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Shadows In The Moonlight: Rory Burke & Charlie Black

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Anne Murray feierte mit diesem Lied im Sommer 1979 ihre dritte Nr. 1 in den Country Charts, die beiden Vorgänger hießen „He Thinks I Still Care“ und „I Just Fall In Love Again“. Nein, nicht „Snowbird“, ihre Eintrittskarte ins große Show Busines, es war eine Nr. 1 (schaffte nur Platz 10) und auch nicht „You Needed Me“ (endete auf Platz 4, schaffte aber in den Pop Charts die Nr. 1).

Shadows In The Moonlight setzte sich in den weniger wichtigen Hot Adult Contemporary Tracks sogar drei Wochen an der Spitze fest. Anne Murray befand sich damals auf einem wahren Höhenflug. Für die auch danach noch sehr erfolgreichen Autoren Rory Bourke und Charlie Black war es praktisch der Beginn ihrer Zusammenarbeit.

Möglich wurde das Zusammenwerfen ihrer Talente, weil sie ab 1978 beim gleichen Musikverlag unter Vertrag standen, da ist es dann nicht ungewöhnlich, dass Autoren aus dem gleichen „Stall“ schon mal mehr machen als nur Gedanken austauschen. Bourke war zu Beginn ihrer Zusammenarbeit eindeutig der bereits erfolgreichere. Zum ersten Meeting brachte Black einige unvollendete Lider mit, die er für diskussionswürdig hielt. Darunter auch „Shadows In The Moonlight“. Bourke gefiel diese Melodie auf Anhieb, sie machten sich sofort an die Arbeit und können heute sagen, dass ihr Teamwork gleich mit einer Nr. 1 begonnen hat. Dabei wäre beinahe nichts daraus geworden, denn Anne Murray zögerte.

„Anfangs konnte ich dem Lied nichts abgewinnen. Es hatte eine gefällige Melodie aber ansonsten sprach es mich nicht sonderlich an. Mein Produzent Jim Ed Norman musste mich dazu überreden, es aufzunehmen. Und das war nicht leicht. Ich bin froh, dass er stur geblieben ist und mich irgendwie dazu bewegte. Erst bei den späteren Nacharbeiten im Studio ist mir klar geworden, was für ein schöner Song mir da geschenkt worden war. Aber ganz ehrlich, ohne Jim Ed Norman hätte ich ihn nicht aufgenommen“, erzählte mir Murray dazu.

„Shadows In The Moonlight“ ist in der Tat ein Parade-Beispiel für entspanntes Singen, für eine meisterliche Produktion, die der Sängerin einen Sound-Teppich bereitete, auf der sie ihre so angenehm, warme Stimme regelrecht schwimmen lassen konnte. Man kann sich beim Hören wunderbar zurücklehnen und seinen Gedanken nachhängen. Für einen besonderen Effekt sorgt im instrumentalen Fade-Out ein unüberhörbares Saxophon-Solo – gespielt von Don Thompson.

Ein Wort noch zu Charlie Black und Rory Bourke. Sie lieferten Anne Murray danach noch weitere Hits wie „A Little Good News“, „Blessed Are The Believers“ (beides auch Nr. 1 Hits) und „Lucky Me“. Die Bellamy Brothers schafften dank „Do You Love As Good As You Look“ aus der Feder des Autoren-Duos ebenfalls eine Nummer Eins.

Inhaltlich bietet der Song keine Besonderheiten, er ist nichts anderes als eine Liebeserklärung. Sie verspricht ihm einen verliebten, romantischen Abend, zu dem er nichts weiter als seine Liebe mitbringen braucht. Gemeinsam werden sie dann zwei Schatten im lauen Mondlicht sein, die zum Glück nichts brauchen als sich selbst und ihre Gefühle füreinander.

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