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Glenn Frey verstorben

Am 18. Januar 2016 verstarb Eagles-Gitarrist Glenn Frey im Alter von 67 Jahren an Komplikationen einer Rheumatoiden Arthritis.

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Glenn Frey Bildrechte: Promo, Glenn Frey

Die Musikwelt hat einen der ganz Großen verloren. So Mancher wird vielleicht mit den Augen rollen, und vielen wird der Name Glenn Frey nicht geläufig sein. Aber die Band, die er mitgegründete, in der er sang und Gitarre spielte, und für die er unzählige Welthits schrieb und mitschrieb, die wird jedem ein Begriff sein.

Glenn Lewis Frey war ein Kind der Autostadt Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Er wurde Mitte der 1960er Jahre ein Teil der Rockszene Detroits und kam in Kontakt mit Bob Seger, der die erste Single für Freys Band „The Mushrooms“ schrieb und auf dessen Aufnahme „Ramblin‘ Gamblin‘ Man“ Frey Gitarre spielte.

Frey zog nach Los Angeles, wo er zunächst J.D. Souther und Jackson Browne und später Don Henley kennenlernte. J.D. Southers damalige Freundin Linda Ronstadt verpflichtete auf Anraten Southers Frey, Henley, Bernie Leadon und Randy Meisner als Begleitband für einen Auftritt. Frey und Henley schlossen sich Ronstadts Band für eine Zeit an, um dann 1971 zusammen mit Meisner und Leadon eine neue Band zu gründen. Die Eagles waren geboren.

Mit Jackson Browne zusammen schrieb Frey „Take It Easy“, die erste Single der Eagles, und sang auch die Leadvocals. Die Eagles wurden im Laufe der Jahre zu einer der meistverkauften Bands der Welt. 1976 folgte dann der Song, der weltweit zu einem Megahit werden sollte und die Eagles in aller Munde brachte. Frey war nur als Co-Autor am Text von „Hotel California“ beteiligt, aber der Erfolg dieses Songs und dieses Albums katapultierten die Eagles ganz nach oben.

„Lyin‘ Eyes“, eine Nummer eins in den USA von 1975 mit Frey an den Leadvocals, fand sich auf dem Soundtrackalbum des Films „Urban Cowboy“ wieder. Ob Rock, Pop oder eben Country, an den Eagles konnte keine Musikrichtung vorbeischauen. 1980 trennten sich die Eagles. Ob sich die Eagles irgendwann wieder versöhnen und zusammen Musik machen würden, wurden sie oft gefragt. Don Henley antwortete darauf regelmäßig: „Ja, wenn die Hölle einfriert!“

1994 fror die Hölle ein. Nachdem in Nashville 1993 aktuelle Countrystars das Projektalbum „Common Thread – The Songs Of The Eagles“ aufgenommen hatten, drehte Travis Tritt mit den Eagles ein Video zu seiner Aufnahme von „Take It Easy“. Es folgte 1994 die Wiederbelebung der Eagles mit einer Welttournee und dem Livealbum „Hell Freezes Over“. Frey und Henley waren in der langen Geschichte der Eagles die Einzigen, die immer bei der Band waren.

Glenn Frey war nach der Auflösung der Eagles auch solo erfolgreich. 1984 nahm er den u.a. von Harold Faltermeyer komponierten Song „The Heat Is On“ auf, der der Titelsong des Films „Beverly Hills Cop“ mit Eddie Murphy wurde. Zum Soundtrackalbum der Serie „Miami Vice“ steuerte er den Song „You Belong To The City“ bei. Er hatte weitere Solohits und arbeitete auch als Schauspieler.

Mit den Eagles gewann er sechs Grammies und viele weitere Auszeichnungen. Er wurde mit den Eagles 1998 in die Rock & Roll Hall Of Fame aufgenommen. Das Album der Gruppe „Their Greatest Hits, 1971-1975“ wurde in den USA als meistverkauftes Album des Jahrhunderts ausgezeichnet. Am 6. Dezember 2015 sollten die Eagles mit dem Preis „Kennedy Center Honors“ ausgezeichnet werden, verschoben die Annahme dieser Auszeichnung aber um ein Jahr wegen Freys Erkrankung. Am 18. Januar 2016 verstarb Glenn Frey im Alter von 67 Jahren an Komplikationen der Rheumatoiden Arthritis, nämlich einer Dickdarm- und Lungenentzündung. Er wird durch seine Musik, vor allem mit den Eagles, weiterleben. Möge er in Frieden ruhen!

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Über Bernd Wolf (115 Artikel)
Bernd Wolf gehört zur Country.de-Stammbesetzung und ist Spezialist für "Traditional Country und Americana" sowie anerkannter Johnny Cash-Experte.
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