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Randy Travis (Biografie)

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Randy Travis, der am 4. Mai 1959 in Marshville (North Carolina) geboren wurde, wuchs in einer Grossfamilie von sechs Kindern auf. Sein Vater war Bäcker und seine Mutter arbeitete in einer Textilfabrik. Musik bestimmte aber immer die Welt der Traywicks. Randys Vater hörte in seiner Freizeit viel Musik, besonders „Country“ lag ihm am Herzen. Tag und Nacht liefen bei ihm sämtliche Alben von Hank Williams über Jim Reeves bis hin zu Stonewall Jackson. Wie sagt ein Sprichwort so schön; der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So blieb es nicht aus, dass Randy Bruce Traywick, so sein Geburtsname, die Country Music sprichwörtlich mit der Babyflasche aufsog.

Die ersten Versuche als Sänger machte er mit seinen Brüdern, sie nannten sich die „Traywick Brothers“. Später mit zehn Jahren blieben nur noch sein Bruder und Randy übrig, sie spielten als Duo in kleinen Clubs. Einige Jahre später, mit 16 Jahren, nahm er an einem Talentwettbewerb (Country City U.S.A) teil. Dies hatte zur Folge, dass eine Nachtclubbesitzerin auf ihn aufmerksam wurde. Die engagierte ihn und er spielte fortan jedes Wochende in diesem Club.

Randy TravisIm Jahr 1981 zog es ihn nach „Music City USA, nach Nashville in Tennessee. Die erste Zeit verdiente er sich seine Dollars ebenfalls in kleinen Clubs. Jetzt greift wieder der berühmte „Kommisar Zufall“ ins Geschehen ein. An einem abend saß ein Produzent im Publikum und fand den jungen Mann förderungswürdig. Kurz und gut; er war es, der sein erstes Album „Randy Ray-Live at the Nashville Palace“, noch unter seinem früheren Künstlernamen „Randy Ray“, produzierte. 1985 bekam Randy dann seinen ersten Major-Label-Vertrag bei Warner Brothers. Die fanden „Randy Ray“ nicht so toll, eine Umbennung musste her – ab sofort nannte er sich „Randy Travis“.

Sein erstes Album bei Warner hieß „Prärie Rose“, ein Soundtrack zum Film „Rustler’s Rhapsody“ (dt. Rhapsodie in Blei). Im Jahr 1986 folgte sein Album „Storms of Life“, gleichzeitig der Anfang einer bemerkenswerten Karriere. Viele No. 1-Hits, viele Millionen CD-Verkäufe und zahlreiche Auszeichnungen folgten. Doch so ein kometenhafter Aufstieg hat auch seine Schattenseiten. Randy hatte als Teenager schon früh mit dem Trinken angefangen. Der Alkohol bestimmte viele Jahre das Leben des Sängers, später folgten noch Drogen und Medikamentenmissbrauch. Körperlich baute er immer weiter ab und war mit sich und seiner (Um)-Welt nicht mehr zufrieden. Zwar feierte er immer noch große Erfolge, viele seiner Singles kletterten bis auf Spitzenplätze in den Chartlisten, doch er kam von dem Teufelszeug einfach nicht los. Sein großes Vorbild, George Jones, hatte in seiner Karriere mit ähnlichen Umständen zu kämpfen. Unterstützt von vielen seiner Kollegen fand er aber letztendlich einen Weg aus der Misere. Ähnlich bei Travis, seine Hochzeit mit Elizabeth Hatcher im Jahr 1991 war ein erster „wichtiger“ Schritt in diese Richtung. Zwar musste er noch mit einigen Rückfällen kämpfen, aber er besserte sich.

Musikalisch war er eigentlich immer präsent. Zwar brachte er einige Jahre kein richtiges Countryalbum raus, dafür aber aber immer mehr christlich angehauchte Silberlinge. Woran lag’s? Er hatte seinen Frieden mit sich und der Welt – und Gott geschlossen. Er ist ein Musiker, der sowas sehr gut in Songs einbauen kann, dass konnte man viele Jahre in den Christian Charts verfolgen. Seine Alben belegten nur vorderste Plätze. Auch seine Präsenz im TV war ein Bestandteil dessen, dass er nie ganz weg vom Fenster war. So sah man ihn in so erfolgreichen TV-Serien wie „Matlock“ und „Touched by an Angel“ (Ein Hauch von Himmel). Auch im Kino sah man ihn immer öfter, wie z.B in „The Rainmaker“ (zusammen mit Jon Voight, Matt Damon, und Danny DeVito), oder mit Steven Seagal im Blockbuster „Fire Down Below“.

Die Gegenwart sieht ebenfalls wieder sehr rosig für den markanten Sänger mit der typisch sonoren Countrystimme aus. Im Jahr 2008 erschien sein erstes „richtiges“ Countryalbum nach über einer Dekade. „Around The Bend“ heißt es und es gilt als eines seiner besten Werke überhaupt. Allerdings knüpft auch dieser Silberling wieder an christliche Themen an, ohne aber den Weg des Mainstream-Country zu weit zu verlassen. Zwar scheinen die Country-DJs in den Staaten Travis‘ Singles zu ignorieren, sollte man aber – wie meistens – als positives Beispiel für gute Country Music sehen. Travis‘ Musik ist weit weg vom „Nashville-Einheitsbrei“ und das ist auch gut so!

   
Around The Bend
CD: „Around The Bend“
Erscheinungsdatum: 2008
Label: Word Records

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Trackliste:

01. Around the Bend
02. You Didn’t Have a Good Time
03. Every Head Bowed
04. Love Is a Gamble
05. Faith in You
06. Don’t Think Twice, It’s All Right
07. Dig Two Graves
08. Turn It Around
09. From Your Knees
10. Everything That I Own (Has Got a Dent)
11. ‚Til I’m Dead and Gone

* (inkl. DVD)

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