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Beiträge von Thomas Waldherr
[30. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Vor 50 Jahren, im Juni 1952, wurde von Kitty Wells der Song “It Wasn’t God Who Made Honky Tonk Angels” veröffentlicht und wurde ein Riesenerfolg. Er war für Kitty und für die weiblichen Countrysängerinnen der Durchbruch. Kitty bereitete den Weg für Frauen wie Loretta Lynn, Patsy Cline, Dolly Parton oder Emmylou Harris, die selbstbewusst und erwachsen agierten und nicht wie hübsch gestylte Cowgirl-Püppchen, die leider heutzutage zum Mainstream-Country gehören. Noch wenige Jahre vorher musste Kitty aufstecken, weil man(n) die Nachfrage nach weiblichen Countrysängern als gering einschätzte.

Kittys Song – geschrieben hatte ihn J.D. Miller – war die Antwort auf “The Wild Life” von Hank Thompson. Weinerlich klagt er da seine Kneipenbekanntschaft an, ihm das Herz gebrochen zu haben und statt seine Frau werden zu wollen, lieber weiter dort verkehre, wo der Alkohol in Strömen fließe und sie jedermanns Schatz sei. Und unausgesprochen: Da hat eine anständige Frau nichts verloren.

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[30. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Chimes Of Freedom – The Songs Of Bob Dylan

Auch eine Reihe bekannter Country & Folk-Künstler geben sich auf der sensationellen 4-CD-Box Chimes Of Freedom – The Songs Of Bob Dylan die Ehre. Das Box-Set erscheint am 3. Februar 2012 anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Amnesty International, und ehrt gleichzeitig Bob Dylan im 50. Jahr als Recording Artist.

Am 19. März 1962 erblickte sein LP-Erstling “Bob Dylan” (Columbia Records) das Licht der Welt. Und so spielen hier neben rund 70 anderen Künstlern auch Dierks Bentley, Kris Kristofferson, Sugarland, Lucinda Williams, The Avett Brothers (feat. Johnny Cash), Joan Baez, Steve Earle und Pete Seeger auf.

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[5. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]
30 Jahre Justin Townes Earle

Er ist der Star des Jahres 2011 im Alternative Country / Americana-Sektor: Justin Townes Earle. Sein “Harlem River Blues” wurde zum besten Americana-Song des Jahres gewählt. Sein gleichnamiges Album gefiel Kritik und Publikum gleichermaßen.

Am 4. Januar 2012 wurde der Sprössling von Alternative Country-Legende Steve Earle bereits 30 Jahre alt. Grund genug für Country.de die bisherige Karriere des Künstlers einmal nachzuzeichnen. Zu seinem Vater Steve Earle hatte Justin Townes – seinen zweiten Vornamen hatte ihm der Vater als Referenz an den befreundeten Songwriter Townes van Zandt gegeben – nie ein besonders enges Verhältnis.

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[21. Dezember. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]
Tennessee Ernie Ford: Hillbilly, Gentleman und amerikanische Institution

Vor 20 Jahren, am 17. Oktober 1991, starb Tennessee Ernie Ford. Ford war ein erstaunlicher Künstler, der in seiner Heimat im Süden der USA und in der Country Music verwurzelt war, aber gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz der “Hinterwäldler-Musik” im Popgeschäft und bei den Musikhörern im Norden leistete.

Ernie war der erste Crossover-Star des Country, und vor Johnny Cash, der erste Countrymusiker, der eine TV-Sendung moderierte, die landesweit ausgestrahlt wurde. Wie aus einem Hillbilly aus Bristol, Tennessee, ein Gentleman und schließlich eine musikalische amerikanische Institution wurde, zeichnet Country.de-Autor Thomas Waldherr in seinem Special nach.

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[21. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Jim Lauderdale: Reason And Rhyme

Er ist der Hero des zeitgenössischen Bluegrass: Jim Lauderdale. Nun hat er mit Reason And Rhyme ein neues Bluegrass-Album herausgebracht, das in Kürze (2. Dezember) auch hierzulande erscheint. Besonderheit: Die Texte hat er zusammen mit der Grateful Dead-Songwriter-Legende Robert Hunter geschrieben. Der hatte ja zuletzt mit niemand geringerem als Musiker-Legende Bob Dylan dessen Album “Together Through Life” getextet. Und auch über die Zusammenarbeit Lauderdale / Hunter lässt sich nur ein Urteil fällen: Absolut hörenswert.

Jim Lauderdale ist wirklich das, was mein gemeinhin einen Tausendsassa nennt. Wöchentlich moderiert er die Radio-Show “Music City Roots” in Nashville, ist ein gefragter Songwriter (George Strait, Dixie Chicks) und Anfang des Jahres war als Musiker von Gwyneth Paltrows Band in Country Strong zu sehen. Übrigens mit dabei auch Bucky Baxter, lange Jahre Mitglied von Bob Dylans Tourband. Vor allem aber ist Lauderdale einer der wichtigsten Interpreten des zeitgenössischen Bluegrass.

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[29. Oktober. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Merle Haggard: Working In Tennessee

“Unkraut vergeht nicht”, “Totgesagte leben länger” usw. – auf kaum einen treffen diese abgenudelten Volksweisheiten derart zu wie auf Merle Haggard. Im Jahr 2008 wurde der Musiker wegen seiner Lungenkrebs-Erkrankung operiert, sprang dem Teufel nochmal von der Schippe und ist seitdem produktiver wie nie zuvor.

Nach “I Am What I Am” seinem rauschenden Comeback-Album aus dem letzten Jahr und der fantastischen Hank Williams-Einspielung “Sermon On The Mount” für die “Lost Notebooks” in diesem Jahr, legt er mit Working In Tennessee ein weiteres Alterswerk vor. Und weiterhin gilt, der Mann macht gute Musik und er hat einen klaren Blick aufs Leben.

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[23. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: O Brother, Where Art Thou? (10th Anniversary Edition)

Vor zehn Jahren schrieb ein Film-Soundtrack Musikgeschichte. Die Musik zu “O Brother, Where Art Thou?” von den Coen Brüdern wurde ein fast noch größerer Erfolg als der Film selbst. Er verkaufte sich fünfmillionen Mal und wurde mit drei Grammies ausgezeichnet. Und er markierte die Rückbesinnung auf traditionelle amerikanische Volksmusik jenseits des Country-Mainstreams. Nun ist zum Jubiläum eine Doppel-CD herausgekommen. Die erste Scheibe enthält den Original Soundtrack, der zweite Silberling bisher unveröffentlichte Songs von den Aufnahmesessions.

Wenn heutzutage klassische Alben neu aufgelegt werden, dann ist meistens Bonusmaterial enthalten. Songs und Stücke, die es nicht auf die Platte geschafft haben. Das Ergebnis kann so oder so ausfallen. Entweder man entdeckt verborgene Meisterwerke – bei Bob Dylan soll es ja bislang oft vorgekommen sein, dass die besten Stücke am Ende nicht auf das Album kamen – oder man weiß nun endgültig, Künstler und Produzent hatten Recht, es bei der damaligen Auswahl zu belassen.

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[23. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Jeff Bridges: Jeff Bridges

Mit dem selbstbetitelten Album Jeff Bridges gibt der Schauspieler seinen Einstand beim Label Blue Note. Zwar hat er schon früher Musik veröffentlicht, doch mit diesem Album folgt er wie noch nie seiner Liebe zur Musik. Ein Album, das ohne den Film “Crazy Heart” und Bridges’ Freundschaften zu Stephen Bruton, T-Bone Burnett und Ryan Bingham wahrscheinlich nie entstanden wäre.

Kevin Bacon, Tim Robbins, Billy Bob Thornton, Kevin Costner – die Reihe der singenden Schauspieler ist lang. Nun gesellt sich auch Jeff Bridges dazu. Während sich bei Costner immer das Gefühl des berechnenden Mainstreams einstellt, ist Bridges’ Musik authentisch und macht es dem Hörer dadurch nicht immer einfach.

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[13. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]
Bob Dylan und Mark Knopfler gemeinsam auf Tour

Das Konzertereignis dieses Jahres findet im Herbst statt: Rock-Legende Bob Dylan und Mark Knopfler, der Vater der Dire Straits, gehen gemeinsam auf Tour. Quer durch Europa spielen sie 30 Konzerte als Doppelpack unter dem Titel: “An unique evening: Bob Dylan and his band featuring Mark Knopfler an his band.” Ein Konzertabend, der sicherlich auch für Country-Fans interessant ist.

Diese Kollaboration ist nur auf den ersten Blick überraschend. Schließlich arbeiteten beide bereits auf den Dylan-Alben “Slow Train Coming” und “Infidels” zusammen und Knopfler steht sowohl als Sänger, als auch als Songwriter in der Tradition Dylans. Was nun letztendlich den Ausschlag gegeben hat, dass die Beiden zusammen touren ist unerheblich, wichtig ist der Fakt an sich und dass es Dylans ausdrücklicher Wunsch gewesen ist, dass Knopfler mit ihm zusammen auf Konzertreise geht.

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[27. September. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: The Lost Notebooks Of Hank Williams

Als Hank Williams, Country-Legende und “Hillbilly-Shakespeare” für die Ewigkeit, am Neujahrstag 1953 im Alter von nur 29 Jahren starb, hinterließ er eine alte braune Aktentasche aus Leder. Ihr Inhalt waren einige Notizbücher mit Songtexten und Textfragmenten. Mehr als 58 Jahre später erscheinen nun dieser Tage mit The Lost Notebooks Of Hank Williams erstmalig auf CD Vertonungen dieser Texte.

Hank Williams’ Mutter Lilian Stone hatte nach dessen Tod dem Songverlag Acuff-Rose Publications, in dem Hanks Songs erschienen waren, die Notizbücher übergeben. Wesley Rose erwarb die Rechte an den insgesamt 66 Songs, die Notizbücher verschwanden im Safe und zogen bei jedem Eigentümer-Wechsel des Songkatalogs mit um und waren fast vergessen. Doch in den letzten 10 Jahren, als eine Rückbesinnung auf traditionelle Country- und Folkmusik stattfand und auch Hank Williams mit neuen Zusammenstellungen seiner Songs geehrt wurde, da war die Zeit endlich reif für die Vertonung seines Nachlasses. Jetzt musste es nur noch jemand in die Hand nehmen.

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[7. August. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]
Bob Dylan veröffentlicht “The Lost Notbooks Of Hank Williams”

Unter Fankreisen war es schon so etwas wie ein weißer Elefant geworden, irgendwo zwischen Gerücht und Legende. Das schon seit Jahren herumgeisternde Hank Williams-Projekt von Bob Dylan hat Gestalt angenommen: Am 4. Oktober erscheint The Lost Notebooks Of Hank Williams auf Dylans eigenem Egyptian-Record-Label im Vertrieb von Sony/Columbia.

Dylan hat Texte aus dem Nachlass der Country-Ikone an Künstlerkollegen verschickt, die sie vertont und eingespielt haben. Mit dabei u.a. Alan Jackson, Rodney Crowell, Holly Williams, Levon Helm, Jack White, Lucinda Williams und Jakob Dylan. Mit diesem Album wird wieder einmal Dylans tiefe Verbundenheit zur Country Music und seine große Verehrung für den Sänger und Songwriter Williams deutlich. Ein Muss für alle Hank Williams-Fans!

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[2. August. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
The Secret Sisters: The Secret Sisters

Sie verkörpern gleichsam Tradition wie Zukunft der Country Music. Laura und Lydia Rogers, die als The Secret Sisters nun ihr gleichnamiges Debütalbum vorlegen, sind vielleicht so etwas wie die Carter Family unserer Tage. Für Americana-Impresario T-Bone Burnett, auf dessen neu gegründeten Beladroit-Label das Werk erscheint, ist klar: “Ich mache jetzt seit über vierzig Jahren Musik, und das Album der Secret Sisters ist so nah dran, pur zu sein, wie es nur geht.”

Ausgestattet mit dem Kanon der amerikanischen Volksmusik, erworben durch das Umfeld einer musikalischen Familie – ihr Großvater und ihre Brüder spielten in einer Band namens “The Happy Valley Boys” – bringen sie viel bewusste Roots-Tradition mit. Produzent Dave Cobb, der schon mit Waylon Jennings und Jamey Johnson zusammen gearbeitet hat, entschied sich jedoch dafür, auch leichtere Poptöne mit den beiden auszuloten. Das sind jedoch nicht die besten Stellen des Albums. So drängt sich die x-te Coverversion von “Somethin’ Stupid” wirklich nicht auf und passt einfach nicht hinein. Denn hier geht es um die ländliche amerikanische Volksmusik.

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[12. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Vom 5. bis 8. Juni war Sie auf Konzerttournee in Deutschland: Emmylou Harris, die Nachtigall des Country, Königin des Bluegrass und Ikone des Americana hielt Hof und das Publikum war begeistert. Ihr Auftritt in Frankfurt am Main war ein beeindruckendes Zeugnis ihrer künstlerischen Größe und Reife.

Der Saal in der Jahrhunderthalle war nicht ganz vollbesetzt, doch die, die da waren, bereuten ihr Kommen nicht eine Sekunde. Mit einem abwechslungsreichen gut zweistündigen Konzert begeisterte sie wieder einmal mehr ihr Publikum.

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[21. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Sie ist eine amerikanische Musiklegende. Zusammen mit Gram Parsons begann Emmylou Harris Anfang der 70er Jahre ihre Karriere. Arbeitete später u.a. mit Bob Dylan zusammen und wurde in den 70er und 80er Jahren zur unbestrittenen Country-Queen. Dann Mitte der 90er die Hinwendung zu Americana und Weltmusik. Nun kommt Sie ab 5. Juni mit ihrer neuen Platte “Hard Bargain” im Gepäck zu drei Konzerten (München, Frankfurt, Berlin) nach Deutschland. Country.de-Redakteur Thomas Waldherr hat mit Ihr gesprochen und zeichnet ihren einmaligen Karriereweg nach.

Als die 23-jährige Emmylou Harris 1970 ihr erstes Soloalbum “Gliding Bird” vorlegte und darauf förmlich sitzen blieb war nicht unbedingt zu erwarten, dass Sie gerade eine der größten Musikerkarrieren der Country- und Americanamusik gestartet hatte.

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[21. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Er ist der Vater des Americana: Kein anderer zeitgenössischer Künstler hat sich so souverän in seiner gut 50-jährigen Karriere in den Genres der amerikanischen Populärmusik bewegt wie er. Vom Folk zum Protest zum Rock zum Country zum Stadio-Rock zum Gospel, wieder zurück zu den Wurzeln – um dann seit Ende der 90er Jahre als Gesamtkunstwerk und Spiritus Rector der amerikanischen Musik einen fast schon überlebensgroßen Legendenstatus innezuhaben.

Doch dies alles war und ist nur möglich, weil Bob Dylan immer wieder im Laufe seiner Karriere sein Publikum verstört hat, indem er gesetzte Grenzen nicht akzeptierte, die künstlerische und individuelle Freiheit höher schätzte als die Zustimmung von Fans und Kritikern.

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[10. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Steve Earle: I’ll Never Get Out Of This World Alive

Alt.Country-Heroe Steve Earle hat ein neues Album vorgelegt. Und was für eines: “I’ll Never Get Out Of This World Alive” – benannt nach dem legendären Hank Williams-Song – ist das schönste Album Earles seit langem und ein weiterer Meilenstein des Americana. Mit an Bord sind eine starke Musikantenschar und Produzentenlegende T-Bone Burnett.

Schon der Auftakt ist bestechend. “Waiting For The Sky” ist ein grandios rumpelnd-scheppernder, flotter Einstiegstrack. “Little Emperor” zeigt dann erstmal ein wichtiges Kennzeichen dieses Albums. Wie schon bei “The Mountain” kombiniert Earle hier Country-Roots-Rock mit Bluegrass- und Irish-Folk-Elementen. Garant für die gelungene Verbindung ist neben T-Bone Burnett und dessen versierte “Hausband” um Pedal Steel-Könner Greg Leisz vor allem die junge und talentierte Fiddlerin Sara Watkins.

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[29. April. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Alison Krauss & Union Station: Paper Airplane

Vor vier Jahren hatte sie den vorläufigen Zenit ihrer Karriere erreicht. Alison Krauss gewann zusammen mit Robert Plant für ihre Album-Kooperation “Raising Sand” sechs Grammys. Nun hat sie sich mit ihrer Band Union Station und einem gefühlvollen, melodischen “Bluegrass-meets-Pop-und-Rock-Album” zurückgemeldet.

Elf Songs hat Alison mit ihrer Band eingespielt. “Union Station” ist mit Jerry Douglas (Dobro, Lap-Steel, Gesang), Dan Tyminski (Gitarre, Mandoline, Lead-Gesang) Ron Block (Banjo, Gitarre) und Barry Bales (Bass, Gesang) im Grunde eine All-Star-Band. Und doch hört man bei jedem Ton, bei jedem Song, wie sehr alle Musiker, inklusive ihrer Chefin, beim Zusammenspiel in der Band aufgehen. Perfekte Musiker haben für “Paper Airplane” mit Unterstützung von Toningenieur Mike Shipley perfekte Musik aufgenommen.

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[26. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Emmylou Harris: Hard Bargain

Seit über vierzig Jahren ist sie im Geschäft: Emmylou Harris, “Sirene des Country”, Nachtigall des Americana” und “Grande Dame” der US-Musikszene. Mit “Hard Bargain”, das am 21. April veröffentlicht wird, legt sie nun drei Jahre nach dem hoch gelobten “All Intended To Be” ihr neues Album vor. Es enthält 13 Songs, davon 11 Eigenkompositionen.

Produziert wurde die Scheibe von Jay Joyce, der auch mitspielt und als Komponist den Song “Cross Yourself” beisteuert. Gesanglich zeigt sich Emmylou Harris weiterhin perfekt. Auch mit mittlerweile bald 64 Jahren (Geburtstag am 2. April) ist ihre Stimme immer noch elfengleich und klar. Musikalisch bleibt sie ihr auf ihrem Weg zu Folk und Americana. Das Album wurde in kleiner Besetzung aufgenommen. Entstanden ist so ein feines, abwechslungsreiches, sehr melodiöses Werk.

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[20. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Bob Dylan’s Country Selection

Das gerade erschienene Album Bob Dylan’s Country Selection spürt den Country-Wurzeln des Künstlers nach und bietet zudem einen interessanten Querschnitt dieses Musikgenres von den dreißiger bis zu den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es zeigt auf, wie sehr Dylan von Country-Künstlern wie Jimmie Rodgers, Hank Williams, Hank Snow oder den Stanley Brothers beeinflusst worden ist.

In den letzten Jahren ist der Markt der “Roots of”-Kompilationen fast unüberschaubar geworden. Rechte und Produktion sind billig und vielerorts hängt man sich mit schnell zusammen gestellten Silberlingen an den Erfolg eines Stars an.

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[3. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Im Frühjahr gibt’s viel Neues: Nach Alison Krauss und Emmylou Harris hat nun auch Alternative Country-Star Steve Earle ein neues Album angekündigt. “I’ll Never Get Out Of This World Alive” ist Earl Seniors 14. Album und erscheint in den USA am 26. April bei New West Records.

Es ist das erste Album mit neuen Songs von Earle seit dem Grammy-Gewinner-Album “Washington Square Serenade” von 2007 und folgt nach auf das sehr persönliche Tribute-Album “Townes” aus dem Jahre 2009. Alle 11 Songs, so Earle, handeln von Sterblichkeit und Tod. Im Mai folgt in den USA mit dem gleichen Titel die erste Buchveröffentlichung Earles. Es geht um den Tod und um Hank Williams, dessen letzte noch zu Lebzeiten veröffentlichte Single den beiden Projekten den Namen gab.

I'll Never Get Out Of This World Alive
Titel: I’ll Never Get Out Of This World Alive
Künstler: Steve Earle
Veröffentlichungstermin: 26. April 2011
Label: New West Records (Bluerose)
Format: CD

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