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The Twang – Wüste Lieder: Releaseparty in der Brunsviga

Volles Haus in der Brunsviga. The Twang begeistern mit neuen Album in der ausverkauften Eventlocation in Braunschweig.

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The Twang - Brunsviga, Releaseparty 2017 The Twang - Brunsviga, Releaseparty 2017. Bildrechte: Ilka von Boehn

Wow, war das ein Abend! Einen Tag vor Ostern riefen The Twang zur Releaseparty ihres brandneuen Albums Wüste Lieder. Die Vorfreude unter den Fans war riesengroß. Zum erstenmal veröffentlicht The Twang ein reines deutschsprachiges Album. Dass dies vielleicht von den Anhängern, der Fanbase nicht angenommen werden könnte, verpuffte bereits an der Abendkasse: Volles Haus, nichts geht mehr. Die Location „Brunsviga“ war restlos ausverkauft an diesem Abend. Trotz einiger hartgesottener Besucher, die unbedingt dabei sein wollten – und bis kurz vor Beginn des Konzertes darauf hofften, dass einige reservierten Karten nicht abgeholt werden, gingen einige Fans bereits im Vorfeld mit gesenktem Haupt nach Hause, weil – ausverkauft, heißt nun mal ausverkauft!

Pünktlich gegen 20.00 Uhr betraten Hank, Beano, The Reverend, Randy, Rusty und The Marshall die Bühne. Im Schlepptau zwei Spitzen-Trompeter, die für den nötigen Mariachi-Sound sorgten. Immer wieder an diesem Abend stand „Mexico“ und der spanische Akzent im Mittelpunkt – es wurde viel gelacht, gesungen und feinste Comedy geboten. So geht Kurzweiligkeit! Hank ist ein Entertainer „par excellence“, das Publikum hing gleichermaßen an seinen Lippen, ob er nun die neuen (und die Klassiker) sang – es war einfach großartig, was er und die Jungs an diesem Abend an Unterhaltung boten.

Musikalisch begannen The Twang mit „Brothers In Arms“ gefolgt von „Wish You Were Here“ – Klassiker der Countryfizierer, die den ersten deutschen Titel einläuteten – „Mit 18“. Im Publikum, das war tatsächlich zu beobachten, sangen Einige mit. Der Text war ja auch bekannt – und in Deutsch. Der Applaus war frenetisch; erste Hürde gepackt. Bevor mit „Emanuela“ der zweite neue Titel vorgestellt werden konnte, gab es 80er-Jahre-Hits im Countrygewand: „I Still Haven’t Found“ und „Ride Like The Wind“. Danach das Battle Country meets Metal – „Nothing Else Matters“ von Mettalica. Sieger des Abends ganz klar Country Music; der Song war eigentlich schon immer Country. So kam es einem wenigstens vor! Dann ein weiterer Wüste-Lieder-Song mit „Was Dich so verändert hat“. Die Aha-Momente nahmen zu und die Besucher waren immer begeisterungsfähiger. Okay, dachte man sich wohl: Wir haben uns getraut – und die Fans ziehen volles Programm mit! Genauso ist bzw. war es! Die letzten vier Songs des ersten Sets: „Just A Gigolo“, „Sounds Of Silence“, „The Boxer“ – und ja, der „Goldene Reiter“. Aus einem NDW-Song der Achtziger transformierte The Twang einen großartigen Country-Song in die Gegenwart, den das Publikum wieder einmal begeistert feierte.

Das zweite Set begann gleich mit einem neuen „Wüste-Lieder-Song“. Mit „Die Welt kann mich nicht mehr verstehen“ musste sich ein weiterer Titel dem Publikum stellen. Kurz und gut, auch dieser wurde ins Herz geschlossen. Weitere Klassiker folgten: „Still Loving You“, „Genghis Khan (Dschingis Kahn)“ – und dann der Udo-Jürgens-Klassiker „Griechischer Wein“, „Augenbling“ und der nicht auf dem Album enthaltene Nena-Titel „99 Luftballons“. Dreimal hintereinander countryfizierte Charthits im Countrysound. Die Brunsviga verwandelte sich so langsam aber sicher in einen Hexenkessel. Mittlerweile hielt es keinen mehr (die hinteren Reihen waren bestuhlt) auf ihren Sitzen. Stehende Ovationen nach diesen drei starken Songs. Mit „Born To Be Alive“ und „I Kissed A Girl“ wurden die letzten beiden neuen Titel des zweiten Sets eingeläutet. „Keine Macht für Niemand“ und „Remmidemmi“. Jetzt gab es kein Halten mehr – alles drängte sich vor der Bühne; sang, tanzte und feierte jeden Titel. Das musikalische Band zwischen Fans und The Twang war zur Eisenkette geworden, die jetzt nichts und niemand mehr trennen konnte! „Beat It“ und „Highway To Hell“, die beiden letzten Songs des Sets, wurden lautstark mitgesungen, so dass Hank das Mikrophon in die Menge hielt – und das Publikum textsicher weitersang. Danach verschwanden The Twang nach kurzem Abschied hinter die Bühne.

Nach wiederholten und lautstarken Zugaberufen betraten sie wieder die Bühne um mit „Whiter Shade Of Pale“ und „Fight For Your Right“ sowie einer akustischen Version von „Er gehört zu mir“ einen grandiosen Abend zu beenden. Das war eine Releaseparty, die in die Annalen der The-Twang-History eingehen wird. Coole großartige neue Songs, grandiose Klassiker – druckvoller Sound mit Mariachi-Untermalung – mehr geht nicht. Danke Jungs, das war goßen Kino!

The Twang – Wüste Lieder: Das Album

Weitere Informationen zum Album – wie Video zu „Remmidemmi“ und vieles mehr auf www.twang.de. Das Album kann bereits hier vorbestellt werden: www.twangstore.

The Twang - Wüste Lieder

Titel: Wüste Lieder
Künstler: The Twang
Veröffentlichungstermin: 21. April 2017
Label: Countryfied, Riptide (Cargo Records)
Format: CD & Digital
Tracks: 12
Genre: Country

Trackliste:

01. Augenbling (Seeed)
02. Remmidemmi (Deichkind)
03. Was Dich so verändert hat (Jan Plewka)
04. Griechischer Wein (Udo Jürgens)
05. Mit 18 (Marius Müller-Westernhagen)
06. Die Welt kann mich nicht mehr verstehen (Tocotronic)
07. Emanuela (Fettes Brot)
08. Keine Macht für Niemand (Ton Steine Scherben)
09. Sie ist weg (Fantastischen Vier)
10. Ohne Dich (schlaf ich heut‘ Nacht nicht ein) (Münchener Freiheit)
11. Goldener Reiter (Joachim Witt)
12. Er gehört zu mir (Marianne Rosenberg)

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Über Dirk Neuhaus (683 Artikel)
Dirk Neuhaus gehört zur Stammbesetzung von Country.de und schreibt News, verfasst Biografien und Eventberichte sowie CD-Besprechungen.

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