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Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
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Beiträge des Monats: August 2010
[30. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Pressemitteilungen]

Was ist das Geheimnis dahinter, dass einige Bands so erfolgreich aufblühen? Wahrscheinlich hat das nicht nur einen, sondern viele Gründe. Das ist zumindest im Fall von Little Big Town so. Sie haben mehr als 1.5 Millionen Aufnahmen verkauft und wurden drei Mal für den Grammy nominiert – darunter für das Album des Jahres mit The Road to Here’s. CMA- und ACM-Nominierungen gab es für die Band in Hülle und Fülle, von Kritikern wurden sie in den Himmel gelobt und sie waren ständig auf sämtlichen Bestenlisten vertreten.

Little Big Town ist eine Band mit einer Geschichte. Eine Band, für die Musik immer an erster Stelle stand – und das ist der wohl wichtigste Grund für ihren Erfolg. Die Musik ist der Grund für die vielen Auszeichnungen, und wegen ihrer Musik haben sie sowohl einen dreimaligen Label-Wechsel als auch persönliche Tragödien überstanden. Durch ihre Musik haben sie mit einer ganzen Reihe angesehener Künstler aus allen möglichen Genres zusammengearbeitet, und wegen ihrer Musik haben vier Menschen mit Familie beschlossen, ihr zuhause zu verlassen, und unermüdlich zu arbeiten und zu reisen. Mit genau dieser Klarheit darüber, welche Vision sie haben und warum sie das tun, was sie tun, hat die Band das Studio betreten, um ihr viertes Album The Reason Why aufzunehmen.

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[30. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Wie heißt es doch so schön im Volksmund – ein gutes Team soll man nicht austauschen. So denkt sich das wohl auch die CMA (Country Music Association), denn sie haben auch für die CMA Awards 2010 die Countrysängerin Carrie Underwood und Sangeskollege Brad Paisley als Moderatoren der Live-Show verpflichtet. Bereits zweimal moderierten Underwood und Paisley bisher die Award-Show die landesweit von ABC im TV übertragen wird.

Steve Moore, CMA Generaldirektor: “Carrie und Brad haben in der Vergangenheit richtig gute Arbeit geleistet und wir sind sehr glücklich, dass wir sie auch in diesem Jahr verpflichten konnten. Sie harmonieren sehr gut miteinander, haben ein klasse Timing und kommen extrem gut beim Publikum an.”

Am kommenden Dienstag, den 31. August 2010 wird die CMA die Nominierten bekanntgeben. Die Verleihung der mittlerweile 44. CMA Awards findet am 10. November 2010 in der Bridgestone Arena in Nashville, Tennessee, statt. Die Sendung wird einige Zeit später auf 3sat ausgestrahlt.

[29. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Mit seinem neuen Werk “Ghost Train – The Studio B Sessions” ehrt Marty Stuart die klassische Country-Musik. Aufgenommen ist das hörenswerte Album im altehrwürdigen RCA-Studio B in Nashville. Grund genug, nicht nur die neue CD vorzustellen, sondern auch einmal den Werdegang des “Hillbilly-Rockers” aus Missisippi nachzuverfolgen und zu würdigen.

Es gibt Künstler, die prägen ein ganzes Genre, sind Erneuerer und Wegweiser und werden zu Ikonen und Legenden. Für die Countrymusik fallen einem da sofort Namen wie Hank Williams, Johnny Cash oder Willie Nelson ein. Und es gibt Künstler, die in der allgemeinen Betrachtung eher in der zweiten Reihe gesehen werden, in Wirklichkeit aber für das Genre durch die vielfältigen musikalischen Ausdrucksformen ihrer künstlerischen Arbeit und ihre unprätentiöse Kollegialität unermesslich wichtig sind.

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[27. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Er ist ein Typ, der sofort auffällt, mag er auch eher von zurückhaltender Natur sein: Zum einen ragt Mark Bender allein schon mit seinen fast zwei Metern Körpergröße aus der Masse heraus; zum anderen hat er über die Jahre – der amerikanischen Country- und Singer/Songwriter-Tradition eng verbunden – seine ganz eigene musikalische Handschrift entwickelt.

Der Applaus seiner stetig anwachsenden Fangemeinde sowie jede Menge Auszeichnungen geben Bender recht, dem “sanften Riesen”, wie viele ihn nennen. Sein Erfolg als Sänger und Autor lässt sich nicht zuletzt darauf zurückführen, dass seine Songs zwar auch, aber eben nicht nur von der Liebe und großen Gefühlen handeln. Ihn als oberflächlichen Schlagersänger abzutun, nur weil er auf Deutsch singt, ist also nicht angebracht. Er selbst findet es auch durchaus erstrebenswert, dass sich in Texten nicht immer nur Liebe auf Triebe reimt.”

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[27. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Es steht fest in Fels gemeiselt – bei Meg Pfeiffer werden sich die Geister wieder streiten. Für einige Musikfreunde wird es großartig sein was die sympathische junge Sängerin auf CD gepresst hat, bei der Fraktion “traditionelle Country Music” sieht’s demnach gegenteilig aus – das ist doch gar kein Country, so darf das nicht klingen – dort wird sie komplett durchfallen!

Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die junge, durchaus talentierte Sängerin und Songschreiberin Meg Pfeiffer, das Zeug zu einer großen Karriere hat – ja, auch und bestimmt im Genre Country Music! Das beweist sehr eindrucksvoll ihr Debütalbum “Bullrider”, erschienen bei Columbia (Sony Music), auf dem neben vielen “gewollten” Cover-Songs auch drei eigene Kompositionen zu finden sind.

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[27. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Er nennt seine Musik, seine Interpretation von Country Music – “German New Country”. Damit trifft der hochgewachsene, aus Neumarkt in der Oberpfalz stammende Komponist, Texter und Sänger Mark Bender genau des Pudels Kern! Er ist ein Meister der Worte und hat dies auch schon dutzendfach unter Beweis gestellt. Seine Songs finden sich u.a. auf Alben von Lena Valaitis, Ireen Sheer, Truck Stop und Roland Kaiser wieder.

Auf seinem aktuellen Silberling “Irgendjemand” dreht sich vieles ums leidige Thema Zeit. Man ist unterwegs, versucht Termine einzuhalten, was – die eigene Erfahrung mehr als deutlich zeigt, nicht immer einfach ist. Doch in der Ruhe liegt letztendlich die Kraft, mal zurücklehnen, das Leben in vollen Zügen genießen, weg vom Alltagsstress und mal fünfe gerade sein lassen! Sie kennen das doch auch, immer klingelt irgendwo ein Handy – war das früher noch schön, so ganz ohne die mobilen Kommunikationshelfer!

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[26. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Louisiana-Cowboy Sammy Kershaw legt nach vier Jahren mit “Better Than I Used To Be” mal wieder ein neues Album vor. Zwar ist in der Zwischenzeit einiges in Kershaws Privat- und Berufsleben passiert – die Platte knüpft jedoch mit ihrer gefälligen Mischung aus Country, Honky-Tonk und langsamen Balladen fast nahtlos an die Musik seiner erfolgreichsten Alben an.

Anders als bei uns sind in den USA die Grenzen zwischen Politik und Showbusiness stets fließend gewesen, da muss man gar nicht Ronald Reagan oder Arnold Schwarzenegger bemühen. Auch die Musikbranche hatte stets ihren Anteil daran, man denke nur an den singenden Gouverneur von Louisiana, Jimmie Davies (You Are My Sunshine). Und heutzutage werden ja beispielsweise John Mellencamp immer wieder mal politische Ambitionen unterstellt und Cindy Bullens kandidiert als Demokratin in Maine für den Senat ihres Heimatdistrikts. Auch Country-Sänger Sammy Kershaw bemüht sich schon seit einigen Jahren um den Start ins Politikerleben und tritt damit in die Fußstapfen von Davies, dem ehemaligen Gouverneur seines Heimatstaates, der ja aufgrund seiner musikalischen Meriten auch in die “Country Music Hall Of Fame” berufen wurde.

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[26. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Patriotismus pur, mit diesen kurzen Worten wäre inhaltlich eigentlich schon fast alles über Charlie Daniels neuestes Werk gesagt. Nun, über die Bilder die Charlie Daniels mit seiner neusten CD “The Land That I Love” heraufbeschwört kann man geteilter Meinung sein. Die Einen mögen sie als kitschig und oberflächliche Schönmalerei empfinden; Andere wiederum werden sie sicherlich träumerisch geniessen. Auf jeden Fall sieht es stark danach aus als möchte Charlie dem Land, welches ihn über Jahrzehnte erfolgreich schaffen liess, ein musikalisches Denkmal setzen.

Die Songs auf der “The Land That I Love” sind nicht wirklich neu; es ist ein Sammelsurium seiner über Jahre produzierten patriotischen Songs. Musikalisch gesehen ist also alles beim Alten, Charlie Daniels Fans könnten also höchstens durch das Fehlen wirklich neuer Songs etwas enttäuscht sein. Dies hat natürlich auch einen grossen Vorteil; allfällige fragwürdige musikalische Experimente nach jahrzehntelangem erfolgreichem stiltreuem Schaffen entfallen. Der Charlie Daniels-Fan kommt also in dieser Beziehung voll auf seine Kosten. Teilweise akustisch instrumentierte Balladen wechseln sich ab mit Southern- oder Country-Rock Songs; wobei die letzteren beiden Stilrichtungen klar überwiegen. Der Renegade lässt grüssen.

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[26. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Im Jahre 2008 brach das Duo Jamie Dailey und Darrin Vincent zusammen mit seiner Band mit einem Knall in die Bluegrass-Szene ein. Dailey, der mit seiner wunderbaren Tenorstimme jahrelang in der Band von Doyle Lawson aufgefallen war und Darrin Vincent, der bei Ricky Skaggs gesungen und musiziert hatte, hatten sich zusammengetan und schon ihr erstes Album brachte ihnen den “Emerging Artist of the Year Award” ein zusätzlich zur “Entertainer of the Year”-Auszeichnung.

Dies war ein sensationeller Einstieg und seither fahren die beiden einen Erfolgskurs, der nicht abzureißen scheint. Die geschmeidigen Stimmen der beiden Frontmänner passen tatsächlich ideal zusammen, auch wenn sie zu oft ins etwas Süßliche abgleiten. Doch in den USA kommt das Duo unheimlich gut an und auch dieses neueste Album stieg nach seiner Veröffentlichung sofort auf Position 1 der Billboard Top Bluegrass Album Charts ein und verweilte dort neun Wochen, ja sogar in den Billboard Country Album Charts stieg die Produktion auf Platz 19 ein.

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[23. August. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Es waren einst die Reflexionen des Alltags, die kleinen Geschichten und Impressionen, die den Charme der Country Music ausmachten. Nur wenig ist davon im heutigen kommerziellen Trubel dieser Musik davon übrig geblieben. Einer, der an der Tradition des Geschichtenerzählens noch festhält, lebt ausgerechnet in Deutschland. Es ist der Sänger, Gitarrist und Komponist Mandy Strobel, der unter Amerikanern aufgewachsen ist und ein feines Gefühl für die Kleinigkeiten des Lebens mitbringt.

Zwischen Oktober 2009 und April 2010 hatte sich Mandy immer wieder im Creek Studio in Nashville aufgehalten und dort zusammen mit dem Musiker und Produzenten Brent Moyer dieses neue Album produziert, das durch einen feinfühligen transparenten Laid-Back-Sound fasziniert. Mandy Strobel selbst Gesang und Rhythmusgitarre, während Brent Moyer diverse Gitarren, Dobro und Bass bedient. Als Duettpartner findet man in dem einen oder anderen Stück Katja Kaye und Joe Sun. Die Texte stammen von Ron Davis, die Musik dazu hat Mandy geschrieben.

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[18. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Pressemitteilungen]

Johnny Cash ist eine amerikanische Ikone. Jeder kennt seine Lieder, sein Leben wurde verfilmt und seine Stimme, schwärmte Bob Dylan, “schien aus dem Mittelpunkt der Erde zu kommen”. Als “Man in Black” wurde Johnny Cash zur lebenden Legende, der trotz tiefster Abstürze immer wieder einen Weg nach ganz Oben fand. Sein Leben war eine Achterbahnfahrt zwischen Weltruhm und Drogenabsturz, religiösem Eifer und Entzug. Ein Künstlerdasein zwischen Himmel und Hölle.

Wenn er zur Gitarre griff und die Bühne betrat, gab er sich zu erkennen: “Hello, I’m Johnny Cash”. Als er starb, trauerte die Musikwelt. Nun steht er wieder auf: Gunter Gabriel, der Freund aus dem fernen Deutschland, wo alles begann, ist Johnny Cash. Er läßt den Unvergessenen wieder aufleben und bringt ihn auf die Bühne zurück, ihn und zugleich auch June Carter-Cash (gespielt von Helen Schneider), seine Bühnenpartnerin und große Liebe.

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[18. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Obwohl “Judge Jerrod & The Hung Jury” Jerrods erstes Album ist welches in den Bilboard-Charts auftaucht, kann man den aus Harper, Kansas stammenden Singer & Songwriter Jerrod Niemann eigentlich nicht mehr als Newcomer bezeichnen. Bereits in den Jahren 1999 und 2004 veröffentlichte Niemann zwei Alben unter eigenem Label, welche leider nicht vom Erfolg gekrönt waren.

Entschieden erfolgreicher war Niemann jedoch in den letzten Jahren als Songschreiber. Bereits während seiner Collegezeit schrieb Jerrod Songs zusammen mit Nashville-Grössen wie Whitey Shafer, Dean Dillan oder Paul Overstreet. Drei Songs für Garth Brooks, einige Hits für Jamey Johnson, Neal McCoy, Julie Roberts, John Anderson und Flynnville Train; eine Bilanz die sich sehen lassen kann.

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[18. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]

Der Texaner Bob Wills schrieb vor gut siebzig Jahren Musikgeschichte, indem er die vorher doch ziemlich beziehungslosen Genres Country & Western und Swing miteinander verband. Er war nicht der einzige, der sich an Western Swing versuchte, aber er war der mit dem größten musikalischen Wissen, Instinkt und Ausdrucksvermögen. Seine Spielweise des Western Swing war stilprägend und einzigartig.

Es gibt Künstler, die ihrer Zeit ein Stück voraus sind, indem sie Neues schaffen oder intuitiv künftige Stimmungen und Entwicklungen aufnehmen und damit zu Anführern musikalischer Bewegungen und letztendlich Ikonen und Legenden werden. Man denke nur an Elvis Presley, The Beatles oder Bob Dylan. Auch Künstler der breiten musikalischen Gattung “Country” haben in dieser Liste ihren Platz: Jimmie Rodgers, Hank Williams, Johnny Cash oder Willie Nelson. Unverdienter Weise nicht so bekannt ist der Texaner Bob Wills, der vor gut siebzig Jahren Musikgeschichte schrieb – weit vor der digitalen Musikreproduktion und den integrierten Vermarktungs- und Verbreitungsmechanismen der modernen Musikindustrie. Er leistete Großes, indem er die vorher doch ziemlich beziehungslosen Genres Country & Western und Swing miteinander verband.

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[12. August. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Es hatte spätestens ab Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts damit begonnen, dass amerikanische Bluegrass-Bands mehr und mehr den Swing entdeckt und verstärkt Swing-Nummern in ihr Repertoire geschmuggelt hatten, sehr zum Vergnügen der Besucher des Bluegrass-Heiligtums “Station Inn” in Nashville, und ich erinnere mich noch lebhaft an den Jubelschrei eines Besuchers, als der Fiddler Stuart Duncan zu swingen begann: “Der swingt ja wie einst Stephane Grappelli”. Ja, genau so war es und seither erwartet man von jeder guten Bluegrass-Band auch ab und zu mal eine Swing Nummer. Dass im Station Inn seit Jahren schon regelmässig eine Swing-Band, die Time Jumpers, auftritt, ist sicherlich ein Ergebnis dieser Entwicklung.

Doch was die Amerikaner können, das beherrschen die Europäer ganz genau so und so verstehen sich europäische Bands wie etwa “4 Wheel Drive” oder die britischen “Toy Hearts” bestens auf das, was man in der Country Music als “Western Swing” kennt und im Bluegrass-Stil gerne “Acoustic Swing” genannt wird.

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[11. August. 2010 | 2 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Unausgesprochene Regeln gelten, wenn sich Kult-Künstler Dale Watson die Ehre gibt. Wieder war es das Four Corners, wo er im Rahmen seiner diesmaligen Europa-Tour Deutschland besuchte und auf seine individuelle Weise zeigte, wie Honky Tonk Music zu klingen hat.

Das in Bayern per Volksentscheid eingeführte Gesetz zum Nichtraucherschutz bestand gerade eine Woche. Bewiesen wurde, dass es offensichtlich auch einer Country-Bar nicht schadet, sondern, im Gegenteil, die Qualität des Gebotenen darüber entscheidet, was das Publikum wahrnehmen möchte. Es war voll wie nie zuvor bei Dale Watson-Konzerten, eine Bestätigung, dass der Anspruch an Außergewöhnliches vorhanden ist. Sogar aus Österreich und der Schweiz war man angereist, das Interesse an dem Texaner erstreckte sich auch in die umgebende Rockabilly-Szene.

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[4. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Viel gibt’s leider über das erste Greatest Hits-Album von Brad Paisley noch nicht zu berichten. “Hits Alive” soll die Doppel-CD heißen und am 2. November 2010 in den Handel kommen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine Doppel-CD, die zum einen seine großen Hits beinhaltet und zum anderen einige unveröffentlichte Versionen seiner Hits enthalten soll.

Ausserdem sollen einige spezielle Live-Aufnahmen seiner Songs sowie die aktuelle Single “Anything Like Me”, die Paisley zusammen mit Chris DuBois und Dave Turnbull geschrieben hat, auf “Hits Alive” zu finden sein. Eine Trackliste ist bisher noch nicht veröffentlicht bzw. an die Presse geschickt worden. Das wird sich aber wohl in Kürze ändern. Sobald es Neues gibt, werden wir Sie darüber informieren!

[4. August. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Mit “Sweet & Wild” legt die Singer-Songwriterin Jewel Kilcher nach “Perfectly Clear” nun ihr zweites Country-Album vor. Entstanden ist eine radiotaugliche, perfekt arrangierte und produzierte Country-Folk-Pop-Scheibe mit vielen eingängigen Songs.

Jewels Stern ging 1995 auf, als eine der typischen “Mädchen mit Gitarre” des “Coffeehouse-Folks”. “Pieces of you” hieß ihr Erstling, randvoll mit gefühlvollen Balladen und schöner Songlyrik. Doch während so viele der Newcomerinnen wieder von der Bildfläche verschwanden, setzte sich die Tochter eines Deutsch-Schweizers und einer Amerikanerin mit irischer Herkunft auf dem Musikmarkt nachhaltig durch. Mittlerweile hat sie neun Alben herausgebracht und gut 25 Millionen Tonträger verkauft. In den letzten Jahren hat sie immer wieder mit verschiedenen Musikstilen gespielt und brachte 2008 – möglicherweise beeinflusst durch die damalige Heirat mit dem Rodeo-Star Ty Murray – ihr erstes Country-Album heraus.

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[4. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Endlich ist es wieder soweit. Heartland-Sänger John Mellencamp und Americana-Produzenten-König T-Bone Burnett haben gemeinsam ein Album erstellt. Kurzum: Das Ergebnis ist fantastisch. Ex-Mainstream-Rocker Mellencamp, der schon seit geraumer Zeit seine Wurzeln im Country-Folk sucht, ist diesmal mit Hilfe Burnetts auf eine besondere Zeitreise aufgebrochen. Die CD “No Better Than This”, die bei uns am am 27. August 2010 erscheint, greift nicht nur musikalisch die traditionellen Klänge von Country, Blues, Rockabilly und Folk auf, sie ist sogar mit antiquarischem technischen Equipment an musikhistorischen Schauplätzen entstanden.

Eingespielt worden sind die Songs bereits im letzten Jahr, als Mellencamp zusammen mit Bob Dylan und Willie Nelson auf Tour war. An auftrittsfreien Tagen nahm er zusammen mit den Musikern seiner Band die Lieder für “No Better Than This” auf. Aufnahmegerät war ein 55 Jahres altes Ampex-Tonband mit nur einem Mikrofon. Die Aufnahmen entstanden im legendären Sun Studio in Memphis, in der nicht nur Elvis Presley, sondern auch Country-Ikone Johnny Cash entdeckt wurden, in der First African Baptist Church in Savannah, sowie im Zimmer 414 des Gunter Hotels in San Antonio, wo Blues-Urvater Robert Johnson das erste Mal für eine Schallplatte ins Mikro sang. Als alles im Kasten war machte sich T-Bone Burnett daran, die Monobänder zu mastern. “Und zwar so dass die Aufnahmen in sich geschlossen klingen”, erklärt Mellencamp. Burnett legte dann die Reihenfolge der Tracks fest – und das Ergebnis ist perfekt.

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[4. August. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Wie kommt man als junge, hochtalentierte Sängerin und Musikerin aus Deutschland auf die Idee, mit einem Musikstil erfolgreich sein zu wollen, der hierzulande lediglich ein Dasein als Liebhaber-Genre fristet – wie Country? Im Falle von Meg Pfeiffer war es – ganz klassisch – ein USA-Aufenthalt, der ihre Begeisterung für die ur-amerikanischste aller US-Musikstile weckte.

Doch – ganz unklassisch – war es weniger die eigene Faszination für den Sound, die Kultur und den Lifestyle, der sie auf den Geschmack brachte, sondern vielmehr der unmissverständliche Hinweis auf Country-Eignung aus berufenem Munde. “Während meines einjährigen Aufenthalts in Colorado kam ich zum ersten Mal unmittelbar mit Countrymusic in Berührung”, erinnert sich Meg, “ich sah mir Rodeos an, fing an wie ein Cowboy zu sprechen und machte auch ein paar Auftritte – und viele, die mich dort singen hörten, behaupteten, ich hätte eine Country-Stimme …”

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[4. August. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Bluegrass ist eine Live-Musik. Sie lebt von Spontanität und instrumentaler Virtuosität. Es ist schwierig, diese Musik im Studio so zu produzieren wie sie live beim Zuschauer bzw. Hörer ankommt. Beispiele gibt es genug, die zeigen, dass eine gute Live Band nicht unbedingt auch die gleichen Qualitäten im Studio hat. Die Bluegrass Soul Pickers haben es mit diesem Album geschafft, ihr längst bekannten Stärken als Live Act ins Studio zu retten. Nicht unbeteiligt daran ist Dixie Hall, die der Gruppe ihre ganze reichliche Erfahrung zur Verfügung stellte und auch einige Songs zum Album beisteuerte.

Die Bluegrass Soul Pickers sind in Hazel Green, Alabama unweit der Grenze zu Tennessee beheimatet. Seit ca. 2003 gibt es die Gruppe, die sich zunehmend bei Festivals und mit Konzerten in den Vordergrund spielt. Zur Gruppe gehören Shane Norman (Gesang, Mandoline), der nach wie vor in Hazel Green lebt. Buddy Mason (Gesang, Gitarre) wuchs mit Bluegrass Music auf, denn sein Dad hatte eine entsprechende Band. Er brachte viel Erfahrung mit ein, u.a. acht Jahre bei der Gruppe “Out and Runnin’” ist ein versierter Songschreiber, fünf Songs des Albums stammen von ihm.

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