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Bluegrass & Bühl – Eine kongeniale Symbiose!

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Country.de berichtet schon seit vielen Jahren über das Bluegrass Festival in Bühl. Jedes Jahr sind unsere Redakteure vor Ort und berichten hautnah von einer der schönsten Musikveranstaltungen unseres Landes. Die Stadt Bühl – mit Initiator Walter Fuchs an ihrer Seite, hat in den vergangenen 12 Jahren in vielerlei Hinsicht wichtige und positive Akzente gesetzt, die dem Ansehen der Bluegrass Music in Deutschland nicht nur gut getan haben, sondern auch ganz neue Perspektiven geben konnte.

Nach mehreren erfolgreichen Veranstaltungen in Bühl, war Bluegrass in den Köpfen vieler Menschen keinesfalls mehr (nur) die Musik „alter Säcke“. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die vielen jungen und erfolgreichen Bands, die Walter Fuchs in den letzten Jahren verpflichten konnte.

Man könnte fast meinen, dass Walter Fuchs einen 6. Sinn für Shootingstars hat. Jahr für Jahr verpflichtet er die besten und angesagtesten Bands aus Europa und natürlich aus dem Mutterland des Bluegrass, den Vereinigten Staaten. Entweder gewinnen sie dann tatsächlich innerhalb eines Jahres einen Award der International Bluegrass Music Association (IMBA) oder werden für einen Grammy nominiert. Siehe die Infamous Stringdusters vor einigen Jahren oder aktuell die Mädels von Della Mae!

Auch im Jahr 2014 lag das musikalische Niveau extrem hoch. Mit Field & Thompson und der Foghorn Stringband am Freitag sowie der John Lowell Band, Tabea & TRAM, den Tumbling Bones und Della Mae am Samstag, wurde vor ausverkauftem Haus allerfeinste Bluegrass Music zelebriert, die das Herz eines jeden Fans gleich einige Takte hat höher schlagen lassen.

Foghorn Stringband

Das Bühler Bürgerhaus am Neuen Markt wurde für gute 48 Stunden kurzerhand zum musikalischen Außenposten Kentuckys. Freitag gegen 19.00 Uhr begrüßte Walter Fuchs das Publikum und kündigte zugleich eine Formation an, die von Beginn an begeisterte – Field & Thompson. James Field, Sue Thompson, Henrich Novak, Percy Copley und Alice Coleman zündeten ein Feuerwerk zeitgemäßer und traditioneller Bluegrass Music. Percy Copley wäre hier besonders erwähnt, der mit seinen Einlagen zudem für jede Menge Lacher sorgte und echte Entertainer-Qualitäten an den Tag legte.

Mit der Foghorn Stringband – Caleb Klauder, Stefan Lind, Reeb Willms und Nadine Landry folgte eine Band die mehrmals am Abend für stehende Ovationen sorgte. Die facettenreiche Performance, der unglaubliche Gesang von Nadine Landry trugen dazu bei, dass man bereits von einem der besten Auftritte einer Band in Bühl sprach. Vier Musiker standen auf der Bühne, aber es klang, als stünden dort acht, oder mehr Musiker – ein absoluter Wahnsinn und ein echtes Highlight.

Der Samstag begann traditionell am Vormittag auf dem Johnannesplatz mitten in Bühl. Bei etwas kühleren Temperaturen und leichtem Nieselregen, fiel es der John Lowell Band und Tabea & TRAM trotzdem nicht schwer, die zahlreichen Besucher des „Appetizer“-Programms fast 90 Minuten bei bester Laune zu halten. Ab 14.00 Uhr startete das Programm im Bürgerhaus. Wieder begeisterten John Lowell Band und Tabea & TRAM – dieses Mal 150 Minuten. Ein zweites Set der beiden Bands folgte gegen 19.00 Uhr.

Della Mae

Ein weiteres Highlight erwartete die Bühler Bluegrass-Fans am Samstagnachmittag – Peter Winne, Jake Hoffman, Kyle Morgan und Sam McDougle – die Tumbling Bones. Jeder Song wurde nicht nur von stehenden Ovationen begleitet, sondern frenetisch gefeiert. Der Zwischenapplaus, den man von Bluegrass-Veranstaltungen bereits kennt, brachte die Band selbst zum Staunen. Sie hatten das Publikum so richtig in den Griff bekommen, so dass am Ende jede ihrer Bewegungen, es gab sogar Tanzeinlagen, der vier Burschen mit Riesenapplaus begleitet wurde.

Fünf junge Damen die derzeit die Welt des Bluegrass in den Staaten gegenwärtig zum Beben bringen – Della Mae. Schönheit gepaart mit fantastischer Spielkunst und Virtuosität, da sind Kimber Ludicker, Celia Woodsmith, Courtney Hartman, Jenni Lyn Gardner und Shelby Means ganz weit vorne. 85 Minuten fesselten sie das Publikum, welches sich so manches Mal mit offenem Mund fragte, spielen die nun selbst? Natürlich, und das sogar mit Weltklasseformat. Ob eigene Songs oder Cover, Della Mae riss das Pubilkum fast anderthalb Stunden immer wieder von den Stühlen – wie bereits weiter oben im Text erwähnt, Bühl wurde zum Außenposten Kentuckys. Nachts, nach dem obligatorischen großen Finale, leuchtete das Gras vorm Bühler Bürgerhaus im fahlen Mondlicht leicht blau – warum wohl?

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