. Hintergrund ist in diesem Fall ein ebenso einschneidender wie schmerzliches Erleben des Autoren. Dennoch nennt er es als eines jener Lieder, das ihm besonders ans Herz gewachsen ist. Und er ist froh, dass die Zeit die Wunden einigermaßen geheilt hat und dieses Lied sie nicht stets wieder neu aufreißt. Frei übersetzt heißt der Titel soviel wie “Kannst Du nicht aufhören, mir Schmerz zuzufügen?”.

» weiterlesen