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Biografien



The Twang (Biografie)

7. März 2010 | Von Team Country.de | Kategorie: Biografien

Als The Twang vor mittlerweile 11 Jahren ihre erste E.P mit countryfizierten Popsongs im Eigenverlag herausbrachte, ahnte die Band nicht, dass sie gerade die erste Platte einer neuen Stilwelle veröffentlichten. The Twang, die “Pioneers of Countryfication”!

Auch mit ihrem ersten regulären Album “Countryfication” (2003) waren sie zunächst allein auf weiter Flur. Kühn nahmen sie Rock-, Pop-, Disco- und Hiphopsongs ins Visier ihrer Winchester, um waschechte Country & Westernsongs daraus zu schnitzen. Das Unternehmen glückte! “Countryfication” wurde ein vielbeachteter Hit mit Lobeshymnen vom Rolling Stone, Musikexpress, Spex oder auch der Süddeutschen Zeitung.

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Gunter Gabriel (Biografie)

19. Oktober 2009 | Von Team Country.de | Kategorie: Biografien

Er gilt als Aushängeschild der deutschen Countryszene: Gunter Gabriel. Der Songwriter und Sänger mit der tiefen Stimme wurde vor allem durch Songs wie “Komm unter meine Decke” oder “Hey Boss, ich brauch’ mehr Geld” bekannt. Wie kaum ein anderer Künstler verkörpert Gunter Gabriel das Image des rauen Countrysängers. Der Sänger und Songschreiber kann auch privat auf ein bewegtes Leben zurückblicken, in dem er alle Höhen und Tiefen kennengelernt hat; beste Voraussetzung, um Lieder zu schreiben, die mitten aus dem Leben kommen.

Nicht zuletzt aufgrund seiner persönlichen Erlebnisse hat er sich als fleißiger und erfolgreicher Songwriter einen Namen gemacht. Über 500 Kompositionen, unter anderem für Tom Astor, Jonny Hill, Peter Maffay, Juliane Werding, Peter Alexander und Udo Jürgens, kann Gabriel vorweisen. “Hey, Boss, ich brauch’ mehr Geld”, ist nur einer der Songs, die man mit Gunter Gabriel verbindet. Auch mit “Komm unter meine Decke” konnte er einen nationalen Hit verzeichnen. Amerikanische Country-Seligkeit brachte Gabriel in deutsche Wohnstuben und traf damit in die Herzen einer großen Fangemeinde, die seine Geschichten vom kleinen Mann und seinen Sorgen sehr gut nachvollziehen konnte. Das vor allem machte ihn zum “deutschen Johnny Cash”, der seine Lieder auch immer dem einfachen Arbeiter widmete. Gabriel überzeugte sein Vorbild von seinen Fähigkeiten und lernte sein Idol sogar näher kennen. Bei Konzerten in Deutschland wurde Gabriel auf die Bühne gebeten, um mit Johnny Cash zu singen. Sein persönlicher Ritterschlag, wie er oft beteuert.

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Brooks & Dunn (Biografie)

9. Juli 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Kix Brooks und Ronnie Dunn trafen sich Ende 1988 bei einem Talentwettbewerb in Nashville. Die zwei Musiker waren sich auf Anhieb sympathisch und dachten über eine gemeinsame Arbeit als Duo nach. Tim DuBois (entdeckte und förderte Alan Jackson), damals beim neugegründeten Label Arista für neue Künstler zuständig, nahm die beiden Musiker unter Vertrag.

Ein Name – Brooks & Dunn, war schnell gefunden, einer großen Karriere stand nichts mehr im Wege. Gleich ihre erste gemeinsame Single “Brand New Man” katapultierte sich auf den ersten Platz der Country Charts. Auch die zweite Single “My Next Broken Heart” wurde ein No. 1-Erfolg.

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Keith Anderson (Biografie)

25. Juni 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Keith Anderson, der am 12. Januar 1968 das Licht der Welt in der Kleinstadt Miami (Bundesstaat Oklahoma) erblickte, ist Sänger, Songschreiber und Entertainer in einer Person. Der muskulöse Keith (war mal Zweiter bei der Mr. Oklahoma-Wahl im Body-Building und spielte Baseball bei den Kansas City Royals) interessierte sich schon während seiner High-School und Studienzeit (Oklahoma State University) für die Musik. Besonders am Herzen lag im die Country Music, da sie, wie Keith meint, die ehrlichste Musik sei.

Doch zurück zur Studienzeit, er war einer der zehn Besten seines Jahrgangs und erhielt dafür den Freshman Award der Uni. Nach der Universitätszeit setzte ihm eine Schulterverletzung so zu, dass er seine Baseball-Karriere an den berühmten “Nagel” hängen musste. Er konzentrierte sich wieder mehr auf’s Musikmachen und Komponieren.

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The Band (Biografie)

22. April 2009 | Von Thomas Waldherr | Kategorie: Biografien

The Band, vormals als “Levon and the Hawks” Begleitgruppe des kanadischen Rockers Ronnie Hawkins, war eine perfekte gleichberechtigte Mischung aus fünf meist multi-instrumentellen Musikern: Den vier Kanadiern Garth Hudson (* 2. August 1937), Richard Manuel (* 3. April 1943, † 4. März 1986), Rick Danko (* 29. Dezember 1942, † 10. Dezember 1999) und Robbie Robertson (* 5. Juli 1943) sowie Levon Helm (* 26. Mai 1940) aus Arkansas in den US-Südstaaten.

Ronnie Hawkins ließ sich Ende der 1950er von dem damals blutjungen Helm eine ebenso junge Begleittruppe zusammenstellen. Gemeinsam mit Hawkins tingelten sie durch Bars und Absteigen, Juke Joints und Honky Tonks. Eine echte Ochsentour. Hier lernten sie alle Genres der amerikanischen Populärkultur kennen: Country, Blues, Rock’n'Roll und mehr. Ab Herbst 1963 gingen sie dann ohne Hawkins auf Tour. Aber erst 1965 begegneten sie dem Mann, der nicht nur ihre eigene Karriere, sondern die Richtung der gesamten amerikanischen Musik Mitte des Jahrzehnts schier revolutionierte.

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Sara Evans (Biografie)

13. Dezember 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Sara Evans erblickte das Licht der Welt am 5. Februar 1971 in Boonville, Missouri. Aufgewachsen ist sie zusammen mit weiteren sechs Geschwistern auf einer Farm in der Nähe von New Franklin, ebenfalls in Missouri. Die Familie war sehr arm und für die Eltern war es nicht einfach, jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu zaubern. Sie waren sehr musikalisch und musizierten regelmäßig miteinander. Hin und wieder traten sie an den Wochenenden sogar gemeinsam auf, das Geld konnten sie wirklich gut gebrauchen. Mit fünf Jahren erkannten die Eltern, dass Sara die Musikalischste der Familie ist und fingen an die Kleine zu fördern. Mit 16 sang sie bereits mehrmals die Woche in einem Club in Columbia, Missouri.

1991 packte sie ihre Koffer und machte sich auf Nashville zu erobern. Dort in Music City, lernte sie ihren späteren Mann Craig Schelske kennen und zog ein Jahr später mit ihm nach Oregon, sie heirateten 1993. Zwei Jahre später zog Sara wieder nach Nashville um weiter an ihrer noch jungen Karriere zu basteln. Sie sang massenweise Demo-Bänder ein und schickte sie an die verschiedensten Platten-Firmen. Einer der Verantwortlichen, in diesem Fall der Songwriter Harlan Howard, war von Sara sehr angetan und verhalf ihr zu einem Vertrag beim Label RCA.

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Randy Travis (Biografie)

6. Dezember 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Randy Travis, der am 4. Mai 1959 in Marshville (North Carolina) geboren wurde, wuchs in einer Grossfamilie von sechs Kindern auf. Sein Vater war Bäcker und seine Mutter arbeitete in einer Textilfabrik. Musik bestimmte aber immer die Welt der Traywicks. Randys Vater hörte in seiner Freizeit viel Musik, besonders “Country” lag ihm am Herzen. Tag und Nacht liefen bei ihm sämtliche Alben von Hank Williams über Jim Reeves bis hin zu Stonewall Jackson. Wie sagt ein Sprichwort so schön; der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So blieb es nicht aus, dass Randy Bruce Traywick, so sein Geburtsname, die Country Music sprichwörtlich mit der Babyflasche aufsog.

Die ersten Versuche als Sänger machte er mit seinen Brüdern, sie nannten sich die “Traywick Brothers”. Später mit zehn Jahren blieben nur noch sein Bruder und Randy übrig, sie spielten als Duo in kleinen Clubs. Einige Jahre später, mit 16 Jahren, nahm er an einem Talentwettbewerb (Country City U.S.A) teil. Dies hatte zur Folge, dass eine Nachtclubbesitzerin auf ihn aufmerksam wurde. Die engagierte ihn und er spielte fortan jedes Wochende in diesem Club.

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Chuck Wicks (Biografie)

4. Dezember 2008 | Von Dirk Stiller | Kategorie: Biografien

Jeder von uns kennt das Sprichwort “Übung macht den Meister”, genau dieser trifft den Nagel bei Sänger & Songwriter Chuck Wicks auf den Kopf. Man möge ihn selbst fragen. Obwohl er vor kurzem begann, die Country Music mit seiner Debütsingle “Stealing Cinderella” im Sturm zu erobern, Chuck benötigte mehrere Jahre in welchen er sein Leben durch Songwriting und Autoeinweisen auf Parkplätzen finanzierte. Seine wahre Kunst lernte er letztendlich durch Top-Songwriters von Music Row. Solch harte Arbeit trug Früchte mit “Starting Now”, Chuck’s RCA-Records-Debüt, welches zweifelsohne seine Talente als Sänger und Songwriter widerspiegelt. “Ohne die Geschäftswelt der Music Row und den vielen anderen Songwritern in und um die Stadt, wäre ich nie dort hingekommen wo ich jetzt bin”, gibt Chuck offen zu.

Während Wicks, der am 20. Juni 1979 das Licht der Welt erblickte, auf seiner Familienfarm in Smyrna, Delaware aufwuchs, vertiefte er sich immer mehr in eine breite Auswahl von traditionellem Country bis R&B, angeführt von einer Reihe verschiedener Einflüsse wie Alan Jackson, Kenny Rogers und Bryan McKnight. So sehr er Musik auch liebte, er dachte kaum einmal daran, eine Karriere daraus zu machen. Wie für viele amerikanische junge Männer war es der Sport, der seine Welt dominierte und er träumte von einer Profi-Baseballkarriere. Also packte er seine Koffer um beim Florida Southern Collage Baseball zu spielen. Während seines letzten Jahres allerdings überschattete der Wunsch sich der Musik zu widmen seine Baseball-Karriere. “Meine Passion für Country Music begann plötzlich alles andere in den Hintergrund zu stellen und ich begann mehr und mehr über Nashville zu hören und zu lernen”, erinnert sich Chuck. Schon während des Collages begann er aufzutreten. “Ich dachte, mit ein paar Trips nach Nashville würde ich schon herausfinden, wie ich in die Musik dort hereinkommen würde. Ich warf schliesslich das College zwei Klassen vor dem Abschluss hin und fand eine Ausbildung bei RCA (Radio Corporation of America).

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Porter Wagoner (Biografie)

3. Dezember 2008 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Biografien

Der Country Music haftet bei uns in Deutschland immer noch ein bestimmtes Klischee an, das seit Jahrzehnten mehr oder weniger energisch angegangen wird – mit allenfalls mäßigem Erfolg. Landläufig stellt man sich einen Countrysänger immer noch in glitzerndem, kitschigen Kostüm vor, der altbacken, ein wenig unbeholfen und unbedarft simple, von Gefühlsduselei triefende Lieder vorträgt. Mit einer beinahe schon strafbaren Ignoranz wird dabei nicht zur Kenntnis genommen, dass sich das Bild vor allem in den USA grundlegend geändert hat. Das, was dort heute als Country Music produziert und verkauft wird, was die Charts dominiert – es hat mit der Country Music wie man sie sich hierzulande zurecht legt, nicht das Geringste mehr zu tun. Weder optisch noch inhaltlich. Gleichwohl, es gibt sie natürlich noch, jene Künstler, die alle Klischees in sich vereinen. Man verehrt sie heute wie damals aber es ist nur noch Nostalgie, die sie interessant bleiben lässt. Von der Zeit und den mit ihr einher gehenden Entwicklungen wurden sie entweder überrollt oder haben sich ganz bewusst dagegen gesperrt. Seien wir ehrlich, all diejenigen Countryfans, die etwas älter sind, die noch die 1950er und 1960er Jahre mitgemacht und in lebhafter Erinnerung behalten haben – sind froh und freuen sich wenn sie Gelegenheit haben, einen jener Künstler noch zu hören, die – einem Dinosaurier gleich – die Vergangenheit der Country Music lebendig erhalten. Denn die meisten jener Urgesteine haben uns inzwischen für immer verlassen oder sich zumindest aufs Altenteil zurück gezogen.

Porter Wagoner war einer dieser letzten großen “Hillbillies”. Ungeheuer seine Verdienste um die Country Music, denn ohne Persönlichkeiten wie ihn, hätte diese Musik nie auch ihren kommerziellen Höhenflug antreten können. Er hat die komplette Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg nicht nur mitgemacht sondern sie auch ein gutes Stück weit mitbestimmt. Kontinuierlich rückte er in der Hierarchie weiter auf bis er ganz oben angekommen war. Wagoner darf sich als legitimer Nachfolger eines Roy Acuff fühlen, nicht nur in der Grand Ole Opry sondern was die Country Music-Tradition allgemein angeht. Sein Wort gilt, sein Einfluss ist nicht unerheblich – sein künstlerisches Lebenswerk mehr als beeindruckend. “Hillbilly” – das war lange Zeit in den USA ein Schimpfwort – es kümmerte einen Porter Wagoner nie sonderlich – er war stolz darauf, ein solcher zu sein. “Hillbilly” – das war noch schlimmer als “Rockabilly”. Denn landläufig galt als “Hillbilly” ein Sänger, der wie ein Zirkuspferd und in fantasievollen, mit falschem Glimmer bestickten Klamotten auf der Bühne stand (wer es sich leisten konnte, ließ sich solch ein Kostüm vom legendären “Nudie” anfertigen), der in einem ländlichen Dialekt einfältige, harmlose Witzchen erzählte und mit nasaler Stimme Lieder sang, die vor Gefühlsduselei tropften, über immer die gleichen Themen wie Liebe, Familie, Heimat. Für Diejenigen, die sich für etwas Besseres hielten, weil sie sich in die Stadt abgesetzt hatten, klang das allzu bieder und einfältig. Jetzt, nach dem Ende des 2. Weltkrieges war einiges in Bewegung gekommen in den USA. Wer sich auf den Weg gemacht hatte, in der Stadt nach Wohlstand zu suchen, die soziale Leiter einige Sprossen höher zu klettern, der wollte nicht unbedingt auch noch an seine Herkunft erinnert werden. Dem vermeintlichen Erfolg konnte man die eigene Herkunft und am Ende auch Gefühle opfern.

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Julianne Hough (Biografie)

3. Dezember 2008 | Von Dirk Stiller | Kategorie: Biografien

Julianne Hough, geboren am 20. Juli 1988, ist eine professionelle US-Emmy-nominierte Standardtänzerin und Country-Sängerin. Das Fernsehmagazin 20/20 beschreibt sie als “eine der allerbesten Tänzerinnen dieses Planeten”. Julianne gewann mehrere internationale Auszeichnungen und ist die jüngste professionelle Tänzerin, die je an der TV-Wettkampfsendung “Dancing with the Stars” teilnahm. Während des ersten Jahres gewann sie den Haupttitel dieser Show dank ihrem gleichzeitigen Training für ihren Amateurtanzpartner, dem olympischen Speed-Skater Apolo Anton Ohno. Im nächsten Jahr verteidigte sie ihren Titel erfolgreich; diesmal mit Indianapolis 500-Champion Hélio Castroneves und schaffte hiermit den Ausgleich mit Wettkampfsgefährtin Cheryl Burke durch die Archivierung von direkt aufeinanderfolgenden Titeln. Hough erschien dann in der sechsten Saison mit “Dancing with the Stars” mit dem Schauspieler und Komödianten Adam Corolla.

Julianne wuchs mit vier weiteren Geschwistern einer Mormonenfamilie in Salt Lake City, Utah, auf. Alle vier ihrer Großeltern waren ebenfalls Tänzer und demzufolge lernten sich auch ihre Eltern als Tanzpartner in einem Universitäts-Ballsaal in Idaho kennen. Obwohl Julianne schon im Alter von drei Jahren zu tanzen begann, kam es nie zu einem Konkurrenzkampf mit ihrem drei Jahre älteren Bruder Derek. Beide traten lediglich zu Vorführungszwecken bei DWTS (Dancing with the Stars) und DWTS Tours zusammen auf die Bühne. Juliannes offizielles Training begann im Center Stage Performing Arts Studio in Orem, Utah, wo sie zusammen mit Justin Murillo und anderen im iberoamerikanischen(spanisch-lateinamerikanischen) Ballsaal trainierte.

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Toby Keith (Biografie)

1. Dezember 2008 | Von Dirk Stiller | Kategorie: Biografien

Toby Keith verbrachte die 1990er Jahre als gestandener, ja proletarischer Country-Star mit beachtlichem Hitlistenerfolg, ohne die Fähigkeit sich nachhaltig durch einen eigenen Stil aus den neotraditionellen Country-Größen wie Garth Brooks oder Alan Jackson herauszukristallisieren. Dies alles änderte sich jedoch im Jahr 2002, nachdem Toby entsetzt mit ansehen musste wie das World Trade Center beim Terroranschlag des 11. September 2001 in Flammen aufging.

Mit seinem resultierenden, extrem patriotischen Song “Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American)” und der politisch und moralisch fraglichen Textpassage “…we put a boot in your ass …” goss er eher Öl ins Feuer seiner wutentbrannten Landsleute, als dass damit im ansonsten offiziell eher Schimpfwort-prüden Lande seine Karriere gefährdet worden wäre. Es geht sogar noch einen Schritt weiter: selbst nicht so Countrymusik-verbundene Amerikaner kennen Toby als “den Typen mit dem Cowboystiefel-im-Ar…-Lied”. Der Song wurde zur größten politischen Herausforderung in der Countrymusik seit Merle Haggard in 1969 mit dem Song “Okie from Muskogee” die 1968er Studenten- und Hippiebewegungen im patriotischen Sinne als “unamerikanisch” proklamierte. Solch ein gewagter Song jedoch half Toby Keith zum angestrebten Durchbruch im eigenen Stil.

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Keith Urban (Biografie)

27. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Keith Urban wuchs in Caboolture, einem Vorort von Brisbane in Queensland, Australien auf. Geboren wurde er allerdings am 26. Oktober 1967 in Neuseeland. Schon mit vier Jahren spielte er Ukulele. Mit sechs nahm er Gitarrenunterricht und erwies sich auf Anhieb als Naturbegabung. Als Achtjähriger gewann er seinen ersten Talentwettbewerb und mit zwölf spielte er bereits regelmäßig mit einer Band in einem Pub der Stadt. Seine Passion für Country geht auf seinen Vater zurück, aus dessen umfangreicher Plattensammlung er seine Favoriten auswählte: Glen Campbell, Don Williams, Charley Pride und den Songwriter Jimmy Webb. Als Teenager entdeckte er dann die Musik von den Dire Straits und Fleetwood Mac. Besonders angetan war der junge Mann von den Gitarrentechniken eines Mark Knopfler und Lindsey Buckingham. Beide prägten auch seinen originellen Mix aus Country und Gitarrenrock, der ihm Down Under den Durchbruch bescherte.

Drei Singles aus seinem schlicht “Keith Urban” benannten Debüt erreichten im Jahr 1991 den 1. Platz der australischen Country Charts. Angespornt von diesem Erfolg siedelte Urban Anfang der 1990er Jahre nach Nashville, Tennessee über. Dort im Country-Mekka, wo er bereits Ende der 1980er mit renommierten Songwritern wie Gary Burr, Trey Bruce und Dave Loggins zusammengearbeitet hatte, gründete er mit dem australischen Schlagzeuger Peter Clarke und dem aus Virginia stammenden Bassisten Jerry Flowers – The Ranch.

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LeAnn Rimes (Biografie)

22. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Schon mit 11 Jahren nahm LeAnn Rimes, die am 28. August 1982 in Jackson (Mississippi) geboren wurde, ihr erstes Album auf, das auf einem winzigkleinen Plattenlabel erschien. Als ihr erstes Curb Records-Album “Blue” veröffentlicht wurde, war sie gerade erst dreizehn Jahre jung und konnte kurze Zeit später mehrfache Platin-Auszeichnungen sowie zwei Grammys verbuchen. 24 Monate später im Jahr 1997, folgte “Light Up My Life”, das Album konnte sich simultan in drei Billboard-Sparten-Charts auf den 1. Platz positionieren. Eine Frühwerk-Compilation mit dem Titel “The Early Years” führte wiederum zu mehrfachem Platin und enthielt überdies mit “How Do I Live” einen No. 1-Hit.

Als zweite Künstlerin, nach Whitney Houston, erhielt sie sogar dreifache Platinauszeichnung von der RIAA (Recording Industry Association of America). Zu den beiden Grammies im Jahre 1997 gesellten sich im gleichen Jahr ein American Music Award, der Billboard’s Hot 100 Award und viele weitere Auszeichnungen. Das Jahr schloss sie zudem mit 4 Billboard Music Awards ab. Zum Soundtrack “Coyote Ugly” steuerte sie gleich vier Songs bei, davon hielt sich “Can’t Fight The Moonlight” drei Monate lang in den deutschen Top 40. Bereits mit 14 Jahren wird ihr außergewöhnliches Talent mit den Worten “Wunderkind” (Music Week), “Die Stimme einer neuen Generation” (Billboard) sowie “Superstar für das nächste Jahrtausend” (David Letterman) umschrieben.

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John Anderson (Biografie)

20. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

John Anderson ist einer der wenigen Künstler die uns durchweg überraschen und erfreuen, ohne das sie ihre musikalischen Wurzeln verlassen. John David Anderson, der am 13. Dezember 1954 in Apopka (Florida) geboren wurde, der uns mit “Swingin” und mit “Seminole Wind” eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken laufen lässt, hörte in seiner Jugend, man will es kaum glauben, am liebsten die Beatles und die Rolling Stones. Der Rock’n'Roll bestimmte viele Jahre sein Leben.

Eines Tages fiel ihm in einem Plattenladen seiner Heimatstadt, wie durch Zufall, ein Merle Haggard-Album auf, welches im Hintergrund gespielt wurde. “In diesem Moment hatte mich die Country Music gepackt und fest in seinen Bann gezogen”, sagte er einmal in einem Interview, “Keine zwei Jahre später zog es mich bereits im Alter von 17 Jahren nach Nashville. Mein Hab und Gut transportierte ich in einem alten VW Käfer – Baujahr 1968. Ich dachte nur, hoffentlich hält der Wagen so lang’ durch bis ich angekommen bin und bleibt nicht auf halben Weg liegen”. Angekommen ist er, doch es sollte noch weitere 10 lange Jahre dauern, bis er von der Musik – seiner geliebten Country Music – leben konnte.

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George Strait (Biografie)

19. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

George Strait, der seine Karriere als Rodeoreiter begann, wurde als George Harvey Strait am 18. Mai 1952 in Poteet (Texas) geboren. Heute ist der sympathische Sänger einer der gefragtesten Countrykünstler der Gegenwart. Aufgewachsen ist er auf einer Ranch in Texas, die weit mehr als 100 Jahre in Familienbesitz ist. Den ersten, eher zufälligen, Kontakt mit der Country Music, hatte George als er zwei Jahre auf Hawai seinen Militärdienst absolvierte. Als Mitglied in einer Armee-Band, die sich “Rambling Country” nannte, sammelte er die ersten musikalischen Erfahrungen. Nach seinem Militärdienst im Jahre 1975 studierte er in Texas Landwirtschaft.

Da aber “Studieren” nicht das Einzige ist, was einen Cowboy und Farmer glücklich macht, gründete er mit ein paar Freunden die Band “Ace in the Hole”. Allerdings hatte die zusammengewürfelten Musiker wenig kommerziellen Erfolg als Kombo. Erst als er sich Anfang der 1980er Jahre mehr und mehr auf seine Solo-Karriere konzentrierte, stellten sich die ersten Erfolge ein.

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Jason Michael Carroll (Biografie)

12. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Der Shootingstar des Jahres 2007, Jason Michael Carroll, geboren am 13. Juni 1978, wuchs in Franklinton, North Carolina als Sohn eines Predigers auf. Sein Vater verbot in seinen vier Wänden jegliche Art weltlicher Musik. Ergo war es für den jungen Mann sehr schwer, sich für eine bestimmte Musik, bzw. Musikrichtung festzulegen. Erst als er einen Job in einem Motorengeschäft annahm, bekam er überhaupt erst mit, wie facettenreich die moderne Musik sein kann. Er hörte überall hinein und nach einiger Zeit entdeckte er die Country Music für sich. Die konnte gleichzeitig rockig, melodiös, aber auch traditionell sein.

Vom Country-Virus “gepackt”, wollte er auch mehr. Zwar hatte er bis dato “nur” im trauten Heim gesungen, doch er glaubte, dass die Musik seine Berufung sei. Bei einem Karaoke-Wettbewerb, welcher von einem regionalen Radiosender veranstaltet wurde, versuchte er sein Glück. Wie sollte es anders sein, er gewann diesen Contest. Etwa zu dieser Zeit versuchte eine regional recht erfolgreiche Band, die Stelle ihres Leadsängers neu zu besetzen. Die Stimme von Jason passte sehr zur Band, so wurde er vom Fleck weg engagiert. Doch die gemeinsame Zeit verging genauso schnell, wie sie zustande kam, kurze Zeit später trennten sie sich.

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Brad Paisley (Biografie)

12. November 2008 | Von Tobias Brockly | Kategorie: Biografien

Brad Paisley wurde am 28. Oktober 1972 in Glen Dale (West Virginia) als Sohn eines freiwilligen Feuerwehrmanns und einer Grundschullehrerin geboren. Die Wurzeln seiner Familie liegen in Schottland, Irland, Italien und sogar Deutschland. Für Brads Interesse an der Musik war in erster Linie sein Großvater verantwortlich. So kam es, dass er bereits im Alter von acht Jahren begann Gitarre zu spielen. Gemeinsam mit seinem Gitarrenlehrer Clarence “Hank” Goddard gründete er seine erste Band “C-Notes”. Mit zwölf Jahren schrieb er bereits seinen ersten Song “Born On Christmas Day”, mit dem er in der örtlichen Kirche und in lokalen Clubs auftrat. Im Rotary Club entdeckte ihn schließlich Tom Miller, der Programmdirektor des Radiosenders WWVA in Wheeling, West Virginia. Er war sofort von Brads Talent begeistert und lud ihn zu einem Gastauftritt in der samstäglichen Radioshow “Jamboree USA” ein. Brads erster Auftritt dort rief dermaßen positive Reaktionen hervor, dass man ihn auf der Stelle für weitere Shows verpflichtete.

In den folgenden acht Jahren spielte er dann im Vorprogramm von Countrystars wie Roy Clark, Reba McEntire, George Jones, den Judds, Steve Wariner und Little Jimmy Dickens. Brad nutzte diese Zeit, um sich von diesen bereits etablierten Künstlern das ein oder andere abzuschauen und seine eigene Performance weiter auszubauen. Nach einem Praktikum bei der ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers) unterschrieb er einen Songwriting-Vertrag bei der EMI und nahm einige Demotapes auf. Eine dieser Demoaufnahmen bekam Alan Jackson in die Hände und machte darauf hin seine Plattenfirma Arista Nashville auf Brads Talent aufmerksam.

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Chris LeDoux (Biografie)

11. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Chris LeDoux, der am 02. Oktober 1948 in Biloxi, Mississippi geboren wurde, ist ein vielseitiger Bursche gewesen. Er war nicht nur ein erfolgreicher Countrysänger und Songwriter, sondern auch ein Meister im Rodeoreiten. Geboren und aufgewachsen ist er in Biloxi, Mississippi. Im Alter von 12 Jahren zog er mit seiner Familie nach Austin, Texas. LeDoux: “Ich erlebte dort in Texas die schönste Zeit meines Lebens. Ich bekam von meinen Eltern ein Pferd geschenkt und reitete von morgens bis abends in der Gegend umher, später nahm ich Unterricht und lernte mit dem Pferd umzugehen.” Nach zwei Jahren bereits konnte Chris so gut reiten das er an einem nationalen Turnier teilnahm und sich dort den ersten Platz erkämpfte! Den Sommer über arbeitete er auf verschieden Farmen, bei denen er richtige Cowboyarbeiten übernahm.

Mehrmals in der Woche besuchte er verschiedene Rodeos und an den meisten nahm er auch teil. Später wurde er Mitglied in einer High School-Rodeomannschaft mit der er viele Preise gewann, z. B. den Wyoming State Championship. Schon nach kurzer Zeit wurde Chris Mitglied der Professional Rodeo Cowboy’s Association (PRCA). Ob man’s nun glaubt oder nicht, aber es blieb sogar noch die Zeit den Beruf des Werbegraphikers zu lernen. Den Abschluß machte er natürlich, was sonst, mit Auszeichnung. 1976 wurde Chris dann zum ersten Mal Rodeo-Weltmeister, der Höhepunkt seiner Karriere. Kurz darauf fing er wieder an Countrysongs zu schreiben. 1980 sattelte Chris um und konzentrierte sich voll auf die Arbeit als Musiker. Die ersten Songs die er schrieb hießen: “Rodeo Life”, “Bareback Jack”, “Bull Rider”.

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Jason Aldean (Biografie)

11. November 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Jason Aldean wurde am 28. Februar 1977 in Macon, Georgia geboren. In den Sommermonaten lebte er bei seinem Vater in Florida, die restliche Zeit verbrachte er bei seiner Mutter in Georgia. Mit seinem Vater, einem Gitarrenlehrer, besuchte er schon früh Konzerte von Kenny Rogers, den Gatlin Brothers und Alabama. Dementsprechend früh fand er den Bezug zur Country Music und lernte Gitarre spielen. Seine ersten Songs die er auf der Gitarre spielen konnte waren George Strait’s “The Cowboy Rides Away”, Hank Williams Jr. “The Blues Man” und Alabama’s “My Home’s in Alabama”. Im Jahr 1991 saß Jason abends vor dem Fernseher und verfolgte eine Country Music Award Show, die inspirierte in so sehr, dass er ebenfalls Sänger werden wollte.

Seine Mutter unterstütze ihn immer. Sie war es auch, die ihm einen Auftritt in der “VFW Hall” in Macon besorgte. Kurze Zeit später bewarb er sich bei jeder Talent-Show im County. Mit 15 war er bereits Mitglied in der Hausband vom Nashville South. Ein Jahr später kaufte Jason sich vom Gesparten einen verrosteten 1985er Toyota Pickup. Er war sehr stolz auf sein “Traumauto”, hatte er es doch nur durch’s Singen finanziert.

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Johnny Cash (Biografie)

8. November 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Biografien

Sicher gibt es keinen Countrykünstler, der weltweit bekannter wäre als er. Es gibt auch keinen Künstler, der einen so einfach zu erkennenden eigenen Sound entwickelte. Egal, welche Sachen er im Studio produzierte, egal, mit welchen Musikern er auf irgendeiner Bühne stand, es ist immer unverwechselbar “sein” Sound, den man hört. Johnny Cash, der am 26. Februar 1932 in Kingsland (Arkansas) geboren wurde, war und ist Vorbild für mehrere Generationen von Sängern auf der ganzen Welt, insbesondere auch für deutsche Künstler. Viele Menschen haben die Country Music durch ihn erst zu schätzen gelernt und das gerade in den letzten Jahren, in denen Cash-Alben veröffentlicht wurden, die an Schlichtheit, Ehrlichkeit, Tradition nicht zu überbieten sind.

Dass er damit grösseren Zuspruch bei der Jugend finden würde, hätte er vermutlich selbst nicht erwartet. Er wollte sich ganz einfach wieder zurück zu den Ursprüngen orientieren und Lieder in den Mittelpunkt stellen, die zum amerikanischen Kulturgut gehören und dabei sogar neueren Datums sein könnten. Ihm nahm man das unbesehen ab, denn es ist sicher keine Übertreibung, stellt man ihn auf eine Stufe mit Jimmie Rodgers und dem legendären Hank Williams.

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