Tracy Lawrence begeistert Fans in Hamburg
Aller Anfang ist schwer, das dachte Countrystar Tracy Lawrence sicher auch, als er eigentlich pünktlich ab 19:30 Uhr in Hamburg sein Debüt in der mit “Fabrik” geben wollte. Doch kam es am Ende (leider) anders als geplant. Der arme Kerl musste Stunden auf dem Münchener Flughafen verbringen, weil sein Flugzeug wegen des Sturmtiefs “Emma” nicht starten konnte. Das verzögerte den Terminablauf – die Fans waren die Leidtragenden, sie mussten über 1 Stunde bei “Hamburgwetter” vor der Fabrik ausharren, da Tracy verspätet ankam und somit auch seinen Soundcheck erst später beginnen konnte. Doch er versuchte die verlorene Zeit irgendwie wieder reinzuholen und mit rund 2 Stunden Verspätung begann dann ein Countrykonzert, wie man es in der Stadt an der Elbe schon lange nicht mehr erlebte.
Ein sichtlich gut gelaunter Tracy Lawrence betrat die Bühne und die Fans applaudierten überschwenglich. Nach den ersten Songs erklärte er dem Publikum was ihm in den Stunden vorher alles widerfuhr und entschuldigte sich dafür. Es war “höhere Gewalt” – ganz klar. Was sollte der sympatische Sänger, der im Bundesstaat Texas das Licht der Welt erblickte, auch tun? Letztendlich hielt sich die Verspätung in einem Rahmen, der auch für die 750 angereisten Fans OK war – die meisten von ihnen reisten ja ebenso von weither an und erlebten “Emma” ebenfalls hautnah. Der Sänger zündete ein Feuerwerk seiner größten Hits und natürlich ebenso Stücke aus seinem aktuellen Silberling For The Love. Die Fans waren begeistert und feierten ihren Star aus den USA.
Kurz vor Schluß des Konzertes bahnte sich noch ein Höhepunkt an. Die Band stimmte den Song an, auf den die Fans seit Beginn an warteten – “Time Marches On”. Jetzt kochte die Fabrik und fast jeder Fan im Saal sang lautstark den Text mit. Grund genug für Tracy beim Refrain zu stoppen und den Saal singen zu lassen. Was sich dann anbahnte, überraschte sogar ihn. Die Fans waren ziemlich textsicher und sangen den Song alleine bis zum Ende. Ein toller und aufregender Moment – für die Fans, aber auch für Tracy, dem ein paar Tränen in die Augen schossen – damit hatte er nicht gerechnet.
Nach dem Konzert gab Tracy Lawrence viele Autogramme und ließ sich mit seinen Fans ablichten. Nach ca. eineinhalb Stunden war dann auch das letzte Foto sowie das letzte Autogramm geschrieben. Ein toller Countryabend, mit einem sympatischen Tracy Lawrence, der verlauten ließ, dass er bald (2009) wieder nach Deutschland kommen wird. Da freuen wir uns drauf und verkürzen uns die Zeit mit For The Love.
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Ich bin stinksauer auf den Veranstalter, Karsten Jahnke ! Nie wieder Jahnke ! 1 Stunde in der Kälte stehen ? Dann kam der Kommentarautor aber sehr spät ! Wir haben 1,5 Stunden gestanden – andere noch länger. Soundcheck eben ! Nee – nicht wirklich ! Nach Einlass dann nochmals gut 45 Minuten: Check, Check – one,two, one two ! Und ich befand’ das Ergebnis des Soundcheck als ERBÄRMLICH: Hall ohne Ende auf dem Mikro – geht gar nicht ! Das war eine traurige Veranstaltung Herr Jahnke !
Man sollte dem Veranstalter nur so niedermachen, wenn man weiss, dass er auch für diese Sache verantwortlich ist. Wenn man das nicht weiss, und nicht alle Hintergründe kennt, dann sollte man sich zumindest erst einmal aufklären lassen. Klaro, es ist nicht gut gelaufen in HH, aber es hatte wohl seine Gründe, die nach meines Wissens mit Emma und mit der Fluggesellschaft zu tun hat… da kann ein Jahnke nix dafür…. Ich kann verstehen, wenn Du enttäuscht bist, aber richte Deine Wut bitte gegen diejenigen, die es verdient haben.
Im Gegenteil… ich muss Herrn Jahnke mal ausdrücklich loben, denn neben Bill von 4C ist er im Moment in Deutschland offensichtlich der einzige, der genug Eier in der Hose hat, um Countrymusik zu fördern und auch mal rote Zahlen zu schreiben für einen Traum, diese Musik an den Fan zu bringen….. Nenn mir sonst einen Veranstalter in Deutschland, der bereit ist, Konzerte von Lawrence, Leigh, Chesnutt, Martinez oder Wilkinsons zu machen, auch auf das Risiko hin, dass die Halle halb leer bleibt.
Also Karsten, weiter so… Tu Dein Bestes und zieh Dir nicht die Fehlerschuhe an, die Dir nicht passen.
Marc
Hallo Schubbi,
ich würde dir raten dich hier nicht so aufzublasen, denn Karsten Jahnke konnte für die Umstände 100%ig nichts.
Wem es interessiert was da alles schiefging, der sollte sich im Forum bei http://www.countrymusicnews.de (Dirk sei entschuldigt) die wahren Gründe anschauen, denn da hat sich der Tourveranstalter dieser Problematik gestellt.
Rene
Rene, wenn man “drüben” (Dirk, verzeih) den Thread liest, wie und in welcher Reihenfolge alles geschrieben wurde, dann kann ich den Eindruck nicht loswerden, dass Schubbi das “aufblasen” wichtiger ist als die Fakten und die Wahrheit… naja…
Marc
Deshalb habe ich den Verweis auf da “drüben” (sorry Dirk) auch geschrieben, denn da äußert sich der Tourveranstalter selbst und wenn man die Hintergründe dann auch weiß, sollte man sich nicht so aufblasen, sondern froh sein, dass diese Veranstaltung nicht abgesagt wurde.
Aber wer weiß, wie sich Schubbi dann wieder aufgeregt hätte (grins)?
Rene
Ich fand das ganze Konzert von vorne bis hinten vollkommen gelungen! Es ist ja ziemlich selten dass sich so ein Format wie Tracy Lawrence mal nach Hamburg begibt, ausserdem war es Samstagabend, da hat man doch eh frei und kann mal ein einen Moment warten, wenn es nicht anders geht. Kneipen waren auch genug da zum Aufwärmen. Das einzige was störte war die fehlende Steelguitar. Schade. Hab ich ihm aber schon selbst gesagt. bringt er nächstes Mal mit, hat er versprochen … Also weiter so!!
Na gut, die Akkustik war trotz des ziemlich langen Soundchecks nicht so toll, aber ich glaube, die Jungs haben
das Beste aus den Gegebenheiten gemacht. Sicher hat auch die lange Wartezeit etwas genervt, aber wenn man von lauter netten Leuten umgeben ist, läßt sich das ganz gut aushalten.
Die Stimmung während des Konzerts war doch super, die Spiellaune war da, obwohl die Jungs nur wenig Schlaf gekriegt hatten die Nacht davor. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen, auch wenn ich ‘ If the World had a Front Porch ‘ vermisst habe.
Dafür sind wir aber hinterher noch mit einigen gut gelaunten Countryfans über die Reeperbahn gebummelt.
War auch sehr lustig. ( Stimmt doch Beate und Dirk ) ???
Man sollte Dirk übrigens nicht alleine vor der Tür stehen lassen. :>)
P.S.: Übrigens ein sehr tolles Foto von Tracy.
Gruß Michael
Ich fand das Konzert obergeil.Wir waren extra aus Berlin angereist und es hat sich gelohnt.Klar haben wir auch vor der Halle gefroren.Aber einen echten Country Fan haut doch sowas nicht um
Ich fahre jedenfalls gern auch weiterhin durchs Ländle um gute Country Music zu hören.Ich hoffe,daß noch mehr Veranstalter den Mut haben,solche Events zu organisieren um dieser Musik auch in Deutschland mehr akzeptanz zu verschaffen.
Gruß Volker
Hallo Countryfreunde in HH,
es gibt in München auch so einen tollen Veranstalter, von hier kam übrigens Tracy Lawrence. Das Four Corners in Untermeitingen bei Landsberg. Schaut mal in die Homepage “http://www.fourcorners.de”
Grüße nach Hamburg
Franz
die Begleitumstände und Emma-Folgen waren sicherlich ein Handicap, aber die Ü-30 Party war eigentlich der ausschlaggebende Punkt, warum Tracy sein Programm nicht so wie in der Schweiz oder in Hintermeitingen durchziehen konnte. (2 sts und noch einige Stücke mehr- z.B. “If the World had a Front Porch” oder auch “Stars over Texas” oder “Rock and a Soft Place” konnten da aus Zeitgründen nicht gespielt werden. Ansonsten TOP TOP TOP. Weiter so Karsten Jahnke. Hol noch mehr Country Stars.
- und noch ne tolle Sache, wir haben ein paar neue Freunde dort kennengelernt (Jörg & Susanne- Ihr seid gemeint)- Da hat sich die Reise gleicht mehrfach gelohnt. Viele Grüße auch an “BuBu” von Western Wear aus Kassel. Wir kommen in Bälde in Euren Shop. .Jörg hat auch tolle Fotos geschossen. Schaut mal nach unter –> http://www.familyandfriends-linedancer.de
Gone Country Heidi + Klaus
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