Beiträge des Monats: Juni 2010
Mehr als zwei Jahre musste man auf neues Songmaterial von Trace Adkins warten. Doch was lange währt, wird endlich gut – am 17. August 2010 erscheint “Cowboy’s Back In Town”, das neue Studioalbum des hochgewachsenen Countrysängers. Der Silberling wird bei Show Dog-Universal Music veröffentlicht, das zu 50% Toby Keith gehört.
Adkins ist sehr glücklich, dass er bei Show Dog unter Vertrag ist. “Das Label tut mir gut, ich hab’ mehr künstlerische Freiheiten und kann wesentlich kreativer sein”, so der Sänger. Ausserdem betonte Adkins noch, dass er “Cowboy’s Back In Town” mit vielen guten Musikerfreunden eingespielt habe und sie dabei ein kreatives Feeling bzw. eine positive Stimmung mit einbringen konnten, die den Aufnahmen letztendlich den besonderen Schliff gaben.
Jennifer Nettles und Kristian Bush, besser bekannt als Sugarland, werden am 19. Oktober 2010 bereits ihr 4. Studioalbum – mit dem verheißungsvollen Titel “The Incredible Machine”, veröffentlichen. Produziert wurde das Werk von keinem geringeren als Byron Gallimore (u.a. Tim McGraw und Faith Hill).
Die erste Single-Auskopplung, “Stuck Like Glue”, geschrieben von Nettles, Bush, Kevin Griffin und Shy Carter, wird am 26. Juli an die US-Radiostationen geschickt und als Handelssingle veröffentlicht. Nettles: “Die Single ist richtig toll geworden. Sie ist typisch Sugarland – jung, frech und hip. Ich freu mich schon auf die Veröffentlichung, damit wir sie endlich regelmäßig bei unseren Live-Auftritten spielen können.”
Wer den Namen Robert Plant nicht kennt, der hat einen der charismatischsten und großartigsten Sänger der Welt verpasst – den Mann, der einst Led Zeppelin an die Spitze der Rockwelt geführt hat und nach dem Split der Band permanent neue Wege gegangen ist.
Inzwischen 61 Jahre jung, ist Plant im Jahr 2010 kein bisschen weniger experimentierfreudig oder mit weniger Spaß bei der Sache – das beweist schon der Titel seines kommenden Albums: “Band Of Joy” heißt das brandneue Werk, mit dem Plant an sein gefeiertes Duett-Album Raising Sand aus dem Jahr 2007 anknüpft. Nachdem er für seinen letzten großen Wurf, der ihm vergangenes Jahr gleich fünf Grammys bescheren sollte, mit der Country-Sängerin Alison Krauss im Studio war, hat er Band Of Joy mit einer Hand voll renommierter Musikergrößen aus Nashville aufgenommen. Zugleich knüpft er damit an seine allerersten musikalischen Gehversuche an, denn schon vor seinen Erfolgen mit Led Zeppelin spielte er in einer Combo namens Band Of Joy, doch liegt das inzwischen über vierzig Jahre zurück.
Kenny Chesney wird im Herbst 2010 ein neues Album veröffentlichen. “Hemingway’s Whiskey”, so der verheißungsvolle Titel des Silberlings, soll am 28. September in den USA (ein Termin für Deutschland steht noch nicht fest) in den Handel kommen. Es ist sein erstes Studioalbum nach fast drei Jahren.
Sein letztes Album “Lucky Old Sun” (Billboard Country Album Charts – Platz Nr. 1) wurde in den USA mit Platin (1 Million verkaufte Einheiten) ausgezeichnet. Kenny Chesney gehört zu den erfolgreichsten Country-Künstlern der Gegenwart und lockt jährlich über eine Million Menschen in seine Konzerte die meist in wenigen Minuten ausverkauft sind. “Hemingway’s Whiskey” ist sein 11. Studioalbum und wird bei Blue Chair, Chesneys eigenem Label, veröffentlicht!
Die denkmalgeschützte Freilichtbühne Killesberg ist ein perfekter Rahmen für die Outlaw-Legende. Ein bisschen wie er selbst – gezeichnet von diversen Lebensphasen, rauh und schlicht, bedeutend und persönlich. Ebenso wie Willie Nelsons durchlöcherte Gitarre, die die Spuren der Jahre trägt, der man kaum zutrauen mag, dass ihr noch ein brauchbarer Ton zu entlocken ist und die dennoch fasziniert, sobald sie von ihm zum Leben erweckt wird.
Die Präsentation des Amerikaners ist durchweg gleichwertig wunderbar. Minimalisiert auf ihn selbst als zentralen Mittelpunkt, gänzlich auf seine Stimme und Person ausgelegt. Umrahmt von einer ungewöhnlichen Bandbesetzung. Ein Steinway Flügel, honky-tonk-stilistisch bearbeitet von Nelsons Schwester Bobbie. Snare Drum, ein bisschen Percussion, Mundharmonika. Einfachstes Handwerk, mehr ist auch nicht nötig. Keine zeitraubende Vorgruppe, keine nervtötende Animation eines Stadion-Ansagers, keine überflüssige Werbung. Wohltuend.
Anfang Mai 2010 war in mehreren Bundesstaaten im Süden der USA aufgrund starker Unwetter und daraus resultierender Überflutungen der Notstand ausgerufen worden. Auch der Cumberland River war im Bereich von Nashville über seine Ufer getreten und setzte Teile der Stadt meterhoch unter Wasser. Eine menschliche Katastrophe in erster Linie, eine wirtschaftliche dazu, wären die enormen Einnahmen durch das CMA-Festival für den Tourismus weggefallen.
Aus unglaublicher Motivation heraus wurde das Möglichste getan, um zumindest die wichtigsten Anlaufpunkte in aller Kürze wieder in Stand zu setzen. Der Fleiß wurde belohnt, Besucher aus 26 Ländern unterstützten die Stadt durch ihr Kommen. Laut Veranstalter handelte es sich um das bisher erfolgreichste Festival in der Geschichte der CMA. Die Single Night-Tickets waren für alle Abende ausverkauft.
Randy Owen, der als Leadsänger der Band Alabama zu Weltruhm gelangte, ist an Prostata-Krebs erkrankt. Bereits vor einigen Monaten wurde bei einem Routine-Check die Erkrankung festgestellt. Owen’s Hausarzt, Dr. Woody Fritz in Birmingham (Alabama) überwies den Sänger sofort zu seinem Kollegen Dr. Ronald Wheeler, Leiter des “Diagnostic Center for Disease” in Sarasota (Florida). Randy wurde sofort behandelt und die Genesung schreitet bereits voran.
Owen: “Nach einem weiteren Check liegt alles wieder im grünen Bereich. Ich fühl mich pudelwohl und sehe positiv in die Zukunft. Ich freu mich schon auf die ersten Konzerte um wieder auf der Bühne zu stehen.” Bereits im Sommer / Herbst wieder der Sänger wieder auf USA-Tour gehen – die Tour geht bis in den Oktober 2010.
Er hat es wieder getan! Ein Album ganz nach seinen Vorstellungen produziert, maßgeschneidert von ihm für ihn. Country Music der traditionellen Spielart ganz im Sinne seiner Vorbilder Willie Nelson, Ray Price oder Jimmy Dickens. Dementsprechend auch die Auswahl der Songs, unter die er ein halbes Dutzend eigene gemischt hat, die dorthin passen wie die berühmte Faust auf’s Auge. Wer Hermann Lammers Meyer kennt, der weiß, was ihn erwartet, wer ein HLM-Fan ist, der erwartet genau dieses.
Mich verblüfft es immer wieder, wie zielsicher Herman The German sich die Songs für ein Album aussucht, denn diese Songs charakterisieren ihn als Künstler wie als Menschen. Da sind Balladen – meist traurige – und auch mal eine Recitation (ein mehr gesprochener denn gesungener Text). Da sind flotte Titel mit fetzigen Fiddles und Banjo. Und es gibt Wortspielereien und auch einen Song voller Sarkasmus wie den Titelsong. So etwas kann nur der unvergleichliche Shel Silverstein schreiben. Wobei “Nashville” stellvertretend für das Business und die Gesellschaft weltweit steht. Diese Aufnahme im Duett mit Johnny Bush und die Backgroundstimme von Sandra Caroll ist den Kauf der CD allein wert. Überhaupt Sandra Caroll – sie verleiht dem Album zusätzliche Würze und sorgt für höchst unterhaltsame Abwechslung.
1989 – in Nashville startet ein neues Plattenlabel: Arista Nashville. Der erste Künstler, den das Label unter Vertrag nimmt, ist ein noch völlig unbekannter Country-Boy aus Georgia namens Alan Jackson. Seit 1989 bürgt der Name Jackson für traditionelle Country Music – unbeirrt bis in die Gegenwart. Seine erste Single “Here In The Real World” klettert Anfang 1990 bis auf Platz 3 der Charts. Der zweite Titel “Wanted” wiederholt diesen genialen Streich. Sein erstes Album wird vergoldet – eine Sensation für ein neues Label mit einem neuen Künstler.
Ein wenig später in Deutschland – am Nürburgring findet 1990 bereits der fünfte Truck Grand Prix statt. Musikalisch begleitet wird das Spektakel mit Country Music. Eine ganze Reihe Acts unterhalten das Wochenende über mehr als 100.000 Besucher mit dieser Musik. Mit dem Team des Offenen Kanals Dortmund bin auch ich am Ring. Neben den einheimischen Interpreten interessieren wir uns besonders für zwei Gäste aus den USA: Rattlesnake Annie und Alan Jackson.
Jimmy Dean, der mit “Big Bad John” weltweit einen No.1-Hit und Millionseller hatte, ist im Alter von 81 Jahren in seinem Haus im Henrico County (Bundesstaat Virgina) verstorben. Der legendäre Kohlenarbeiter-Song “Big Bad John” stammt aus der Feder Deans und machte den hageren Sänger in den 1960 Jahren über Nacht zu einem Weltstar. Im Jahr 1961 gab’ sogar einen Grammy.
Dean konnte sich seine Angebote aussuchen bzw. selektieren, so beliebt war der Sänger damals. Es folgten Shows in Las Vegas und fast zeitgleich eine TV-Show (The Jmmy Dean Show) die landesweit ausgestrahlt wurde und Top-Quoten einfuhr.
Jimmy Dean, der am 10. August 1928 in Plainview (Texas) geboren wurde, war bereits im Kindesalter musikalisch sehr aktiv. Seine Mutter brachte ihm das Pianospielen bei – später erlernte er u.a. noch Mundharmoinka und Akkordeon. Nach seiner Zeit bei der Air Force schloss er sich der Texas Wildcats Band an. Viele Jahre später gründete er ein Soßen- und Dipunternehmen – mit dem er Millionen von Dollar verdiente. Dean, der immer sehr großzügig war, spendete immer viel Geld an gemeinnützige Organisationen – die größte Summer (1 Million Dollar) spendete er an die Universität seiner Heimatstadt.
Am Mittwoch, den 09. Juni 2010, wurden in der ausverkauften “Bridgestone Arena” in Nashville (Bundesstaat Tennessee) die CMT-Music-Awards verliehen. Kein geringerer als Kid Rock (All Summer Long) moderierte die Show, die natürlich live von Country Music Television (CMT) übertragen wurde. Bei den Awards werden die besten Videos des Jahres ausgezeichnet, daher erwähnen wir dies nicht bei der folgenden Auflistung!
Am Samstag, den 12. Juni 2010 kommen Rüdiger Helbig & Huckleberry Five erstmals nach Buchloe in den Kasteniengarten. In der Formation hat sich eine kleine Änderung in der Bestzung ergeben. Mac Maierhofer (Bass, Gesang) hat aus beruflichen Gründen die Band leider verlassen müssen. Für ihn kam Bettina Kuhn (Fiddle) in die Band. Ihre Kollegen in dem erfolgreichen Quintett sind die Musiker Rico Waldman (Gitarre, Gesang), Sefan Auer (Kontrabass, Gitarre, Gesang), Philipp Schöppe (Mandoline, Gesang) und Rüdiger Helbig (Banjo).
Einlaß in den überdachten Kastaniengarten ist um 18:00 Uhr, Beginn gegen 19:00 Uhr.
Weitere Infos finden Sie unter: www.fr-concerts.de
Es war eine faszinierende Sternstunde der Country Music und jetzt ist es noch einmal mitzuerleben, jenes denkwürdige Zusammentreffen zweier Legenden: Hedy West “The Banjo Lady” und Bill Clifton, der Bluegrass-Star. Hedy West, die im Jahr 2005 starb und Bill Clifton, der 2008 in Nashville in die Bluegrass Hall Of Fame aufgenommen wurde, hatten sich 1972 in einem Studio in London getroffen, um ein gemeinsames Album zu produzieren. Diese Produktion wurde 1974 in Deutschland auf einer LP veröffentlicht und hatte damals für sehr viel Aufsehen in der Szene gesorgt. Ja, man sprach sogar von einer ungewöhnlichen Sternstunde der Country Music.
Schließlich kamen beide Künstler aus grundverschiedenen Gesellschaftsschichten und sehr unterschiedlichen Musikszenen, Bill Clifton aus der Oberschicht, Hedy West eher aus der Unterschicht. Beide hatten sie eine akademische Ausbildung genossen, doch beide engagierten sich künstlerisch für die Folklore der Unterprivilegierten. Hedy West, Komponistin, Sängerin, Banjo- und Gitarrenvirtuosin bewegte sich im Bereich des amerikanischen Folksongs und Bill Clifton, Komponist, Sänger und Gitarren- und Autoharpvirtuose, leitete viele Jahre lang mit großem Erfolg eine Bluegrass Band, die Dixie Mountain Boys, organisierte das erste Bluegrass Festival und konzentrierte sich später ausschließlich auf die akustische Country Music. Aus heutiger Sicht würde man die Musik der beiden unter der Bezeichnung “Singer & Songwriter” oder noch besser unter “Americana” zusammenfassen.
The Twang, Texas Lightning und The BossHoss verpacken Pop- und Rocksongs in ein Countrygewand und geben diesen Songs einen vollkommen neuen Sound. Sie sind damit unheimlich erfolgreich und begeistern damit ein Millionen-Publikum. Mit BBQ kommt jetzt ein Trio daher, dass deutschsprachige Schlager und Pop-Songs in astreine “Country-Songs” verwandelt!
Wie kam’s zu der Idee? Drei Kumpels (Christoph, Mitch und Marcel) und die Liebe zur Country Music plus der Wunsch nach einem echten Sommer – BBQ (gesprochen Barbecue) war geboren. Und wer kennt ihn nicht – Rudi Carrells Kultsong aus den 1970er Jahren “Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?” Ein toller Song, aber die musikalische Herausforderung lag nun darin, dem Song ein neues Gewand zu verleihen, ohne dem ursprünglichen Charme zu schaden. BBQ folgte der Idee und ganz nach dem Motto “Schlager / Pop meets Country Music” entstand nach Fleißarbeit und Herzblut ein Album mit den größten deutschen Hits im packenden Country-Sound. Es trägt den Namen “Großstadt-Cowboys” und erscheint am 16. Juli 2010 im Handel und als Download!
Riskieren wir einen Blick auf die Songs die uns erwarten: Gassenhauer wie “Verdammt ich lieb dich” oder “Liebeskummer lohnt sich nicht”, sind genauso vertreten wie aktuellere Hits, z.B. “Durch den Monsun” von Tokio Hotel, “Das geht ab” von den Atzen oder “54, 74, 90, 2010″ – dem Fußball-Kultsong der Sportfreunde Stiller. Das Ergebnis ist beeindruckend und es überrascht in jeder Beziehung, welche neuen musikalischen Farben die Jungs den Songs zu geben in der Lage sind. Zweifelsohne setzen BBQ im deutschen Musiksegment damit neue Akzente, auf die nicht nur der ein oder andere deutsche Cowboy und Cowgirl mit Sicherheit schon lange gewartet hat.

BBQ wird ab dem 6. Juni 2010 in acht Fernsehgärten (ZDF) in Folge ihre Songs einem großen Publikum präsentieren. Und mit welchem Lied könnten sie besser starten, als mit dem Hit, der alles in Bewegung setzte? “Wann wird’s mal wieder richtig Sommer” wird die Menschen nicht nur in die lustigen Seventies zurückversetzen, sondern auch von trüben Gedanken befreien und letztlich “Party sei Dank” von den Stühlen reißen.
Er ist eine der großen Überraschungen des diesjährigen Eurovision Song-Contest – Tom Dice. Mit seiner gefühlvoll vorgetragenen Ballade “Me And My Guitar”, brachte er mit einem Schlag sage und schreibe 120 Millionen Herzen in ganz Europa zum Schmelzen. Er ist Belgier, Singer & Songwriter und seit dem vergangenen Wochenende von einem Moment auf den anderen absoluter Liebling von ca. 17 Millionen Deutschen.
Als belgischer Kandidat beim 55. Eurovision Song Contest begeisterte er in der norwegischen Hauptstadt Oslo mit seinem wundervollen Song “Me And My Guitar” nicht nur das Publikum vor Ort, sondern vor allem auch die deutschen Zuschauer an ihren Bildschirmen. Und zwar so sehr, dass die Höchstzahl der aus Deutschland zu vergebenen Punkte (12) an den attraktiven jungen Belgier mit der sanften Stimme gingen.
“Me And My Guitar” ist die erste internationale Single-Veröffentlichung des gerade mal 20-Jährigen und war in Belgien bereits vor seinem Auftritt in Oslo auf Platz Nr. 1 der belgischen Single-Charts. In den Download-Charts rangiert der gefühlvolle Song ebenfalls auf der Top-Position. In Deutschland und Luxemburg kletterte er bereits bis in die Top 5 und in Irland, Österreich, Norwegen und Schweden in die Top 10.
Zwölf Punkte aus Deutschland gleichen einer großen Liebeserklärung – ein grandioser Anfang wäre also gemacht. Die Single “Me And My Guitar” ist ab sofort digital überall erhältlich und steht ab Freitag, den 04. Juni 2010 als CD-Single in den Läden.
Beim siebten jährlichen “Toby Keith & Friends Golf Classic” kamen sensationelle 600.000 US-Dollar zusammen. Die Veranstaltung, deren komplette Einnahmen für krebskranke Kinder und deren Familien gespendet werden, fand bereits am 21. und 22. Mai des Jahres in Norman (Oklahoma) statt. Insgesamt hat Toby Keith bisher über 3 Millionen Dollar für das “Oklahoma University Medical Center” gesammelt!
Unterstützt haben ihn dabei u.a. Larry The Cable Guy, David Allan Coe und Phil Vassar. Doch nicht nur die Einnhamen des Konzertes flossen in den Topf. Doch richtig Kohle brachten diverse Auktionen. So gab es ein Dinner für insgesamt 20 Toby-Keith-Fans, die für das Ticket bieten konnten. Ausserdem ersteigerte ein Fan die handgeschriebenen Songtext von “Cryin’ For Me (Wayman’s Song)”.
Insgesamt gesehen war die diesjährige Veranstaltung ein voller Erfolg, so dass bereits die Planungen für das Charity-Event 2011 in vollem Umfang begonnen haben. Glückwunsch an Toby Keith für dieses tolle Projekt!
Wenn zum Wochenende die aktuellen Billboard Hot Country Single Charts veröffentlicht werden, wird Miranda Lambert eine Flasche Sekt köpfen und die Korken knallen lassen. Zum zweiten Mal in ihrer Karriere steht sie mit einem Song an der Top-Position der Single-Charts. Mit ihrer aktuellen Single-Auskopplung “The House That Built Me”, welches aus ihrem Hit-Album “Revolution” (Columbia) stammt, löst sie Chris Young ab, der mit “The Man I Want To Be” bisher die Spitzenposition für sich in Anspruch nahm.
Miranda freut sich sehr über den 1. Platz in den Charts: “Ich habe immer an den Song geglaubt. Ich wußte, dass er das Zeug zum Top-Song hat. Das er es aber bis an die Spitze schafft, hätte ich nicht für möglich gehalten. Umso größer ist meine Freude darüber!”
Übrigens, wer Miranda einmal “live” erleben möchte, muss nicht unbedingt über den großen Teich in die USA fliegen. Die sympathische Sängerin wird im September 2010 als Headliner bei der diesjährigen “Country Night Gstaad” (Schweiz) ihren Europa-Einstand geben. Glückwunsch an die Veranstalter, die wieder einmal ein feines Näschen bewiesen!
Gemeinsam mit Laurie Lewis hatte Kathy Kallick in den 1970er Jahren ihre Karriere gestartet, die Good Ole Persons sind noch in bester Erinnerung. Längst haben beide Frauen ihre eigenen Bands. Kalifornien ist für beide Dreh- und Angelpunkt, erfreulicherweise unternehmen sie nach wie vor Tourneen durch Europa. Die brandneue CD “Between The Hollow And The High-Rise” der Kathy Kallick Band ist außergewöhnlich gut gelungen, jedes Lied hat Alleinstellungsmerkmale und könnte als Single bestehen.
“Where Is My Cabin Home” und “Whistle Stop Town” stammen aus der Feder von Kathy Kallick und überzeugen durch eingängige Melodien und schöne Verbindungen progressiver Frauenpower mit der Tradition des Bluegrass aus den Appalachen im Osten. Als flottes Gospel-Quartett arrangiert ist “There’s A Higher Power” aus der Feder von Charlie & Ira Louvin. Kathy Kallick sing Lead, Tom Bekeny, Dan Booth und Greg Booth besorgen die weiteren Stimmen. Vervollständigt wird die Band im Übrigen von der wunderbaren jungen Fiddlerin Annie Staninec. Der “Panhandle Rag” erfährt in der Version der Kathy Kallick Band eine versierte instrumentelle Bearbeitung, die Melodie ist ohnehin markant und das Dobro von Greg Booth verleiht der Nummer eine angenehm warme Note, abgerundet von der Mandoline von Tom Bekeny und der Fiddle von Annie Staninec.
Seit etwa zwei Jahren geistert der Name der Schweizerin Tabea Anderfuhren durch die europäische Country Music-Szene und selbst in den USA und Australien werden ihre Songs am Radio gespielt. Und tatsächlich, die temperamentvolle und geradezu urige Sängerin, die auch Gitarre und Dulcimer spielt, begeistert durch eine wunderschöne, begnadete Stimme, die durch ihre Modulationsfähigkeit zu einem hohen Wiedererkennungswert führt. Hinter einer rauen Schale verbirgt sich ja oftmals ein weicher Kern und so wirkt auch bei Tabea Anderfuhren ihr burschikoses Auftreten als interessanter Kontrapunkt zu ihrer einfühlsamen Stimme und ihren sensiblen, tiefschürfenden Songs.
Es ist das zweite Album, das Tabea Anderfuhren nun ihrer inzwischen grossen Fangemeinde vorlegt. Dabei fällt sofort auf, dass sie ein ganz besonderes Verhältnis zum Abschiednehmen haben muss, denn allein in den sieben von ihr selbst geschriebenen Liedern, aber auch in den anderen Songs, hängt stets Abschiedsstimmung in der Luft, auch wenn dies manchmal nur indirekt angedeutet wird.



