Beiträge des Monats: November 2007
Auch in dieser Woche kämpft Tommy Roberts Jr. (mit bürgerlichem Namen Mario Strohschänk) um eine weitere Runde bei “SSDSDSSWEMUGABRTLAD” (TV Total, Pro Sieben). Durch die große Unterstützung seiner Fans in den vergangenen Wochen beim Televoting, hat er bereits die dritte Finalrunde (die letzten sechs Teilnehmer) erreicht. Nun soll’s natürlich erst recht weitergehen. Am heutigen Donnerstag, den 29. November 2007, wird Tommy (Mario) einen Titel von Garth Brooks (If Tomorrow Never Comes) interpretieren. Als prominentes Jurymitglied begrüßt Stefan Raab diese Woche die beliebte Komikerin Anke Engelke. Wer den sympatischen Sänger unterstützen möchte, sollte die Sendung auf keinem Fall verpassen und sich beim “Voting” beteiligen.
US-Mega-Star Garth Brooks will im nächsten Jahr ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Opfer der schrecklichen Waldbrände in Kalifornien geben. Es soll am 26. Januar 2007 im Staples Center in Los Angeles 07 stattfinden. Übrigens ist seine DVD & CD-Box “The Ultimate Hits” die neue Nr. 1 der aktuellen Billboard-Country-Album-Charts.
Das Duo The Wreckers wird am 4. Dezember 2007 das CD & DVD-Set “Way Back Home: Live From New York City” veröffentlichen. Das Set enthält “Leave the Pieces”, “My, Oh My” und “The Good Kind”. Ausserdem noch drei nagelneue Titel. Michelle Branch und Jessica Harp sind übrigens zurzeit “Opener” bei Keith Urban. Für ihre Debüt-CD “Stand Still, Look Pretty” wurden die beiden Mädels mit Gold ausgezeichnet.
Die amerikanische Musiklegende Stevie Wonder will, dass ein Country-Künstler ins Studio geht und seinen Song “Signed, Sealed, Delivered (I’m Yours)” im Countrystil aufnimmt. Händeringend sucht der blinde Superstar nach Musikern aus dem Genre, damit sie ihn so schnell wie möglich “covern” und der Song an die Spitze der Country-Charts schießt. Er sagt: “Ich denke wirklich, dass der Song ein Country-Hit werden könnte. Da wird sich doch einer finden, oder?”
Die amerikanische Sängerin Beyoncé Knowles (26) will ein Country-Album aufnehmen. Grund für das ihr eher untypische Musik-Genre “Country”, scheint der gemeinsame Auftritt bei den diesjährigen American Music Awards 2007 mit dem Country-Duo Sugarland gewesen zu sein. Das berichtet ganz aktuell die Internetausgabe der “Sun”.
So schnell kann das gehen. Hier ist bereits Album Nummer 3 vom frisch gebackenen Grand Ole Opry-Mitglied Josh Turner. Das Vorgängeralbum bescherte ihm den endgültigen Durchbruch mit zwei dicken No.1 Hits im Gepäck, dem Titelsong, “Your Man”, und dem bluegrassigen “Would You Go With Me”. Kein Wunder also, dass er die neue CD selbstzufrieden “Everything Is Fine” getauft hat. Da scheint momentan wirklich alles ganz nach seinen Vorstellungen zu laufen – und damit das auch vorläufig erstmal so bleibt, hat er sich bei den zwölf neuen Songs diesmal ganz besonders ins Zeug gelegt. Seinem traditionellen Stil bleibt er dabei weiterhin unverändert treu. Das freut den geneigten Hörer und Fan und unterscheidet Josh Turner erfreulich von vielen seiner Kollegen, die sich mit steigendem Bekanntheitsgrad immer weiter von ihren musikalischen Wurzeln entfernen.
Bereits der Opener und gleichzeitiger Namensgeber des Albums versprüht eine ungemein entspannte und doch dynamische Country-Frische mit unverfälschten, puren Fiddle-Klängen wie man sie sich viel öfter auf aktuellen Country-CDs wünschen würde. Die bei Josh Turner inzwischen fast schon obligatorische Portion Religion lässt der Song selbstverständlich auch nicht vermissen. Ein Komplettpaket also, das in drei Minuten all die Elemente aufzeigt, die Josh zu Turner machen. Während die erste Singleauskopplung, “Firecracker”, im Großen und Ganzen eher leichtverdauliche Chartkost präsentiert, entpuppen sich vor allem die langsameren Songs des Albums als besonders tiefgängig und intensiv. Allen voran die beiden Duette “Another Try” mit Trisha Yearwood und “Nowhere Fast” mit Soul- und R’n'B-Sänger Anthony Hamilton. Beide Songs bestechen durch wunderschöne Harmonies, wobei “Nowhere Fast” bei allem Countrytum eine perfekte Melange mit Soul-Elementen eingeht. Ein absolut großartiges und zeitloses Musikerlebnis! Sehr schön ist auch “The Longer The Waiting (The Sweeter The Kiss)” geworden, bei dem einige keltische Instrumente unaufdringlich die faszinierende Stimmung des Songs untermalen. So etwas kann auch nicht jeder singen. Dazu muss man schon das gewisse Etwas verkörpern, eine gewisse Würde mitbringen – und das tut Josh.
In dieser Woche kämpft Tommy Roberts Jr. (mit bürgerlichem Namen Mario Strohschänk) um eine weitere Runde bei “SSDSDSSWEMUGABRTLAD” (TV Total, Pro Sieben). Durch die große Unterstützung seiner Fans beim Televoting hat er bereits die zweite Finalrunde erreicht. Nun soll’s natürlich weitergehen. Am kommenden Donnerstag, den 22. November 2007, wird Tommy (Mario) einen Titel von Tim McGraw interpretieren. Als prominentes Jurymitglied begrüßt diese Woche Stefan Raab die Frontfrau der Band Silbermond Stefanie Kloß. Wer den sympatischen Sänger unterstützen möchte, sollte die Sendung auf keinem Fall verpassen und sich beim “Voting” beteiligen.
Unglaublich aber wahr – vor knapp drei Jahren war Carrie Underwood noch ein unbekanntes Mädchen, für die sich kaum ein Mensch im Musik-Business in den USA interessierte. Doch in der Gegenwart gehört die attraktive Sängerin zu den ganz großen Stars. Innerhalb von 14 Tagen wurde sie mit zwei “American Music Awards” und drei “CMA Awards” ausgezeichnet, das zeigt sehr eindrucksvoll welches Level, bzw. Niveau, die Sängerin mittlerweile erreicht hat. Ihr Album “Some Hearts” wurde mit sechsfachen Platin ausgezeichnet und ihr aktuelles Album “Carnival Ride” schickt sich ebenso an, ein Bestseller zu werden. Zurzeit macht die hübsche Sängerin Zuhause ein paar Tage Pause um ein wenig Stress abzubauen, um dann wieder fit für die vielen Promoauftritte zu sein.
Weitere Infos finden Sie hier: Carrie Underwood (New Artist Spotlight)
George Strait schwimmt seit Jahren auf einer unglaublichen Erfolgswelle. Mit jedem seiner Alben trifft er den Geschmack der Fans. Für die ist er ausrechenbar, denn man weiß genau, was man von ihm bekommt. Grundsolide, erstklassig produzierte, unterhaltsame Country Music. Keine Experimente, keine Abstecher in andere Gefilde. Damit reiht Strait einen Hit an den anderen.
Nach seiner “50 Number Ones” Collection folgt hier eine Zusammenstellung von Songs, die zwar erstaunlicherweise nicht Platz 1 erreichten, gleichwohl aber zu Publikumslieblingen wurden. Das Album spricht für sich und Jeden an, der schnörkellose Country Music der letzten 25 Jahre von einem Künstler bevorzugt, der sein Handwerk wie kein anderer versteht. Ich kann mich noch gut an 1981 erinnern als George Strait mit seiner Single “Unwound” die Bühne des Erfolges betrat.
Es bleibt dabei, richtig “saftige”, kernige traditionelle Country Music mit Fiddle und Steel Guitar kommt oft von kleinen Plattenlabeln, den so genannten “Indie’s”. Der Texaner Jeff Griffith bietet reichlich davon auf seinem Debütalbum, das von keinem geringeren als Joe Stampley (genau, der ehemalige Hitsänger und Duettkumpel von Moe Bandy) produziert wurde.
Griffith lernte sein Handwerk in den Honky Tonks von San Antonio bis Houston. Was er zuvor bei Familienfesten probiert hatte, klappte auch vor etwas größerem Publikum. Gleichwohl hielt er sich an die traditionelle Lebensweise, er heiratete seine Schulfreundin, hatte bald eine Familie und baute sich eine florierende Firma im Baugewerbe auf. Als Joe Stampley auf Griffith aufmerksam gemacht wurde, war der sofort begeistert. Ergebnis ist nun dieses prächtige Album, das jedem Country Fan runter gehen muss wie Öl. Zwar ging man dafür auch in Nashville ins Studio aber mit der festen Absicht, Jeff Griffith so singen zu lassen wie er es auf der Bühne auch tut. Richtig gemacht! Stampley kommentiert: “Wenn man einen guten Song mit einer so bärenstarken Stimme verbindest, dazu die richtigen Musiker, dann kann dabei nur Gutes rauskommen.”
Gut eineinhalb Jahre ist es jetzt her, als die Bakersfield-Legende Buck Owens am 25. März 2006 plötzlich und erwartet starb. Solche Todesfälle von Countrylegenden sind ja immer wieder ein willkommener Anlass für andere Musiker, um in Form von Tribute-Alben dem Verstorbenen noch einmal ausgiebig zu huldigen. Selbstverständlich verhält es sich im Falle von Buck Owens nicht anders. Und so verwundert es nicht, dass jetzt – nach Jann Browne (“Buckin’ Around”) und den Derailers (“Under The Influence Of Buck”) – mit Dwight Yoakam bereits der dritte Künstler auf Albumlänge das musikalische Schaffen vom guten alten Buck noch einmal aufbereitet und in seiner ganz eigenen Art und Weise neu interpretiert. War es bei Jann Browne noch ungewohnt, die bekannten Songs gesungen von einer Frau zu hören, und hielten sich die Derailers insgesamt viel zu nah an den Originalen, schafft Dwight Yoakam – inzwischen selbst schon eine lebende Legende – die perfekte Gratwanderung zwischen tiefem Respekt und typisch Yoakam’scher nasaler Hochnäsigkeit.
Die stärksten Momente bietet dieses Album ganz klar bei den Balladen, denen die Neubearbeitung merklich gut getan hat. Sei es nun “Only You”, “Crying Time”, “Your Tender Loving Care” oder “Together Again” – alle wurden sie ein wenig entstaubt und etwas zeitgemäßer aufbereitet. Aufbereitet, aber selbstverständlich ohne dabei den ursprünglichen Geist, den die Versionen von Buck selbst ausgemacht haben, aus den Augen zu verlieren. Besonders herausragend ist auch “Under Your Spell Again” ausgefallen, das dermaßen “eingedwight” wurde, das man irgendwie gar nicht mehr an das Original denkt. Einen ähnlich starken und bleibenden Eindruck hinterlässt auch “Close Up The Honky Tonks”, das hier in einer prächtigen XXL-Fassung von über 6 Minuten vorzufinden ist. Aber damit nicht genug. Nicht nur die Spielzeit des Songs hat Dwight ausgedehnt, sondern auch die musikalische Identität des Originals. Weg vom klassischen Bakersfield-Shuffle und hin zu einem fast schon psychedelisch anmutenden Soundkostüm, an dem sicherlich auch viele Fans der Alt.Country- und Americana-Richtung ihre Freude haben werden. Das ist ohne Frage ganz großes Musik-Kino und zeugt nur einmal mehr von Dwights Klasse!
Bei ihrem ersten Weihnachtsalbum “Just In Time For Christmas” ließ sich Pam Tillis von unterschiedlichen Künstlern, darunter Willie Nelson und Nancy Wilson, beeinflussen und wandert auf dem schmalen Grat zwischen “Down Home” Country Music und vorstädtischen Liebesliedern. “Ich wollte einfach ein Weihnachtsalbum machen, das so bequem und vertraut wie Ihr Lieblingswinterpulli ist”, so die Künstlerin.
Nachdem sie zehn Jahre lang Weihnachtsshows gemacht hatte, wurde sich Tillis der Tatsache bewusst, dass diese Lieder sowohl ihre Lieblingslieder als auch die Lieblingslieder ihres Live-Publikums sind. “Silent Night”, “What Are You Doing New Year’s Eve”, “Pretty Paper” und “I’ll Be Home for Christmas” stellen lediglich ein paar der Zutaten dar, mit Hilfe derer Tillis diese köstliche Weihnachtsleckerei gezaubert hat.
Garth Brooks ist der Megastar der 1990er Jahre. Er hat die moderne Country Music geprägt wie kein anderer Musiker seiner Zeit. Seine Tonträger haben sich mehr als 100 Millionen Mal verkauft. In weniger als einer Dekade riss er das “leicht angestaubte Country-Music-Image” aus seinem Dornrösschenschlaf und bewies u.a. bei seinen Konzerten, dass auch beim “Country” die Show sowie die Musik eine Einheit bilden können. Sony BMG hat sich die Rechte an dieser CD & DVD-Box gesichert und am 09. November 2007 in Deutschland veröffentlicht.
Country-Mega-Star Garth Brooks zählt bis heute zu den erfolgreichsten Musikern der modernen Country-Musik. In den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, wagte er als einer der ersten die Mischung aus klassischen Country-Klängen (mit Fiddles, Banjos und Mundharmonika) und populären Musikelementen (mit Klavier, akustischen und elektrischen Gitarren). Seitdem gilt er als Wegbereiter der New Country-Ära: Künstler wie Shania Twain, LeAnn Rimes oder die Dixie Chicks wandeln noch heute auf seinen musikalischen Spuren.
In Ehren ergraut ist er inzwischen, eine der lebenden Legenden des Gitarren-Spiels. Wo hat der geborene Engländer mit Wohnsitz in Kalifornien nicht alles schon mitgewirkt. Von den Everly Brothers bis zur Earl Scruggs Revue, von Emmylou Harris’ Hot Band bis zu Buddy Holly’s Crickets sowie bei diversen Künstlern auch in der Rock Szene ist er zu hören. Eigentlich ist der Super-Musiker in erster Linie etwas für Musiker – gerade die aber müssen auf der Hut sein. Denn der Bursche ist so gut, dass selbst eingefleischte Gitarristen an ihrem eigenen Können zweifeln.
Bei den Aufnehmen zu diesem Album war Albert Lee völlig ungebunden, er wollte und konnte das festhalten, was ihm derzeit am Liebsten ist. Eine Momentaufnahme also und die fördert eine echte Überraschung zutage. Albert Lee war den Meisten nur als Gitarrist ein begriff, allenfalls auch – aber mit Abstrichen – als Sänger. Hier zeigt er zudem, welch richtig guter Pianist er ist. Klavier zu spielen hat er gelernt, ehe er in die Saiten griff. Wer ihn live mit seiner Band “Hogan’s Heroes” erlebt hat (auch in Deutschland ist er in diesen Tagen damit wieder unterwegs), der konnte ihn am Klavier natürlich bewundern. Die Songs dieser CD zeigen, dass Albert Lee völlig unterschiedliche Spielarten an diesem Instrument beherrscht. Er suchte sich dazu die passenden Songs aus, die man teilweise von anderen Interpreten kennt – beileibe nicht nur aus der Country Music.
Sugar Hill Records darf man als das führende Label für akustische Musik ansehen. Gern geht man dort auf Experimente ein, gibt Künstler eine Chance, die sonst kaum zum Zuge kämen. Musikalisch bewegt sich das Angebot oft zwischen Bluegrass, Folk, Country, Singer-Songwriter. Das ergibt oft eine aufregende Mischung. Wie dieses von Vanguard übernommene Album einmal mehr eindrucksvoll beweist.
Joan Osborne, in Kentucky geboren, ist eine erfahrene Künstlerin, die eigentlich nicht vor hatte Sängerin zu werden als sie eines Tages nach New York City ging. Dokumentarfilme wollte sie drehen, landete aber in der Roots-Rock-Szene. Sie blieb in der Musik hängen. Und begann, eigene Songs zu schreiben, die geprägt sind von ihren Erfahrungen, die sie u.a. während ihrer vielen Reisen bis hin nach Tibet machte.



