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Gail Davies vor 12 zahlenden Zuschauern im Rattlesnake Saloon

[31. Juli 2008 | 15 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Dieser Negativrekord wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der deutschen Country-Szene. Ich will hier keine Schuldzuweisungen betreiben. Tatsache ist, dass die meisten jüngeren Countrymusik-Fans in diesem Land Gail Davies nicht kennen und mit ihrem Namen keinen einzigen Song verbinden können. Und dies obwohl Gail Davies mit 5 Top-Ten-Platzierungen in den Billboard Country Charts und weiteren 20 Platzierungen in den Top 30 zu den erfolgreichsten Country-Sängerinnen der 80er Jahre gehörte. Dass sie viele ihrer Hits selber geschrieben und produziert hat, erhöht ihre Bedeutung als Künstlerin natürlich.

Die Country-Freunde Kötz haben ihn ihrem Vorbericht zum Konzert von Gail Davies in Langenau (das am 19. Juli 2008 stattfand)  darauf hingewiesen, dass Gail Davies, gemessen an den Platzierungen ihrer Songs in den Billboard Country Charts, gleichauf mit der legendären Patsy Cline liegt. Warum ist diese großartige Sängerin und Songwriterin derart in Vergessenheit geraten, dass selbst bei einer guten und ausführlichen Vorankündigung ihr Konzert im traditionsreichen Münchner Rattlesnake Saloon, dem deutschen Country-Schuppen schlechthin, vor fast leerem Haus stattfand?

Die Country-Fans, die die große Zeit von Gail Davies in den späten 70er und frühen 80er bewusst miterlebt haben, haben inzwischen wohl die 45 überschritten und gehören nicht mehr zu denen, die abends gerne losziehen. Und woher sollen jüngere Country-Fans den Namen Gail Davies kennen? Ich kenne in Deutschland keinen Radiosender mehr, der einen Sendeplatz für “Classic Country” hätte. Auf vielen Sendern werden die Pophits der letzten 50 Jahre rauf und runter gespielt, aber Country-Hits sind nur gelegentlich dabei, und wenn, dann nur solche, die zu internationalen Crossover-Hits wurden, d.h. auch in den Pop-Charts auftauchten. So hört man bei SWR 1 (Musikmotto: “Die größten Hits aller Zeiten”) ab und zu Lynn Andersen mit “I never promised you a Rose Garden”, Juice Newton mit “Queen of Hearts”, die Bellamy Brothers mit “Let Your Love Flow” oder Tammy Wynette mit “Stand by Your Man”, aber niemals Gail Davies – und auch niemals Patsy Cline.

Wenn Lynn Andersen im Rattlesnake Saloon auftreten würde, wäre der Saal wahrscheinlich proppenvoll – nur weil jeder “Rose Garden” kennt. Im Vergleich zu Gail Davies ist Lynn Andersen freilich eine völlig unbedeutende Größe, und auch andere, jüngere Country-Künstler und Bands, die den Rattlesnake Saloon leicht doppelt und dreifach füllen würden, können Gail Davies nicht das Wasser reichen. Das weiß halt nur fast niemand, weil in unserem Land niemand die Erinnerung an die Country-Musik der 50er, 60er, 70er und 80er Jahre und ihre musikalischen Schätze wachhält.

Gail Davies hat zum Glück auch Auftritte außerhalb der Country-Szene. Dort kennt sie zwar auch keiner, aber die Leute sind zumindest neugierig und erscheinen doch in größerer Zahl, wenn sie hören, dass eine Sängerin aus Nashville kommt. Gail tut hier sogar etwas für die Akzeptanz der Country-Musik, denn man erlebt immer wieder, dass Leute hinterher an den Plattentisch kommen und sagen: “Ich mag Country eigentlich überhaupt nicht und hätte nie gedacht, dass es mir so gefallen könnte.”

Gail wird nach einigen Auftritten in England und Schottland noch einmal auf’s europäische Festland zurückkehren und noch vier Auftritte spielen:

Samstag, 9. August 2008, 21-22 h: Silkeborg (Dänemark), SCC-Festival
Mittwoch, 13. August 2008, 19.30 Uhr: Böblingen (Deutschland), Alte TÜV-Halle
Freitag, 15. August 2008: Rielingshausen (Deutschland), Kelter
Samstag, 16. August 2008: Mayrhofen (Österreich), Festival

Karl Heinz Siber, Gail Davies’ Booking Agent für Europa

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15 Kommentare »

  • Reinhold schreibt:

    Da muss ich Karl-Heinz 100% zustimmen, es ist traurig für die Countryszene (oder gibt es sie überhaupt noch) eine solch tolle Künstlerin zu ignorieren! Habe schon einige Konzerte von ihr besucht und war immer begeistert! Freue mich auf die Konzerte in Böblingen und Marbach, Rielingshausen!

    Kleine Anmerkung: Die Countryszene hier bedeutet nur noch Linedance, keiner kann mehr zuhören!

  • Andrea schreibt:

    Ich stimme zu, das es traurig ist, dass sie vor 12 Leuten auftreten musste.
    Aber es liegt mir auch mal am Herzen loszuwerden, dass ich es nicht bezeichnend und traurig für die Countryszene finde.
    Rock ist eine große Nummer in Deutschland – und trotzdem treten Ten Years After und andere klassische Rockbands der 70er / 80er Jahre in Turnhallen auf.
    Saga war einmal einer der angesagtesten Bands hierzulande – und ich habe sie letztes Jahr in einem nicht ausverkauften Club vor ein paar hundert Leuten gesehen.

    Warum sollte nun ausgerechnet die Countrymusik nicht den gleichen Entwicklungen unterliegen, wie jede andere Musiksparte?
    Warum wird von einem Countryfan gleich die Pauschal-Solidarität verlangt und erwartet, daß man sich alles anschauen soll, egal wie lange die besten Zeiten des Künstlers her sind und wie wenig es einem im Moment interessiert?

    Wenn mich das als Countryfan disqualifiziert, das ich einen Ausflug nach Frankreich zu Dierks Bentley und Whiskey Falls einem Konzert einer 80ger Jahre Größe vorziehe – nun dann bin ich disqualifiziert.

  • Dirk Neuhaus schreibt:

    Ich sehe das ähnlich wie Andrea. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter. Warum wird nicht ausreichend geworben für solche Events? Immer wird geklagt über mangelnde Besucherzahlen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

    Lieber Karl Heinz Siber, Gail Davies’ Booking Agent für Europa,

    wenn ich einen Künstler nach Deutschland hole, dann sollte ich wenigstens ein Budget haben, um einige wichtige Medien (Online & Print) mit Werbeanzeigen zu versorgen. Es reicht nicht aus, die Termine in drei bis vier Terminkalender einzutragen und die Meinung vertreten – das reicht schon!

    Leider machen diese Fehler auch einige andere “Agents”. Sie denken, ich schreibe die Medien an und dann machen die schon. Warum sollten sie? Wenn andere Veranstalter Geld in die Hand nehmen, darf es für Andere nicht kostenlos sein. Dies ist (wäre) unfair!

    Ein Weg führt immer in zwei Richtungen, aber anscheinend ist dies, bis auf wenige Ausnahmen, bei vielen Künstlern und Veranstaltern noch nicht angekommen!

  • Karl Heinz Siber schreibt:

    Liebe Andrea, lieber Dirk,

    den Vergleich mit Saga akzeptiere ich; auch Gail Davies ist damit zufrieden, in Sälen von “Turnhallen”-Größe oder kleiner aufzutreten. In den Rattlesnake Saloon passen maximal 250 Leute rein. Mit 100 wären wir zufrieden gewesen, mit 150 Leuten happy. Der Rattlesnake Saloon hat eine “customer base” von mindestens 5000 Mailadressen, viele davon sind erklärte Countrymusik-Fans.

    Ich glaube, dass du, Dirk, die Wirkung von Werbung falsch einschätzt. Werbung für einen Namen, den keiner kennt, wäre rausgeschmissenes Geld. Wenn eine Künstlerin wie Gail Davies hier Auftritte hat, dann muss man einfach darauf hoffen, dass es ein paar hundert oder paar Tausend Leute gibt, denen dieser Name etwas sagt und etwas bedeutet, und die die entsprechende Mundpropaganda machen. Diese Leute gibt es aber offenbar in Deutschland nicht, und mein Beitrag war der Versuch, zu erklären, warum das so ist.

    Ich erinnere mich an ein Konzert einer gewissen Linda Gail Lewis im Rattlesnake Saloon vor ein paar Jahren. Da war der Saal rappelvoll. Linda Gail Lewis hatte in ihrer Karriere (wenn man von einer Karriere überhaupt sprechen kann) nie eine Top-Ten-Chartplatzierung und hat meines Wissens nie einen bemerkenswerten Song geschrieben. Eine besonders gute Sängerin und Entertainerin ist sie auch nicht. Sie hat nur einen einzigen “claim to fame”, nämlich dass sie die Schwester von Jerry Lee Lewis ist, und diese Tatsache wurde in der Werbung für ihren Auftritt groß herausgestellt. Es gehört zu den Absurditäten des Showgeschäfts, dass ein solcher völlig irrelevanter Nebenaspekt einer drittrangigen Künstlerin ein volles Haus beschert.

    Ich hab in meinem Beitrag niemanden angegriffen, oder? Unkenntnis ist kein Verbrechen. Wir wollten mit Gail Davies auch nicht eine “olle Kamelle” verkaufen, die nichts mehr drauf hat. Bruno Theil vom Rattlesnake Saloon sagte nach dem Auftritt vor 12 Leuten: “Eines der besten Konzerte, die in den letzten fünf Jahren hier stattgefunden haben.”

    Zu Andrea: Dein Beispiel bestätigt doch offensichtlich meine Vermutung: Du ziehst Dierks Bentley und Whiskey Falls wohl vor allem deshalb einer “80er Jahre Größe” vor, weil du von Gail Davies womöglich noch nie was gehört hast, keinen Song von ihr kennst und daher keinerlei Bezug zu dieser Künstlerin hast.

    Karl Heinz Siber

  • Andrea schreibt:

    Hallo Karl Heinz,

    da unterschätzt du mich ;-)
    Und du liegst falsch: ich schaue mir Dierks Bentley und Whiskey Falls an, weil es mich im Moment einfach mehr interessiert und weil es im Moment die Musik ist, die mich begeistert. Und ich habe das, was mich aktuell bewegt, nostalgischen Gefühlen vorgezogen.

    Ich fände es mal ein spannendes Diskussionsthema, warum von der Countryszene die Pauschalsolidarität erwartet wird, für alles, was das Etikett Country trägt? Innerhalb des Country gibt es neben Unwissen auch noch geschmackliche Unterschiede, die mich auch von Topevents des Country durchaus fernhalten können. Nur, weil Country draufsteht, muß mir alles gefallen? Und muß ich mich bei allem verpflichtet fühlen, anwesend zu sein?
    Ich sage für mich: nein! Auch im Country suche ich mir die Künstler und die Richtung, die mir gefällt – und entscheide mich auch mal für das ein oder das andere.
    So wie ich es bei Rockmusik auch tue.

  • Karl Heinz Siber schreibt:

    Liebe Andrea,

    Pauschalsolidarität fordere ich gar nicht ein. Wer Gail Davies und ihre Musik kennt, weiß, dass er die Chance hat, ein großartiges Konzert geboten zu bekommen, und geht nicht aus “Mitleid” oder Solidarität hin. Natürlich muss jeder Künstler sich ein Publikum erobern und bei der Stange halten. Ich gehe auch nur zu Konzerrten, von denen ich mir einen Genuss verspreche, der den Aufwand wert ist. Ich habe von Anfang an versucht deutlich zu machen, dass es sich hier um ein Wissensdefizit handelt. Du machst daraus ein Solidaritätsdefizit, ich denke, das geht an meiner Argumentation vorbei.

    Die Forderung nach Solidarität kenne ich, sie wird immer mal wieder hervorgeholt, wenn z.B. ein Festival in die Hose gegangen ist. Ich hab mir das nie zu eigen gemacht. Du hast Recht, dass dies an sich ein interessantes Diskussionsthema wäre, aber ich denke, es spielt hier beim Thema Gail Davies keine Rolle.

    Gut möglich, dass ich dich persönlich unterschätze, aber man kann das nicht an einzelnen Leuten festmachen. Jeder kann mal einen Terminkonflikt haben oder zwingende Gründe, zu einem Konzert nicht zu gehen, das ihn eigentlich interessieren würde. Das fällt aber statistisch normalerweise nicht ins Gewicht. Ich bleibe bis zum Beweis des Gegenteils erst mal bei meiner These, dass sehr viele deutsche Country-Fans “geschichtslos” sind in dem Sinn, dass sie nur die Country-Musik kennen, die in ihrer eigenen Lebenszeit (und die musikalische Lebenszeit fängt nach meiner Erfahrung zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr an) entstanden ist. Was davor war, kennen sie nicht. Da gähnt ein schwarzes Loch. In der Rock- und Popszene ist das doch ziemlich anders.

    Karl Heinz Siber

  • Team Country.de schreibt:

    Nur zur Info: (Zwar schon ‘ne Weile her, aber immer noch interessant)

    Link: Manfred Vogel schreibt über Gail Davies

  • Andreas schreibt:

    Lieber Karl Heinz Siber,

    ich finde die Pauschalisierung Ihrerseits nicht in Ordnung und sie sollten auch niemanden in Sippenhaftung nehmen.

    Fragen Sie sich doch einmal warum Gail Davies im Rattlesnake Saloon vor 12 zahlenden Gästen spielt und vor drei Jahren in einem fast ausverkauften Four Corners auftrat. Kann es mit dem Club zu tun haben? Warum haben Sie Gail nicht wieder in den Four Corners gebucht? Allen ist bekannt, dass das Four Corners bessere Promo und mehr Werbung macht als der Rattlesnake Saloon.

    Das sind Punkte, die Sie klären sollten, bevor Sie die gesamte Country-Szene angreifen. Oder ging es Ihnen nur darum schnell noch einmal kostenlos Werbung für die nächsten Termine zu machen?

    Andreas

  • Karl Heinz Siber schreibt:

    Lieber Andreas (diesmal stimmt die männliche Form offensichtlich),

    Pauschalierungen sind sicher immer mit Vorsicht zu genießen, denn natürlich trifft eine Aussage über eine Gruppe niemals auf sämtliche Mitglieder dieser Gruppe zu, es gibt immer Ausnahmen. Aber soll man deshalb ganz auf pauschale Aussagen verzichten. Ob das, was ich über die deutsche Country-Gemeinde geschrieben habe, nämlich dass sie “geschichtslos” sei, einen Angriff darstellt, ist Ansichtssache. Von mir aus war es einfach als eine Tatsachenfeststellung gedacht. Wer an dieser Geschichtslosigkeit schuld ist, das habe ich noch gar nicht thematisiert. Es sind nicht zuletzt die Massenmedien, in denen Country-Musik so gut wie nicht vorkommt, während z.B. die Geschichte der Rock- und Popmusik der letzen 50 Jahre tausendfach abgefeiert und nacherzählt wird. Die Geschichte der Country-Musik wird einem hierzulande halt nicht mit Löffeln verabreicht, wer sich dafür interessiert, muss eine ganze Menge Initiative, Zeit und Geld aufbringen, und ich mache keinem einen Vorwurf daraus, der das nicht tut. Einen Vorwurf mache ich allenfalls den deutschen Radiosendern, die der Country-Musik nie eine wirkliche Chance gegeben haben.

    Natürlich habe ich Gail Davies dem Four Corners angeboten, aber der einzige Termin, den ich anbieten konnte, war ein Mittwoch Mitte Juli, und das war aus Sicht des Four Corners ein sehr ungünstiger Termin, von dem sie letztlich lieber die Finger lassen wollten. Als Gail Davies vor 2 Jahren im Four Corners auftrat, war das Haus zwar nicht “fast ausverkauft”, aber immerhin ordentlich besetzt. Die Terminvoraussetuzungen waren damals wesentlich günstiger; es war ein Samstag Ende Oktober.

    Die jetzige Tour von Gail Davies (sie läuft ja im August noch weiter) ist vor allem an Festivalauftritten an den Wochenenden aufgehängt. Jeder Insider des Livemusik-Betriebs weiß, dass es im Hochsommer extrem schwer ist, die Tage zwischen den Wochenenden mit Auftritten zu füllen. Da ist man jedem Veranstalter dankbar, der eine Band an einem Mittwoch im Juli bucht.

    Die sinnlose Polemik in deinem letzten Satz hättest du dir vielleicht besser sparen sollen,
    Karl Heinz Siber

  • Edith Brunold schreibt:

    Hallo Karl Heinz,

    …habe erst heute, nicht ganz verwundert, den Negativrekord von Gail Davies Konzert im Rattlesnake Saloon gelesen. Nicht verwundert weil, solange aufopfernde kleine Kultbeizen, Konzerte veranstalten, ohne wenn und aber, dafür als Dank folgende e-mails erhalten, wie:

    Hey Dolder2 oder KultUhrBeiz oder AlbatrosArsch oder wie Du auch immer heissen magst, magst Du mich mit Deinem Scheiss nicht verschonen, ausser Du engagierst die BLACK BOTTOM SKIFFLE GROUP in Deinem Scheiss Laden??!! Liebe Grüsse aus München – Hansjörg

    …..da wundert man sich überhaupt nicht mehr. Man fragt sich nur, was in der deutschen sog. Countrymusicszene abläuft das bis zum Himmel stinkt! Näheren Kommentar überflüssig!!!!

    Möchte nur erwähnen, (ich war dabei) dass oben erwähntes Konzert ein absoluter Höhepunkt war und die Gartenbeiz aus allen Nähten platzte!!!!

    Liebe Grüsse aus Old Switzerland Edith

  • Karl Heinz Siber schreibt:

    Liebe Edith,

    ein so ordinäres “Feedback” habe ich gottseidank noch nie bekommen, ich bin fast versucht, mich für meinen ungehobelten (und offensichtlich ziemlich dummen) Landsmann Hansjörg bei dir zu entschuldigen. Solche Typen gibt es allerdings, wie ich meine, nicht nur in der Country-Szene. Das beste ist, sie zu ignorieren und sich auf die positiveren Dinge zu konzentrieren.
    Aus deinem Kommentar geht übrigens nicht hervor, wie deine Kulturbeiz heisst, wo sie ist und von welchem Konzert du im letzten Absatz redest. Vielleicht könntest du diese Infos freundlicher Weise nachliefern.
    Liebe Grüße aus Süddeutschland
    Karl Heinz

  • Edith Brunold schreibt:

    Lieber Karl Heinz,

    vielen Dank für Dein Feedback!

    Die Kulturbeiz Dolder2 ist in Feuerthalen ZH, Schweiz. Eigentlich nur durch “Umwegen”, und weil ich ein wenig die Countrymusic-Szene kenne, übrigens auch der Schreiberling von diesem “netten” Mail, kam ich zu diesem “Schriftstück”. Tom Luley der Inhaber dieser Kulturbeiz hat das einfältige Mail selbstverständlich total ignoriert. Und ich denke, dass wir das auch so bleiben lassen. Wollte Dir nur mitteilen, dass man, selbst wenn man sich sehr bemüht, ein Konzert “unter die Leute” zu bringen mit solchen ordinären Sprüchen bombardiert werden kann!

    Mit lieben Grüssen vom Hochrhein Edith

  • Edith Brunold schreibt:

    PS. War ein Konzert mit Gail Davies!!!!!

  • Klaus Jendrich schreibt:

    Es ist leider eine Tatsache, daß die Country-Musik in Deutschland nur von “eingefleischten” Freunden diese Musikrichtung gehört wird. Was viele Menschen aber nicht wissen, ist, daß sehr viele NR.1 Hits der Popmusik von guten Country-Klassikern gecovert wurden. Desweiteren sehe ich das Problem, das viele Linedance-Gruppen Auftritte anbieten und dabei zu 70% auf Popmmusik tanzen. Das erschreckende daran ist, daß sie sich dann auch noch Country-Freunde nennen. Aus diesem Grund habe ich für die nächste Zeit das Tanzen eingestellt und werd nur auf Veranstaltungen gehen wo nur Country-Musik gespielt wird. Denn je nach meinem Gemütszustand beruhigt oder baut mich diese Musik wieder auf.

  • Jan schreibt:

    Die gute Dame heißt Lynn Anderson mit o … und “freilich eine völlig unbedeutende Größe” finde ich überaus frech. Anderson hatte – wenn schon für Davis die Charts bemüht werden – 60 Hits in den US-Country-Charts (1966-89). 5 auf # 1… bei den erfolgreichsten C&W-Acts der 70er Jahre liegt sie auf # 13. Davies kommt auf 22 Hits in 11 Jahren…
    Viele Grüße

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