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Nominierungen für die Americana Awards 2017 bekanntgegeben

Americana Awards am 13. September im Ryman Auditorium in Nashville.

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Americana Music Association Americana Music Association

Gestern gab die Americana Music Association die Nominierungen für ihre diesjährigen Americana Awards bekannt. Verliehen werden sie im Rahmen einer großen Zeremonie am 13. September im Ryman Auditorium in Nashville. Diese bildet den Höhepunkt des „Americanafest“, der „Americana Music Festival And Conference“, die vom 12. bis 17. September in der Music City stattfindet.

Unter den Nominierten finden sich alte Bekannte wie John Prine (Künstler des Jahres) und Marty Stuart (zusammen mit seinen „Fabulous Superlatives“ als Gruppe des Jahres nominiert) ebenso wie aktuell erfolgreiche Künstler wie Sturgill Simpson und Jason Isbell (beide Künstler des Jahres) und neuere, aufstrebende Acts wie Aaron Lee Tasjan und Sam Outlaw (Aufstrebender Künstler des Jahres). In der letzten Kategorie ist neben anderen auch Amanda Shires nominiert, die Ehefrau von Jason Isbell. Es wäre natürlich eine Besonderheit, wenn beide Hälften des Ehepaares am Ende mit eines Preises bedacht würden.

Unter den Nominierungen für das „Album des Jahres“ befinden sich mit „Freedom Highway“ von Rhiannon Giddens und „The Navigator“ auch zwei explizit politische Alben, was darauf hinweist, dass die derzeitigen politischen Verhältnisse in den USA hier im Gegensatz zur Countryszene anscheinend nicht totgeschwiegen werden sollen. Wobei die Auszeichnung einer dieser beiden Alben keineswegs nur politisch opportun, sondern im Gegenteil gerade auch künstlerisch absolut gerechtfertigt wäre. Rhiannon Giddens und Alynda Lee Segarra haben die Americana-Musik um Themenstellungen und musikalische Einflüsse erweitert, die das ganze Genre noch einmal verändert haben.

Und noch zwei interessante Nominierungen seien hier erwähnt. Als Musiker des Jahres ist u.a. auch Charlie Sexton unter den Preisanwärtern. Es wäre eine späte, aber absolut verdiente Ehrung für das ehemalige Gitarren-Wunderkind aus Texas, der mittlerweile schon seit einigen Jahren der Leadgitarrist in Bob Dylans Tourband ist. Und für den Song des Jahres ist auch einer vorgeschlagen, dem würde der Schreiber dieser Zeilen sofort die Ehrung zukommen lassen: „I Ain’t Over Yet“ von Altmeister Rodney Crowell (feat. Rosanne Cash & John Paul White) ist der berührende Signature Song von Crowells beeindruckendem Alterswerk „Close Ties“.

Alle Kategorien und Nominierungen:

Album des Jahres
American Band – Drive-By Truckers, Produziert von David Barbe
Close Ties – Rodney Crowell, Produziert von Kim Buie und Jordan Lehning
Freedom Highway – Rhiannon Giddens, Produziert von Rhiannon Giddens und Dirk Powell
The Navigator – Hurray for the Riff Raff, Produziert von Paul Butler
A Sailor’s Guide To Earth – Sturgill Simpson, Produziert von Sturgill Simpson

Künstler des Jahres
Jason Isbell
John Prine
Lori McKenna
Margo Price
Sturgill Simpson

Duo/Gruppe des Jahres
Billy Bragg & Joe Henry
Drive-By Truckers
Marty Stuart & His Fabulous Superlatives
The Lumineers

Aufstrebender Künstler des Jahres
Aaron Lee Tasjan
Amanda Shires
Brent Cobb
Sam Outlaw

Song des Jahres
All Around You – Sturgill Simpson, Geschrieben von Sturgill Simpson
It Ain’t Over Yet – Rodney Crowell (feat. Rosanne Cash & John Paul White), Geschrieben von Rodney Crowell
To Be Without You – Ryan Adams, Geschrieben von Ryan Adams
Wreck You – Lori McKenna, Geschrieben von Lori McKenna und Felix McTeigue   

Musiker des Jahres
Spencer Cullum, Jr.
Jen Gunderman
Courtney Hartman
Charlie Sexton

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