Beiträge des Monats: September 2008
Bluegraas-Queen Alison Krauss wird am 11. November 2008 eine Special-DVD (Live) namens “A Hundred Miles Or More: Live From The Tracking Room” veröffentlichen. Als Gäste finden sich u.a. Brad Paisley, James Taylor, John Waite und einige ihrer Band “Union Station” auf der DVD wieder. Das Fernsehspecial wurde im Original von GAC (Great American Country) für eine TV-Sendung aufgezeichnet. Der Silberling wird noch einige zusätzliche Tracks (Backstage, Videos etc.) enthalten.
Mehr als 6 Millionen US-Dollar brachten die Benefizkonzerte von Garth Brooks ein, die er im Januar 2008 im Staples Center in Los Angeles gab. Ehefrau Trisha Yearwood und Huey Lewis unterstützten den Countrysänger mit Gastauftritten. Die Millionen werden der McCormick Foundation zur Verfügung gestellt, die das Geld an die richtigen Stellen weiterleitet. Ende letzten Jahres, wurde Kalifornien von verheerenden Waldbränden heimgesucht. Tausende von Menschen wurden obdachlos, verloren Hab und Gut. Jetzt gibt’s wieder Hoffnung für viele Menschen. Gut gemacht Mr. Garth Brooks!
Nachdem mir Zane Lewis‘ Debüt-Album “This Town” sehr gut gefiel, habe ich mir vom neuen Silberling zumindest eine gleichbleibende Qualität versprochen. Und siehe da, der aus Texas stammende Lewis hat mich nicht enttäuscht. Gleich der Opener “Welcome To The Southland” schlägt ein wie ‘ne Bombe. Country-Rock “Made in Texas”, bei dem keine Wünsche offen bleiben. Das setzt sich dann bei “She’s Got It Goin’ On” fort. Aber es geht auch sanfter. Immerhin hat er als einen seiner Lieblingsinterpreten George Strait angegeben. Das wiederum merkt man sehr deutlich bei den Mid-Tempo-Nummern “Come With Me”, “Leavin’”, “Even A Leaf”. Da zeigt er wirklich seine romantische Ader. Doch Zane Lewis ist und bleibt ein texanischer Rocker. Richtig “geil” (sorry, aber das beschreibt es am besten) gehen die Songs “A Helluva Time”, “Becky Brown’s Daddy” und “Bad Ass Country Band” ab. Die sollten auf keiner Countryfete fehlen, da bleibt keiner der Gäste mehr sitzen – versprochen!
Am kommenden Donnerstag, den 11. September 2008, ist das aus Georgia (USA) stammende Damen-Trio The Lovell Sisters zu Gast im Thalia-Theater in Hamburg. Die drei jungen Damen (zwischen 17 und 21), die einen u.a. Allison Krauss beeinflussten Bluegrass, Country und Folkmix spielen und locker in die Fußstapfen der Dixie Chicks treten könnten, schauen auf ihrer aktuellen Europa-Tournee auch in Deutschland vorbei. Das Konzert beginnt um 22:00 Uhr. Es erwartet Sie Bluegrass-Music allerbester Güte. Die jungen Damen begeisterten schon beim berühmten “Merlefest” und gewannen viele Talentwettbewerbe in den USA. Experten sprechen bereits von der Neuentdeckung der letzten Jahre. Den Support übernimmt Lucky Steve & the Magic Hoffmanns, eine Band aus Hamburg. Übrigens, einen Tag vorher spielt das Trio ein Konzert in der Halle Querfeld (Basel, Schweiz) – Beginn ist dort um 19:30 Uhr.
Nach nur einer Single-Veröffentlichung, ein Studioalbum sollte eigentlich später folgen, sitzt Fisher Stevenson ohne Plattenvertrag da. Big Machine Records zog die Notbremse, nachdem die Single “No Tomorrow Here Tonight” von den Countryradios überhaupt nicht angenommen wurde und ihn den Charts nur unter “ferner liefen” gelistet war. Dadurch floppte die Promotour, Konzerte wurden gecanceled, für das Label ein Desaster. Nun muss sich der Künstler um einen neuen Vertrag bemühen. Unter diesen recht schlechten Voraussetzungen kein leichtes Unterfangen für den Musiker.
Vor einigen Tagen verkündete Jessica Simpson, dass sie mit der Schauspielerei pausieren möchte. Sie wolle sich in Zukunft mehr auf ihre Gesangskarriere konzentrieren, so äusserte sich die texanische Sängerin in den US-Medien. Ein weiterer Meilenstein dieser Karriere im Country-Music-Business könnte ein Auftritt am kommenden Samstag in der legendären “Grand Ole Opry” in Nashville, Tennessee sein. Die Veranstaltung läuft unter dem Motto “Ladies Night”. Ihr zur Seite stehen Countrylegende Loretta Lynn, Patty Loveless und die Newcomerin Crystal Shawanda. Simpson wird die aktuellen Single’s “Come On Over” und “Remember That” aus ihrem Album Do You Know (erscheint am 09. September 2008) zum Besten geben. Die junge Dame ist übrigens mächtig aufgeregt in diesen heiligen Hallen zu singen. Simpson: “Es ist eine unglaubliche Ehre hier an diesem legendären Ort zu singen. Dort wo soviel Country-Geschichte geschrieben wurde.”
Wenn am kommenden Donnerstag die neuen Single-Charts (Billboard Hot Country und Radio & Airplay) erscheinen, wird Jimmy Wayne mit seinem Titelsong “Do You Believe Me Now” an der Spitze der Selbigen stehen. Es ist Wayne’s erster No. 1-Erfolg seiner Karriere. Vor fünf Jahren startete der Sänger (damals noch beim Majorlabel Dreamworks unter Vertrag) durch, um mit seiner frischen, ehrlichen Country Music die Charts zu erklimmen. Doch am Ende brauchte er ein neues Label (Valory Music) und ein neues Album, um nochmal richtig anzugreifen, bzw. durchzustarten. Auch in den Billboard-Top-Album-Charts, für das Genre Country, sieht’s für seinen aktuellen Silberling Do You Believe Me Now (erschien Ende August) nicht schlecht aus, eine Platzierung auf den vorderen Plätzen sollte locker drin sein.
Der legendäre Songwriter, Schauspieler und Countrysänger Jerry Reed (71) ist tot. Er verstarb an den Folgen eines Lungenemphysem in Nashville, Tennessee. Seine Karriere begann bereits in den 50er Jahren. Endeckt und gefördert wurde Reed von keinem Geringeren als Chet Atkins. Er wurde zweimal mit dem Grammy (1971, 1993) ausgezeichnet. Legendär seine Rolle als Cletus Snow an der Seite von Burt Reynolds im Kinofilm “Smokey and the Bandit” (Ein ausgekochtes Schlitzohr). Mehrere Hits u.a. “Amos Moses”, “When You’re Hot, You’re Hot”, “Lord, Mr. Ford”, “She Got The Goldmine (I Got The Shaft)” machten ihn zu einen der Top-Stars der US-Countryszene. Doch auch andere Künstler, wie zum Beispiel Tom Jones, Johnny Cash und Elvis Presley, profitierten von den Songschreiber-Qualitäten Reeds. Der “King Of Rock’n'Roll” coverte Reeds legendären “Guitar Man”. In den letzten Jahren lebte Jerry Reed zurückgezogen und trat nur noch gelegentlich auf.
Die 26-jährige LeAnn Rimes möchte ein Baby. Der Countrystar und ihr Mann Dean Sheremet haben sich offen zu ihrem Kinderwunsch bekannt. Wie die Sängerin gegenüber dem “People-Magazin” verlauten ließ, sei sie nach sieben Jahren Ehe endlich dazu bereit, mit ihrem Gatten ein Baby großzuziehen. Keith Urban, der gemeinsame Freund des Paares, ist an den Plänen offenbar nicht ganz unbeteiligt. Er hätte ihnen wohl Mut gemacht, es doch einmal anzupacken. Seit Februar 2002 ist LeAnn Rimes mit Dean Sheremet verheiratet. Sie haben am 20. August 2008 ihr Eheversprechen erneuert. Gute Voraussetzungen, um auch glückliche Eltern zu werden.



