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Zac Brown Band (Biografie)

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Zu den Aufsteigern des Jahres 2009 muss man ganz einfach die Zac Brown Band rechnen. Das im Raum Atlanta, Georgia beheimatete Sextett schaffte mit einer raffinierten Mischung aus ganz unterschiedlichen Elementen der Country- Rock – und Bluegrass Music nahezu aus dem Nichts den Sprung an die Spitze der Charts. Phasenweise erinnern sie an die Supergruppe Alabama. Ähnlich kraftvoll, erdig und humorvoll präsentieren sich Zac Brown und seine Mannen.

Als ihr „Chicken Fried“ die Spitze der Billboard Country Charts eroberte und dies mit „Toes“ gleich danach erneut gelang, war den meisten Musikliebhabern der Name „Zac Brown Band“ noch nicht geläufig – das hat sich inzwischen geändert. Es könnte gut sein, dass die Band es im Jahre 2010 bis in die vorderste Linie der Country Acts vorzustoßen. Mit dem Gewinn des Grammys als bester neuer Act ist Anfang diesen Jahres schon mal der Grundstein gelegt worden.

Zac Brown BandWie so oft geht dem Erfolg ein langer, mühevoller Anlauf voraus. Mehr als ein Jahrzehnt hatten Brown und seine Kumpels hart gearbeitet. Bei zahllosen Auftritten in Bars, Honky Tonks, bei Festivals und Konzerten, verbunden mit endlosen Tourneen erwarb man sich die notwendige Härte, das Durchhaltevermögen, man verfeinerte das Repertoire ebenso wie die Bühnen-Präsenz, beobachtete die Reaktion des Publikums und zog die richtigen Konsequenzen daraus. Schritt für Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es manchmal nicht danach aussah und erkennbar wurde.

Der Kopf der Band und Namensgeber Zac Brown stammt aus einer kinderreichen Familie (er hat noch 11 Geschwister) und wuchs in Dahlonega, Georgia auf. Seine Mitschüler erinnern sich lebhaft daran, dass Brown in den Pausen ständig auf einer Gitarre spielte. Da wundert es nicht, dass die Musik ständige Begleiterin wurde. Mit dem Vater zusammen betrieb Brown schon als Teenager ein Restaurant mit dem trefflichen Namen „Zac’s Place“.

Natürlich trat er dort auch als Musiker in Erscheinung. Zusammen mit einigen Freunde gründete er eine eigene Band, es begann der steinige, zuvor schon angesprochene Weg. 2004 erschien ein erstes Album, selbst finanziert und auf eigenem Label veröffentlicht. Der Titel „Far From Einstyne“ hätte neugierig machen können und sollen, doch fand das Album außer bei den eigenen Fans kaum Beachtung. Das gilt auch für „Home Grown“ ein Jahr später und „Live From The Rock Bus Tour“ aus 2007. Aber die Zac Brown Band deutete mit diesen Alben deutlich an, dass sie mehr konnten als man bis dahin zur Kenntnis genommen hatte. Was fehlte, war die Initialzündung, der Glücksmoment, in dem alles passt. Und was Brown nicht wusste, er hatte die Zutaten bereits …

2008 unterschrieb Brown bei Live Nation Records, wo als erste Single ein gewisser Song mit dem Titel „Chicken Fried“ veröffentlicht wurde. Der Song war nicht einmal neu, denn schon fünf Jahre früher hatte Brown ihn mal aufgenommen. Nun in überarbeiteter Version sollte „Chicken Fried“ der Schlüssel zum Erfolg werden. Ende 2008 übernahm Atlantic Records den Vertrieb nicht nur der Single sondern auch des Albums „The Foundation“ Die Single rauschte auf Platz 1, ihre Nachfolgerin „Whatever It is“ auf Platz 2 und „Toes“ erneut ganz nach oben. Die Country Music hatte ihre nächste Übernacht-Sensation. Wobei die Sensation allein darin zu sehen ist, dass die Band gleich durchstartete bis an die Spitze. Hört man sich ihre Alben kritisch an, wird man feststellen, dass eine stetige Entwicklung erkennbar ist. Von dem musikalisch Gebotenen her durfte man durchaus annehmen, dass sich der Erfolg irgendwann einstellen musste. Es gab – wie in solchen Fällen schon unvermeidlich – reichlich Auszeichnungen, jetzt wird die Gruppe beweisen müssen, dass sie längerfristig mithalten kann. Schon das nächste Album wird wegweisend sein, denn da wird der Überraschungsmoment nicht mehr für Aufwind sorgen.

Zac Brown zeigt sich gerüstet: „Okay, man weiß nie, was die Zukunft bringt. Aber wir sind inzwischen erfahren, wir haben uns als Gruppe verstärkt und sind eine Einheit geworden. Als Band beherrschen wir eine Vielzahl von Instrumenten, das gibt vor allem live wahnsinnige Möglichkeiten. Da wir stilistisch vom Bluegrass bis Reggae alles integrieren, können wir dem Publikum richtig was bieten. Und die feiern meist eine richtige Party. Wir mittendrin als Stimmungsmacher. Das macht unglaublich Spaß!“ Damit wird die Zac Brown Band nicht nur für Country-Events interessant, sondern spielt auch im Konzert von Rock- und Pop-Größen munter mit.

Wird 2010 das Jahr der Zac Brown Band? Für frischen Wind haben sie schon gesorgt, vielleicht wird ja ein Orkan daraus. „Pass The Jar – The Zac Brown Band & Friends Live From The Fabulous Fox Theatre In Atlanta“ ist der Titel der aktuellen Veröffentlichung. Zwei CDs und eine DVD enthält dieses Package, das im Frühjahr 2010 auf den Markt kommt.

Zur Zac Brown Band gehören: Zac Brown (Gesang, Gitarre), Clay Cook (Gitarre, Pedal-Steel, Mandoline, Orgel, Gesang), John Driskell Hopkins (Gesang, Bass), Chris Fryar (Schlagzeug), Jimmy de Martini (Fiddle, Gesang), Coy Bowles (Gitarre, Orgel)

   
Pass The Jar
CD / DVD: „Pass The Jar“
Veröffentlicht: 2010
Label: Atlantic (Warner)

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Trackliste: (CD 1)

01. Whatever It Is
02. Let It Go
03. It’s Not OK
04. Jolene
05. Who Knows
06. The Night They Drove Old Dixie Down
07. Sic ‚Em On A Chicken
08. Where The Boat Leaves From
09. Trying To Drive (feat. Aslyn)
10. Alabama Jubilee (feat. Barry Waldrep)
11. Blackbird (feat. Matt Mangano)
12. The Devil Went Down To Georgia

  Trackliste: (CD 2)

01. Can’t You See (feat. Kid Rock)
02. Highway 20 Ride
03. Whiskey’s Gone
04. Colder Weather (feat. Little Big Town)
05. Free / Into The Mystic (feat. Joey + Rory)
06. America The Beautiful
07. Chicken Fried
08. I Shall Be Released
09. Bar (feat. Sonia Leigh)
10. Toes (feat. Shawn Mullins)
11. We’re Gonna Make This Day

  Trackliste: (DVD)

01. Intro
02. Whatever It Is
03. It’s Not OK
04. Jolene
05. Who Knows
06. The Night They Drove Old Dixie Down
07. Sic ‚Em On A Chicken
08. Junkyard (feat. Angie Aparo)
09. The Devil Went Down To Georgia
10. Trying to Drive (feat. Aslyn)
11. Alabama Jubilee (feat. Barry Waldrep)
12. Can’t You See (feat. Kid Rock)
13. Highway 20 Ride
14. Colder Weather (feat. Little Big Town)
15. Free / Into The Mystic (feat. Joey + Rory)
16. Toes
17. America The Beautiful
18. Chicken Fried
19. We’re Gonna Make This Day

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Über Manfred Vogel (632 Artikel)
<p>Manfred Vogel gehört zur Stammbesetzung von Country.de und ist seit über 40 Jahren als Fach-Journalist und Kenner in Sachen Country Music gefragt.</p>