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Alle Beiträge von Thomas Waldherr



Rosanne Cash – “The List”: Zurück zu den Wurzeln

7. September 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Specials

Sie ist Johnny Cashs Tochter und hat von ihm nicht nur das musikalische Talent und einen kritischen Kopf geerbt, sondern auch eine Liste mit “100 essential country tunes”. 12 davon veröffentlicht Rosanne Cash nun am 06. Oktober 2009 auf ihrem neuen Album “The List”. Porträt einer Grenzgängerin zwischen Country und Singer-/Songwriting.

“The List” ist ein Projekt wie es in der amerikanischen Populärmusik eigentlich momentan nur wenige Künstler stemmen können. Rosanne Cash, eindeutig die Begabteste unter den Sprösslingen der Cash-Familie, ist auch die nachdenklichste und sensibelste. Eine, die zugleich Bodenhaftung, Tiefgang und gedankliche Höhenflüge in sich vereint. Eine, die sich ihrer Verantwortung als amerikanische Künstlerin stellt und mittlerweile auch mit der Bürde eine Tochter des großen Johnny Cash zu sein, ihren Frieden gemacht hat. Auch deswegen ist dieses Album jetzt möglich geworden.

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Bestätigt: Bob Dylan – “Christmas In The Heart” erscheint im Oktober

26. August 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: News

Jetzt ist es amtlich: Bob Dylans Weihnachtsalbum heißt “Christmas In The Heart” und ist in den USA ab 13. Oktober im Handel. Dies hat Dylans Plattenfirma Columbia Records jetzt bekannt gegeben. Alle Einnahmen aus dem Erlös der Scheibe werden für karitative Zwecke der Organisation “Feeding America”, sowie zwei weiteren Wohltätigkeitsorganisationen, die hungernden Menschen in Amerika, Großbritannien und der Dritten Welt helfen, gespendet.

Dylan reiht sich mit seinem Album in die große Anzahl von Stars der populären Musik ein, die ihre Versionen bekannter Weihnachtssongs aufgenommen haben. Darunter auch viele Country-Größen wie Johnny Cash, Brooks & Dunn oder Alan Jackson.

Unmittelbar nach Ende seiner Europatournee im Frühjahr hat Dylan im Studio von Jackson Browne Klassiker wie “O Little Town of Bethlehem”, “Silver Bells”, “Must Be Santa”, “Here Comes Santa” und “I’ll Be Home for Christmas” eingespielt.

Nun darf man gespannt sein, was den alten Knaben geritten hat und vor allem wie das Ganze klingt. Gerade mit seinen Alben “Love and Theft” sowie “Modern Times” hat er ja bewiesen, dass es ihm durchaus liegt, über getragenen, traditionellen musikalischen Themen den “Crooner” zu geben. Warum sollte das Konzept nicht auch bei Weihnachtsliedern aufgehen? Lassen wir uns überraschen …



Bob Dylan singt Weihnachtslieder

23. August 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: News

Kaum ein Star der populären Musik, der nicht ein Album mit Weihnachtssongs aufgenommen hat. Auch viele Country-Größen haben zum Fest eine Platte eingespielt. Ob Johnny Cash, Brooks & Dunn oder Alan Jackson. Nun hat sich auch Folk- und Rocklegende Bob Dylan in Jingle-Bells-Feeling versetzt und ein Christmas-Album aufgenommen.

Unmittelbar nach Ende seiner Europatournee im Frühjahr hat er im Studio von Jackson Browne Klassiker wie “O Little Town of Bethlehem”, “Silver Bells”, “Must Be Santa”, “Here Comes Santa” und “I’ll Be Home for Christmas” eingespielt. Dies berichtet das Fanmagazin “Isis” und beruft sich auf seriöse Quellen. Das Projekt steht unter dem Arbeitstitel “Christmas in the heart” und das Erscheinungsdatum des Albums in Deutschland soll der 9. Oktober 2009 sein. Eine Bestätigung von Dylans Plattenfirma oder seinem Management steht allerdings noch aus.

Nun ja, da darf man gespannt sein, was den alten Knaben geritten hat und vor allem wie das Ganze klingt. Schön, dass uns Santa Bob noch immer überraschen kann …



Billy Joe Shaver zum Siebzigsten!

16. August 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Specials

Rebell, tragischer Outlaw-Held und ein vom Leben gezeichneter: All das ist Billy Joe Shaver. In einem geflügelten Wort heißt es, Country sei nichts anderes als der Blues des Weißen Mannes. Und wenn so verstanden Countrymusic die Musik des “worried man” ist, dann ist Billy Joe Shaver vielleicht zugleich der archetypischste wie bedeutendste “Unbekannte” seines Genres.

Denn zum einen Billy Joe ist vor allem auch ein “musician’s musician”. Einer der weniger beim ganz großen Publikum Anklang findet, als unter den Kollegen. Seine Lieder wurden von Merle Haggard, Dwight Yoakam, Kris Kristofferson, Johnny Cash und sogar Bob Dylan gesungen. Zum anderen ist Shavers Leben zwischen Tragödien, Lebenskampf und künstlerischen Erfolgen eigentlich schon der beste Stoff für eine traurige Country-Ballade.

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Roger McGuinn in Aschaffenburg

22. Juli 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Konzertberichte

Schon nach wenigen Takten des Openers “My Back Pages” ging der ganze Colos-Saal mit und es stand fest: Dies wird ein Abend unter Freunden. Roger McGuinn – Vater der legendären Byrds – hielt Hof in Aschaffenburg und traf auf ein begeistertes und sangesfreudiges Publikum.

McGuinn hat in den 1960er und 1970er Jahren drei unverzichtbare Beiträge zur Musikgeschichte geleistet: Erstens hat er mit seiner Rickenbacker-Gitarre dem Folk-Rock-Sound der Byrds ein unverwechselbares Erkennungszeichen gegeben, zweitens hat er einige der Song-Rohdiamanten von Bob Dylan geschliffen und damit einem breiten Publikum zugänglich gemacht und drittens hat er mit den Byrds mit dem Album “Sweetheart Of The Rodeo” auch eines der ersten Country-Rock-Alben überhaupt herausgebracht. Wobei hier Gram Parsons bekanntermaßen einen mindestens ebenso großen Anteil der Meriten verdient.

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Levon Helm: Electric Dirt

10. Juli 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: CD-Besprechungen

War “Dirt Farmer” verwurzelt in den traditionellen Folksongs mit denen Levon Helm in Arkansas seine Kindheit verbracht hat, so umfasst sein Nachfolger “Electric Dirt” in seiner Bandbreite die ganze Weite des Americana. Und somit ist Helms neues Album oftmals verblüffend Nahe am Sound von “The Band”, der Gruppe, der Levon Helm den Großteil seines musikalischen Lebens gewidmet hat.

Vor einigen Jahren war Levon Helms Leben vom Lungenkrebs bedroht. Er verlor seine Stimme, doch er kämpfte und überwand den Krebs. Schließlich fand er seine Stimme wieder und feierte mit dem Grammy-prämierten “Dirt Farmer” ein triumphales Comeback. Unermüdlich musiziert er seitdem bei den “Midnight Rambles” in seinem Heim in Woodstock mit den unterschiedlichsten Gastmusikern, geht immer mal wieder auf kleinere Konzertreisen und auch die Studioarbeit scheint ihm leicht von der Hand zu gehen.

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Dave Alvin: Dave Alvin & The Guilty Women

1. Juli 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: CD-Besprechungen

Seit mehr als 30 Jahren ist der Kalifornier Dave Alvin schon im Geschäft. Nach einer Phase mit der Band “Blasters”, die er mit seinem Bruder Phil gegründet hatte, wendete er sich Mitte der 1980er der Country- und Folkmusik zu. In den ersten Jahren war er vor allem als Songwriter – u.a. für Dwight Yoakam – erfolgreich. 1991 wurde sein zweites Album “Blue Blvd.” sowohl von Kritik als auch vom Publikum gefeiert. 2000 erhielt er für sein Album “Public Domain” einen Grammy für das “Best Contemporary Folk Album”. Mit seiner Sammlung von traditionellen Folk-Songs war er einer der Vorreiter der Renaissance von traditioneller Folk, Country und Old Time Music.

In den letzten Jahren tourte er regelmäßig mit den “Guilty Men” über die Countryfestivals. Dies endete mit dem Tod seines Freundes und Bandbassisten Chris Gaffney. Zeit für Alvin etwas Neues zu beginnen. Und siehe da: Mit Cindy Cashdollar, Nina Gerber, Laura Lewis, Christy McWilson, Sarah Brown, Amy Farris und Lisa Pankratz – den “Guilty Women” – war schon bald ein neuer Weg gefunden.

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You Ain’t Goin’ Nowhere: Bob Dylan

16. Juni 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Storys zum Song

So wie “Nashville Skyline” das klassische Country-Album von Bob Dylan ist, so ist “You Ain’t Goin’ Nowhere” gleichsam sein prototypischer Country-Song. Er ist fester Bestandteil von Dylans Konzertprogrammen und wird bis heute immer wieder von Country- und Roots/Americana-Künstlern gecovert.

Entstanden ist der Song 1967 bei den legendären Basement-Tapes-Session von Dylan und The Band. Vom Frühjahr bis Herbst jammten sie sich quer durch alle Spielarten der amerikanischen Populärmusik, ließen auch das Band mitlaufen, veröffentlichten aber vorerst nichts davon. Eine ganze Reihe Dylan’scher Songperlen sind bei diesen Sessions heraus gekommen. Erst 1975 gab Dylan Teile davon als Album “The Basement Tapes” heraus. Denn bis dahin waren so gut wie alle Stücke auf Bootlegs verbreitet worden und Dylans Plattenforma musste reagieren. Einige der Songs zählten da schon längst zu Dylans meist gecoverten Stücken. So eben auch “You Ain’t Goin’ Nowhere”.

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Bob Dylan: Together Through Life

26. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: CD-Besprechungen

Mit seinem neuen Album “Together Through Life” scheint Bob Dylan wieder einmal ausgetrampelte Pfade verlassen zu wollen. Nach seiner bedeutungsschweren, voller vertrackter Textgebilde zwischen Zeitstillstand und Endzeitstimmung changierenden Trilogie aus “Time Out Of Mind, “Love And Theft” sowie “Modern Times”, drei der besten Alben seiner Karriere, schlägt Dylan auf dem Nachfolger “Together Through Life” neue Wege ein.

Die 10 neuen Songs sind textlich weniger ausladend, sondern direkter und einfacher gehalten. Ob es die Kooperation mit Grateful Dead-Texter Robert Hunter oder die intensive Beschäftigung mit dem Songwriting von Country-Übervater Hank Williams war, sei dahin gestellt. Thematisch orientiert sich Dylan hier an der Liebe, Romantik und Veränderungen und reist musikalisch von Chicago ins amerikanisch-mexikanische Grenzgebiet. Dazu eine gelöste Stimmung voller Spielfreude. Doch Dylan macht es uns hier nur scheinbar einfacher. Überall lauern Fallstricke und Doppelbödigkeiten.

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The Band (Biografie)

22. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Biografien

The Band, vormals als “Levon and the Hawks” Begleitgruppe des kanadischen Rockers Ronnie Hawkins, war eine perfekte gleichberechtigte Mischung aus fünf meist multi-instrumentellen Musikern: Den vier Kanadiern Garth Hudson (* 2. August 1937), Richard Manuel (* 3. April 1943, † 4. März 1986), Rick Danko (* 29. Dezember 1942, † 10. Dezember 1999) und Robbie Robertson (* 5. Juli 1943) sowie Levon Helm (* 26. Mai 1940) aus Arkansas in den US-Südstaaten.

Ronnie Hawkins ließ sich Ende der 1950er von dem damals blutjungen Helm eine ebenso junge Begleittruppe zusammenstellen. Gemeinsam mit Hawkins tingelten sie durch Bars und Absteigen, Juke Joints und Honky Tonks. Eine echte Ochsentour. Hier lernten sie alle Genres der amerikanischen Populärkultur kennen: Country, Blues, Rock’n'Roll und mehr. Ab Herbst 1963 gingen sie dann ohne Hawkins auf Tour. Aber erst 1965 begegneten sie dem Mann, der nicht nur ihre eigene Karriere, sondern die Richtung der gesamten amerikanischen Musik Mitte des Jahrzehnts schier revolutionierte.

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Buddy & Julie Miller: Written In Chalk

20. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: CD-Besprechungen

In Nashville gehören sie zu denen, die dafür gesorgt haben, dass sich das Countrygenre abseits des Mainstreams experimentell weiter entwickelt hat. Beide stehen für hochklassiges Americana, in dem sich Country- und Old-Time-Music mit Jazz, Blues und Weltmusik vereinen: Das Ehepaar Buddy und Julie Miller. Eindrucksvoll belegt wird dies vom im vergangenen Monat erschienenen gemeinsamen Album “Written in Chalk”.

Die zwölf überwiegend in den Dogtown-Studios in Nashville aufgenommen Songs changieren vom Old-Time-Music zu Swamp-Rock, vom Bar-Jazz zur Liebesballade. Eine Platte deren Texte und Themen unter die Haut gehen. Sie handeln von Liebe und Tod, vom Abschied nehmen, vom Verlust geliebter Menschen und darüber wie sehr sich Gegensätze anziehen.

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Meister der Spielfreude: Bob Dylan fügt in Saarbrücken seiner Deutschland-Tour ein weiteres tolles Konzert hinzu

7. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Konzertberichte

Der Mann strotzt nur so vor Spielfreude. Engagiert im Gesang und treibend im Orgelspiel jagt er in gut zwei Stunden durch 17 Songs aus fast allen seinen Schaffensperioden. Drei Schwerpunkte halten das Programm in der ausverkauften Saarlandhalle zusammen. Zum einen spielt er überraschend alleine fünf Songs vom 2001er Album Love and Theft. Dazu drei Songs von seiner letzten Veröffentlichung “Modern Times” (2006). Und noch eine Überraschung: Mit “Gotta Serve Somebody”, “I Believe In You” und “Every Grain Of Sand” bringt er drei Lieder zur Aufführung, die für den Höhepunkt als auch für die Abwendung von seiner ebenso kurzen wie heftigen Liaison mit den “wiedergeborenen Christen” stehen. Dazwischen Klassiker wie “Like A Rolling Stone, “All Along The Watchtower”, “Blowin’ In The Wind” sowie “Lay, Lady, Lay” von seinem Country-Album “Nashville Skyline”.

Bob Dylans Band spielt momentan dichten Rock, mit Folk und Country-Einflüssen, ab und zu wird es sogar jazzig. Seine Crew – die Gitarristen Stu Kimball und Denny Freeman, Bassist Tony Garnier, Schlagzeuger Georg Recile sowie Donnie Herron an Pedal-Steel, Mandoline und Geige weben den Klangteppich, auf dem Dylan sich austoben kann. Denn die Soli spielt fast ausnahmslos der Chef. Am Keyboard (überwiegend), auf der Mundharmonika (sehr häufig) oder einmal auch bei “Lay, Lady, Lay” auf der Gitarre. Und Dylan zeigt auch hier gute Form, seine Mundharmonika-Soli sind inspiriert, sein Orgelspiel untermalt er immer wieder mit leicht angedeuteten Tanzschritten, hier und da scheint er mit dem Publikum auf einer spaßhaften Ebene zu kommunizieren, grinst leicht, betreibt regelrecht Posing am Instrument. Sogar seine Gitarrenriffs bei “Lay, Lady, Lay” wirken stimmig.

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Mr. Dylan zieht auf’s Land – Dylan goes Country: 40 Jahre “Nashville Skyline”

1. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Specials

Vom Protestbarden zum Rockstar zum Countrysänger. Bob Dylans Haken und Häutungen seit den 60ern sind Legende. Mit “Nashville Skyline”, das am 9. April 1969 erschien, dokumentierte Mr. Zimmerman öffentlich seine Hinwendung zum entspannten Familienleben auf dem Lande. Countrymusic quasi als Soundtrack zu seiner neuen Lebensphase mit Frau und Kindern.

Und doch wäre Dylan nicht Dylan, würde er sich damit begnügen, den Nashville-Mainstream abzubilden. Zwar ist er ihm musikalisch ganz dicht auf der Spur – John Wesley Harding und die Basement Tapes waren der ursprünglicheren amerikanischen Volksmusik gewidmet – doch seine Texte sind poetischer, anspruchsvoller und auch bisweilen deutlich sexuell aufgeladen. Zudem arbeitet er hier mit niemand geringerem zusammen als mit Johnny Cash, der ja zeitlebens mit dem Nashville-Establishment so seine Probleme hatte.

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Bob Dylan – “Together Through Life”: Das neue Album von Mr. Zimmerman steht ins Haus

23. März 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Specials

Rechts angetäuscht und links vorbeigezogen. Monatelang schon diskutierte die Musikwelt im allgemeinen und die Dylan-Community im besonderen das Hank-Williams-Projekt des Mannes aus Minnesota – er sei dabei Texte aus dem Nachlass des Country-Übervaters mit Musikerkollegen zu vertonen – da verhärteten und bestätigten sich schließlich die Gerüchte: Bob Dylan bringt Ende April sein neues Studio-Album heraus. Titel: “Together Trough Life”.

Dylan durchlebt wohl im Moment die fruchtbarste und arbeitsreichste Phase seines künstlerischen Wirkens seit den Mittsechzigern und Mittsiebzigern. Erinnern wir uns: 2001 “Love And Theft”, 2002 die Chronicles, 2003 “Masked & Anonymous”, dazu die Never Ending Tour mit jährlich über 100 Konzerten, seit 2006 die “Theme Time Radio Hour”, 2006 dann sein bisher letztes Studioalbum “Modern Times”. Dazu etliche Gastauftritte, Referenzprojekte und Filmkompositionen.

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