Gene Watson: A Taste Of The Truth
8. September 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: CD-BesprechungenSeit seinem Debütalbum “Gene Watson”, welches im Jahr 1974 bei einem kleinen regionalen Label (Wild World) erschien, gehört er zu den beliebtesten Countrykünstlern der USA. Der große Erfolg stellte sich bereits im Jahr 1975 ein, als er bei Capitol unterschrieb. Mit seiner ersten Single “Love In The Hot Afternoon” gelang ihm gleich ein Spitzenplatz (No.3) in den Charts. Mehrere Top-Platzierungen in den Alben- und Single Charts folgten. Watson gehörte in den frühen 1980er Jahren zu den Top-Stars des US-Country.
Knapp sechs Jahre hielt die Zusammenarbeit mit Capitol, dann suchte sich Watson ein neues Label. MCA Nashville nahm ihn unter Vertrag. Wieder folgten etliche Chartplatzierungen in den Top 10. Das Album “Old Loves Never Die” brachte mit der Single-Auskopplung “Fourteen Carat Mind” sogar eine No.1 hervor. Bis ins Jahr 2007 wechselte Gene Watson noch mehrfach die Plattenfirmen, aber nie mangelte es am Erfolg – der blieb ihm immer erhalten.
Im Jahr 2007 unterschrieb er bei Shanachie. Das Debüt beim neuen Label hieß “In A Perfect World” und war sowohl bei den Fans, als auch bei den Kritikern hoch angesehen. Letztere überschlugen sich mit Lobeshymnen und sprachen “vom besten Watson überhaupt”.
Doch werfen wir lieber einen Blick auf’s aktuelle Album, denn das lohnt sich wirklich. “A Taste Of The Truth” zeigt wieder einmal, dass traditionelle Country Music weder überholt, noch “altbacken” ist. Im Gegenteil, frisch und kraftvoll klingen die Songs. Mit Alison Krauss, Rhonda Vincent und Trace Adkins hat sich Watson namhafte Künstler für seine Duette ins Studio geholt. Es kommt nicht eine Minute Langeweile auf.
Mit u.a. Rebecca Lynn Howard, Billy Yates und Keith Stegall, hat er sich Songschreiber ausgesucht, die Garanten für gute Country Music sind. Sogar den alten Merle Haggard-Klassiker “I Know An Ending”, geschrieben von Hank Cochran, verleiht er mit seiner eindrucksollen Stimme eine Wiedergeburt.
Fazit: Wer gute gemachte Country Music (mit Pedal-Steel, Dobro, Mandoline und Fiddle) mag, der kann hier vorbehaltslos zugreifen. Feinste Musik, mit einem gesanglich starken Gene Watson, der auch mit 66 Jahren, noch lange nicht zum “alten Eisen” gehört!
| Trackliste:
01. Speaking Of The Angel |
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Dieser Artikel wurde am 08. September 2009 von Dirk Neuhaus veröffentlicht. Dirk Neuhaus gehört zur Stammbesetzung von Country.de - Online Magazin und schreibt News, Biografien und CD-Besprechungen.
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