Country contra Linedance
31. März 2008 | Von Ulrike Rilke | Kategorie: Kolumnen & ReportagenDiese Frage wird aller Orts aufgeworfen, es entstehen hitzige Debatten und zum Schluß stehen sich die Menschen wortlos gegenüber. Als Countryfan durch und durch, aber auch als Veranstalter von Countryfesten und als Beobachter von vielen Events in den letzten zwei Jahren, habe ich mir eine Meinung gebildet. (Hauptsächlich war ich in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachen-Anhalt unterwegs.) Ich möchte versuchen sie Euch klarzulegen, ohne dass die eine oder andere Seite sich auf die Zehen getreten fühlt.
Es ist sehr schwer geworden, den Countrymusic-Fans und den Linedancern auf einem Fest gerecht zu werden. Dies liegt zum einen daran, daß immer mehr auf Non-Country-Music Linedance gelehrt wird und zum anderen daran, daß die Veranstalter keine klaren Linien ziehen. In den letzten Jahren geht die Entwicklung vom Country-Fest hin zum Linedance-Event und genau da scheiden sich die Geister.

Der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (11. bis 13. Juli) ist in jedem Jahr nicht nur der Höhepunkt der zehn Rennen umfassenden FIA-Europameisterschaft, sondern auch Anlass für Stars ganz anderer Couleur, den Fans ihre Aufwartung zu machen. Wenn der Abend dämmert und es die Fans hinunter in die Müllenbachschleife zieht, geben sie im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an. Denn dann ist Country-Time. Musik im Western-Ambiente ist Jahr für Jahr ein sehens- und hörenswertes Highlight der Veranstaltung am Nürburgring. Hier tummeln sich Alt und Jung. Allen Generationen und Geschmäckern wird das Musikprogramm gerecht. Am Freitag spielen bei der “Classic Country Night” Legenden wie Hillbilly Deluxe, Dagmar Lay D., Michael Lonstar und Tom Astor auf, am Samstag wird die “Rockin Country Night” mit Miss Behavin, Suzie Candell, The Twang und The BossHoss rockiger. Nicht zu vergessen das grandiose Feuerwerk, das den Nachthimmel der Eifel in allen erdenklichen Farben erstrahlen lässt.
Er gehört zu den ganz Großen der amerikanischen Country Music. 36 Mal waren seine von ihm gesungenen Songs ein No.1 Hit in den Charts – die Rede ist von Charley Pride. Heute ist ein besonderer Tag, denn die Country-Legende feiert seinen 70. Geburtstag. Erst im Februar wurde dem aus Mississippi stammenden Musiker eine große Ehre zuteil, er erhielt den Lifetime Achievement Award des Staates Mississippi. Bis zum heutigen Tag hat Charley Pride mehr als 70 Millionen Tonträger verkauft. Geboren in Sledge, Mississippi, begann seine Karriere (damals noch als Rock’n'Roll-Star) bereits in den 50er Jahren. Seine bekannteste Single “Kiss An Angel Good Morning” (1971), war nicht nur eine No. 1 in den Country-Charts, sondern auch in den Pop-Charts. 1971 wurde er von der CMA (Country Music Association) zum Sänger des Jahres, sowie zum Entertainer des Jahres gekürt. Im Jahr 2000 wurde er in die “Country Music Hall Of Fame” aufgenommen. Happy Birthday Mr. Charley Pride und “Alles Gute”.
Sie hat Millionen von CDs verkauft, unzählige Awards der amerikanischen Musikindustrie nennt sie ihr Eigen – doch das Beste wurde bis zum Schluß aufgehoben. Gestern wurde offiziell verkündet, das 
