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Beiträge der Kategorie: CD-Besprechungen
[30. Januar. 2012 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Chimes Of Freedom – The Songs Of Bob Dylan

Auch eine Reihe bekannter Country & Folk-Künstler geben sich auf der sensationellen 4-CD-Box Chimes Of Freedom – The Songs Of Bob Dylan die Ehre. Das Box-Set erscheint am 3. Februar 2012 anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Amnesty International, und ehrt gleichzeitig Bob Dylan im 50. Jahr als Recording Artist.

Am 19. März 1962 erblickte sein LP-Erstling “Bob Dylan” (Columbia Records) das Licht der Welt. Und so spielen hier neben rund 70 anderen Künstlern auch Dierks Bentley, Kris Kristofferson, Sugarland, Lucinda Williams, The Avett Brothers (feat. Johnny Cash), Joan Baez, Steve Earle und Pete Seeger auf.

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[5. Dezember. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
The Lennerockers: High Class Lady – Best Of The Lennerockers

The Lennerockers, fünf Musiker aus Hagen-Hohenlimburg, sind schon eine ganze Weile unterwegs, genau gesagt so schlappe 27 Jahre. Nicht in dieser Besetzung aber in der langen Geschichte der Band hat es vergleichsweise sehr wenige personelle Wechsel gegeben. Den Ortsteil Hohenlimburg kennt man übrigens entweder durch die dortige Burg oder eben durch die Lennerockers, benannt nach der Lenne, einem Nebenfluss der Ruhr.

Nimmermüde spielt die Gruppe Jahr für Jahr überall dort, wo man auf gute Laune ebenso wie auf gute Musik setzt. Berührungsängste kennen die Hagener nicht, von der Stunde Null an setzen sie ihre musikalischen Ideen kompromisslos um. Im Mittelpunkt stehen dabei Stefan und Michael Ele Koch, die die meisten Songs schreiben und für den Gesang zuständig sind.

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[21. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Jim Lauderdale: Reason And Rhyme

Er ist der Hero des zeitgenössischen Bluegrass: Jim Lauderdale. Nun hat er mit Reason And Rhyme ein neues Bluegrass-Album herausgebracht, das in Kürze (2. Dezember) auch hierzulande erscheint. Besonderheit: Die Texte hat er zusammen mit der Grateful Dead-Songwriter-Legende Robert Hunter geschrieben. Der hatte ja zuletzt mit niemand geringerem als Musiker-Legende Bob Dylan dessen Album “Together Through Life” getextet. Und auch über die Zusammenarbeit Lauderdale / Hunter lässt sich nur ein Urteil fällen: Absolut hörenswert.

Jim Lauderdale ist wirklich das, was mein gemeinhin einen Tausendsassa nennt. Wöchentlich moderiert er die Radio-Show “Music City Roots” in Nashville, ist ein gefragter Songwriter (George Strait, Dixie Chicks) und Anfang des Jahres war als Musiker von Gwyneth Paltrows Band in Country Strong zu sehen. Übrigens mit dabei auch Bucky Baxter, lange Jahre Mitglied von Bob Dylans Tourband. Vor allem aber ist Lauderdale einer der wichtigsten Interpreten des zeitgenössischen Bluegrass.

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[16. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Michael Lonstar & … (The Duets)

In seiner polnischen Heimat ist Michael Lonstar der Star der Country Music, ohne ihn läuft kaum etwas in der Szene. Seit mehr als 30 Jahren in dieser Musik verwurzelt, gibt es kaum etwas, das er nicht gemacht hat oder an dem er nicht beteiligt war bzw. ist. Auch in Deutschland weiß er längst seine Fan-Gemeinde hinter sich, er kommt gern und regelmäßig zu uns.

Als versierter Entertainer hat er im Laufe der Jahre eine ganze Reihe Alben aufgenommen, in seiner Muttersprache und natürlich in Englisch. Die Idee zu seinem neusten Werk ist weder neu noch originell – aber immer wieder reizvoll. Über die Jahre sind Freundschaften mit anderen Stars der Country Music entstanden, da liegt es einfach nahe, mit ihnen Duette aufzunehmen bis genug Material für ein komplettes Album vorliegt.

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[16. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Mandy Strobel: From Then Till Now – Vol. 2 (Sacred Shadows)

Der Mann aus Deutschlands Süden, der mit der markanten, angenehm warmen Stimme und einem angeborenen Country Feeling im Blut präsentiert Teil 2 eines von ihm auf fünf Alben angelegten Projektes. Dazu soll es etwa 2015 als Abschluss auch ein Buch geben. So möchte Strobel seine Biographie erstellen, die überwiegend aus Geschichten, Begebenheiten und Erlebnissen bestehen wird.

Mandy Strobel ist ein Pendler zwischen den U.S.A. und Deutschland, in fast jeder Beziehung und natürlich in erster Linie musikalisch. Diese 2. CD besteht aus Songs mit christlichem Inhalt. Strobel selbst bezeichnet sie nicht als Gospel Music, “christlich” treffe den Nagel eher auf den Kopf. Es handele sich überwiegend um teils bibelnahe Lebensweisheiten, Visionen und auch Ratschläge. Ausgesucht wurden Themen, mit denen er sich identifiziert, entstanden sind Songs, die zur inneren Einkehr veranlassen. Dabei hat Strobel nicht auf bekannte Songs zurückgegriffen sondern durchweg eigene neue Songs verwendet.

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[29. Oktober. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Merle Haggard: Working In Tennessee

“Unkraut vergeht nicht”, “Totgesagte leben länger” usw. – auf kaum einen treffen diese abgenudelten Volksweisheiten derart zu wie auf Merle Haggard. Im Jahr 2008 wurde der Musiker wegen seiner Lungenkrebs-Erkrankung operiert, sprang dem Teufel nochmal von der Schippe und ist seitdem produktiver wie nie zuvor.

Nach “I Am What I Am” seinem rauschenden Comeback-Album aus dem letzten Jahr und der fantastischen Hank Williams-Einspielung “Sermon On The Mount” für die “Lost Notebooks” in diesem Jahr, legt er mit Working In Tennessee ein weiteres Alterswerk vor. Und weiterhin gilt, der Mann macht gute Musik und er hat einen klaren Blick aufs Leben.

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[27. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Larry Schuba: Ich bin einer, so wie du (Larry Schuba singt Jonny Hill)

In Amerika sind Tribute-Alben seit Jahrzehnten bereits gang und gäbe. In Deutschland trauen sich das viele Künstler (noch) nicht, weil sie den direkten Vergleich zum geehrten Künstler scheuen – oder sich schlichtweg noch nie damit befasst haben. Der beliebte Zossener Musiker Larry Schuba – ehemals Bandleader von Western Union und jetzt mit vielen neuen Projekten sehr erfolgreich unterwegs, greift dieses Tribute-Thema jedoch auf und hat eine CD nur mit Liedern von Jonny Hill produziert bzw. eingesungen!

Am 1. November erscheint “Ich bin einer, so wie du – Larry schuba singt Jonny Hill” mit der wunderbar formulierten Unterzeile “The Friendship Sessions”. Ja, es gibt sie die Freundschaften, auch in der deutschen Countryszene, sie sind zwar dünn gesät, jedoch nicht gänzlich verloren gegangen. Mit dieser CD unterstreicht dies Larry Schuba äusserst eindrucksvoll!

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[23. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: O Brother, Where Art Thou? (10th Anniversary Edition)

Vor zehn Jahren schrieb ein Film-Soundtrack Musikgeschichte. Die Musik zu “O Brother, Where Art Thou?” von den Coen Brüdern wurde ein fast noch größerer Erfolg als der Film selbst. Er verkaufte sich fünfmillionen Mal und wurde mit drei Grammies ausgezeichnet. Und er markierte die Rückbesinnung auf traditionelle amerikanische Volksmusik jenseits des Country-Mainstreams. Nun ist zum Jubiläum eine Doppel-CD herausgekommen. Die erste Scheibe enthält den Original Soundtrack, der zweite Silberling bisher unveröffentlichte Songs von den Aufnahmesessions.

Wenn heutzutage klassische Alben neu aufgelegt werden, dann ist meistens Bonusmaterial enthalten. Songs und Stücke, die es nicht auf die Platte geschafft haben. Das Ergebnis kann so oder so ausfallen. Entweder man entdeckt verborgene Meisterwerke – bei Bob Dylan soll es ja bislang oft vorgekommen sein, dass die besten Stücke am Ende nicht auf das Album kamen – oder man weiß nun endgültig, Künstler und Produzent hatten Recht, es bei der damaligen Auswahl zu belassen.

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[23. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Jeff Bridges: Jeff Bridges

Mit dem selbstbetitelten Album Jeff Bridges gibt der Schauspieler seinen Einstand beim Label Blue Note. Zwar hat er schon früher Musik veröffentlicht, doch mit diesem Album folgt er wie noch nie seiner Liebe zur Musik. Ein Album, das ohne den Film “Crazy Heart” und Bridges’ Freundschaften zu Stephen Bruton, T-Bone Burnett und Ryan Bingham wahrscheinlich nie entstanden wäre.

Kevin Bacon, Tim Robbins, Billy Bob Thornton, Kevin Costner – die Reihe der singenden Schauspieler ist lang. Nun gesellt sich auch Jeff Bridges dazu. Während sich bei Costner immer das Gefühl des berechnenden Mainstreams einstellt, ist Bridges’ Musik authentisch und macht es dem Hörer dadurch nicht immer einfach.

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[11. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Johnny Cash: Bootleg Vol. 3 – Live Around The World

Da ist sie also, die lang erwartete Doppel-CD. Live-Aufnahmen von Johnny Cash, die aus den Jahren zwischen 1956 und 1979 stammen und zehn verschiedenen Shows entnommen sind. Wer jetzt denkt, “Na gut, halt irgendwelche unveröffentlichten Aufnahmen … interessiert die Sammler, sonst eher belanglos”, der geht mit dieser Veröffentlichung vielleicht zu sorglos um.

Es macht natürlich keinen Sinn, dem Leser zu erklären, wer Johnny Cash ist und war. Das sollte nun jeder wissen. Wichtig ist aber, sich daran zu erinnern, welchen Status er hatte, und zwar zu den Zeiten, aus denen die Aufnahmen stammen. Denn dieser Status änderte sich im Laufe der Jahre. Und die Aufnahmen auf diesen CDs belegen das, und noch viel mehr.

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[7. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Ryan Adams: Ashes & Fire

Der Singer & Songwriter Ryan Adams (36) hat im Laufe seiner Karriere ein gutes Dutzend Alben veröffentlicht – und man höre und staune, allein in Deutschland davon mehr als 100.000 Einheiten verkauft. Klar, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt mehr im deutschsprachigem Raum ist. Wenn er auf Tour geht sind seine Konzerte meist bis auf den letzten Platz ausverkauft und die Kritiker überhäufen den US-Musiker mit Lobeshymnen!

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es beim aktuellen Silberling – mit dem verheißungsvollen Titel Ashes & Fire, der in Los Angeles aufgenommen und von Glyn Johns produziert wurde, nicht anders sein – die Kritiker werden sich mit postiven Bewertungen gegenseitig übertrumpfen.

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[6. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Hot & New Country Music Vol. 3

“Alle guten Dinge sind drei” – ein altes deutsches Sprichwort, welches in der modernen (virtuellen) Zeit immer mehr in Vergessenheit geraten ist. Deshalb rufen wir uns aus aktuellem Anlass diesen wunderbaren Satz mal zurück ins Gedächtnis – aber auch zurück in die Gegenwart!

Nach Volume 1 & 2 folgt nun der dritte Streich aus dem Hause Sony Music – Hot & New Country Music Vol. 3 liegt vor. Ein Sampler vollgestopft mit fast ausschließlich aktuellen Hits, die meist nicht älter als ein paar Wochen sind. Großartig, dass auch beim aktuellen Silberling wieder die User eines großen deutschen Country Music Online-Magazines ihre Wünsche mit einbringen durften!

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[5. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Kevin Fowler: Chippin’ Away

Oft bewegen sich Künstler mit ihrer Arbeit in einer Zone zwischen Kommerz und Geheimtipp. Bereits das 5. Studioalbum hat Kevin Fowler nun heraus gebracht, Chart-Erfolge verbucht und dennoch ist sein Aktionsraum noch immer eher in der texanischen Szene angesiedelt. Jedoch kommt seine Musik bei jenen an, die die Grundlage geschaffen und sich sensibilisiert haben für diese spezielle Richtung.

Wer Fowler für sich entdeckt hat, will mehr. Noch vor Veröffentlichung der aktuellen CD warteten auch Bands hierzulande, die man vielleicht als etwas unabhängiger und mutiger einordnen kann, sehnsüchtig darauf, davon neues Material für sich ziehen zu können. Texas Music steht für sich und bedarf keiner weiteren Motivationshilfe.

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[2. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Kenny Vaughan: V

Wer bitte ist denn Kenny Vaughan, werden sicher viele fragen. Ein Newcomer? Nein, das ist er nicht. Ein neuer Name – auch nicht. Kenny Vaughan ist Gitarrist, und einer der Besten in der heutigen Country Music. Eigentlich würde man nach seinen Anfangsjahren nicht vermuten, daß er ausgerechnet in der Country Music landen würde.

Jazzeinflüsse gab ihm sein Vater mit, und so fing seine Karriere auch an. In Oklahoma geboren, in Denver aufgewachsen, blieb er mit 18 genau dort, als seine Familie nach Kansas zog. Bei Bill Frisell lernte er, und immerhin zählte er schon früh Buck Owens & The Buckaroos zu seinen Einflüssen. Und “Folsom Prison Blues” war nach eigener Aussage der erste Song, den er auf der Gitarre spielte, was ihn aber nicht davon abhielt, in seiner Band typische Musik der 1960er Jahre zu spielen, von den Stones bis zu Memphis Soul.

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[2. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Country Express: Feel The Music

Salzgitter im Südosten Niedersachsens zählt nicht zu den Städten, die durch herausragende Ereignisse oder Sehenswürdigkeiten hervorstechen. Dennoch ist sie als Industriesitz nicht unbedeutend für die Region des Harzvorlandes, glänzt durch Bescheidenheit und stilles Wirken. Dies könnte sinnbildlich für eine Band stehen, die bis auf den Sänger (Gerold Hinrichs kommt aus der Nähe von Osnabrück) dort angesiedelt ist und nunmehr, gegründet von Lead-Gitarrist Oliver Scharf, bereits seit 15 Jahren klassisch gediegene Country Music “unters Volk” bringt.

Da aktuell seit letztem Jahr neben Bassistin Andrea Hauser mit Melanie Arlt eine weitere weibliche Unterstützung Country Express komplettiert, ging man daran, mit dieser Besetzung nun ein Album aufzunehmen. Unter Einhaltung der Bandphilosophie entstand eine harmonische Zusammenfügung von Songs, die nicht nach dem Maßstab der momentanen Nachfrage geschaffen wurde, sondern vielmehr nach dem eigenen Wohlbefinden. Lieder, die den einzelnen Musikern, vor allem jedoch den beiden Vokalisten, nahe stehen. Nur nach solchen Wahrnehmungsregeln kann vermutlich gehandelt werden, will man sich selbst widerspiegeln.

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[1. Oktober. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Truck Stop: Country-Romantik

Über die norddeutsche Countryformation Truck Stop, die seit annähernd vier Dekaden Musik macht, steht so viel in den Gazetten geschrieben, dass man schon sehr lange recherschieren müsste, um überhaupt noch etwas Neues zu finden bzw. zu vermelden. Selbst hier bei Country.de gibt es eine Homestory, etliche News, Specials, eine ausführliche Biografie sowie CD-Besprechungen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr, denn die Cowboys von der Waterkant sind beliebt wie “eh & je”. Grund genug für die Jungs (Uwe, Dirk, Knut, Cisco, Teddy und Lucius) ihren Fans eine besondere Überraschung zu bereiten – ein wunderschönes Balladenalbum namens Country-Romantik!

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[30. September. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Dale Watson & The Texas Two: The Sun Sessions

Der Sänger und Songschreiber Dale Watson und Johnny Cash – dieses Thema besteht schon seit seinem ersten Album namens “Cheatin’ Heart Attack”. Der Song “Holes In The Wall” (zu dem wir später noch kommen werden), die häufige Berufung auf den Namen, der Song “Luther”, und nicht zuletzt das Album “From The Cradle To The Grave”, aufgenommen in einem Haus, das früher Johnny Cash gehört hat.

Nun geht Dale Watson wieder massiv an dieses altbekannte Thema heran. The Sun Sessions heißt die neue Scheibe, und als Interpreten werden “Dale Watson & The Texas Two” ausgewiesen, ein Fingerzeig in Richtung Johnny Cash & The Tennessee Two.

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[27. September. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: The Lost Notebooks Of Hank Williams

Als Hank Williams, Country-Legende und “Hillbilly-Shakespeare” für die Ewigkeit, am Neujahrstag 1953 im Alter von nur 29 Jahren starb, hinterließ er eine alte braune Aktentasche aus Leder. Ihr Inhalt waren einige Notizbücher mit Songtexten und Textfragmenten. Mehr als 58 Jahre später erscheinen nun dieser Tage mit The Lost Notebooks Of Hank Williams erstmalig auf CD Vertonungen dieser Texte.

Hank Williams’ Mutter Lilian Stone hatte nach dessen Tod dem Songverlag Acuff-Rose Publications, in dem Hanks Songs erschienen waren, die Notizbücher übergeben. Wesley Rose erwarb die Rechte an den insgesamt 66 Songs, die Notizbücher verschwanden im Safe und zogen bei jedem Eigentümer-Wechsel des Songkatalogs mit um und waren fast vergessen. Doch in den letzten 10 Jahren, als eine Rückbesinnung auf traditionelle Country- und Folkmusik stattfand und auch Hank Williams mit neuen Zusammenstellungen seiner Songs geehrt wurde, da war die Zeit endlich reif für die Vertonung seines Nachlasses. Jetzt musste es nur noch jemand in die Hand nehmen.

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[15. September. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Ricky Skaggs: Country Hits Bluegrass Style

Über 30 Jahre liegt es nun schon zurück, dass Ricky Skaggs an jenem 19. April 1980 in die amerikanische Country-Hitparade eingestiegen war. Es war der Beginn einer glanzvollen Karriere, die mit sage und schreibe 11 Tophits zwischen 1982 und 1989, die Erfolge in den Top 10 überhaupt nicht mitgerechnet, gekrönt wurde.

Doch beginnen vor ganz von vorne. Ricky Skaggs wurde, wen wundert es noch im nachhinein, in Kentucky geboren. Mit fünf Jahren begann er Mandoline zu spielen und trat bereits im Alter von sieben Jahren als Gast von Lester Flatt & Earl Scruggs in der Martha White Show im Fernsehen auf. Später fand man ihn in den Bands von Ralph Stanley und Emmylou Harris, aber auch als Sessionmusiker machte sich der inzwischen zum Multiinstrumentalisten auf Gitarre, Fiddle und Mandoline mutierten Ricky Skaggs einen Namen, zum Beispiel bei den Country Gentlemen. Dann gründete Skaggs seine erste eigene Band und zu einem seiner ersten Alben in den 1970er Jahren gehörte eine bemerkenswerte Duett-Produktion mit Keith Whitley.

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[20. August. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: The 1861 Project (Vol. 1) – From Farmers To Foot Soldiers

Als Thomm Jutz im Jahre 2003 von Bühl (Baden) in die USA übersiedelte, um in Nashville zu arbeiten, da hätte kaum jemand einen grösseren Betrag darauf gewettet, dass er dort in der “Music City USA” Erfolg haben würde, in einer Stadt, in der jährlich Tausende grossartiger Talente versuchen, Karriere zu machen, an Strassenecken und in Kneipen musizieren und den Hut herumgehen lassen für ein paar Cents oder Dollars. Doch mit diesem Album scheint ihm der grosse Wurf gelungen zu sein.

Blicken wir zurück: Thomm Jutz, in Bühl geboren und aufgewachsen, studierte Musik, Schwerpunkt Gitarre, und konzentrierte sich zunächst auf Blues- und Rockmusik. Dann packte ihn der Virus der ländlichen Musik der USA, er träumte von Nashville (Tennessee). Einige Jahre lang verdiente er seinen Lebensunterhalt mit einem Tonstudio in der Nähe von Baden-Baden, dann folgte 2003 der Umzug in die USA.

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