Chris LeDoux (Biografie)
11. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: BiografienChris LeDoux, der am 02. Oktober 1948 in Biloxi, Mississippi geboren wurde, ist ein vielseitiger Bursche gewesen. Er war nicht nur ein erfolgreicher Countrysänger und Songwriter, sondern auch ein Meister im Rodeoreiten. Geboren und aufgewachsen ist er in Biloxi, Mississippi. Im Alter von 12 Jahren zog er mit seiner Familie nach Austin, Texas. LeDoux: “Ich erlebte dort in Texas die schönste Zeit meines Lebens. Ich bekam von meinen Eltern ein Pferd geschenkt und reitete von morgens bis abends in der Gegend umher, später nahm ich Unterricht und lernte mit dem Pferd umzugehen.” Nach zwei Jahren bereits konnte Chris so gut reiten das er an einem nationalen Turnier teilnahm und sich dort den ersten Platz erkämpfte! Den Sommer über arbeitete er auf verschieden Farmen, bei denen er richtige Cowboyarbeiten übernahm.
Mehrmals in der Woche besuchte er verschiedene Rodeos und an den meisten nahm er auch teil. Später wurde er Mitglied in einer High School-Rodeomannschaft mit der er viele Preise gewann, z. B. den Wyoming State Championship. Schon nach kurzer Zeit wurde Chris Mitglied der Professional Rodeo Cowboy’s Association (PRCA). Ob man’s nun glaubt oder nicht, aber es blieb sogar noch die Zeit den Beruf des Werbegraphikers zu lernen. Den Abschluß machte er natürlich, was sonst, mit Auszeichnung. 1976 wurde Chris dann zum ersten Mal Rodeo-Weltmeister, der Höhepunkt seiner Karriere. Kurz darauf fing er wieder an Countrysongs zu schreiben. 1980 sattelte Chris um und konzentrierte sich voll auf die Arbeit als Musiker. Die ersten Songs die er schrieb hießen: “Rodeo Life”, “Bareback Jack”, “Bull Rider”.
Noch bevor seine Karriere richtig begann, hatte Chris schon 21 Alben auf Independent-Labeln herausgebracht. Sämtliche jener Alben handelten vom Leben und Wirken eines Cowboys. Fast alle Alben verkauften sich bei den vielen Rodeos mehr als hervorragend. Kleine Hits hatte Chris mit “Lean, Mean and Hungry”, “Ten Seconds in the Saddle” und “Caballo Diablo”. Schließlich im Jahre 1990 war Chris LeDoux so populär, das Liberty Records (später Capitol Nashville) auf ihn aufmerksam wurde, es folgte eine promte Zusammenarbeit, die bis in die Gegenwart anhielt. Es wurde aber noch besser, alle seine 21 Alben die noch auf den kleinen, unabhängigen Labeln veröffentlicht wurden, brachte Liberty Records “remastered” wieder auf den Markt, eine Sensation.
Sein erstes Album für Liberty war “Western Underground”, mit der Single “This Cowboy Hat”. Sein Freund Garth Brooks, um das hier noch kurz zu erwähnen, brachte 1989 einen Song, “Much Too Young (To Feel This Damn Old)” auf seiner Debüt-CD heraus, dort lautet eine Textzeile wie folgt: “Tougher Broncs, You Know I Can’t Recall – A Worn Out Tape Of Chris LeDoux, Lonely Women And Bad Booze – Seem To Be The Only Friends I’ve Left At All”. Eine Hommage an den Musiker, Menschen und Freund – Chris LeDoux.
Das Gerücht, welches kursierte, als Chris eine schwere Leber- und Nierenerkrankung hatte, dass Garth Brooks hier als Organspender das Leben von Chris rettete, bestreitet Garth Brooks bis zum heutigen Tag. Die Geschichte gehört ins Reich der Märchen. Leider bekamen die Ärzte die schwere Erkrankung nie richtig in den Griff, später kam noch der Krebs (Galle) hinzu, diesen Kampf verlor der sympathische Sänger in den frühen Morgenstunden am 09. März 2005 im Medical Center in Casper, Wyoming.
| Trackliste:
01. Airborne Cowboy |
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Dieser Artikel wurde am 11. November 2008 von Dirk Neuhaus veröffentlicht. Dirk Neuhaus gehört zur Stammbesetzung von Country.de - Online Magazin und schreibt News, Biografien und CD-Besprechungen.
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