Beiträge der Kategorie: CD-Besprechungen
Als Thomm Jutz im Jahre 2003 von Bühl (Baden) in die USA übersiedelte, um in Nashville zu arbeiten, da hätte kaum jemand einen grösseren Betrag darauf gewettet, dass er dort in der “Music City USA” Erfolg haben würde, in einer Stadt, in der jährlich Tausende grossartiger Talente versuchen, Karriere zu machen, an Strassenecken und in Kneipen musizieren und den Hut herumgehen lassen für ein paar Cents oder Dollars. Doch mit diesem Album scheint ihm der grosse Wurf gelungen zu sein.
Blicken wir zurück: Thomm Jutz, in Bühl geboren und aufgewachsen, studierte Musik, Schwerpunkt Gitarre, und konzentrierte sich zunächst auf Blues- und Rockmusik. Dann packte ihn der Virus der ländlichen Musik der USA, er träumte von Nashville (Tennessee). Einige Jahre lang verdiente er seinen Lebensunterhalt mit einem Tonstudio in der Nähe von Baden-Baden, dann folgte 2003 der Umzug in die USA.
Sie verkörpern gleichsam Tradition wie Zukunft der Country Music. Laura und Lydia Rogers, die als The Secret Sisters nun ihr gleichnamiges Debütalbum vorlegen, sind vielleicht so etwas wie die Carter Family unserer Tage. Für Americana-Impresario T-Bone Burnett, auf dessen neu gegründeten Beladroit-Label das Werk erscheint, ist klar: “Ich mache jetzt seit über vierzig Jahren Musik, und das Album der Secret Sisters ist so nah dran, pur zu sein, wie es nur geht.”
Ausgestattet mit dem Kanon der amerikanischen Volksmusik, erworben durch das Umfeld einer musikalischen Familie – ihr Großvater und ihre Brüder spielten in einer Band namens “The Happy Valley Boys” – bringen sie viel bewusste Roots-Tradition mit. Produzent Dave Cobb, der schon mit Waylon Jennings und Jamey Johnson zusammen gearbeitet hat, entschied sich jedoch dafür, auch leichtere Poptöne mit den beiden auszuloten. Das sind jedoch nicht die besten Stellen des Albums. So drängt sich die x-te Coverversion von “Somethin’ Stupid” wirklich nicht auf und passt einfach nicht hinein. Denn hier geht es um die ländliche amerikanische Volksmusik.
Es sieht so aus, als hätte sich in der nationalen Country-Szene ein Prozess in Bewegung gesetzt, der darauf hinzielt, Alben auf den Markt zu bringen, die das Neue geradezu spürbar machen. Gute Musik gab es hierzulande schon immer, doch scheint in diesem Jahr eine besondere Welle der Hochwertigkeit ihren Einfluss auszubreiten. Nun kommt auch vom Niederrhein ein Werk, das die Dominanz von Sinn und klarem Verhalten aufzeigt.
Andrea Ebbers alias Roxanna Red präsentiert sich in ihren Songs als Lady. Ein Country-Girl zwar, doch eines, das nicht in geflickten Jeans auf die Bühne geht, sondern ihren besonderen edlen Stil darstellt. Dennoch sind ihre Lieder erdgebunden und erzählen von den Lebensbedingungen, die uns eben nicht immer auf nur auf der Sonnenseite begegnen. Eine moralische Befriedigung vielleicht, ein Aufarbeiten von inneren Dialogen und persönlichen Verbindungen. Sie hat für sich beschlossen, ihre Erfahrungen darin umzusetzen und die Unterstützung ihrer hervorragenden Musiker sowie befreundeter Songwriter zu nutzen.
Songs wie diese entstehen nicht auf dem Reißbrett. Sie liegen begründet in Gesprächen am Frühstückstisch, Begegnungen in Bars, Verlustschmerz, Autopannen und vor allem der Gabe zur Umsetzung von Wahrnehmungen. Jeder Mensch kann eine Energiegestalt sein, wenn man es nur zulässt, der Beziehung zu ihm und die entstandenen Gefühlen in Formen und Klänge zu verpacken. Daniel T. Coates‘ unglaubliche Kreativität ermöglicht es ihm, alle Elemente aufzugreifen und sie zu übertragen in Worte. Quelle hierfür kann alles und jeder sein, die Ebene muss stimmen.
Moralische oder politische Zurechtweisungen interessieren ihn nicht. Er möchte nicht die Welt verändern. Statt dessen nutzt er die Lebendigkeit der kleinen Dinge. Er tut sich leicht darin, über Versagen zu schreiben, über Lernfähigkeit und die Rollenbalance, die wir alle jeden Tag zu bewältigen haben.
Hält man das neue Werk der amerikanisch-deutschen Band Modern Earl in den Händen, fällt zunächst auf, dass sie sich dem Trend angepasst hat, schon mal vom Erscheinungsbild her wegzukommen von den Einheits-Covern mit oft zweitklassigen Fotos der Künstler vor irgendwelcher Strohballen-Deko. In hochwertiger kartonierter Hülle gestaltet sich das Äußere ebenso ansprechend wie der Inhalt.
Dieser entstammt, wie auch auf den vorangegangenen Alben, bis auf zwei Ausnahmen der Feder von Bandleader Chris “Earl” Hudson. Dass er bei dem, was die Band auf Biker-Festivals, in Country-Clubs und oft auf ganz “normalen” Festen oder in Bars in Europas unterwegs ist, überhaupt Zeit findet Texte zu schreiben, ist schon erstaunlich. Doch gibt ihm seine mysthisch-wache Sichtweise auf seine Umgebung sicher alle Möglichkeiten, Eindrücke einzufangen und zu verarbeiten. Harmonische Vorstellungen vom oftmals harten Leben, die aufgenommen und thematisch umgesetzt werden.
Der nach “Crazy Heart” neueste Country-Film wird hierzulande am 9. Juni in den Kinos zu sehen sein. Das Drama um die fiktive Country-Sängerin Kelly Canter wurde von Shana Feste geschrieben, welche auch gleich die Regie führte. In den Hauptrollen sind Gwenyth Paltrow und Tim McGraw zu sehen.
Musikalisch verglichen mit seinem Vorgänger “Crazy Heart” ist der neue Soundtrack zu Country Strong deutlich kommerzieller. Die Songs sind allesamt neu geschrieben; teilweise auch von den Hauptdarstellern Paltrow und McGraw. Nun Tim McGraw ist ja in Sachen Country Music sicherlich kein Unbekannter, Gwyneth Paltrow muss jedoch ihre gesanglichen und songschreiberischen Fähigkeiten erst noch dauerhaft beweisen. Der Start mit drei Songs auf dem Soundtrack ist ihr jedenfalls bestens gelungen. Dies trotz der starken Konkurrenz wie z.B. einer Lee Ann Womack, Sara Evans, Faith Hill oder Patty Loveless.
Ein Album This Is Country Music zu nennen, weckt natürlich gewisse Erwartungen. Schon die erste Singleauskopplung trug diesen Namen und wurde prompt missverstanden als Definition des Genres. Dabei wollte Brad Paisley doch eigentlich nur eine Art Verneigung vor dieser Musikrichtung, die so nah wie keine andere sonst am Leben ihrer Fans ist, produzieren.
Egal, in gewisser Weise kann man es ja durchaus auch als Definition auffassen. Es gäbe weitaus schlechtere Beispiele als dieses. Und wenn man so will, kann unter diesem Aspekt auch das gesamte neue Album ganz gut funktionieren. Nahezu die komplette Themenvielfalt, die Country Music ausmacht, wird hier abgedeckt.
Wer über 50 fantastische und musikalisch weit überdurchschnittliche Alben produziert hat, von dem erwartet man normalerweise kaum noch wesentliche Steigerungen oder gar Veränderungen. Nicht so bei Doyle Lawson, der offensichtlich immer wieder für eine Überraschung gut ist. Amerikanische Kritiker bewerten Lawsons derzeitig Band als seine beste aller Zeiten.
Kurz vor seiner Europa-Blitz-Tournee kam nun Doyle Lawsons neuestes Album auf den Markt mit eben dieser neuen Besetzung und man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Was diese Band in nur sieben Titeln (in den USA werden die gebotenen Titel weniger, dafür die ganze CD billiger) präsentiert, das verdient höchstes Lob.
Herzlich Willkommen im Country.de-Kochstudio! Heute stellen wir Ihnen ein Gericht vor, welches in unseren “Countrymusikbreiten” fast unbekannt ist und wenig, bis gar keine Anwendung findet – es schmeckt aber vorzüglich und deshalb stellen wir es gerne vor – Colt Ford! Wenn Sie es Nachkochen möchten, sollten Sie mit äusserster Vorsicht an die Sache herangehen, denn man benötigt extremes Fingerspitzengefühl, ansonsten bleibt der gute Geschmack womöglich auf der Strecke!
Man nehme eine Brise Rap und Hip Hop, vermenge das Ganze mit mit Rock und Country Music, verpasse dem Selbigen ehrliche, erdige (manchmal auch etwas schlüpfrige) Texte und begebe sich damit ins nächstbeste Studio. Klingt Ihnen zu aufwendig, dann machen Sie’s wie viele Andere und kaufen das Produkt fix & fertig im Supermarkt um die Ecke!
Alt.Country-Heroe Steve Earle hat ein neues Album vorgelegt. Und was für eines: “I’ll Never Get Out Of This World Alive” – benannt nach dem legendären Hank Williams-Song – ist das schönste Album Earles seit langem und ein weiterer Meilenstein des Americana. Mit an Bord sind eine starke Musikantenschar und Produzentenlegende T-Bone Burnett.
Schon der Auftakt ist bestechend. “Waiting For The Sky” ist ein grandios rumpelnd-scheppernder, flotter Einstiegstrack. “Little Emperor” zeigt dann erstmal ein wichtiges Kennzeichen dieses Albums. Wie schon bei “The Mountain” kombiniert Earle hier Country-Roots-Rock mit Bluegrass- und Irish-Folk-Elementen. Garant für die gelungene Verbindung ist neben T-Bone Burnett und dessen versierte “Hausband” um Pedal Steel-Könner Greg Leisz vor allem die junge und talentierte Fiddlerin Sara Watkins.
Vor vier Jahren hatte sie den vorläufigen Zenit ihrer Karriere erreicht. Alison Krauss gewann zusammen mit Robert Plant für ihre Album-Kooperation “Raising Sand” sechs Grammys. Nun hat sie sich mit ihrer Band Union Station und einem gefühlvollen, melodischen “Bluegrass-meets-Pop-und-Rock-Album” zurückgemeldet.
Elf Songs hat Alison mit ihrer Band eingespielt. “Union Station” ist mit Jerry Douglas (Dobro, Lap-Steel, Gesang), Dan Tyminski (Gitarre, Mandoline, Lead-Gesang) Ron Block (Banjo, Gitarre) und Barry Bales (Bass, Gesang) im Grunde eine All-Star-Band. Und doch hört man bei jedem Ton, bei jedem Song, wie sehr alle Musiker, inklusive ihrer Chefin, beim Zusammenspiel in der Band aufgehen. Perfekte Musiker haben für “Paper Airplane” mit Unterstützung von Toningenieur Mike Shipley perfekte Musik aufgenommen.
Das neue Album der Roys ist zweifellos eine Sensation und die Resonanz in allen Lagern, von Bluegrass bis Mainstream Hillbilly, ist überwältigend, denn was das Geschwisterpaar Elaine Roy und Lee Roy hier präsentiert, verdient alle Achtung. Die Songs, von den beiden selbst oder zumindest mitgeschrieben, sind intelligent und packend. Die Stimmen zwingen zum Zuhören und schon nach ein oder zwei Songs kommt man ins Grübeln. An wen erinnern denn diese Stimmen? Richtig, Dolly Parton und Ricky Skaggs sind die grossen Vorbilder von Elaine und Lee.
Doch keine Angst, hier wird nicht kopiert, die beiden haben schon ihre eigenen Qualitätsmerkmale und vor allem, es sind Songs, die man vorher noch nie gehört hat. Äusserst geschickt auch die musikalischen Arrangements, das geht von strictly Bluegrass bis hin zum akustischen Hillbilly Sound, jeder kann da etwas für sich entdecken und der Weg in alle Hitparaden ist offen.
Sixpacks scheinen nicht nur die Renner in den Getränkemärkten zu sein, nein, sie breiten sich neuerdings auch in der Bluegrass-Szene immer mehr aus – in Form von CDs mit sechs Titeln und ab und zu auch einem Bonustrack, wenn’s gerade rein passt.
Zum 50-jährigen Jubiläum der legendären Andy Griffith TV-Show haben die Grascals versucht, den musikalischen Hauch dieser langlebigen Sendung auf einem Album zu reflektieren. Das Ergebnis ist eine wunderbare Bluegrass Music mit einem leichten Old-Time-Duft gewürzt, und obendrein wird auch noch jener Werbesong der Firma Mayberry präsentiert – “Mayberry’s Finest”, mit dem man das Publikum zum Kauf von Mayberry’s Finest Food animieren wollte. Wie hiess das dann immer: “This program was brought to you by the fine folks at Mayberry’s Finest Brand Foods!”
Dieses neueste Album von Valerie Smith ist in jeder Hinsicht etwas ganz Neues: Es offeriert nur sechs Songs, es wurde aufgenommen im Internationalen Bluegrass Music Museum in Owensboro (Kentucky) und es wird auch von diesem Museum präsentiert. Warum es nur zu sechs Songs gereicht hat, ist nicht bekannt, vielleicht hat das Museum um 18:00 Uhr geschlossen und da waren eben erst sechs Titel im Kasten. Dafür kostet das Six-Pack-Album in den USA nur 10,- Dollar.
Dennoch, dieses Album hat es in sich. Der Titelsong beschreibt, wie man schon in frühen Lebensjahren der Bluegrass Music “zum Opfer” fallen kann. Ganz grossartig die beiden Gospel-Nummern “A Good Day, Lord” und herrlich swingend “No Vacancy”, dazu Valeries Stimme voller Emotionen und vor allem voller Soul. Nie zuvor klang ihre Stimme so fantastisch. Jeder dieser sechs Songs ist eine Kostbarkeit.
Seit über vierzig Jahren ist sie im Geschäft: Emmylou Harris, “Sirene des Country”, Nachtigall des Americana” und “Grande Dame” der US-Musikszene. Mit “Hard Bargain”, das am 21. April veröffentlicht wird, legt sie nun drei Jahre nach dem hoch gelobten “All Intended To Be” ihr neues Album vor. Es enthält 13 Songs, davon 11 Eigenkompositionen.
Produziert wurde die Scheibe von Jay Joyce, der auch mitspielt und als Komponist den Song “Cross Yourself” beisteuert. Gesanglich zeigt sich Emmylou Harris weiterhin perfekt. Auch mit mittlerweile bald 64 Jahren (Geburtstag am 2. April) ist ihre Stimme immer noch elfengleich und klar. Musikalisch bleibt sie ihr auf ihrem Weg zu Folk und Americana. Das Album wurde in kleiner Besetzung aufgenommen. Entstanden ist so ein feines, abwechslungsreiches, sehr melodiöses Werk.
Das gerade erschienene Album Bob Dylan’s Country Selection spürt den Country-Wurzeln des Künstlers nach und bietet zudem einen interessanten Querschnitt dieses Musikgenres von den dreißiger bis zu den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es zeigt auf, wie sehr Dylan von Country-Künstlern wie Jimmie Rodgers, Hank Williams, Hank Snow oder den Stanley Brothers beeinflusst worden ist.
In den letzten Jahren ist der Markt der “Roots of”-Kompilationen fast unüberschaubar geworden. Rechte und Produktion sind billig und vielerorts hängt man sich mit schnell zusammen gestellten Silberlingen an den Erfolg eines Stars an.
Nun ist sie also endlich auf dem Markt, die lang angekündigte CD. Teil eins einer Serie von drei CDs soll sie sein, und viele Fans haben bestimmt gespannt darauf gewartet. Elf Songs, vierzehn Künstler, ein Songkatalog. Sowas ist immer spannend. Wie mögen diese unterschiedlichen Künstler wohl die Musik von Waylon Jennings interpretieren?
Bei so manchem Namen konnte ich mir das sehr gut vorstellen, und gleich der erste Song auf dieser CD hat genau das gehalten, was ich mir davon versprochen habe. Jamey Johnson, ein ausgemachter und bekennender Fan von Waylon, der auf seinen Alben ja schon einige alte Waylon Klassiker veröffentlicht hat, braucht sich nicht zu verstellen oder mit diesem Material an zu freunden – das passt einfach! Man merkt ihm an, er ist in dieser Musik zu Hause. “This Time”, Waylons erste Nummer 1 aus dem Jahr 1974, passt auch perfekt zu Jamey Johnson, wenn man sich dessen Songkatalog anschaut.
Was ist in den letzten Jahren, seit seinem Tod am 12.09.2003, nicht alles von Johnny Cash veröffentlicht worden! Manchmal ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Die hier vorliegende Doppel-CD allerdings hatten wohl alle Fans und Sammler von Johnny Cash schon lange auf der Rechnung, war sie schon frühzeitig angekündigt worden … das Warten hat sich gelohnt.
Ganze 57 Songs beinhaltet dieses Set. Das ist nicht gerade wenig. Aber es kommt ja immer auf den Inhalt an. Und auch der hat’s in sich! 15 bisher gänzlich unveröffentlichte Aufnahmen werden hier dem interessierten Käufer vorgestellt, und, man höre und staune, einige der Songs sind sogar gänzlich unbekannt.
Hayes Carll schaffte seinen Durchbruch 2008 mit dem Album “Trouble In Mind”. Mit seinem neuen Werk “KMAG YOYO” verfolgt er weiter gekonnt seinen Weg: Feinster Texas-Country-Honky-Tonk-Roots-Rock mit anspruchsvollen Texten.
Zuerst einmal muss der Titel erklärt werden. “KMAG YOYO” ist ein amerikanisches Militärakronym und steht für “Kiss My Ass Guys, You’e On Your Own.” Im Titelsong erzählt ein gerade mal 18-jähriger GI von seinem Einsatz in Afghanistan. Die latente Gefahr, die ihn umgebende Gewalt und die Angst des Jungen führen bei ihm zur einer emotionalen Stresssituation, die Carll musikalisch perfekt in einen treibenden Stakkato-Rocker, angelehnt an Bob Dylans “Subterranean Homesick Blues”, kleidet. Ein Song, der eine wirkliche Empathie mit den Soldaten beweist, und in seiner differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema qualitativ weit über die auch in Country-Kreisen so beliebten “Support Your Troops”-Parolen hinausgeht.
Gute Country Music aus deutschen Landen, das geht doch gar nicht – die kommt aus den USA – fertig! Diesen und viele andere Sprüche muss man sich immer wieder anhören, wenn’s ums besagte Thema geht. Mag daran liegen, dass viele Countrymusikliebhaber wegen der vielen Klischees – schlechtes Englisch, mieser Text und dergleichen, ein Countryalbum aus deutscher Produktion nicht anfassen, bzw. anhören würden.
So, vergessen Sie jetzt Alles was Sie jemals gehört, gedacht oder vermutet haben und lassen sich folgenden Satz auf der Zunge zergehen: Mountarillo haben mit ihrem Debütalbum eines der stärksten englischsprachigen Countryalben der letzten 10 Jahre abgeliefert. Es gibt nur ganz wenige Künstler in “Ol’ Germany”, die so ein Händchen für astreine, klassische, gefühlvolle und traditionelle Country Music haben, wie Dirk “Sebbo” Sebrowski und Andy “Bört” Förster – kurz Mountarillo!



