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Free Bears im Yukon Territory

Die Free Bears live im Yukon Saloon in Dinslaken.

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Free Bears - Live Free Bears - Live. Bildrechte: Michael Förschges

An einem schöne Spätsommertag war mal wieder American Music im Yukon Saloon bei Dinslaken angesagt. Für die musikalische Gestaltung des 23. September – wie üblich ein Samstag, war eine Truppe aus der Nachbarschaft gemeldet: Die Free Bears. Wer die Gepflogenheiten im Yukon-Saloon kennt, der weiß, dass der Saloon zwar um 19.00 Uhr seine Türen öffnet, die Livemusik aber immer erst gegen 21.00 Uhr startet.

Aufgrund des positiven Feedbacks bereits im Vorfeld – bereits gegen 20.00 Uhr war der Yukon-Saloon gut gefüllt – durften die Bären bereits um 20.45 Uhr mit ihrem ersten Set loslegen. Mit „Guitars And Cadillacs“ klärten die vier Jungs schon mal direkt, um welche Themen sich die Songs so drehen: Autos und Country Musik. Die dritte Säule im Repertoire sind Songs über Ladies in jeglichen Lebenslagen. So gerüstet traten die Cowboys an, um bis Mitternacht Livemusik zu bieten, aufgeteilt auf drei Sets. Aber auch für andere Lebenslagen, haben die Free Bears immer einen Tipp parat. Am Vorabend zur Bundestagswahl, unwissend wie sich das Ganze entwickeln würde – war der Ratschlag: Egal was kommt, es ist immer der Boogie Schuld: Als Songtitel dann „Blame It On The Boogie“ Und wie auch immer das Ganze ausgeht – früher oder später kehrt dann wieder Ruhe ein. So endete dann auch schon das erste Set ruhig mit „Calm After The Storm“.

Und falls es noch einen Countryfan gibt, der es in den zurückliegenden 22 Jahren nicht geschafft hat, sich die Musik der vier Bären einmal live anzuhören, dem sei hier kurz die Zusammensetzung der Free Bears erläutert. Als da wären Carsten Aufermann (Drums), Reinhold Brieseck (Bass), Norbert Hehemann (Gitarren) und G. Foxman (Gitarren, Gesang). Sie ordnen sich selbst ein als „Americana-Band“ – was aber nichts anderes bedeutet als Platz für Country und Rock’n’Roll, Blues und Rock, Folk und Swing – Hauptsache Spaß anne Backen und dabei nicht vergessen, ordentliche Musik abzuliefern. Und dabei ist es egal, ob es sich um Coversongs handelt, oder ob es eigenen Songs sind, die die Fans erfreuen.

Genug der Grundsatzinformationen – die Jungs waren nach kurzer Pause wieder zurück auf der Bühne und starteten mit dem Klassiker „Acky Breaky Heart“ das zweite Set. Klar, dass da zumindest der Refrain aus vielen durstigen Kehlen zu hören war, die nicht alle den Jungs auf der Bühne gehörten. Dass die Jungen es verstanden, dem Yukon in Stimmung zu bringen, versteht sich von selbst. Gerade erst haben sie im Frühjahr ihr aktuelles Album vorgestellt (CD-Rezension ist natürlich auch noch bei uns nachzulesen), schon werden erste Songs aus dem in Planung befindlichen neuen Scheibe vorgestellt. Ein solcher Ausblick ist sicherlich „Frontporch Life“ Weiter im Set ging es dann mit „Little Ramona“ und einem „Second Drink“ an der Bar. Um aber das Publikum im Yukon bei Laune zu halten, gab es dann auch wieder etwas zum Mitsingen, denn den Refrain zu „God Blessed Texas“ sollte sitzen. Ein Sprichwort besagt: Je später der Abend, desto hübscher die Gäste. Über das Aussehen der Dame mit dem Vornamen Bettie wurde leider nicht viel verraten, außer dass die Bären ihr Foto im HUSLER Magazin gesehen haben. Der Song zur Story heißt dann auch „Bettie Bettie“ und passt hervorragend in das Repertoire – ist ja ein Frauensong. Und schon war auch das zweite Set beendet – gefühlsmäßig nur kurz, nachdem es auch begonnen hat und die Jungs räumten für eine kurze Zeit die Bühne, um sich frisch zu machen.

Da es sich bei den Free Bears ja um echte Kerle handelt, dauert das „Frischmachen“ nicht wirklich lange und schon ging es fast nahtlos weiter mit der dritten Runde Americana Music live on stage im Yukon-Saloon. Vorab die rhetorische Frage in den Raum: „Seid ihr noch alle da?“ – denn wie jeder Bär sicher selber sehen konnte, hatten sich die Fans noch nicht verabschiedet. Und sowieso und überhaupt fühlte man sich (nicht nur) an diesem Abend im Yukon wie zu Hause. Passend zu diesem Feeling gab es dann Musik mit dem Titel „Feels Like Home“ Hoffentlich war das Kompliment der Bären auch auf den Yukon-Saloon bezogen, denn schon einige Titel später ging es um eine Location, die wie die Free Bears auch ein Tier im Namen trägt – die Bären besangen das „White Shark Cafe“. Mit echter und ehrlicher Livemusik ging es dann weiter und zu etwas vorgerückter Stunde hieß es plötzlich „Almost Saturday Night“ – da hatte man sich wohl im Wochentag geirrt, denn es ging mächtig auf den frühen Sonntagmorgen zu. Da die Free Bears ja nicht nur eigene Songs spielen, sondern auch Stücke anderer Kollegen interpretieren, gab es kurz vor Schluss noch einen Cash-Song „Ring of Fire“. Nun hieß es wieder „Jeans on“ und langsam fertig machen für den Heimweg. Angedacht hatten die Bären, sich mit „Rock’n’Roll Is King“ um kurz nach Mitternacht von den Fans zu verabschieden, diese wollten jedoch immer noch recht zahlreich vertreten eine Zugabe.

Und welcher Künstler – egal ob Solist oder große Band, kann den Fans einen Wunsch einfach so abschlagen? Das gibts natürlich auch bei den Free Bears nicht und so gab es gleich noch zwei weitere bekannte Songs als Zugabe. Zum einen „den“ Songs aus den Filmen rund um Bandit und seinen Schneemann. Die Rede ist natürlich von Jerry Reeds „East Bound And Down“. Zum allerletzten Song brauchten die Bären dann noch einmal Hilfe, in der Gestalt, dass alle Fans im Saloon mitsingen sollten. Das hier bei jedem sicherlich auch der Text saß, steht bei „dem“ Countrysong außer Frage: John Denvers „Country Roads“. So endete dann kurz nach Mitternacht ein toller Abend im Yukon-Saloon mit Musik von den Free Bears.

Und da es aktuell ja noch zu warm und auch zu früh ist für unsere Bären, in den Winterschlaf zu gehen, gibt es auf der Homepage unter www.freebears.net/ Infos zu den Jungs, ihrer Musik und vor allem den aktuellen Tourplan. Und natürlich sind die Jungs als Combo auch im sozialen Netz vertreten – vielleicht hinterlasst ihr mal ein „Like“. Carsten, Reinhold, Norbert und Foxman würden sich sicher freuen.

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