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Es ging in den Knast: Sänger Randy Travis musste wegen öffentlichem Alkoholkonsums hinter schwedische Gardinen. » weiterlesen
Beiträge des Monats: Juli 2008
[31. Juli. 2008 | 15 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Dieser Negativrekord wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der deutschen Country-Szene. Ich will hier keine Schuldzuweisungen betreiben. Tatsache ist, dass die meisten jüngeren Countrymusik-Fans in diesem Land Gail Davies nicht kennen und mit ihrem Namen keinen einzigen Song verbinden können. Und dies obwohl Gail Davies mit 5 Top-Ten-Platzierungen in den Billboard Country Charts und weiteren 20 Platzierungen in den Top 30 zu den erfolgreichsten Country-Sängerinnen der 80er Jahre gehörte. Dass sie viele ihrer Hits selber geschrieben und produziert hat, erhöht ihre Bedeutung als Künstlerin natürlich.

Die Country-Freunde Kötz haben ihn ihrem Vorbericht zum Konzert von Gail Davies in Langenau (das am 19. Juli 2008 stattfand)  darauf hingewiesen, dass Gail Davies, gemessen an den Platzierungen ihrer Songs in den Billboard Country Charts, gleichauf mit der legendären Patsy Cline liegt. Warum ist diese großartige Sängerin und Songwriterin derart in Vergessenheit geraten, dass selbst bei einer guten und ausführlichen Vorankündigung ihr Konzert im traditionsreichen Münchner Rattlesnake Saloon, dem deutschen Country-Schuppen schlechthin, vor fast leerem Haus stattfand?

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[31. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die US-Band Black Crowes werfen der Countrysängerin  Gretchen Wilson (Redneck Girl, Here For The Party) vor, gegen geltendes Urheberrecht (Copyrightverletzung) verstossen zu haben. Worum geht’s? Wilson’s Song “Work Hard, Play Harder” soll eine Kopie von “Jealous Again” sein. Dieser sei bereits von den Black Crowes im Jahr 1991 veröffentlicht worden. Wie Billboard berichtet, haben die Black Crowes ihre Anwälte eingeschaltet, um auf den Verstoss aufmerksam zu machen. Die Single “Work Hard, Play Harder”, wird derzeit in Einspielern für die US-Show “”Saving Grace” (TNT) genutzt. Der Song soll auch auf’s nächste Studioalbum von Wilson. Die Anwälte der Black Crowes fordern eine schnelle Entscheidung, damit die leidige Angelegenheit, wie sie es nennen, schnell vom Tisch ist.

[31. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Tja, da haben Jennifer Nettles & Kristian Bush, kurz Sugarland, wirklich gut lachen. Ihr aktuelles Album “Love On The Inside” ist, wenn am kommenden Freitag die offiziellen Billboard-Charts veröffentlicht werden, die neue No. 1 bei den Country Alben. Doch damit nicht genug. Mit ca. 314.000 verkauften Einheiten in den letzten sieben Tagen, steigen sie zudem in den Billboard Top Album Charts (alle Genre) direkt hinter Miley Cyrus’ “Breakout” (knapp 361.000 Einheiten) auf Platz 2 ein. Es ist somit ihr höchster und erfolgreichster Albumstart ihrer Karriere.

Auch ihre aktuelle Single “All I Want To Do” steht schon auf dem Treppchen – Platz No. 2 in den aktuellen Billboard Hot Country Single Charts. Sugarland sind das zurzeit erfolgreichste Country-Duo. Mal sehen, was uns nächste Woche erwartet, vielleicht eine No.1 in den Single-Charts?

[31. Juli. 2008 | 6 Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Über 30 Jahre war der ursprünglich aus Bayern stammende Erich Doll (Banjo, Mandoline, E-Gitarre), festes Bandmitglied bei der wohl bekanntesten Band Deutschlands – der Hamburger Formation Truck Stop. Er schrieb zahlreiche Songs, u.a. “Der wilde, wilde Westen”, “Arizona, Arizona”, “Old Texas Town, die Westernstadt”, “Wenn es Nacht wird in Old Tucson”, für die “Cowboys von der Waterkant” und feierte große Erfolge (Goldene Stimmgabel, Super-Award der GACMF, Ehrenbürger von Arizona) mit seinen Kollegen.

Krankheitsbedingt musste er leider Ende Oktober 2003 die Band verlassen. Für viele Fans war dies eine schmerzliche Erfahrung, denn man mochte den Gitarristen sehr. Erich Doll lebt mittlerweile sehr zurückgezogen und hat seit seinem Ausstieg vor fünf Jahren keine öffentlichen Auftritte mehr absolviert. Einen lockeren Kontakt zur Band hält er aber weiterhin aufrecht. Heute, am 31. Juli 2008, feiert er seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

[30. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Ein Album in zwei Tagen aufnehmen, das hat Hal Ketchum geschafft. Sein neuer Silberling “Father Time”, der ab dem 9. September 2008 in die Läden kommt, wurde “Live” eingespielt. Nicht wie sonst üblich, jeder Musiker wird einzeln aufgenommen. Im Gegenteil, alle Musiker zusammen in einem Raum und es wird nach guter alter Session-Art eingespielt. “Da entsteht eine besondere Atmosphäre, die man sonst nicht erreicht. Es klingt ein wenig wie bei einem Live-Auftritt, das ist halt was Besonderes.” Ketchum weiter: “Ich möchte, dass sich vielleicht in 20, 30 Jahren die Menschen daran erinnern und es immer noch als ein spezielles Album von mir in Erinnerung haben.” Na, da darf man jetzt aber gespannt sein!

[30. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Kix Brooks und Ronnie Dunn, kurz das Country-Duo Brooks & Dunn, bekommen am kommenden Montag einen eigenen Stern auf dem berühmten “Hollywood Walk of Fame”. Beide sind über diese Auszeichnung sehr glücklich und werden selbstverständlich bei der Zeremonie anwesend sein. Der amerikanische TV-Moderator Dr. Phil McGraw wird die Laudatio halten. Für Statistiker: Der Stern von Brooks & Dunn, wird die Nummer 2.367 tragen und befindet sich, wo sonst, auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles.

[30. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Anfang August wird die neue Single “Everybody Wants To Go To Heaven” von Countrystar Kenny Chesney erscheinen. Es ist die erste Auskopplung aus seinem neuen Album “Lucky Old Sun”, welches am 14. Oktober 2008 veröffentlicht wird. Übrigens, der neue Silberling erscheint bei Blue Chair Records, Kenny’s eigenem Label. Allerdings wird das Album von seinem jetzigen Label BNA lizensiert. Ob in Zukunft generell seine Alben beim eigenen Label erscheinen, steht noch nicht fest. Zur Single: Man könnte es so beschreiben – Country trifft auf Reggae! Wer sich ein eigenes Bild von dem neuen Song machen möchte, sollte diesem Link folgen: Kenny Chesney – Everybody Wants To Go To Heaven

[30. Juli. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Neal McCoyHeute vor genau 50 Jahren erblickte Countrystar Neal McCoy als Hubert Neal McGaughey, Jr. das Licht der Welt in Jacksonville, Texas. McCoy wurde im Laufe seiner Karriere mit vielen Awards (u.a. Entertainer of the Year) und von der RIAA mit drei Platin- sowie einem Goldalbum ausgezeichnet. Seine Musikerlaufbahn verlief nicht nur immer steil nach oben, sondern blieb eigentlich kontinuierlich konstant.

Vor einigen Jahren versuchte er sich sogar als Plattenboss (905 Records), was im aber eher nicht so gut gelang. Seit über 25 Jahren ist er mit Ehefrau Melinda, mit ihr hat er zwei Kinder – Miki und Swayde, verheiratet. Neal McCoy tourt jedes Jahr durch die USA und lockt noch immer hundertausende Fans zu seinen Konzerten. Meistens fährt er sogar den eigenen Tourbus – ein echter “Allrounder”. In diesem Sinne: Happy Birthday und alles Gute für die Zukunft Mr. Neal McCoy.

[29. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die Tochter von dem in Deutschland sehr populären Country-Künstler Doug Adkins, tritt heute Abend in der NBC-Show “America’s Got Talent” auf. Katherine, so ihr Name, spielt sehr gut Piano und möchte mit ihrem Können die Jury (u.a. Piers Morgan, Sharon Osbourne) überzeugen. Die Show wird moderiert von David Hasselhoff und Jerry Springer. Der Gewinner bekommt 1 Million Dollar. Die Show ist in den USA ein sehr erfolgreiches Fernsehformat. Übrigens, diese Show ist eine englische Erfindung “Britain’s Got Talent” und einer ihrer prominentesten Gewinner ist Paul Potts (aktuell der neue Star der Telekom).

[25. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Wie die Dixie Chicks soeben vermelden, hat Martie Maguire eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Harper Rosie Maguire, so ihr Name, erblickte heute Morgen in Austin (Texas), das Licht der Welt. Mutter und Tochter sind wohl auf. Für die, die es genau wissen wollen: Die Kleine wiegt ca. 7 Pfund und ist 50,5 cm (groß). Martie und ihr Ehemann Gareth (seit 2001 verheiratet und haben bereits Zwillinge) freuen sich riesig über den Familienzuwachs.

[22. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die neunfachen Grammy-Gewinner Asleep At The Wheel feierten einen großartigen Erfolg im voll besetzten Four Corners in Untermeitingen, zwischen Augsburg und Landsberg gelegen. Am Montag, den 21. Juli brachten sie 2 Stunden lang Country Music mit Steel Guitar und Fiddle zu Gehör, Western Swing in Vollendung. Die siebenköpfige Band hat durchweg für Begeisterung gesorgt und erwies sich als 5 Mal besser, als die “average band”, die man überall hört.

Ray Benson und seine insgesamt siebenköpfige Band Asleep At The Wheel laufen bereits auf ihr 40-jähriges Jubiläum zu. Ihr Markenzeichen ist der Western Swing, der in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts insbesondere in Texas, Oklahoma und Kalifornien die beliebteste Tanzmusik darstellte. Bob Wills & The Texas Playboys hatten Musikgeschichte geschrieben, bis Mitte der 50er Jahre der Rock’n'Roll dem Western Swing den Rang ablief und die Musik sukzessive auf dem Rückzug war. Erst durch Schallplattenaufnahmen von Merle Haggard in den 60er Jahren, die dem “verdammt besten Fiddle Spieler der Welt”, Bob Wills, gewidmet waren, “A Tribute To The Best Damn Fiddle Player in The World”, kam eine neue Generation von Musikern und Fans auf den Geschmack. Asleep At The Wheel und Commander Cody & The Lost Planet Airmen waren die wichtigsten Formationen des Western Swing Revivals der 70er Jahre.

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[22. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Wenn am Freitag dieser Woche, die Billboard Hot Country Single Charts erscheinen, wird Countrystar Alan Jackson mit seiner aktuellen Single “Good Time”, den 33. No. 1-Hit seiner Karriere verbuchen können. Nachdem bereits der Song “Small Town Southern Man” eine Nummer 1 in den Charts war, folgt nun der zweite Streich. Beide Songs stammen aus dem äusserst erfolgreichen No. 1-Album Good Time.

[22. Juli. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

So hatte sich die “Neu-Country-Sängerin” Jessica Simpson ihr Debüt am vergangenem Wochenende beim “Country Thunder Festival” in Twin Lakes (US-Bundesstaat Wisconsin) wohl nicht vorgestellt. Bekleidet mit winzigen Shorts, Cowboy-Stiefel und einem weißen engen T-Shirt, versuchte sie mit einigen Coversongs (u.a. Willie Nelson, Shania Twain) und ihrer aktuellen Single “Come On Over”, die Fans auf ihre Seite zu ziehen. Doch die haben von ihrem Auftritt nicht sonderlich viel gehalten und sie immer wieder ausgebuht. Die anwesenden Countryfans fanden ihren Gesang einfach nur schrecklich. Trotzdem will die Sängerin an ihrem Plan festhalten und weiter an einer Karriere im Country-Business arbeiten. Tja, wenn sie das Publikum überzeugen will, dann bedeutet das, dass sie an ihrem “Live-Gesang” mächtig arbeiten muss.

[21. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die amerikanische Countrykünstlerin Gail Davies und ihre Band sorgten am Samstag, den 19. Juli 2008 im Pfleghofsaal Langenau im Rahmen eines Gastspiels bei den Country & Western Friends Koetz 1982 e.V. für große Begeisterung. Der auf beiden Ebenen gut besetzte Pfleghofsaal erlebte mit Gail Davies eine Sängerin, die nichts von der Ausstrahlung und ihren stimmlichen Fähigkeiten aus den großen Tagen der Hitparadenerfolge verloren hat, die mit Inhalten und Melodien arbeitet und die mit handgemachter Musik die Zuhörer direkter erreichte, als dies mit allen elektronischen Mitteln je hätte der Fall sein können.

Obwohl Gail Davies am 05. Juni ihren 60. Geburtstag gefeiert hat und in den USA nicht mehr auf Tournee geht, abgesehen von vereinzelten Auftritten in der Stadt, in der sie lebt, Music City USA, Nashville, Tennessee, macht sie auf der Bühne noch eine richtig gute Figur. Sie bewies dies im Rahmen ihrer Europatournee im gemütlichen Pfleghofsaal Langenau, wo sie mit ihren qualitativ hochwertigen Liedern in zwei ausführlichen Sets voll überzeugte.

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[20. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Nicht immer tritt das wahre Potenzial eines Songs sofort zutage. Mitunter dauert es Jahre oder Jahrzehnte, ehe ein Lied zum Hit oder Evergreen wird. Manchmal muss nur der richtige Interpret daherkommen. Das Schöne am Songschreiben ist die Ungewissheit, was daraus wird. “Before The Next Teardrop Falls” wäre beinahe in der Grauzone der Mittelmäßigkeit untergegangen. Denn immer wieder hatte es Jemand versucht, aus dem Song einen Hit zu machen – vergeblich bis 1975. Zwar tauchte der Song schon 1968 in den Charts auf. In der Version eines gewissen Duane Dee strandete er auf Platz 44. Fast zwei Jahre später brachte Linda Martell das Lied immerhin bis Position 33, doch kann man von einem wirklichen Hit nicht sprechen und auch von Linda Martell war bald nichts mehr zu hören. So blieb es einem Mann vorbehalten, der mit bürgerlichem Namen Baldemar Huerta hieß und als Freddy Fender ein Star wurde, aus “Before The Next Teardrop Falls” einen internationalen Hit zu machen. Und das, obwohl Fender weder Country Music mochte, noch sich für den Song erwärmen konnte.

“Vater” der “Träne” war der 2005 verstorbene, sehr erfolgreiche Songschreiber Ben Peters, der eine Idee der Sekretärin des Musikverlages, Vivian Keith, aufgriff und verfeinerte. Die beiden Autoren waren sich keineswegs sicher, einen Song geschrieben zu haben, der zum Riesenhit werden könnte. Dazu war die Idee zum Song zu simpel und das Schreiben zu einfach gewesen – glaubten sie jedenfalls. Und etliche Jahre wurden sie in diesem Glauben auch bestärkt. Fender’s Produzent und enger Freund Huey Meaux allerdings war fasziniert von diesem Lied. Immer wieder versuchte er, seinen Klienten dazu zu überreden, es aufzunehmen. Bis Fender schließlich einwilligte und es am Ende einer Session für ein R & B Album noch aufnahm.

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[20. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Es gibt kaum ein Countryfestival in Deutschland, auf denen die bezaubernde Sängerin, Songschreiberin, Produzentin und Verlegerin nicht aufgetreten ist. Bereits im zarten Teenageralter von 16 Jahren stand die aus dem norddeutschen Wedel stammende Katja Kaye in Hamburg auf der Bühne. Ein Jahr später folgten ein Schallplattenvertrag und die Veröffentlichung eigener Songs. Nach erfolgreichem Abitur entschloss sie sich für ein Jurastudium. In dieser Zeit trat sie mit mehreren Bands auf und lernte dadurch die unterschiedlichsten Musikgenres kennen, blieb aber ihrer Liebe zur Countrymusik, die seit ihrem 13. Lebensjahr von dem unvergessenen John Denver geweckt wurde, treu. Während ihres Studiums jobbte Katja Kaye u.a. als Fliesenlegerin und in einer Kfz-Werkstatt. Es folgte eine Referendarstätigkeit in Malaysia, Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen, Doktorandenseminar im Völker- und Umweltrecht, Zulassung zur Anwaltschaft gefolgt mit der Eröffnung einer eigenen Kanzlei in Hamburg. 5 Jahre trug sie die Anwaltsrobe neben ihrer Tätigkeit als Musikerin, doch im Laufe dieser Jahre wurde es für Katja schwerer, Beides miteinander in Einklang zu bringen. Als Anwältin im Zivil- und Familienrecht muss man für seine Mandanten zur Verfügung stehen, Fristen überwachen und demnach immer “Vor Ort” sein. Als Musiker macht man genau das Gegenteil, man ist “Auf Tour”. Folglich musste “Justizias” Waage merklich aus dem Gleichgewicht geraten, da Katjas Liebe zur Musik überwog. Ihre Entscheidung, die Robe an den sprichwörtlichen “Nagel” zu hängen, hat Katja Kaye nicht bereut.

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[20. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Als ich die ersten Takte des neuen Silberlinges “Rollin’ With The Flow” vernahm, war ich schon ein wenig überrascht. Gute Country Music bin ich von Mark Chesnutt gewohnt, doch was ich vernahm, versetzte mich mindestens 10 bis 15 Jahre in der Zeit zurück. Kaum ein Künstler versteht es so echte, authentische Country Music zu machen. Die meisten Künstler wären wahrscheinlich auch zu feige. Sicherlich sollte man mit der Zeit gehen, aber ich bin froh, dass es Sänger / Musiker wie Mark Chesnutt gibt, die sich nicht vom modernen Zeitgeist beeinflussen lassen und Musik machen, die man wirklich als “astreinen Country” bezeichnen kann.

Die erste ausgekoppelte Single “Rollin’ With The Flow”, ein Cover aus dem Jahr 1977 (Charlie Rich war damit schon recht erfolgreich), ist ein wahrer Ohrenschmaus. Ein Beweis, dass ein Cover sogar besser sein kann, als das Original. Aber auch die anderen Songs sind ausnahmlos allererste Güte. Wieder einmal fühle ich mich bestätigt, dass die beste “Countrymucke” derzeit bei den kleinen Plattenfirmen (Independent Label) erscheint. Die großen Majorlabel sind, bis auf wenige Ausnahmen, viel mehr dem Jugendwahn verfallen. Sie setzen zu sehr auf Modernes – was nicht immer nur schlecht ist – aber so ein Album hätte dort in der heutigen Zeit keine wirkliche Chance. In den USA ist das Album bei Lofton Creek erschienen und in Deutschland hat es AGR Television Records veröffentlicht. Somit ist es überall erhältlich und muss nicht umständlich aus den USA importiert werden.

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[18. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Der US-Songschreiber Hank Cochran erholt sich derzeit in einem Krankenhaus in Nashville von einer sehr schweren Krebsoperation. Ein Team von Ärzten hat ihm Tumore an der Bauchspeicheldrüse und Lymphknoten entfernt. Cochran geht es den Umständen entsprechend gut: “Der Krebs wurde frühzeitig entdeckt und ich werde wieder völlig gesund.” Hank Cochran hat die Countryklassiker “Make The World Go Away” (Eddy Arnold) und “I Fall To Pieces” (Patsy Cline) geschrieben und arbeite u.a. mit Willie Nelson und Merle Haggard zusammen.

[18. Juli. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Pamplona ein Ort in Spanien, bei denen sich die Geister jedes Jahr wieder scheiden. Tausende von Menschen (die meisten sind Männer) laufen vor einer Handvoll aufgescheuchten Stieren durch die Straßen der spanischen Stadt und fühlen sich ganz toll dabei. Jetzt kommen wir zu Kix Brooks, der musikalischen Hälfte von Brooks & Dunn. Der verbrachte einige Tage seines Tour-Urlaubes in Pamplona. Die nutzte er, um sich einen Traum zu erfüllen. Einmal im Leben an diesem Spektakel teilzunehmen. Er selbst sagt, dass sein Herz zwar bis zum Hals geschlagen hätte, er aber in sicherer Entfernung gelaufen sei. Glauben Sie nicht auch, dass es interessantere “Waghalsigkeiten” gibt, als diesem ”fragwürdigen Ereignis” in Pamplona beizuwohnen?

[18. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Es gibt sie seit 1989, eine Gruppe die sich unter dem Namen Rubber Duck firmiert. Es hat in all den Jahren viele “Aufs und Abs” und vor allem personelle Wechsel gegeben. Von der Urbesetzung ist ausser Zoran Trifunovic, längst keiner mehr dabei. Es bringt auch nichts, in der Vergangenheit der Gruppe zu rühren, Fakt ist, dass die heutige Gruppe “Rubber Duck” hier ein gelungenes Album präsentiert. Eine Scheibe, die ganz deutlich die Handschrift von Ron Gardener trägt. Er hat nicht nur starke Songs für dieses Album geschrieben sondern auch mit feinem Händchen produziert, um das Beste aus der Gruppe herauszukitzeln. Gardner versteht es einfach, amerikanische Country Music für den doch etwas anderen europäischen Markt zu produzieren.

Ins Ohr fällt der runde, mehrstimmige Gesang von Rubber Duck. Der wird durch solide Instrumentierung unterstrichen. Dazu frisches, unverbrauchtes Songmaterial. Denn damit gefallen sie mir eindeutig besser als mit den Cover-Versionen. Reinhard Mey’s “Über den Wolken” kennen wir aus jüngerer Vergangenheit von Texas Lightning in der englischen Country-Adaption. Dass sich dieser Song ideal dazu eignet, zeigt auch Rubber Duck, doch der Reiz der Überraschung fehlt natürlich. Ein wenig schade, dass das Cover kein Foto der Band enthält und diese somit optisch anonym bleibt. So bekannt, dass man auf ein Konterfei verzichten kann, ist “Rubber Duck” noch nicht. Was nichts daran ändert, dass “New Beginning” ein gelungener Neuanfang ist, der den erhofften Schub bringen könnte.

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