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Die Gerüchteküche brodelt gewaltig: Kenny Chesney schaut sich angeblich nach einem neuen Plattenlabel um. Hier klicken!
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Beiträge von Heinz Scheller
[3. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Country Strong

Der nach “Crazy Heart” neueste Country-Film wird hierzulande am 9. Juni in den Kinos zu sehen sein. Das Drama um die fiktive Country-Sängerin Kelly Canter wurde von Shana Feste geschrieben, welche auch gleich die Regie führte. In den Hauptrollen sind Gwenyth Paltrow und Tim McGraw zu sehen.

Musikalisch verglichen mit seinem Vorgänger “Crazy Heart” ist der neue Soundtrack zu Country Strong deutlich kommerzieller. Die Songs sind allesamt neu geschrieben; teilweise auch von den Hauptdarstellern Paltrow und McGraw. Nun Tim McGraw ist ja in Sachen Country Music sicherlich kein Unbekannter, Gwyneth Paltrow muss jedoch ihre gesanglichen und songschreiberischen Fähigkeiten erst noch dauerhaft beweisen. Der Start mit drei Songs auf dem Soundtrack ist ihr jedenfalls bestens gelungen. Dies trotz der starken Konkurrenz wie z.B. einer Lee Ann Womack, Sara Evans, Faith Hill oder Patty Loveless.

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[22. Januar. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Den jüngeren Lesern dieser Rezi, oder jenen mit Nachwuchs im Teenager-Alter, dürfte der Name Rascal Flatts sicherlich ein Begriff sein. Spätestens seit die Jungs mit dem Achy Breaky Heart-Töchterchen Miley Cyrus im Disneystreifen “Hannah Montana” ihren Akustik-Song “Backwards” zum besten gaben, war das Trio aus Ohio und Kansas omnipräsent.

Seit Ihrer Gründung im Jahre 2000 verbuchten Rascal Flatts mehrere Grammys, sowie drei Jahre in Folge den CMA Award “Gesangsgruppe des Jahres” auf ihr Konto. Dies beweist eindeutig, dass auch das etwas ältere Country-Publikum die Musik der Truppe ins Herz geschlossen hat. Nun, für Puristen oder Traditional-Fans ist allerdings ihr neuestes, das siebte Werk – Nothing Like This, wie auch dessen Vorgänger, nicht unbedingt zu empfehlen. Hierfür sind die Einflüsse aus der Pop-Szene einfach etwas zu stark. Allerdings dürfte dieses Album manchen, bis dahin eingefleischten Pop-Fan, auf die moderne Country Music aufmerksam machen, denn eine tüchtige Prise dieses Stils ist mit dabei.

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[22. Januar. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Bei einem Künstler wie Raul Malo weiss man nie so genau was einem musikalisch auf einer neuen CD erwartet. Der 45-jährige Sohn kubanischer Eltern ist diesbezüglich wie eine Wundertüte. Mal sind seine Songs jazzig, mal rockig bis popig, aber im Grossen und Ganzen dominiert die alte Schule des Nashville-Sound-Styles. Diese Vielfalt zeigt aber auch dass Raul Malo die seltene Begabung besitzt, Musik noch wirklich kreieren zu können. Dies hat er ja bereits während der Mavericks-Periode eindrucksvoll bewiesen. Unzählige Hits stammten aus seiner Feder und spielten den Mavericks in den Jahren 1994 – 1996 mehrere Grammys und Country-Awards (u.a. CMA, ACM) ein.

Mit Sinners & Saints präsentiert uns nun der in Miami (Florida) geborene Sänger und Songschreiber sein sechstes Solo-Album. Vergleicht man dieses mit dem Vorgänger “Lucky One”, so fühlt man sich mit diesem Werk wieder etwas näher bei den glorreichen Mavericks-Zeiten. Die neun Songs rutschen wie Butter durch die Ohren und haben einiges an Ohrwurm-Potenzial, ohne oberflächlich daher zu erscheinen. Markant ist, wie seit eh und je natürlich Rauls unverwechselbare und kräftige Stimme welche seinesgleichen, nicht nur in der Country-Szene, sucht. Trotz diesen grandiosen Attributen schaffte es sein neuestes Werk lediglich in die Top-Ten der Americana-Charts.

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[6. Dezember. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Kenny Chesney: Hemingway’s Whiskey

Mit insgesamt 17 auf den internationalen Markt gebrachten Alben, kann man den aus Knoxville, Tennessee, stammenden Sänger und Songschreiber Kenny Chesney wohl nicht mehr als Newcomer bezeichnen. Auch die Bilanz der Auszeichnungen für seine Werke kann sich sehen lassen; dreimal 4-fach, einmal 3-fach, einmal 2-fach-Platin, viermal Platin und dreimal Gold, sprechen eine deutliche Sprache. In diesen Auszeichnungen allerdings nicht vertreten ist sein letztes Album “Lucky Old Sun”; Kennys musikalische Experimente auf dieser CD wurden nicht so wohlwollend aufgenommen.

Sein neustes Werk hingegen “Hemingway’s Whiskey” könnte diesbezüglich wieder etwas erfolgreicher werden. Ein direkter Vergleich zu “Lucky Old Sun” zeigt auch, dass die Songs mehrheitlich musikalisch etwas einfacher geworden sind und somit auch mehr Ohrwurmpotenzial aufweisen. Dies beweist bereits seine erste Singleauskopplung “The Boys Of Fall”. Die melancholische Ballade erreichte die Spitze der Single-Charts.

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[9. November. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

“Bullets In The Gun” ist bereits das 20. Werk des aus Clinton, Oklahoma stammenden American Football- und Rodeo-Fans Toby Keith. Aus seinen Alben sind insgesamt 58 Single-Auskopplungen entstanden. Zweimal durfte er, nebst acht weiteren Auszeichnungen wie z.B. “Male Vocalist of the Year” oder “Entertainer of the Year”, den CMA Award für das beste Album des Jahres mit nach Hause nehmen.

Vergleicht man die neue Scheibe mit dem Vorgänger “American Ride”, so ist ein klarer Trend zurück zur modernen Country Music zu erkennen. Dies wurde bereits durch die erste Single-Auskoppelung “Trailerhood” angekündigt; jedoch mit der zweiten, “Bullets In The Gun”, wieder ein wenig korrigiert. Die CD ist mit zehn Songs und in der Deluxe-Version mit vier zusätzlichen Live-Aufnahmen bestückt.

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[27. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Mit “Enjoy Yourself” liegt uns nun bereits das 4. Album des in Savannah, Georgia, geborenen Artisten William Matthew Currington vor. Der mittlerweile 37-jährige Sänger stammt aus einer kinderreichen Familie (vier Schwestern und zwei Brüder). Ob Billys sicherlich actionreiche Kindheit ihn zum Titel seines neusten Werkes inspiriert hat bleibe mal dahingestellt. Auf jeden Fall reiht sich “Enjoy Yourself” stilistisch wie musikalisch klar an seinen letzten Silberling “Little Bit Of Everything”.

Mit zehn Songs ist die CD nicht überladen, dafür gut mit wirklich ohrwurmpotenziellen Songs bestückt, welche durchaus chartstauglich sind. Stilistisch bewegt sich Billy Currington klar im moderneren Bereich des Country; ohne jedoch, wie viele seiner Kollegen, gross mit dem Pop zu liebäugeln. Er bleibt seinem gewählten Mix aus Country-Rock, ein bisschen Tex-Mex und balladesken Songs absolut treu.

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[19. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Trace Adkins: Cowboy’s Back In Town

1996 startete Trace Adkins, der Mann aus Springhill (Louisiana), seine musikalische Karriere mit dem Album “Dreamin’ Out Loud” bei Capitol Records. Bereits 1997 zeichnete die CMA Adkins als “New Vocalist of the Year” aus und seine Greatest Hits Collection, Vol. 1 erreichte im Jahr 2003 den 1. Platz der Country-Alben-Charts und die Top-Ten der Pop-Charts. Inklusive Best Of Alben produzierte Adkins insgesamt 11 Scheiben bei Capitol Records.

Sein neuestes Album “Cowboy’s Back In Town” wurde nun bei Show Dog-Universal Music Nashville (vom Toby Keith-Label) produziert. Früher galt Trace Adkins als moderner Traditionalist. Sein neuestes Werk präsentiert sich mehrheitlich eher von der rockig bis bluesigeren Seite der Country Music. Wobei aber auch der Honky Tonk-Sound, sowie die auf jeder neuen Scheibe obligate Ballade nicht fehlt. Eine gute Mischung welche für ein modernes Country-Album selbstverständlich ist.

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[20. September. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Blake Shelton: All About Tonight

Im März dieses Jahres präsentierte uns Blake Shelton das erste Album seiner angekündigten Six–Pack-Serie “Hillbilly Bone”. Mit dem Titelsong landete Blake auch gleich einen Nr. 1-Hit. Welche Gedankengänge ihn auch zu dieser Idee mit Sechs-Song-Alben gebracht haben mögen, aus der Sicht des Konsumenten ist sie auf jeden Fall sehr interessant. Sechs gute Songs für etwas mehr als die Hälfte eines normalen Album-Preises ist eine attraktive Variante.

Der aus Ada, Oklahoma, stammende Sänger und Songschreiber Blake Shelton präsentiert uns mit “All About Tonight” nun sein siebtes Album. Wie sicherlich mittlerweilen Jedermann/Frau aus der Klatschpresse bekannt sein dürfte, hat sich Blake Shelton nun offiziell mit der erfolgreichen Country-Sängerin Miranda Lambert verlobt. Dass eine solche Verbindung sich musikalisch auf das neueste Werk auswirken musste, war ja wohl auch klar. Im Song “Draggin’ The River” wird die Love Story von Blake & Miranda für Otto Normalverbraucher wunderschön aufgearbeitet.

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[26. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Patriotismus pur, mit diesen kurzen Worten wäre inhaltlich eigentlich schon fast alles über Charlie Daniels neuestes Werk gesagt. Nun, über die Bilder die Charlie Daniels mit seiner neusten CD “The Land That I Love” heraufbeschwört kann man geteilter Meinung sein. Die Einen mögen sie als kitschig und oberflächliche Schönmalerei empfinden; Andere wiederum werden sie sicherlich träumerisch geniessen. Auf jeden Fall sieht es stark danach aus als möchte Charlie dem Land, welches ihn über Jahrzehnte erfolgreich schaffen liess, ein musikalisches Denkmal setzen.

Die Songs auf der “The Land That I Love” sind nicht wirklich neu; es ist ein Sammelsurium seiner über Jahre produzierten patriotischen Songs. Musikalisch gesehen ist also alles beim Alten, Charlie Daniels Fans könnten also höchstens durch das Fehlen wirklich neuer Songs etwas enttäuscht sein. Dies hat natürlich auch einen grossen Vorteil; allfällige fragwürdige musikalische Experimente nach jahrzehntelangem erfolgreichem stiltreuem Schaffen entfallen. Der Charlie Daniels-Fan kommt also in dieser Beziehung voll auf seine Kosten. Teilweise akustisch instrumentierte Balladen wechseln sich ab mit Southern- oder Country-Rock Songs; wobei die letzteren beiden Stilrichtungen klar überwiegen. Der Renegade lässt grüssen.

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[18. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Obwohl “Judge Jerrod & The Hung Jury” Jerrods erstes Album ist welches in den Bilboard-Charts auftaucht, kann man den aus Harper, Kansas stammenden Singer & Songwriter Jerrod Niemann eigentlich nicht mehr als Newcomer bezeichnen. Bereits in den Jahren 1999 und 2004 veröffentlichte Niemann zwei Alben unter eigenem Label, welche leider nicht vom Erfolg gekrönt waren.

Entschieden erfolgreicher war Niemann jedoch in den letzten Jahren als Songschreiber. Bereits während seiner Collegezeit schrieb Jerrod Songs zusammen mit Nashville-Grössen wie Whitey Shafer, Dean Dillan oder Paul Overstreet. Drei Songs für Garth Brooks, einige Hits für Jamey Johnson, Neal McCoy, Julie Roberts, John Anderson und Flynnville Train; eine Bilanz die sich sehen lassen kann.

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[31. Juli. 2010 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Der 1972 in Nashville, Tennessee geborene Schlagzeuger, Sänger, Gitarrist und Songschreiber Hank lll hat musikalisch ein nicht ganz einfaches Erbe mit in die Wiege bekommen. Als Enkel des legendären Hank Williams und Sohn von Hank Williams Jr. wird doch einiges an songschreiberischen, wie entertainerischen Qualitäten von ihm gefordert. Diesen Erwartungen gerecht zu werden dürfte sicherlich nicht ganz einfach sein. Vielleicht hat Hank lll gerade aus diesem Grund zwischendurch nach Alternativen gesucht und sich in Stilrichtungen wie Country-Punk oder Death Metal “verirrt”.

Hat aber nicht Papa Jr. bereits in den 1980er Jahren schon seinen Hang zu härteren Sachen demonstriert? Nun es kommt einem vor als wären im dritten Hank beide Seelen vereint, wenn auch die des Rebellen eher überwiegt. Diese Charakteristik passt auch zu seinem neusten Werk. Was er hier jedoch beweist, sind seine Fähigkeiten gute Country-Songs zu schreiben. Von den 12 Songs stammen elf aus der Feder von Hank lll.

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[11. Juli. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Mark Chesnutt wurde am 6. September 1963 in Beaumont, Texas geboren. Mit 16 Jahren stieg er in die Band seines Vaters ein, verliess kurze Zeit später die Schule und spielte in lokalen Country-Schuppen um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Im Jahr 1990 gelang ihm dann mit seinem ersten, von Mark Wright produzierten und bei MCA Nashville veröffentlichten Album “Too Cold At Home” der Durchbruch. Das Werk erreichte in den USA sogar Goldstatus.

Seitdem hat Mark dreizehn weitere Alben auf den Markt gebracht, welche allesamt gute, bis sehr gute Chart-Platzierungen verbuchen konnten. 1993 erhielt er den “Horizon Award” der CMA (Country Music Association) als vielversprechendster Nachwuchskünstler.

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[11. Juli. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Was macht ein American Idol-Finallist dessen Stern in der Rockmusik nicht wirklich aufgehen will? Klar er geht nach Nashville. Nun, gar so sarkastisch muss man die Angelegenheit nicht betrachten, denn sein neues Album wird jedem Fan der Modern-Country-Music sicherlich viel Freude bereiten.

Bo Bice wurde als Harold Elwin Bice in Huntsville Alabama geboren. Seinen ersten musikalischen Erfolg verbuchte er mit 13 Jahren, als er in der Schule einen Wettbewerb gewann. Seine Teenage-Jahre verbrachte Bo in England, in der Nachbarschaft des Alt-Rockers und Sitcom-Stars Ozzy Osbourne. Vermutlich hat diese Bekanntschaft anfänglich etwas abgefärbt, denn Bo’s ersten beiden Alben sind klar dem Southern- und Hard-Rock-Genre zuzuordnen. Aber, der Mensch wird ja bekanntlich älter, weiser und somit auch ein bisschen ruhiger.

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