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Texas Heat beim Johnny Cash Memorial Day

Texas Heat aus Oldenburg präsentiert PureCASH.

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Texas Heat - PureCASH Texas Heat - PureCASH. Bildrechte: Peter Wroblewski

Am Samstag hatten die Country Friends Kötz nach vier Jahren erstmals wieder zum Johnny Cash Memorial Day ins Schützenhaus Leipheim eingeladen. 85 Jahre wäre der „Man In Black“ dieses Jahr geworden, gestorben ist er im September 2003, also vor 14 Jahren. Bernd Wolf hat im vollbesetzten Schützenhaus seine neu formierte Band Texas Heat mit dem Programm PureCASH präsentiert, das dem Countrysänger aus Arkansas so nahe kam, wie keines seiner Vorgängerprogramme. Drei Sets füllten fast vier Stunden mit Musik von und um Johnny Cash, was beim Publikum durchweg nur Lob auslöste.

Texas Heat ist inzwischen ein Quintett, Elli Erlemann aus Oldenburg fest integriert, und in der Rolle der June Carter auch Duettpartnerin von Bandleader Bernd Wolf. Dessen Spezialität ist neben dem Baritongesang in der Art von Johnny Cash das Spiel auf der Fender Telecaster Gitarre in der Art von Luther Perkins und insbesondere Bob Wootton. Beide Gitarristen aus der Band von Johnny Cash hatten auf ihren Gitarren den sog. Boom-Chicka-Boom-Sound geprägt, der Alleinstellungsmerkmal besitzt, und weltweit auf die Musik von Johnny Cash bezogen wird.

In drei Sets präsentierten Texas Heat Musik von Johnny Cash, sieben Titel waren über den Meister, aus der Feder von Bernd Wolf. Der zweite Set stand ganz im Zeichen der beiden „Old Golden Throat“-Alben, die vor 50 Jahren nur in Europa veröffentlicht worden sind, nicht in den USA, und die Raritäten und Singles enthielten, die zuvor nicht auf Alben erschienen waren. Integriert waren hier z.B. die erste Single von Johnny Cash bei Columbia Records, „All Over Again“, oder „Dark As A Dungeon“ aus der Feder von Merle Travis. Bei „Sons Of Katie Elder“ aus dem Film mit John Wayne und Dean Martin hob Bernd Wolf, der seit über 25 Jahren selbst Mitglied bei den Country Friends Kötz ist, das dazugehörige LP-Cover hoch.

Bernd Wolf - Leipheim

Bernd Wolf – Leipheim. Bildrechte: Peter Wroblewski


Im ersten Set hatte Bernd Wolf gezeigt, weshalb das PureCASH-Programm dem „Man In Black“ so nahe kommt, wie kein Programm zuvor. Die Band spielte die Lieder von Johnny Cash in der ursprünglichen Geschwindigkeit, d.h. langsamer als meist zu hören. Nach der knackigen Bernd Wolf-Eigenkomposition „Old Black Record“, die auf die erste Johnny Cash Single von 1955 verweist, kamen in den Originalversionen der „Folsom Prison Blues“ und der von Kris Kristofferson verfasste Klassiker „Sunday Morning Coming Down“. Da wussten die Fans, Bernd Wolf hat die Originalaufnahmen von Johnny Cash denkbar authentisch auf die Bühne gezaubert. Sehr ansprechend waren die Einsätze von Elli Erlemann, die z.B. bei „Jackson“ mit dem dazugehörigen Augenzwinkern die Rolle von June Carter übernahm, und dem ausreißerischen Ehemann einen spöttischen Gegenpart entgegensetzte.

Der dritte Set war etwas aufgelockerter, und enthielt mit „Silver Stallion“ auch ein Stück der Highwaymen (Johnny Cash, Willie Nelson, Waylon Jennings und Kris Kristofferson). „Ring Of Fire“ inszenierte die Band für ihr Publikum zum Mitsingen. Mit den Hits „I Walk The Line“ und „Man In Black“ ging das Programm zu Ende, und als Zugabe gab es u.a. das Solostück von Bernd Wolf mit akustischer Gitarre „Hangman“ aus der Feder von Marty Stuart.

Bereits im Vorfeld der Musik stellten die Country Friends Kötz die aktuell 200 Auflagen ihrer sechs Mal im Jahr erscheinenden Clubzeitschrift „Country Times“ vor, die neben Konzertankündigungen und Nachberichten u.a. auch Künstlerportraits und Reiseberichte enthält.

Ausblick: Am 03. Oktober ab 18.00 Uhr gastiert auf Einladung der Country Friends Kötz das britische Duo My Darling Clementine im Kulturgewächshaus Birkenried. Im Vorjahr hatten sie mit ihrem Mix aus Country Music und englischem Charme der 1960er Jahre bereits überzeugt. Infos und Reservierungen www.cwf-koetz.de

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2 Kommentare zu Texas Heat beim Johnny Cash Memorial Day

  1. Bernd Wolf // 27. September 2017 um 14:09 //

    Danke Friedrich! 🙂

  2. Toll abgefasster und informativer Konzertbericht. Merci, Friedrich

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