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Frankie Ballard: Mit Country-Rock-Power auf Tour

Frankie Ballard: Das Konzert in Köln.

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Frankie Ballard - Köln 2017 Frankie Ballard, Köln 2017. Bildrechte: Bernd Wenserski

Frankie Ballard zählt seit seinem Durchbruch mit dem 2014er Album „Sunshine & Whiskey“ zur erweiterten Spitze der US-New-Country-Szene. Doch der smarte Sänger mit dem Gitarrenswagger ist sich der Tatsache bewusst, dass die Countrymusik für ihn nur eine Art Durchgangsstation sein könnte. Seine innere Bestimmung findet der Mann aus Battle Creek im Staate Michigan außerhalb der Szene in den Gefilden des Rock. Die Einflüsse von Elvis Presley über Bob Seger bis John Mellencamp sind allgegenwärtig und werden von den weicheren New-Country-Grooves mehr oder weniger nett garniert.

Nachdem sein aktuelles Album „El Rio“ von der Countryszene nicht wie erwartet angenommen wurde, ist es umso mehr verständlich, dass sich der 34-jährige frischgebackene Ehemann kraft seines Talentes nach neuen Märkten und Zuhörerkreisen umsieht. So gibt sich Frankie Ballard nach seinem ersten Deutschland-Gastspiel im vergangenen Jahr hierzulande nun erneut die Ehre. Ohne großen aktuellen Single-Hit im Gepäck kann sich der Sänger aus dem kühlen Norden auf die Rockaffinität des deutschen Publikums in diesen Tagen verlassen. Im Rahmen einer mehrteiligen Gig-Serie durch Europa war Ballard am Mittwochabend in Köln zu Gast.

Das Konzert in dem gut gefüllten Kölner Studentenclub MTC entpuppte sich trotz der für einer Wochentag späten Uhrzeit als stimmungsvoller Publikumserfolg. Nachdem die Heidelberger Singer-Songwriter Marla mit melancholischen Interpretationen „einheizte“, betrat der Country-Rocker aus Michigan kurz vor 22.00 Uhr im Rahmen seiner vierköpfigen Band die Bühne. Beginnend mit den Power-Tracks „Drinky Drink“, „Young & Crazy“ und „El Camino“ machte Frankie Ballard von Beginn an deutlich, dass er sich von der aktuellen Country-Pop-Linie Nashvilles spürbar abhebt. Den musikalischen Einflussgebern Elvis Presley und Johnny Cash wurde mit riffigen Versionen von „Hound Dog“, „Heartbreak Hotel“ und „Folsom Prison Blues“ gehuldigt. Auch die eher gefühlvollen Songs wie die letzte Leadsingle „It All Started With A Beer“ oder der selbsterklärte Favorit „Good As Gold“ besitzen live spürbar mehr Grip als die Albumversionen. Diese Zusatzpower ist nicht zuletzt ein Ergebnis der Unterstützung des versierten zweiten Gitarristen Eddie Robinson.

Spaß, Stimmung und Kommunikation zwischen Bühne und Publikum liefen perfekt an diesem Abend und führten bei Ballards erstem Nr.1-Hit „Helluva Life“ zu spontanen Mitsingaktionen. Das kraftvolle „LA Woman“ brachte die Zuhörer sichtbar in Bewegung und zählte neben den groovigen Singles „Cigarette“ und dem Bob-Seger-Cover „You’ll Accomp’ny Me“ zu den Highlights einer dynamischen und musikalisch ausgereiften Darbietung.

Was ist das Fazit? Frankie Ballard hat die kleine German Fan-Base voll und ganz überzeugen können und beim Rezensenten dazu geführt, dass das schon fast in Vergessenheit geratene Klassealbum „El Rio“ den Weg in den Player zurückgefunden hat.

Vom 7. Bis 10.Mai gibt es für die deutschen Countryfans in Isernhagen, Hamburg und München ebenfalls Gelegenheit, Frankie Ballard & Band live zu sehen.

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