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Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere: Little Big Town

Little Big Town schauen auf 15 Jahre Karriere zurück. Dutzende Awards und Millionen verkaufte Tonträger unterstreichen dies äusserst eindrucksvoll.

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Little Big Town Little Big Town. Bildrechte: Promo

Es ist ziemlich genau 15 Jahre her, dass Little Big Town ihren ersten Longplayer veröffentlicht hatte und zum ersten Mal in den Country-Charts auftauchte: „Don’t Waste My Time“ stand am 2. März 2002 auf Platz 33. Geschrieben hatte das Lied eine der beiden Frauen des Quartetts, Karen Fairchild, die recht viele Songs der Gruppe mitverfasst hat. Nachdem die Plattenfirma Monument ihre Geschäfte aufgab, mussten die vier Bandmitglieder drei Jahre lang warten, bis ihnen wieder der Sprung in die Charts gelang, mit „Boondocks“ sogar in die Top 10. Aber dieser Hit brachte noch nicht den großen Durchbruch. Bis 2008 blieb es bei kleineren Hits und wieder machte die Plattenfirma (diesmal Equity) den Laden dicht.

Bei Capitol Nashville wurden sie wieder unter Vertrag genommen und suchten sich einen neuen Manager. Jason Owen machte sie in den folgenden Jahren zu einer Attraktion der neuen Country-Szene: Nach 10 Jahren und zwölf Singles stand Little Big Town im Jahr 2012 mit dem Sommerhit „Pontoon“ zum ersten Mal auf Platz 1. Der Weg zur Spitze war geebnet. Doch der ganz große Erfolg ist einem Lied zu verdanken, das mit einer Kontroverse begann. „Girl Crush“, in dem Karen Fairchild von einem hübschen Mädchen schwärmt, dass ihr den Mann abspenstig gemacht hat, wurde als Aufruf zur gleichgeschlechtlichen Liebe missverstanden. (Wozu Fairchild bemerkte, dass es gut wäre, richtig zuzuhören). Die herrliche Melodie, Fairchilds eindrucksvolle Interpretation und der gekonnte Harmoniegesang wurden im Frühjahr 2015 mit 12 Wochen an der Spitze der Country-Charts, einem Platz 18 in den Top 100 und 2,3 Millionen verkauften Exemplaren belohnt. Zwei Grammys, bester Songs des Jahres und die mehrfache Auszeichnung als beste Country-Gruppe des Jahres etablierten Little Big Town ganz oben in Nashville. Der Erfolg ihres neuen Album „The Breaker“ unterstreicht dies. Taylor Swift trennte sich ganz gegen ihre Gewohnheiten von einem selbstgeschriebenen Lied und überließ ihr „Better Man“ den vieren von Little Big Town, die damit prompt wieder einen Top-Hit schafften.

Gegründet wurde die Gruppe im Jahre 1998, als die Damen Kimberly Schlapman und Karen Fairchild nach ihrer Zeit im Unichor der Samford University in Alabama weitersingen wollten. Sie suchten sich zwei Männer aus, die singen konnten: Phillip Sweet und Jimi Westbrook. Alle vier waren damals anderweitig verheiratet. Als sich ihre Singerei zum Beruf entwickelte, gab es diverse Irrungen und Wirrungen bei Sweet und Fairchild, Scheidungen und einen tragischen Todesfall, als Schlapmans erste Gatte plötzlich verstarb. 2006 wurde die Beziehung von Fairchild und Westbrook inniger, die beiden heirateten und haben zwei Kinder. Die vier teilen sich inzwischen auf ihren Tourneen durch die USA zwei Busse, bei denen sie oft auch Familienmitglieder und natürlich die Kinder mitnehmen. Sie sehen zwar nicht so aus, aber alle vier Gruppenmitglieder sind inzwischen zwischen 43 und 47 Jahre alt und genießen ihr Familienleben neben dem großen Erfolg.

Little Big Town haben sich inzwischen einen so guten Ruf erarbeitet, dass Vince Gill sich ihrer Dienste für sein letztes Album sicherte. „So wie diese vier klingt niemand“, erklärte Gill die Zusammenarbeit. Auch Miranda Lambert und die Poplegende Lionel Richie sangen mit Little Big Town, ebenso Ariana Grande, Alicia Keys, Oasis und Kate Perry. Auftritte bei der Grammy-Verleihung 2017, sowie bei den Ehrungen für David Bowie und die Bee Gees zeigen, dass die vier keinerlei Berührungsängste haben, wenn es um die Grenzen der Countrymusik geht. Sweet ärgerte sich, dass der Auftritt von Beyoncé bei den letzten CMA Awards eine heftige Kritikwelle auslöste. „Bizarr“ kommentierte er und: „Country darf jetzt alles“.

Überhaupt geben sich alle vier liberal und weltoffen. Sie lehnen Fanatismus ab und plädieren für Toleranz. Ihre neue „Happy People“ fordert denn auch ein friedliches Zusammenleben, bei allen Differenzen, die es zwischen den Menschen gaben mag.

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