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Es ging in den Knast: Sänger Randy Travis musste wegen öffentlichem Alkoholkonsums hinter schwedische Gardinen. » weiterlesen
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Beiträge des Monats: September 2008
[30. September. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Der US-Schauspieler Kevin Costner (u.a. Der mit dem Wolf tanzt, Bodyguard, Open Range) hat aus seiner Schwäche für die Country Music nie ein Hehl gemacht. Wie das US-Magazin “People” in seiner aktuellen Internetausgabe berichtet, veröffentlicht der Schauspieler am 11. November 2008 ein Country-Album namens Untold Truths. 12 Songs wird es enthalten, an sechs Songs soll Costner sogar als Co-Autor mitgeschrieben haben.

Mit der Veröffentlichung des Albums erfüllt sich Costner einen Jugendtraum. Musik war immer seine heimliche Leidenschaft. Mit seiner Band “Modern West” macht er schon seit über 20 Jahren Musik. Um den Silberling auf den richtigen Weg zu bringen, wird er demnächst in den USA auf Tour gehen. Ob sein Weg ihn auch später nach Deutschland führt ist nicht bekannt. Die Wahrscheinlichkeit einer größeren Tournee ist aber eher gering.

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[30. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Heute vor genau 50 Jahren erblickte Marty Stuart das Licht der Welt in Philadelphia, Mississippi. Die Karriere des Multi-Instrumentalisten Stuart begann zwar bereits im zarten Alter von 10 Jahren, doch es sollte weitere 18 Jahre dauern bis er einen Majorlabel-Vertrag unterschrieb. Doch die Zeit dazwischen war Marty Stuart keinesfalls untätig. Im Gegenteil, er gehörte der Band Lester Flatts an, nach dessen Tod arbeitete er mit Vassar Clements, Doc und Merle Watson zusammen.

Die Zusammenarbeit mit Countrylegende Johnny Cash (ab 1980) war es letztendlich, welche für Marty den Sturchbruch bedeutete. Beruflich und Privat waren die Weichen gestellt. Er heiratete Cash’s Tochter Cindy (Scheidung 1985) und unterschrieb bei Columbia. Im Laufe der Jahre folgten einige “Hoch & Tiefs”, die der Sänger aber gut bewältigte. 1997 heiratete er die 16 Jahre ältere Sängerin Connie Smith. Bis zum heutigen Tag gehört er zu den beliebtesten Musikern und Produzenten in Nashville. Alles Gute und Happy Birthday!

[29. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Dies ist nicht nur ein erfolgreiches Lied sondern eines der besonderen Art. Von jener Sorte, die Tom T. Hall trefflich beherrscht. Man kann seine Art des Liederschreibens als in Songs verpackten Journalismus beschreiben. In diesem Fall hat das Lied, wie so oft bei Hall, einen sehr realistischen Hintergrund, denn es beschreibt einen Mann und sein Tun, der maßgeblich dafür verantwortlich zeichnet, dass es den Songschreiber und Sänger Tom T. Hall gibt.

Als Kind lernte er ihn kennen. Delany spielte Lieder und sang mit Vorliebe aktuelle Hits. Aber er brachte sie auf seine ganz eigene Art. Mit anderen Arrangements, verändertem Tempo, er machte sie einfach zu seinen eigenen Titeln. Daran mußte sich der junge Hall erst gewöhnen, fand das aber ungemein interessant. So interessant, dass er sich sagte, wenn jemand wie Delany solche Musik machen kann, dann sollte ich es auch können. Und auch selbst neue Lieder schreiben. Das, so betonte Hall stets, sei der eigentlich Anlass für ihn gewesen, Musiker zu werden.

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[29. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Das Lied mit dem eigenartigen Titel wurde von Billy Joe Shaver geschrieben. Wie so oft bei ihm liegt auch hier Selbsterlebtes zugrunde. Dorothy Horstman zitiert ihn in ihrem Buch “Sing Your Heart Out Country Boy” (Country Music Foundation Press) so: “Ich war schon eine ganze Weile allein in Nashville gewesen als ich zu meiner Frau und unserem Sohn zurückkehrte. Einige Male waren wir schon geschieden. Sie betrieb einen Schönheits-Salon und ich ging zu ihr dort hin und sagte, sie solle in den Truck steigen und mitkommen. Sie las mir kräftig die Leviten aber schließlich brachte ich sie so weit, nach Nashville zu kommen. Wir mieteten ein altes Haus draußen auf dem Land. Es war ziemlich heruntergekommen, kostete aber nur 50,- Dollar im Monat. Als wir gerade dabei waren, das Haus anzustreichen, bekamen wir Hunger und fuhren zu einem Imbiß. Als wir zurück kamen hatte jemand alles geklaut außer meinen Klamotten. Die waren so schäbig, dass niemand sie haben wollte. Meine Frau setzte sich auf den Boden und heulte, ich ging raus und schrieb “Old Five And Dimers Like Me” (was in etwa bedeutet: Arme Schlucker und Strolche wie ich). Wir waren so weit unten, tiefer ging es nicht. Wenn es deinen Lieben dreckig geht, dann bist du wirklich unten und in meinen eigenen Worten sagte ich; zuviel ist nicht genug für mich! Denn ich mache einfach weiter, es muss weiter gehen. Die Rechnung ging für mich auf. Am nächsten Tag habe ich den Song aufgenommen.”

Andere taten es danach ebenfalls. Interessante Versionen des Liedes von:

Tom T. Hall: The Rhymer & Other Five Dimers (Mercury)
Waylon Jennings: “Honky Tonk Heroes” und “Most Wanted Rebel” (RCA)

[29. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Mit seiner Unterschrift bei Rounder Records, dem Bluegrass-Label der USA, steht einer Veröffentlichung seines neuen Album (soll im Frühjahr 2009 erscheinen) nichts mehr im Wege. Joe Diffie, der mit seiner Tourband “Special Edition” schon einige Jahre in Sachen Bluegrass unterwegs ist, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Rounder. Dort könne er endlich seinen Traum von einem guten Bluegrassalbum verwirklichen. Diffie ist mit 12 No.1-Hits einer der größten Stars der 1990er Jahre. Etliche Gold- und Platinauszeichnungen zieren die Wände seines Hauses in Velma, Oklahoma.

[28. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Bereits am vergangenen Mittwoch verstarb Gary Allan‘s Vater, Harley Herzberg, an den Folgen einer Krebserkrankung. Gary hing sehr an seinem Vater, mit dem er schon in jungen Jahren musikalisch sehr verbunden war. Harley Herzberg war es, der Gary den nötigen Ansporn gab, seine musikalischen Ambitionen umzusetzen.

[25. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]

Rodney Crowell, der am 07. August 1950 in Houston (Texas) geboren wurde, ist einer der begabtesten und herausragendsten Countrykünstler der USA. Ein Singer, Songwriter, Produzent und Entertainer, der einer Familie mit langer musikalischer Tradition entstammt und ständig musikalische und thematische Herausforderungen sucht. Bereits mit 11 Jahren spielte er als Schlagzeuger in der Band seines Vaters. Während seiner High School-Zeit gründete er seine eigene Kombo, die Arbitrators. Mit 22 Jahren (1972) schmiß er sein Studium und zog nach Nashville im Bundesstaat Tennessee.

Mit Auftritten in lokalen Clubs verdiente er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Eines Tages saß der Schauspieler, Sänger und Songschreiber Jerry Reed im Publikum und fand Gefallen an “You Can’t Keep Me Here In Tennessee”. Einem Song, den Crowell selbst geschrieben hatte. Reed nahm den Song auf und bot dem Nachwuchsmusiker eine Stelle in seinem Musikverlag an. Doch mit dem “über Nacht zum Country-Star” wurde nichts. Es sollte noch drei lange Jahre dauern, bis er in Music City den Ehemann von Emmylou Harris kennenlernen sollte, der ihm einen Job als Gitarrist bei Emmylou anbot. Kurzerhand zog Rodney nach Los Angeles und nahm die Arbeit dort an.

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[25. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Darius RuckerDer ehemalige Frontmann von “Hootie & The Blowfish” – Darius Rucker, kann mehr als zufrieden sein. Mit seiner aktuellen Single “Don’t Think I Don’t Think About It” steht er auf Platz 1 der aktuellen US-Country Single Charts (R&R, Mediabase, Billboard). Doch damit nicht genug. Innerhalb einer Woche verkauften sich über 60.000 Einheiten seines Albums Learn To Live (am 16.09.2008 veröffentlicht), es ist somit die aktuelle Nummer 1 in den Billboard Top Country Album Charts. In den Billboard Top 200 (alle Genre) platzierte sich sein Silberling auf Platz 5. Ein wirklicher Meilenstein für Rucker, der damit mit seinem “Countrydebüt” mehr als überzeugte. Es ist schon einige Jahre her, dass ein schwarzer Künstler auf Platz 1 der Country Charts stand. Zuletzt gelang dies Ray Charles und Charley Pride. Übrigens, im Januar geht Darius Rucker mit Brad Paisley auf Tour.

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[24. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Wenn man in den letzten Wochen und Monaten die Zeitungen aufschlug, die Internet-Magazine durchforstete und die Nachrichten im Fernsehen verfolgte, bekam man einen Schock; die Finanzwelt kollabierte, Banken gingen pleite und die Börsen stöhnten über den dramatischen Kursverfall der Aktien. Negative Meldungen, wohin das Auge reichte, doch halt. 6 gestandene Männer, Musiker von echtem Schrot und Korn, die Cowboys von der Waterkant genannt “Truck Stop” brachten kürzlich ihr 36. Album (“35 Jahre Country in Deutschland” nicht mitgezählt) mit dem Titel “Leb’ dein Leben” heraus, um ihren Fans musikalisch in diesen “schweren Zeiten” beizustehen; wahrlich, diesmal eine Gute Nachricht.

Seit 35 Jahren unermüdlich “on the road” haben es Cisco, Teddy, Lucius, Knut, Uwe und Dirk wieder einmal geschafft, ein beeindruckendes und musikalisch perfektes Album auf den Markt zu bringen. Unter ihrem Motto ” Eine neue Firma ist wie ein neues Leben”, produzierten Truck Stop, in Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Freund Volker Heintzen, Werner Becker und Executive Producer Jack White, Inhaber des neu gegründeten Label “Gloriella Music”, bei dem Truck Stop seit Kurzem unter Vertrag genommen wurde, 14 brandneue Songs, die teils aus der Feder von Truck Stop sowie von namhaften Autoren stammen.

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[24. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Berlin, München, Stuttgart innerhalb von drei Tagen, so gestaltete sich die Deutschland-Tournee von Emmylou Harris & The Red Dirt Boys im September 2008. Ins Vorprogramm geholt hat sich Emmylou ihre langjährige Freundin Kimmie Rhodes aus Spicewood, Texas. Gemeinsam gestalteten sie am Donnerstag, den 18. September 2008 einen in jeder Hinsicht stimmigen Liederabend im weitestgehend vollbesetzten Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart.

Pünktlich um 20.00 Uhr betraten Kimmie Rhodes, ihr Ehemann Joe Gracey, mit dem sie seit 25 Jahren verheiratet ist, und ihr Sohn Gabriel Rhodes die Bühne. Kimmie fühlte sich sichtlich wohl im schönen Ambiente und meinte, sie könne gar nicht glücklicher sein, schließlich sei sie mit ihrer Familie zusammen, während sie auf Tour ist. Kimmie Rhodes an akustischer Rhythmusgitarre, Gabe Rhodes an der akustischen Leadgitarre und Joe Gracey am elektrischen Bass bildeten eine eingespielte Einheit, die mit den feinfühligen Liedern von Kimmie bestens umgehen konnte. Ihre Musik erzählt vom heimatlichen “West Texas Heaven” oder von Themen im ebenfalls heimatlichen Umfeld der Grenze zu Mexiko, “Contrabandista”. Gabe’s Bottleneck Guitar erweckte “I Just Drove By” zu echtem Leben und die Gefühle standen beim melodiösen “Just One Love” im Vordergrund. Der wunderschöne Titelsong ihrer sehr gelungenen aktuellen CD “Walls Fall Down” ist in einer Umgebung und Zeit entstanden, die Texas feindselig zeigt gegenüber Mexiko, indem die noch amtierende US-Regierung unter George W. Bush die Grenzbefestigungen im Wege des Baues einer acht Fuß hohen Mauer verstärkt, damit die Menschen noch mehr voneinander getrennt werden, als das ohnehin schon der Fall ist. Kimmie steuert mit der Erkenntnis dagegen, dass Mauern fallen und hofft natürlich, durch ihre Musik entsprechende Anregungen geben zu können. Kimmie und Gabe überzeugten im gesanglichen Duett bei Townes Van Zandt’s “If I Needed You”. Ihre Komposition “God’s Acre” handelte von einem Friedhof in North Carolina. Die Stimme von Kimmie Rhodes ist jener von Emmylou Harris nicht unähnlich, klingt sehr klar und frisch und ist daher eine echte Bereicherung auf jeder Bühne, am 25. April 2009 kann man Kimmie Rhodes im Pfleghofsaal in Langenau bei Ulm einen kompletten Abend lang live erleben und genießen.

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[20. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Countrysängerin Carolyn Dawn Johnson und ihr Ehemann Matt Fisher sind seit einigen Tagen glückliche Eltern. Ihre Tochter Abigail Grace, ihr erstes gemeinsames Kind, erblickte am 16. September 2008 das Licht der Welt. Das Baby ist gesund und der Mutter geht es gut. Die Eltern freuen sich sehr über den Familienzuwachs und können ihr Glück kaum in Worte fassen. Herzlichen Glückwunsch ans junge Familienglück!

[20. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die auch in Deutschland sehr populäre Honky Tonk-Sängerin Heather Myles arbeitet an einer neuen CD. Mehr als sechs Jahre sind seit ihrem letzten Studioalbum “Sweet Talk & Good Lies” vergangen, jetzt sei sie bereit für neue Musik, so die Sängerin am Donnerstag beim Americana Music Festival & Conference in Nashville. Sie hat viele neue Songs geschrieben und möchte sie natürlich ihren Fans nicht vorenthalten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Silberling im Frühjahr 2009 bei Rounder Records erscheinen. Myles will zur neuen CD auch wieder in Europa (event. auch Deutschland) touren.

[19. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Viele Fans des sauerländischen Countrysängers Tom Astor hatten gehofft, dass noch in diesem Jahr, vielleicht zum Weihnachtsgeschäft, das “Tom Astor-Unplugged”-Album erscheint. Auf Nachfrage beim Label Ariola (Sony BMG) erscheint es jedoch voraussichtlich erst im Frühjahr 2009. Die Aufnahmen zum Livealbum (in Bild und Ton) entstanden am 19. Juli 2008 im Lichtwerk in Schmallenberg. Tom Astor spielte sämtliche Songs aus seinem aktuellen Album Alles klar, kein Problem!, welches seit dem 06. Juli 2008 in den Läden steht.

[18. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Jason Boland & The Stragglers gehören in der Red Dirt-Szene rund um Oklahoma längst zur Elite. Gemeinsam mit anderen Bands wie Cross Canadian Ragweed vertreten sie ein Genre, das eigentlich gar keines ist. Die Bezeichnung “Red Dirt” bezieht sich nämlich in erster Linie auf die Herkunft dieser Bands, die rote Erde von Oklahoma, und weniger auf die eigentliche Musik. Die kann nämlich alles sein: im Falle von Cross Canadian Ragweed eher Rock, im Falle von Jason Boland eher (oder ziemlich eindeutig) Country.

Im Gegensatz zu früheren Alben von Jason Boland & The Stragglers hat das neue Werk, “Comal County Blue”, einen deutlich ernsthafteren und erwachseneren Charakter, was vor allem im direkten Vergleich mit dem Vorgänger “The Bourbon Legend” von 2006 auffällt. Ein wesentlicher Grund dafür mag der erfolgreiche Alkoholentzug von Frontmann Jason Boland sein, der hier seine deutlichen Spuren hinterlassen hat. Einiges auf der neuen Platte wirkt nachdenklicher, selbstreflektierter und teilweise sogar religiös oder spirituell. So ist vor allem “Bottle By My Bed” eine beeindruckende Auseinandersetzung mit der Alkoholvergangenheit Bolands, bei der das ganze Ausmaß seiner Sucht erst so richtig klar wird. Dieser Mann war wirklich kurz vorm Abgrund und hat in letzter Sekunde noch die Kurve gekriegt. Sicherlich der emotionale Höhepunkt dieses Albums. Im Opener “Sons And Daughters Of Dixie” geht es dagegen um die Folgen des Hurrikans Katrina und die betroffenen “Söhne und Töchter von Dixie”, die sich durch monatelange Wiederaufbauarbeiten kämpfen mussten. “Down Here On Earth” ist eine sympathische, wenn auch subtile Anspielung auf den Konflikt, den Galileo Galilei einst mit der Kirche hatte. Frage: Wer dreht sich denn nun eigentlich um wen – Sonne oder Erde? Für alle die es immer noch nicht wissen, gibt’s dann hier in diesem Song noch mal dick und breit die Antwort. Im atmosphärisch dichten Titelsong des Albums ist die Antwort dagegen Austin, zumindest auf die Langeweile und Monotonie im sogenannten Comal County, von dessen friedlicher Beschaulichkeit Jason hier anscheinend die Nase voll hatte und einfach mal ausbrechen wollte. Was bietet sich da für einen Texaner auch besseres als Austin …

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[15. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Sie hat es wirklich getan, die Schauspielerin und Sängerin Jessica Simpson hat ein Countryalbum veröffentlicht. Bereits im Vorfeld wurde in sämtlichen Foren, Blogs und Communities mächtig über das “für & wieder” einer Karriere als Countryact diskutiert. Jetzt liegt das Ergebnis vor und die Zeit des Spekulierens ist endgültig vorbei. Ich bin meinerseits mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Jessica Simpson hat den Sprung vom Popgirlie zur ernsten Sängerin vollzogen. Da finden sich wirklich einige tolle Songs auf ihrem ersten “Country-Silberling”. Die Single “Come On Over” sollte hinlänglich bekannt sein. Die US-Radio haben ihn soviel gespielt, dass er sogar bis in die Top 20 der Airplay-Charts vordringen konnte. Ein Song der mit mächtig viel Dampf, einem guten Text und einer guten Hookline daher kommt. Wie heißt es so schön im Volksmund? Eine Single macht bekanntlich noch kein gutes Album … so ist es!

Doch wer jetzt vermutet, dass das texanische Blondchen nichts weiter drauf hat, als die beiden Argumente die keinem Mann verborgen bleiben, der irrt sich gewaltig. An acht der elf Tracks hat Jessica sogar mitgeschrieben, wie zum Beispiel “Remember That”, in dem sie einige doch recht schlimme Erfahrungen ihrer Jugend verarbeitete. Aber auch die anderen Titel sind musikalisch, sowie textlich besser als so manches Album der Künstler, die schon einige “Countryjahre” auf dem Buckel haben. Da gibt’s, meiner Meinung nach, keinen wirklichen Hänger, der mich nötigen würde den schnellen Vorlauf zu betätigen. Einen großen Anteil daran haben natürlich die Songwriter Hillary Lindsey, Luke Laird und auch Rachel Proctor, sowie die Produzenten Brett James und John Shanks. Die haben allesamt einen großartigen Job gemacht.

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[15. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Mir macht es seit vielen Jahren große Freude, mich näher mit den Menschen zu befassen, die dafür sorgen, dass Sänger ihren Job ausüben können. Songschreiber sind meist sehr interessante Leute, die viel zu erzählen haben. Meist tun sie das in ihren Songs. Da sind sie insoweit limitiert, als sie eine Geschichte innerhalb einer begrenzten Zeit von rund 3 Minuten erzählen müssen. Da heißt es, die Worte besonders gut auszusuchen und aneinander zu reihen. Einer, der das meisterhaft versteht, kommt ursprünglich aus Alabama und heißt Roger Murrah.

Seit mehr als 30 Jahren lebt er nun schon in Nashville und arbeitet, abgesehen von den ersten, die restlichen davon überaus erfolgreich. Nicht nur als Autor sondern zunehmend auch mit seinem Musikverlag. Murrah gehört zu den wenigen Zeitgenossen, denen sowohl der kreative Bereich viel Spaß macht als auch der geschäftliche. Eine Reihe junger Autoren hat er unter Vertrag genommen, die wiederum von seiner geballten Erfahrung profitieren.

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[14. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Am Beispiel dieses in den frühen 1960er Jahren entstandene Liedes lässt sich schön verdeutlichen, mit welchen profanen Problemen man sich als Songschreiber auseinander setzen musste. In jenen Jahren standen die beiden Autoren ganz am Anfang ihrer glanzvollen, langen Karriere. Allgemein ist festzuhalten, dass insbesondere in der Country Music kaum ein Künstler Noten lesen oder gar schreiben konnte. Das war auch nicht nötig.

Grundlage für einen Song ist in der Regel erst einmal eine Idee. Mitunter dauert es Jahre, ehe aus einer solchen Idee ein Lied wird. In diesem Fall war es ähnlich. Bill Anderson erinnert sich, dass Roger Miller sich mit dem Gedanken herumschlug, ein Lied darüber zu schreiben wie zwei Gegensätze aufeinander prallen, seit er den Film “When Worlds Collide” gesehen hatte. Auf der langen Fahrt von Nashville zu einem Auftritt ins texanische San Antonio haben sie sich die Zeit damit vertrieben, aus Miller’s Idee irgendwie ein Lied zu basteln. Und das gelang tatsächlich. Sie erzählen die Geschichte zweier Menschen, die versuchen, ihre Gefühle miteinander zu verbinden und ein gemeinsames Leben zu führen. Doch müssen sie erkennen, dass sie in ganz verschiedenen Welten leben, die einfach nicht zueinander passen. Im Gegenteil, sie prallen aufeinander und verhindern so, dass die Beiden zueinander finden. Leider kommen die Menschen oft zu spät zu dieser Erkenntnis wie die hohe Anzahl gescheiterter Ehen beweist.

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[14. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Seit einigen Monaten geistert ein neuer Name durch die deutsche Musiklandschaft – Amy Macdonald. Die gebürtige Schottin erobert mit ihrer Musik unaufhörlich den europäischen Kontinent. Nachdem sie bereits die Briten von ihren Singer & Songwriter-Qualitäten überzeugen konnte, hat sich ihr aktuelles Album “This Is The Life” auch hier bei uns in Deutschland (gilt ebenso für die Schweiz und Österreich) in den Charts (Platz 4) festgebissen. Die gleichnamige Single-Auskopplung mutierte sogar zu einem weiteren Sommerhit des Jahres 2008. Sie fragen sich, was dies auf einem Countryportal zu suchen hat? Ganz einfach, weil es sich um ein astreines Countryalbum handelt!

Einige etablierte Musikportale haben es sogar in ihren Besprechungen zur aktuellen CD vorsichtig angesprochen, ohne aber direkt das “böse” Wort Country zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Da wurde lieber mit den Genre’s Folk, Indie oder Alternative jongliert – passt halt besser in die deutsche Musiklandschaft. Wäre ja auch noch schöner, wenn ein Countryalbum in “Good Ol’ Germany” mit Gold und Platin ausgezeichnet würde, wo doch die Nation dieses Musikgenre – laut Aussage einiger Musikexperten – gar nicht mag. Im Gegenteil, diese Nation mag Songs die Geschichten erzählen, noch mit echten Instrumenten gespielt werden und zudem noch eine Melodie zum mitsummen vorweisen. Warum sonst sollte die Single, als auch das Album, die Massen gleichermaßen begeistern?

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[10. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die 42. CMA-Awards werden in diesem Jahr am 12. November 2008 in Nashville (Tennessee) verliehen. Die Nominierten wurden bekanntgegeben – hier sind sie:

Entertainer des Jahres
Kenny Chesney
Brad Paisley
George Strait
Sugarland
Keith Urban
Gruppe des Jahres
The Eagles
Emerson Drive
Lady Antebellum
Little Big Town
Rascal Flatts
   
Bester Sänger
Kenny Chesney
Alan Jackson
Brad Paisley
George Strait
Keith Urban
Beste Sängerin
Alison Krauss
Miranda Lambert
Martina McBride
Taylor Swift
Carrie Underwood
   
Duo des Jahres
Big & Rich
Brooks & Dunn
Montgomery Gentry
Sugarland
The Wreckers
Neuer Künstler des Jahres
Jason Aldean
Rodney Atkins
Lady Antebellum
James Otto
Kellie Pickler
   
Musiker des Jahres
Jerry Douglas
Paul Franklin
Dana Huff
Brent Mason
Mac McAnally
Song des Jahres
"Good Time"
"I Saw God Today"
"Letter To Me"
"Stay"
"You’re Gonna Miss This"
   
Single des Jahres
“Don’t Blink” (Kenny Chesney)
“Gunpowder & Lead” (Miranda Lambert)
“I Saw God Today” (George Strait)
“Stay” (Sugarland)
“You’re Gonna Miss This” (Trace Adkins)
Album des Jahres
“Carnival Ride” (Carrie Underwood)
“Cowboy Town” (Brooks & Dunn)
“Good Time” (Alan Jackson)
“Just Who I Am: Poets & Pirates” (Kenny Chesney)
“Troubadour” (George Strait)
   
Video des Jahres
“Don’t Blink” (Kenny Chesney)
“Good Time” (Alan Jackson)
“Stay” (Sugarland)
“Waitin on a Woman” (Brad Paisley)
“You’re Gonna Miss This” (Trace Adkins)
 

Gesangliche Zusammenarbeit des Jahres
“Every Other Weekend” (Reba McEntire und Kenny Chesney)
“Another Try” (Josh Turner und Trisha Yearwood)
“Gone Gone Gone” (Robert Plant und Alison Krauss)
“Life in a Northern Town” (Sugarland, Little Big Town und Jake Owen)
“Shift Work” (Kenny Chesney und George Strait)

[10. September. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Countrystar Clint Black will eine eigene Sitcom beim Fernsehen. Im April nahm der Sänger sehr erfolgreich als Stand-Up-Comedian bei der CBS-Sendung “Secret Talents of the Stars” teil. Dort sollten Stars ihre verborgenen Talente vortragen. Die Show wurde zwar wegen einer schlechten Quote wieder gestrichen, doch viele Zuschauer fanden Blacks Auftritt überragend. Verschiedene Agenten bombardierten den Künstler mit Anrufen, er könnte in verschiedenen TV-Shows auftreten. Zurzeit steht er in Verhandlungen mit einigen Sendern. Es sieht, laut eigener Aussage von Clint Black, sehr gut aus. Am liebsten wär ihm eine Sitcom, in der auch seine Ehefrau Lisa Hartman Black mitwirken könnte. Die Art der Zusammenarbeit wäre ihm am liebsten. Tja, die US-Sängerin und Schauspielerin Reba McEntire (Reba) hat es erfolgreich vorgemacht … drücken wir ihm die Daumen.