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Beiträge von Bettina Granegger
[23. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Das Hervorholen von Erinnerungen führte im Lauf der Geschichte schon zu den gefühlsintensivsten Texten. Doch oft sind es nicht die spektakulären Ereignisse, sondern solche, die vielleicht auf den ersten Blick banal erscheinen, die uns jedoch im Innern berühren.

Wer Kinder hat, wird diese Momente kennen und sich auch Jahre später immer wieder an bestimmte Plätze des Lebensweges zurück versetzt fühlen. Ihre Fragetechniken und das gedankliche Umsetzen von für sie wichtigen Begebenheiten erstaunen uns jeden Tag neu. Auf diese einfache Weise entstand 2003 eines der herrlichsten Lieder des letzten Jahrzehnts, dessen Autor zu Recht Aufmerksamkeit fand.

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[17. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzert & Festival-Termine]

Zuletzt war Gregg Stocki im Juni letzten Jahres mit der großartigen Lorrie Morgan im Four Corners (Untermeitingen, Bayern) zu hören. Mittlerweile ist der Schlagzeuger selbst bei uns kein Unbekannter mehr.

Neben seiner Arbeit in den Staaten schätzt er die Kontakte und Begegnungen, die ihn immer wieder nach Deutschland führen, nicht zuletzt wegen der künstlerischen und persönlichen Verbundenheit zu Daniel T. Coates.

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[21. Dezember. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Kolumnen & Reportagen]

Als die Westernstadt im April unter Führung der neuen Gesellschafter, jedoch mit einem Großteil der bisherigen Belegschaft, seine Tore für die Saison 2011 öffnete, herrschte eine positive, wenngleich auch leicht von Skepsis unterlagerte, Grundstimmung. Ein dreiviertel Jahr später kann man nun nach Abwägung aller persönlicher Eindrücke und faktischer Tatsachen sagen, dass die geplante Umsetzung der Vision in weiten Teilen gelungen ist und die Situation in Pullman City eine entspannte Phase erreicht hat.

Die Mitarbeiter haben gemeinsam die wichtigsten funktionierenden Teile einer Strategie erarbeitet, Alternativen bewertet und Entscheidungen getroffen. Die einzelnen Abfolgen der Arbeitsschritte mussten sicher des öfteren umstrukturiert werden, doch führten sie zu einer deutlich sicht- und spürbaren Umsetzung. So wurden bereits in diesem Sommer erhebliche bauliche Maßnahmen durchgeführt, bestehende Gebäude renoviert und im Eingangsbereich für die kleinen Gäste die riesige Spielanlage “Little Pullman” errichtet. So lange es die Witterung zulässt, laufen derzeit die Arbeiten an den Koppeln, der Stallanlage sowie dem Neubau weiterer Hütten mit modernen Sanitäranlagen.

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[21. Dezember. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzert & Festival-Termine]

Zwar musste die Region 2011 die Schließung zweier Event-Orte hinnehmen, doch scheinen sich dafür neue Möglichkeiten aufzutun, zumindest im Bayreuther Raum die Live-Musik weiter am Leben zu erhalten.

So startet man in Warmensteinach (Kreis Bayreuth, Fichtelgebirge) direkt am 5. Januar 2012 (der nächste Tag ist Feiertag) mit Rebel Bunch ins neue Jahr. Die Band aus dem Münchener Raum spielt ab 20:00 Uhr im “Treffpunkt Hans”. Kartenvorverkauf bei der Tourist-Information unter 09277 – 1401.

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[15. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Musik-Wochenende mit Tiefenstruktur – 11. Internationaler Country Music Award in Pullman City (Eging am See)

151 Musiker aus sieben Ländern, fast 30 Stunden Live-Musik am Stück! Die Vergangenheit ist Geschichte, das frische Management in Pullman City (Eging am See) hat mit der Auswahl seines Konzeptes und seiner Partner den richtigen Weg eingeschlagen und der vielleicht etwas vernachlässigte Imagepflege dieses Awards wieder ihre würdige Wertigkeit verpaßt!

Die Auswahl des Programms treffen hier die Akteure selbst, indem sie sich für die Veranstaltung anmelden. Bis auf einen kaum ewähnenswert geringen Anteil lag die Selbsteinschätzung der einzelnen Bands, Duos und Solisten auch im realistischen Bereich. Auf die Bühne, vor allem auf die in Pullman City, stellt sich in der Regel nur der, der sich über sein Können ohne Verzerrung bewußt ist.

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[20. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]
Countdown für “Country Music Award” in Pullman City (Eging) vom 11. bis 13. November läuft

Noch bis zum 30. Oktober laufen die Möglichkeiten zur Anmeldung zum Country Music Award, an die 40 Solisten und Bands aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben diese bereits genutzt. Zum 10. Mal stellen sich sowohl Newcomer als auch erfahrene Musiker einer internationalen Fachjury, bei der diesmal auch Country.de vertreten sein wird.

Zumindest im südlichen Raum gehört die Veranstaltung wohl zu den umfangreichsten und sicher auch auf das Wesentlichen reduziertesten: Handgemachte Live-Musik! Neben der Vielfalt dürfte auch der Preis ein Anreiz sein, der im Vergleich zu anderen mehrtägigen Events kaum zu unterbieten ist: 3,- Euro am Freitag, 5,- Euro für Freitag und Samstag und ganze 8,- Euro für die gesamten drei Tage.

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[12. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]
Fachmann bietet Unterstützung für Musiker bei Produktionen an

Die unglücksbedingte Tour-Pause der Münchener Band Dispatch Skulls nützt Bandleader Andreas Dittrich, um seine beruflichen Erfahrungen als Produzent nun auch nationalen Country- und Rockbands anzubieten. Seit Jahren bei einem führenden deutschen Medien-Unternehmen tätig und dort mit namhaften internationelen Projekten vertraut (Cher, Lynyrd Skynyrd, Pink, Christina Aguilera u.a.), daneben als Musiker selbst mit seiner Band in die Szene eingebunden, hat er Einblick in die Hintergründe. Es werden Qualität und Professionalität seiner Meinung nach bei vielen deutschen CD-Produktionen noch immer zu sehr vernachlässigt.

Was er anstrebt, ist ein Netzwerk, in dem die Belange zusammen laufen, und bei Bands bei ihrem Vorhaben, einen Tonträger zu produzieren, unter die Arme gegriffen wird. Vielleicht schlummert in einigen ja schon länger die Idee eines eigenen Albums, so kann diese nun herausgeholt und ausgebaut werden. Auch die Frage der Finanzierbarkeit sollte kein Hindernis sein, so Andreas Dittrich.

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[5. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Kevin Fowler: Chippin’ Away

Oft bewegen sich Künstler mit ihrer Arbeit in einer Zone zwischen Kommerz und Geheimtipp. Bereits das 5. Studioalbum hat Kevin Fowler nun heraus gebracht, Chart-Erfolge verbucht und dennoch ist sein Aktionsraum noch immer eher in der texanischen Szene angesiedelt. Jedoch kommt seine Musik bei jenen an, die die Grundlage geschaffen und sich sensibilisiert haben für diese spezielle Richtung.

Wer Fowler für sich entdeckt hat, will mehr. Noch vor Veröffentlichung der aktuellen CD warteten auch Bands hierzulande, die man vielleicht als etwas unabhängiger und mutiger einordnen kann, sehnsüchtig darauf, davon neues Material für sich ziehen zu können. Texas Music steht für sich und bedarf keiner weiteren Motivationshilfe.

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[2. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Country Express: Feel The Music

Salzgitter im Südosten Niedersachsens zählt nicht zu den Städten, die durch herausragende Ereignisse oder Sehenswürdigkeiten hervorstechen. Dennoch ist sie als Industriesitz nicht unbedeutend für die Region des Harzvorlandes, glänzt durch Bescheidenheit und stilles Wirken. Dies könnte sinnbildlich für eine Band stehen, die bis auf den Sänger (Gerold Hinrichs kommt aus der Nähe von Osnabrück) dort angesiedelt ist und nunmehr, gegründet von Lead-Gitarrist Oliver Scharf, bereits seit 15 Jahren klassisch gediegene Country Music “unters Volk” bringt.

Da aktuell seit letztem Jahr neben Bassistin Andrea Hauser mit Melanie Arlt eine weitere weibliche Unterstützung Country Express komplettiert, ging man daran, mit dieser Besetzung nun ein Album aufzunehmen. Unter Einhaltung der Bandphilosophie entstand eine harmonische Zusammenfügung von Songs, die nicht nach dem Maßstab der momentanen Nachfrage geschaffen wurde, sondern vielmehr nach dem eigenen Wohlbefinden. Lieder, die den einzelnen Musikern, vor allem jedoch den beiden Vokalisten, nahe stehen. Nur nach solchen Wahrnehmungsregeln kann vermutlich gehandelt werden, will man sich selbst widerspiegeln.

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[19. Juli. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Roxanna Red & The Wildwoodboys: If You Love A Rose

Es sieht so aus, als hätte sich in der nationalen Country-Szene ein Prozess in Bewegung gesetzt, der darauf hinzielt, Alben auf den Markt zu bringen, die das Neue geradezu spürbar machen. Gute Musik gab es hierzulande schon immer, doch scheint in diesem Jahr eine besondere Welle der Hochwertigkeit ihren Einfluss auszubreiten. Nun kommt auch vom Niederrhein ein Werk, das die Dominanz von Sinn und klarem Verhalten aufzeigt.

Andrea Ebbers alias Roxanna Red präsentiert sich in ihren Songs als Lady. Ein Country-Girl zwar, doch eines, das nicht in geflickten Jeans auf die Bühne geht, sondern ihren besonderen edlen Stil darstellt. Dennoch sind ihre Lieder erdgebunden und erzählen von den Lebensbedingungen, die uns eben nicht immer auf nur auf der Sonnenseite begegnen. Eine moralische Befriedigung vielleicht, ein Aufarbeiten von inneren Dialogen und persönlichen Verbindungen. Sie hat für sich beschlossen, ihre Erfahrungen darin umzusetzen und die Unterstützung ihrer hervorragenden Musiker sowie befreundeter Songwriter zu nutzen.

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[29. Juni. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Daniel T. Coates: Jenny Works In There

Songs wie diese entstehen nicht auf dem Reißbrett. Sie liegen begründet in Gesprächen am Frühstückstisch, Begegnungen in Bars, Verlustschmerz, Autopannen und vor allem der Gabe zur Umsetzung von Wahrnehmungen. Jeder Mensch kann eine Energiegestalt sein, wenn man es nur zulässt, der Beziehung zu ihm und die entstandenen Gefühlen in Formen und Klänge zu verpacken. Daniel T. Coates‘ unglaubliche Kreativität ermöglicht es ihm, alle Elemente aufzugreifen und sie zu übertragen in Worte. Quelle hierfür kann alles und jeder sein, die Ebene muss stimmen.

Moralische oder politische Zurechtweisungen interessieren ihn nicht. Er möchte nicht die Welt verändern. Statt dessen nutzt er die Lebendigkeit der kleinen Dinge. Er tut sich leicht darin, über Versagen zu schreiben, über Lernfähigkeit und die Rollenbalance, die wir alle jeden Tag zu bewältigen haben.

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[28. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Was die Organisation von hochwertigen Konzerten betrifft, sind sie Experten: Seit 29 Jahren pflegen die Country & Western Friends Kötz (Bayern) aktiv diese Kultur. Höhepunkt neben zahlreichen kleineren Veranstaltungen ist das alljährliche zweitägige Festival, das am vergangenen Wochenende sogar wieder einen Aufwärtstrend in der Besucherzahl verzeichnen konnte.

Internationale Bands aus Deutschland (Rüdiger Helbig & Huckleberry Five, Honky Tonk Five, Daniel T. Coates Band, Mandy Strobel), Schottland (John Miller & His Country Casuals) und den USA (Johnny Falstaff Trio) vertraten vielfältige musikalische Bereiche, die beständig auf das zum Teil weit angereist Publikum wirkten. Geschätzt wird von den Künstlern in Kötz vor allem auch immer wieder die herzliche und perfekte Betreuung und die zu erkennende Wertschätzung ihrer Arbeit.

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[8. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Modern Earl: Inlaws & Outlaws

Hält man das neue Werk der amerikanisch-deutschen Band Modern Earl in den Händen, fällt zunächst auf, dass sie sich dem Trend angepasst hat, schon mal vom Erscheinungsbild her wegzukommen von den Einheits-Covern mit oft zweitklassigen Fotos der Künstler vor irgendwelcher Strohballen-Deko. In hochwertiger kartonierter Hülle gestaltet sich das Äußere ebenso ansprechend wie der Inhalt.

Dieser entstammt, wie auch auf den vorangegangenen Alben, bis auf zwei Ausnahmen der Feder von Bandleader Chris “Earl” Hudson. Dass er bei dem, was die Band auf Biker-Festivals, in Country-Clubs und oft auf ganz “normalen” Festen oder in Bars in Europas unterwegs ist, überhaupt Zeit findet Texte zu schreiben, ist schon erstaunlich. Doch gibt ihm seine mysthisch-wache Sichtweise auf seine Umgebung sicher alle Möglichkeiten, Eindrücke einzufangen und zu verarbeiten. Harmonische Vorstellungen vom oftmals harten Leben, die aufgenommen und thematisch umgesetzt werden.

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[10. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Andy Keinath und Peter Görz, zwei Musiker mit besonderem Ehrgeiz und tiefster Verwurzelung in traditionelle amerikanische Country Music. Erst im vorigen Jahr haben sie sich zusammen gefunden, nachdem beide jeweils lange zuvor mit diversen Solo- und Bandprojekten unterwegs waren. Ihr strebsames Arbeiten erbrachte ihnen schon bald die Aufmerksamkeit anspruchsvoller Veranstalter auch im weiteren Radius um ihr “Basislager” in der Gegend von Reutlingen in Baden-Württemberg sowie von Musikerkollegen, die ihr respektvolles Eingehen auf andere schätzen und sie für Kooperationen oder als Support Act verpflichteten.

Nun planen die beiden langfristig eine Erweiterung durch einen Bassisten sowie Drummer, offen sind sie grundsätzlich auch für weitere Möglichkeiten. Echtheit und Perfektion stehen im Vordergrund, die folgende Entwicklung dürfte spannend werden. Musiker, die sich angesprochen fühlen, können über die Webseite www.andykeinath.de Kontakt mit den County Boys aufnehmen.

[3. Mai. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Kolumnen & Reportagen]

Der gute Wille ist vorhanden. Ebenso ein klar gesteckter Zielrahmen, in welchem sowohl die Grob- als auch Feinstruktur der Projekte in der Westernstadt für die nahe und ferne Zukunft definiert sind. Klaus Six und Ernst Grünberger wurden nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren jetzt als die Geschäftsführer der neuen Gesellschaft vorgestellt, hinter der sechs angeblich private Investoren stecken. Den beiden obliegt von nun an die Führungsverantwortung über die mehr als hundert Mitarbeiter, von denen die meisten übernommen wurden, andere neu hinzu kamen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden nicht ausgesprochen, wird betont.

Buchstäblich in letzter Minute waren jetzt die nötigen behördlichen Maßnahmen getroffen worden, um die Saison 2011, wie geplant, am 16. April starten zu können. Noch lief nicht alles rund und Besucher, die in der ersten Oster-Ferienwoche Pullman City besuchten, mussten Abstriche in Kauf nehmen, da bereits Renovierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen begonnen hatten, die auch zur vorübergehenden Schließung einiger der Gastronomiebetriebe führten. Doch das Ganze ist mehr als seine Teile und somit hat die Einrichtung an sich nichts von ihrem Flair eingebüßt, wenn auch der Gleichgewichtszustand derzeit noch nicht absolut stabil ist.

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[14. April. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Wohnzimmermusik, so bezeichnet Inhaber Stephan Schulz die Konzerte in seiner Mata Hari Bar in der Altstadt von Nürnberg. Eine zutreffende Darstellung der Atmosphäre mit Sicherheit, wobei die deutsche Durchschnitts-Wohnstube wahrscheinlich sogar noch mehr Quadratmeter aufweisen dürfte. Ein Tresen, im Quadrat angeordnet, eine unglaubliche Vielzahl von Cocktails und anderen Getränken und drum herum Platz für ca. 40 Gäste sowie die Musiker, die sich ebenfalls an die Theke lehnen dürfen oder, bei Instrumenten, die im Sitzen gespielt werden, einfach dahinter untertauchen.

Verschiedenste Musikstile werden dort dargeboten – Rock, Bluegrass, Folk, Alternative und eben auch mal Country Music. Völlig egal, nur eins muss unumstößlich passen: Die Qualität. Und so kommt es, dass sich auch zu einer Country-Band “normale” Menschen einfinden und somit zumindest in diesem kleinen Rahmen kulturelle Aufklärungsarbeit geleistet wird.

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[4. April. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die ausgeprägte Sucht nach Honky Tonk Music kann bundesländerübergreifend dazu führen, dass sich ohne größeres Zutun Gleichgesinnte zusammenfinden, um gemeinsam dem inneren Drang Ausdruck zu geben. So geschehen bei Sonja Kartscher und Dirk Kampa von der Nürnberger Band Texas Rooster und Andy Keinath aus der Nähe von Reutlingen, der als Solist sowie im Duo mit The County Boys durch Saloons in Baden-Württemberg und darüber hinaus tourt.

Ergänzt durch Roosters-Drummer “Iron Mike” bestanden sie nun am 2. April 2011 ihren ersten öffentlichen Auftritt beim Fest-Abend des Reutlinger Country Clubs e. V., wo sie die komplette Verantwortung für eine überschaubare Vielfalt solider Country Music, übergreifend auf die letzten Jahrzehnte, übernahmen. Nach und nach wurden die Blockaden aufgelockert und mit jedem Song wuchsen die Musiker zusehends mehr als Band zusammen, die uns hoffentlich auf lange Sicht bei Live-Auftritten Freude bereiten wird.

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[28. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Drei Musiker, drei eigene Songs – die Band Yendis aus Nordrhein-Westfalen präsentiert ihren umfangreichen, jedoch immer country-orientierten Stil erstmals in einem Mini-Album. Mehr Material aus dem eigenen Kreativitäts-Pool der Songwriter wird es in absehbarer Zeit auch als komplette CD geben.

Doch das bisher Vorgelegte hat ihnen aufgezeigt, dass es durchaus Sinn macht, einer Produktion die nötige Zeit zu schenken. Auf diese Weise resultiert aus dem Prozess das Erreichen der hoch angesetzten Qualitätsmaßstäbe, wie sie bei “Northern Stomp” nun spürbar wird. Ein weiterer Beweis, dass sich die Entschlossenheit, auch hierzulande an internationalen Standard anzuknüpfen, fortsetzt.

Nothern Stomp
Titel: Nothern Stomp
Künstler: Yendis
Veröffentlichungstermin: 2011
Label: Brilliant Records
Format: CD (EP)

Bestellen bei: Amazon | JPC

Info: Country Music, die Lust auf mehr macht – grandios!

[1. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Bedächtig und mit gezielter Kursführung, das ist die strategische Arbeitsweise von Andy “Bört” Förster und Dirk “Sebbo” Sebrowski, seit sie vor einigen Jahren ihr Projekt Mountarillo mit der Zielsetzung erschufen, sich vollends auf Songs aus eigenem Kreativitätsarchiv zu konzentrieren.

Live waren die beiden seither immer wieder unterwegs, holten sich für Konzerte ausgewählte Gastmusiker hinzu und setzten komplett auf die Wirksamkeit ihres inneren Gefühls. Als im vergangenen Sommer die ersten Videos zu ihren Liedern erschienen – selbst gedreht während des gemeinsamen Frankreich-Urlaubs, begannen auch solche an der Kraft dieser beiden zu glauben, die sie bisher weniger wahrgenommen hatten.

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[23. Dezember. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Kansas im Mittleren Westen der USA. Ein Land, das sich weltgeschichtlich und politisch nie in den Vordergrund gedrängt hat. Der Sunflower-State verdient sich wirtschaftlich überwiegend durch Landwirtschaft und Viehzucht. Das Leben ist geprägt durch seine Reduzierung auf die wesentlichen Basisstrukturen. Wahrscheinlich spiegelt sich dieser einfache, im Glauben verwurzelte Lebensstil auch in den Menschen wieder, die dort aufgewachsen sind. Auch, wenn Travis Neil Truitt aus der Kleinstadt Neodesha den überwiegenden Teil seines Lebens mittlerweile in Deutschland verbracht hat, wohin es ihn durch die Army verschlug, scheint er sich seine Bodenständigkeit, die ihm mitgegeben wurde, erhalten zu haben.

“KISS” war der Name seiner letzten CD – Keep it simple, Son. Eine Weisheit, die sein Großvater ihm als Kind mit auf den Weg gegeben hatte. Umgesetzt hat er diese Philosophie nun auch für sein aktuelles Werk “For Home”, das er kürzlich, ebenfalls wieder zusammen mit dem aus Pennsylvania stammenden Musiker Daniel T. Coates, auf dessen Label Coates Cat Records veröffentlicht hat.

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