Country Music Hot News

... vom 12.05.2012 sind online. Es gibt u.a. Neuigkeiten über Lionel Richie, Jason Aldean & Kelly Clarkson sowie Bucky Covington. Hier klicken: » News
Beiträge von Bettina Granegger
[28. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Was die Organisation von hochwertigen Konzerten betrifft, sind sie Experten: Seit 29 Jahren pflegen die Country & Western Friends Kötz (Bayern) aktiv diese Kultur. Höhepunkt neben zahlreichen kleineren Veranstaltungen ist das alljährliche zweitägige Festival, das am vergangenen Wochenende sogar wieder einen Aufwärtstrend in der Besucherzahl verzeichnen konnte.

Internationale Bands aus Deutschland (Rüdiger Helbig & Huckleberry Five, Honky Tonk Five, Daniel T. Coates Band, Mandy Strobel), Schottland (John Miller & His Country Casuals) und den USA (Johnny Falstaff Trio) vertraten vielfältige musikalische Bereiche, die beständig auf das zum Teil weit angereist Publikum wirkten. Geschätzt wird von den Künstlern in Kötz vor allem auch immer wieder die herzliche und perfekte Betreuung und die zu erkennende Wertschätzung ihrer Arbeit.

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[8. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Modern Earl: Inlaws & Outlaws

Hält man das neue Werk der amerikanisch-deutschen Band Modern Earl in den Händen, fällt zunächst auf, dass sie sich dem Trend angepasst hat, schon mal vom Erscheinungsbild her wegzukommen von den Einheits-Covern mit oft zweitklassigen Fotos der Künstler vor irgendwelcher Strohballen-Deko. In hochwertiger kartonierter Hülle gestaltet sich das Äußere ebenso ansprechend wie der Inhalt.

Dieser entstammt, wie auch auf den vorangegangenen Alben, bis auf zwei Ausnahmen der Feder von Bandleader Chris “Earl” Hudson. Dass er bei dem, was die Band auf Biker-Festivals, in Country-Clubs und oft auf ganz “normalen” Festen oder in Bars in Europas unterwegs ist, überhaupt Zeit findet Texte zu schreiben, ist schon erstaunlich. Doch gibt ihm seine mysthisch-wache Sichtweise auf seine Umgebung sicher alle Möglichkeiten, Eindrücke einzufangen und zu verarbeiten. Harmonische Vorstellungen vom oftmals harten Leben, die aufgenommen und thematisch umgesetzt werden.

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[10. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Andy Keinath und Peter Görz, zwei Musiker mit besonderem Ehrgeiz und tiefster Verwurzelung in traditionelle amerikanische Country Music. Erst im vorigen Jahr haben sie sich zusammen gefunden, nachdem beide jeweils lange zuvor mit diversen Solo- und Bandprojekten unterwegs waren. Ihr strebsames Arbeiten erbrachte ihnen schon bald die Aufmerksamkeit anspruchsvoller Veranstalter auch im weiteren Radius um ihr “Basislager” in der Gegend von Reutlingen in Baden-Württemberg sowie von Musikerkollegen, die ihr respektvolles Eingehen auf andere schätzen und sie für Kooperationen oder als Support Act verpflichteten.

Nun planen die beiden langfristig eine Erweiterung durch einen Bassisten sowie Drummer, offen sind sie grundsätzlich auch für weitere Möglichkeiten. Echtheit und Perfektion stehen im Vordergrund, die folgende Entwicklung dürfte spannend werden. Musiker, die sich angesprochen fühlen, können über die Webseite www.andykeinath.de Kontakt mit den County Boys aufnehmen.

[3. Mai. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Kolumnen & Reportagen]

Der gute Wille ist vorhanden. Ebenso ein klar gesteckter Zielrahmen, in welchem sowohl die Grob- als auch Feinstruktur der Projekte in der Westernstadt für die nahe und ferne Zukunft definiert sind. Klaus Six und Ernst Grünberger wurden nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren jetzt als die Geschäftsführer der neuen Gesellschaft vorgestellt, hinter der sechs angeblich private Investoren stecken. Den beiden obliegt von nun an die Führungsverantwortung über die mehr als hundert Mitarbeiter, von denen die meisten übernommen wurden, andere neu hinzu kamen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden nicht ausgesprochen, wird betont.

Buchstäblich in letzter Minute waren jetzt die nötigen behördlichen Maßnahmen getroffen worden, um die Saison 2011, wie geplant, am 16. April starten zu können. Noch lief nicht alles rund und Besucher, die in der ersten Oster-Ferienwoche Pullman City besuchten, mussten Abstriche in Kauf nehmen, da bereits Renovierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen begonnen hatten, die auch zur vorübergehenden Schließung einiger der Gastronomiebetriebe führten. Doch das Ganze ist mehr als seine Teile und somit hat die Einrichtung an sich nichts von ihrem Flair eingebüßt, wenn auch der Gleichgewichtszustand derzeit noch nicht absolut stabil ist.

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[14. April. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Wohnzimmermusik, so bezeichnet Inhaber Stephan Schulz die Konzerte in seiner Mata Hari Bar in der Altstadt von Nürnberg. Eine zutreffende Darstellung der Atmosphäre mit Sicherheit, wobei die deutsche Durchschnitts-Wohnstube wahrscheinlich sogar noch mehr Quadratmeter aufweisen dürfte. Ein Tresen, im Quadrat angeordnet, eine unglaubliche Vielzahl von Cocktails und anderen Getränken und drum herum Platz für ca. 40 Gäste sowie die Musiker, die sich ebenfalls an die Theke lehnen dürfen oder, bei Instrumenten, die im Sitzen gespielt werden, einfach dahinter untertauchen.

Verschiedenste Musikstile werden dort dargeboten – Rock, Bluegrass, Folk, Alternative und eben auch mal Country Music. Völlig egal, nur eins muss unumstößlich passen: Die Qualität. Und so kommt es, dass sich auch zu einer Country-Band “normale” Menschen einfinden und somit zumindest in diesem kleinen Rahmen kulturelle Aufklärungsarbeit geleistet wird.

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[4. April. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die ausgeprägte Sucht nach Honky Tonk Music kann bundesländerübergreifend dazu führen, dass sich ohne größeres Zutun Gleichgesinnte zusammenfinden, um gemeinsam dem inneren Drang Ausdruck zu geben. So geschehen bei Sonja Kartscher und Dirk Kampa von der Nürnberger Band Texas Rooster und Andy Keinath aus der Nähe von Reutlingen, der als Solist sowie im Duo mit The County Boys durch Saloons in Baden-Württemberg und darüber hinaus tourt.

Ergänzt durch Roosters-Drummer “Iron Mike” bestanden sie nun am 2. April 2011 ihren ersten öffentlichen Auftritt beim Fest-Abend des Reutlinger Country Clubs e. V., wo sie die komplette Verantwortung für eine überschaubare Vielfalt solider Country Music, übergreifend auf die letzten Jahrzehnte, übernahmen. Nach und nach wurden die Blockaden aufgelockert und mit jedem Song wuchsen die Musiker zusehends mehr als Band zusammen, die uns hoffentlich auf lange Sicht bei Live-Auftritten Freude bereiten wird.

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[28. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Drei Musiker, drei eigene Songs – die Band Yendis aus Nordrhein-Westfalen präsentiert ihren umfangreichen, jedoch immer country-orientierten Stil erstmals in einem Mini-Album. Mehr Material aus dem eigenen Kreativitäts-Pool der Songwriter wird es in absehbarer Zeit auch als komplette CD geben.

Doch das bisher Vorgelegte hat ihnen aufgezeigt, dass es durchaus Sinn macht, einer Produktion die nötige Zeit zu schenken. Auf diese Weise resultiert aus dem Prozess das Erreichen der hoch angesetzten Qualitätsmaßstäbe, wie sie bei “Northern Stomp” nun spürbar wird. Ein weiterer Beweis, dass sich die Entschlossenheit, auch hierzulande an internationalen Standard anzuknüpfen, fortsetzt.

Nothern Stomp
Titel: Nothern Stomp
Künstler: Yendis
Veröffentlichungstermin: 2011
Label: Brilliant Records
Format: CD (EP)

Bestellen bei: Amazon | JPC

Info: Country Music, die Lust auf mehr macht – grandios!

[1. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Bedächtig und mit gezielter Kursführung, das ist die strategische Arbeitsweise von Andy “Bört” Förster und Dirk “Sebbo” Sebrowski, seit sie vor einigen Jahren ihr Projekt Mountarillo mit der Zielsetzung erschufen, sich vollends auf Songs aus eigenem Kreativitätsarchiv zu konzentrieren.

Live waren die beiden seither immer wieder unterwegs, holten sich für Konzerte ausgewählte Gastmusiker hinzu und setzten komplett auf die Wirksamkeit ihres inneren Gefühls. Als im vergangenen Sommer die ersten Videos zu ihren Liedern erschienen – selbst gedreht während des gemeinsamen Frankreich-Urlaubs, begannen auch solche an der Kraft dieser beiden zu glauben, die sie bisher weniger wahrgenommen hatten.

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[23. Dezember. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Kansas im Mittleren Westen der USA. Ein Land, das sich weltgeschichtlich und politisch nie in den Vordergrund gedrängt hat. Der Sunflower-State verdient sich wirtschaftlich überwiegend durch Landwirtschaft und Viehzucht. Das Leben ist geprägt durch seine Reduzierung auf die wesentlichen Basisstrukturen. Wahrscheinlich spiegelt sich dieser einfache, im Glauben verwurzelte Lebensstil auch in den Menschen wieder, die dort aufgewachsen sind. Auch, wenn Travis Neil Truitt aus der Kleinstadt Neodesha den überwiegenden Teil seines Lebens mittlerweile in Deutschland verbracht hat, wohin es ihn durch die Army verschlug, scheint er sich seine Bodenständigkeit, die ihm mitgegeben wurde, erhalten zu haben.

“KISS” war der Name seiner letzten CD – Keep it simple, Son. Eine Weisheit, die sein Großvater ihm als Kind mit auf den Weg gegeben hatte. Umgesetzt hat er diese Philosophie nun auch für sein aktuelles Werk “For Home”, das er kürzlich, ebenfalls wieder zusammen mit dem aus Pennsylvania stammenden Musiker Daniel T. Coates, auf dessen Label Coates Cat Records veröffentlicht hat.

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[26. November. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Er spielte mit Country-Größen, wie Tracy Lawrence oder Marty Stuart, derzeit sitzt er am Schlagzeug in der Band von Lorrie Morgan. Gregg Stocki ist gefragter Musiker in Nashville und dennoch nutzt er freie zeitliche Ressourcen, um sich selbst ein erweitertes Weltbild zu schaffen. Europa fasziniert ihn und so folgt er immer wieder gern Einladungen, zu Gastauftritten hier her zu kommen.

Bereits im Februar dieses Jahres war er mit Dan Coates auf Tour, nun kam er erneut, um den bei uns längst etablierten Amerikaner bei Live-Auftritten in Deutschland, Österreich und Holland zu begleiten. Darüber hinaus nutzen einige lokale Country-Musiker die Gelegenheit für Aufnahmen mit dem Elite-Drummer in Coates’ Studio in der Nähe von Schweinfurt (Franken).

Alle Konzert-Termine sind auf www.daniel-t-coates.com ersichtlich.

[27. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Alle nützlichen Überzeugungen in sich zu tragen, ist eine hilfreiche Strategie, mit sich im Reinen zu sein und dies auch gegenüber seiner Umwelt auszudrücken. Mandy Strobel hat als Medium hierfür seine Musik gewählt, seine Stärken erkannt und umgesetzt. Respekt und Achtung für sich selbst und andere sind Teile seines Wertesystems. Glaubhaft, wenn man ihn kennt und seinen Texten zuhört. Achtsamkeit gegenüber dem einfachen Leben, Dankbarkeit fürs Sein.

Die Erlangung dessen mag in der Lebensgeschichte des Musikers stecken, der seit früher Kindheit die Balance in sich selbst aufgrund seines Hin- und Hergerissenseins zwischen zwei Welten finden musste. Heute lebt er zusammen mit seiner zweiten Frau Elsy abwechselnd in seiner Geburtsstadt Ulm und seiner Wahlheimat Tennessee. Er folgte den Spuren seiner Bestimmung und erkannte die Zusammenhänge, die für ein Wohlbefinden nötig sind.

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[26. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Justizvollzugsanstalt Bayreuth-St. Georgen. Vor zwei Jahren starteten wir hier mit Country@Prison ein Projekt, das erwartungsgemäß Diskussionsbedarf hervorrief, dennoch für die Aktivisten, die dahinter stehen, eine Überzeugung vertritt. Den Spuren Johnny Cashs und einiger anderer folgend bringen wir alle paar Monate Country Music zu jenen, denen es aufgrund ihrer besonderen Umstände nicht möglich ist, ein öffentliches Konzert zu besuchen.

Wichtigste Kontaktperson ist Martin Winckhler, der dort neben seiner Tätigkeit als Deutschlehrer für ausländische Gefangene (deren Anteil über ein Drittel der insgesamt ca. 940 Insassen ausmacht) auch Kulturprojekte betreut und den Gefängnis-Chor leitet. Seiner Offenheit und Vororganisation ist es zu verdanken, dass die Veranstaltungen dort routiniert und reibungslos in allen Prozessen verlaufen. Mit eingebunden werden natürlich auch immer die diensthabenden Beamten, deren Motivation hierfür jedoch sichtbar unterschiedlich ist.

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[20. Oktober. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Ihre Herbsttour hat die in jeder Hinsicht außergewöhnliche Band Pistol Pete’s Dinosaur Truckers vor kleinem begeistertem Publikum am Freitag, 15. Oktober 2010 in der Pegnitzbühne in Nürnberg beendet. Nun freuen sich die vier Allgäuer erst einmal, wieder in ihren eigenen Betten schlafen zu können, wie sie erzählten, bevor sie am 19. November erneut los starten.

Mit ihrem eigenen Songmaterial, das es auch auf zwei Alben zu haben gibt, sowie Gecovertem vom Feinstem machen diese jungen Musiker Hoffnung, dass die Modernisierung der Country und Americana Music auch hierzulande angekommen ist. Gründlich abgestaubt und dennoch voller Ehrgefühl für die alten Helden verkörpern sie ein völlig andersartiges Format, mit dem sie sich dennoch einzugliedern vermögen und aufzeigen, dass dieser Musikstil keinesfalls nur die Generation Ü40 anspricht.

2011 wird man von ihnen mit Sicherheit noch einiges an Aufmerksamkeit schenken.
Den kompletten Tourplan gibt es auf www.dinosaurtruckers.de.

[13. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Anfang 2008 tauchte im Country-Bereich aus dem Nichts ein für diese Szene doch recht eigenwilliges Logo auf: Ein menschlicher Totenschädel mit einem Cowboyhut! Dazu ein Bandname, der keinerlei logischen Sinn ergibt – schon war das Ziel erreicht, die volle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Drei Musiker aus München hatten beschlossen, sich von allen Zwängen loszusagen und einen völlig eigenen Weg einzuschlagen. Der Gruppenbildungsprozess wurde von Bassist Andreas Dittrich initiiert, hinzu kamen Bastian Krauss an der Lead Guitar und Gesang und nach Umbesetzung sitzt derzeit Dany Rasquin an den Drums.

Die Signale des Publikums vor Augen war die Erfüllung der eigenen Interpretation zielführend in der entsprechenden Art, eine neue Band mit eigenem Stil zu etablieren. Vertrauen in das unbedingt dazu gehörende Verwaltungssystem war notwendig, sich in die Schleife einzureihen, die Medien, Musiker und Publikum mit den notwenigen Informationen versorgt. Nicht jeder versteht es, stets Lösungen parat zu haben und Elemente den Anforderungen entsprechend neu zu engagieren. Noch immer haben nicht alle Musiker verstanden, dass hinter ihrem Tun auch ein Unternehmen steckt, welches ohne Kontakte und dem Begreifen von Ursache-Wirkungssätzen nicht auskommt. Werbung meinen viele, hätten sie ja nicht (mehr) nötig. Falsch.

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[29. September. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die Wiederfindung einer in sich perfekten Honky Tonk-Nacht: Mark Chesnutt & Band gastierten am 27. September 2010 im Four Corners in Untermeitingen (Bayern)

Bereits zuvor war man im Four Corners bei der Auswahl der Opening Acts für Country-Stars der US-Oberliga mit Sorgfalt umgegangen. Nie war es Ziel, eine zwanghafte Animation zur Spaßvervielfältigung aufzubauen, es ging vielmehr darum, das Gesamtkonzept eines Konzertes jeweils in sich darzustellen. Der Gast sollte mit dem Kauf seines Tickets vollwertige Unterhaltung bekommen. In den allermeisten Fällen war dies gelungen, kaum zuvor jedoch in derartiger Perfektion wie an diesem Abend.

Mit Amarillo an sich war schon die am besten vorstellbare Ergänzung zu Mark Chesnutt gefunden worden, denn auch sie besitzen ebenso wie der US-Star die Befähigung, den Zeitgeist musikalisch aufzufangen und darzustellen, wobei der Radius traditioneller Bodenhaftung nie durchbrochen wird. Durch hochsensible und durchdachte Gestaltung ihres Sets gelang es der fränkischen Band zudem, eine gefühlvolle Einleitung zu schaffen, die auf den Zustand der späteren Situation nicht nur vorbereitete, sondern von Beginn an den gesamten Raum in ein gemeinsames Erleben versetzte.

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[11. August. 2010 | 2 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Unausgesprochene Regeln gelten, wenn sich Kult-Künstler Dale Watson die Ehre gibt. Wieder war es das Four Corners, wo er im Rahmen seiner diesmaligen Europa-Tour Deutschland besuchte und auf seine individuelle Weise zeigte, wie Honky Tonk Music zu klingen hat.

Das in Bayern per Volksentscheid eingeführte Gesetz zum Nichtraucherschutz bestand gerade eine Woche. Bewiesen wurde, dass es offensichtlich auch einer Country-Bar nicht schadet, sondern, im Gegenteil, die Qualität des Gebotenen darüber entscheidet, was das Publikum wahrnehmen möchte. Es war voll wie nie zuvor bei Dale Watson-Konzerten, eine Bestätigung, dass der Anspruch an Außergewöhnliches vorhanden ist. Sogar aus Österreich und der Schweiz war man angereist, das Interesse an dem Texaner erstreckte sich auch in die umgebende Rockabilly-Szene.

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[20. Juli. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Zum zweiten Mal kommt der US-Songwriter und -Interpret in den Club nach Untermeitingen und präsentiert seine Spielfertigkeiten, wie bei seinem Debüt dort vor vier Jahren, mit grundgefestigter Lässigkeit. Da steht kein Star aus Nashville auf der Bühne, der nach vorgefertigtem Konzept arbeitet, vielmehr ein Typ mit Gitarre, der mal eben in einen Club geht, um ein bisschen das Publikum zu unterhalten und darüber hinaus selbst Spaß zu haben.

Seine Songs bilden sich aus einfachen Grundformen, die die Glaubenssätze ihres Erschaffers darlegen. Dabei hinterfragt Paul Overstreet die Basisgefühle des Lebens, beleuchtet Beziehungen und erkennt die Feinheiten mit Humor. Er gibt sich als Erzähler, weit entfernt von übertriebenem Entertainment.

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[22. Juni. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die denkmalgeschützte Freilichtbühne Killesberg ist ein perfekter Rahmen für die Outlaw-Legende. Ein bisschen wie er selbst – gezeichnet von diversen Lebensphasen, rauh und schlicht, bedeutend und persönlich. Ebenso wie Willie Nelsons durchlöcherte Gitarre, die die Spuren der Jahre trägt, der man kaum zutrauen mag, dass ihr noch ein brauchbarer Ton zu entlocken ist und die dennoch fasziniert, sobald sie von ihm zum Leben erweckt wird.

Die Präsentation des Amerikaners ist durchweg gleichwertig wunderbar. Minimalisiert auf ihn selbst als zentralen Mittelpunkt, gänzlich auf seine Stimme und Person ausgelegt. Umrahmt von einer ungewöhnlichen Bandbesetzung. Ein Steinway Flügel, honky-tonk-stilistisch bearbeitet von Nelsons Schwester Bobbie. Snare Drum, ein bisschen Percussion, Mundharmonika. Einfachstes Handwerk, mehr ist auch nicht nötig. Keine zeitraubende Vorgruppe, keine nervtötende Animation eines Stadion-Ansagers, keine überflüssige Werbung. Wohltuend.

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[22. Juni. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Anfang Mai 2010 war in mehreren Bundesstaaten im Süden der USA aufgrund starker Unwetter und daraus resultierender Überflutungen der Notstand ausgerufen worden. Auch der Cumberland River war im Bereich von Nashville über seine Ufer getreten und setzte Teile der Stadt meterhoch unter Wasser. Eine menschliche Katastrophe in erster Linie, eine wirtschaftliche dazu, wären die enormen Einnahmen durch das CMA-Festival für den Tourismus weggefallen.

Aus unglaublicher Motivation heraus wurde das Möglichste getan, um zumindest die wichtigsten Anlaufpunkte in aller Kürze wieder in Stand zu setzen. Der Fleiß wurde belohnt, Besucher aus 26 Ländern unterstützten die Stadt durch ihr Kommen. Laut Veranstalter handelte es sich um das bisher erfolgreichste Festival in der Geschichte der CMA. Die Single Night-Tickets waren für alle Abende ausverkauft.

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[29. April. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Seit 10 Jahren gibt es die Music Hall mit dem dazugehörigen amerikanischen Restaurant und Biergarten in Untermeitingen bei Augsburg (Bayern)! Eine Zeit der Wandlung auf einem Weg, den man dort noch lange nicht als abgeschlossen betrachtet. Im Four Corners werden Möglichkeiten zielorientiert ausgeschöpft und die Grenzen immer wieder neu definiert. Mit diesem hohen Anspruch haben es Marianne Theil, Bill Wallace und ihr Team zur derzeitig unumstrittenen Nummer Eins im Bereich Country-Veranstaltungen in Deutschland gebracht.

Die Gestaltung ihres Programms basiert auf Vielfalt. Neue lokale Bands erhalten ebenso eine Chance wie längst fest etablierte und US-Superstars. Ein zukunftsfähiges Veranstaltungswesen kann nur als Gesamtsystem funktionieren, wenn alle Kompetenzen zusammenwirken und eine entsprechende Würdigung der Künstler erfolgt. Wer im Four Corners gespielt hat und dort Folge-Auftritte erhält, kann ein Prädikat vorweisen und sich damit mit seinem Plan für die Folgen beschäftigen. Auch, wer als Gast dort war, kommt wieder. Wer die Gelegenheit noch nicht hatte, wird um die wachsende Macht dieses Ortes früher oder später jedoch nicht herum kommen, denn während woanders geredet wird, wird hier gehandelt.

Four Corners

Auch 2010 sind wieder Top-Stars auf dem Spielplan. Bis jetzt bestätigt sind Aaron Tippin am 24. Juni, Paul Overstreet am 16. Juli sowie Dale Watson am 7. August.

Gefeiert wird der runde Geburtstag am 1. Mai ebenso mit einer Auswahl vom Besten, was die deutsche Szene zu bieten hat, der Daniel T. Coates Band (USA/H/D).

Wir von Country.de danken dem Four Corners für seine außergewöhnliche Leistung im Bereich Country Music und die unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung!