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Kolumnen & Reportagen



Bühler Bluegrass Festival zu Gast bei “Radio Arc En Ciel”

6. April 2010 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Am 3. April, am Ostersamstag 2010, war es wieder einmal soweit. Walter Fuchs, der Organisator, Moderator und Spiritus Rector des Internationalen Bühler Bluegrass Festival, war auf Einladung von Marion Lacroix in der Sendung “Country Roots” zu Gast. In der wöchentlichen Sendung ging es diesmal von 10:00 bis 12:00 Uhr fast ausschließlich um das 8. Internationale Bühler Bluegrass Festival, das am 14. und 15. Mai im “Bürgerhaus Neuer Markt” veranstaltet wird.

Fuchs gab auf die Fragen von Lacroix bereitwillig Auskunft und Old Jack Neufeld übersetzte routiniert vom Französischen ins Deutsche und umgekehrt. Dabei ging es vor allem um die Künstler des diesjährigen Festivals, aber auch um Fragen, wie man Kontakt zu den Bands bekommt, nach welchen Kriterien die Auswahl getroffen wird, wie schafft man es, das hohe künstlerische Niveau des Festivals zu halten, wie erreicht man die abwechslungsreiche Mischung.

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Etwas schräg gedacht und hinterfragt: Von stillen Helden, Kontinentalverschiebung, heimlicher Hauptstadt und anderen kuriosen Begebenheiten 2009

9. Januar 2010 | Von Frank Rickal | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Im Oktober 2009 feierten Asterix & Obelix ihr 50 Jähriges Jubiläum. Manch einer wird sich jetzt fragen: “Was hat denn das auf einer Countryseite zu suchen?”. Aber hallo, die Parallelen nach Deutschland sind markant. Das kleine gallische Dorf der beiden leistet seit Jahren Widerstand und steht damit so ziemlich alleine da.

Man glaubt es kaum, es gibt auch ein kleines bayerisches Dorf, dem geht es ähnlich. Es leistet seit Jahren erfolgreich Widerstand gegen die musikalische Tristeste in Deutschland. Man stelle sich mal vor, es würde das Four Corners in Untermeitingen nicht geben. Wie trostlos und öde wäre da die Live-Musikszene der Stilrichtung Country. Ohne den anderen, liebevoll geführten Saloons in Deutschland nahezutreten, es gäbe gar keinen Ort mehr, der die Countrymusik Woche für Woche in diesem Stile, Ambiente und vor allem Kontinuität mit US-Künstlern dieses Formates anbietet.

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Europa-Version von “Fearless”: Sie können es nicht lassen!

17. Mai 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Es ist wieder passiert … die europäischen Plattenbosse (Taylor Swift nennt sie liebevoll “Experten”) hatten entschieden, dass ihr aktuelles Album “Fearless” für den weltweiten bzw. europäischen Vertrieb neu abgemischt werden musste. Das heißt im Klartext, dass alle Instrumente die an “Country Music” erinnern, herausgefiltert wurden.

Doch warum glaubt man wirklich, dass ein Song der im Original Countryelemente enthält, besser ohne diese Art der Instrumentierung funktioniert? Ich denke, dass die aktuelle Single “Love Story” genau so vom deutschen Konsumenten angenommen worden wäre, zumal sie in ihrer Urfassung wesentlich harmonischer klingt. Es ist schon fast eine Unverschämtheit, einem Song seine musikalische Note zu nehmen. Da fehlt es letztendlich an Melodie, weil tragende Elemente einfach entfernt wurden.

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Bühler Bluegrass Festival bei “Radio Arc En Ciel” in Straßburg

20. April 2009 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Am Samstag, 18. April 2009, ging es in der wöchentlichen Country Music Sendung “Country Roots” von Radio Arc En Ciel in Straßburg zwischen 10.00 und 12.00 Uhr fast ausschliesslich um das 7. Internationale Bühler Bluegrass Festival am 1. und 2. Mai 2009.

Der Organisator und Moderator des Festivals Walter Fuchs beantwortete die Fragen des Radio-Moderators Marion Lacroix (übrigens ein gebürtiger Offenburger wie Walter Fuchs) und Old Jack Neufeld wirkte als bewährter Übersetzer. Es wurde viel Musik der in Bühl auftretenden Bands gespielt, es gab aber auch Reminiszensen an Künstler, die in den vergangenen Jahren bereits in Bühl aufgetreten waren, z.B. The Infamous Stringdusters, Claire Lynch, Don Rigsby und die Turquoise Band aus Frankreich.

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US-Countrykünstler machen einen Bogen um Deutschland

10. März 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Das alte Thema, aber zurzeit wieder aktuell in aller Munde. Sugarland, Martina McBride und Collin Raye touren durch Europa. Geben Konzerte, die meisten in Grossbritanien, aber auch Italien, Frankreich und die Schweiz stehen auf dem Tourplan. Der ein oder andere Künstler verläuft sich schon mal im Four Corners (bei Untermeitingen), aber ansonsten machen sie einen großen Bogen um Deutschland.

Gerne wird dem Fan schnell eingeredet; ja das liegt an dir, wenn du die CDs in Übersee orderst, dann werden hier keine Verkäufe generiert und dann denkt das Management und die Plattenfirma, dass es hier keine Fans gibt. Ist natürlich vollkommener Blödsinn und wird von einigen “Stimmungsmachern” gerne propagiert. Doch woran liegt’s wirklich? Kurz und knapp, an den Medien (Radio & TV).

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Miteinander, Füreinander: Was zählt ist aber ausschließlich der Profit

3. März 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Die einschlägigen Foren sind voll mit Schlagwörtern wie: Neid, Missgunst und Cliquenwirtschaft. So sieht’s der Fan und hat dies der Countryszene schnell mal attestiert. Ja, und das stimmt! Aber das ist nicht nur im Country-Business so. Beim Schlager, der Volksmusik und im Rock & Pop ist es eben so. Natürlich ist sich jeder Mensch erst einmal selbst der Nächste. Doch leider sieht es hinter den Kulissen noch viel schlimmer aus. Lange habe ich überlegt, ob ich diese Kolumne überhaupt schreibe, bzw. veröffentliche. Da, logischerweise, der normale User gar nicht weiß, was sich wirklich in seiner doch so “heißgeliebten” Countryszene, abspielt. Doch letztendlich ist es an der Zeit dem Leser die Augen zu öffnen. Obwohl ich damit rechne, dass ich dafür den ein oder anderen “verbalen” Tiefschlag einstecken muss.

Jeder, egal wer – Sie lesen richtig – ausnahmslos jeder, denkt bei einem Projekt erst einmal ob es profitabel ist. Da ist es auch egal, ob’s eine Veranstaltung, ein Festival, eine Messe, oder ein Magazin (Online, Print) ist. Man will ja wenigstens, dass die enstandenen Kosten wieder reinkommen. Sparen gehört natürlich ebenso dazu. Werbung darf nichts kosten, die ist viel zu teuer, gibt das schmale Budget nicht her. Aber warum soll ein Mitbewerber für seinen Konkurrenten kostenlos Werbung machen? Der wirtschaftliche Aspekt spielt hier eine sehr große und wichtige Rolle.

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European Bluegrass Summit: Ein Fazit

12. Februar 2009 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Nach einem mit viel Begeisterung aufgenommenen Konzert der deutschen Bluegrass Band “Night Run” am Freitagabend und zwei Tagen interessanter Vorträge und heftiger Diskussionen ist am Sonntag, 08. Februar 2009, kurz nach 16:00 Uhr in Bühl (Baden) der erste European Bluegrass Summit zu Ende gegangen. An den zwei Tagen waren von den über 30 Teilnehmern aus ganz Europa und auch aus den USA die Belange der europäischen Bluegrass-Szene diskutiert worden. Unter der erfahrenen Leitung des Mediators Fred Bartenstein aus den USA ging es um vielschichtige Fragen, zum Beispiel, braucht man Bluegrass-Organisationen und wenn, warum?

Wie wird heute die Bluegrass Musik als eine akustische, dem Jazz ähnliche, Musik von einem unvoreingenommenen Publikum aufgenommen. Wie führt man die Jugend an die Bluegrass Musik heran? In England, Schottland, Norwegen und Irland zum Beispiel gibt es regelrechte Schulprogramme, bei denen auf der Basis der keltischen Musik das Verständnis für Bluegrass geweckt und erklärt wird. Wie wirken sich politische Gefühle gegenüber den USA auf die Anerkennung von Bluegrass aus? Vor allem aber ging es um den Diskussionsblock: “Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats”, das heisst, die Stärken, die Schwächen, die Möglichkeiten und die Gefährdungen.

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Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei deutschen Countrybands

15. Dezember 2008 | Von Ulrike Rilke | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Alle stöhnen über die hohen Eintrittspreise bei Countryveranstaltungen. Viele Bands stöhnen, dass die Buchungen immer weniger werden. Nun habe ich mich monatelang damit beschäftigt und recherchiert. Ich rede nicht von Leuten wie Truck Stop u.s.w., sondern von den meist nur regional bekannten Bands. Ich habe nachgefragt und bin auf erstaunliche Aussagen gestossen. 95% dieser Bands, von denen ich hier schreibe, verdienen ihren Lebensunterhalt nicht mit der Musik, sind also “Freizeitmusiker” und dies meine ich keineswegs abwertend.

Aber ich verstehe da einiges nicht: Eine Band möchte auf einem Fest spielen, soweit so gut … die Entfernung beträgt 100 km, auch gut. Es sind insgesamt 4 Bandmitglieder – auch das ist ok. Dann erkärt man mir, dass für einen solchen Abend 1000 Euro + Steuer (!), + Essen und Trinken zu berappen sind. Ach ja, und weil die Band einen Roadie beschäftigt und einen eigenen Tontechniker und die Ehefrauen/männer auch mitkommen, gehören die natürlich zur Band und müssen auch verköstigt werden. Außerdem müssen sie sich ein Fahrzeug mieten um ihre Anlage und Instumente zu transportieren und somit ist der Preis halt so hoch.

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Ein Tag im Dezember: Country meets Fussball

9. Dezember 2008 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Country Music und Sport haben mehr miteinander zu tun als Manche vermuten. Ein Blick in die Biographien vieler erfolgreicher Country Musiker weist nach, dass sie in der Jugend intensiv Sport getrieben haben. Und das nicht nur der körperlichen Ertüchtigung wegen sondern mit dem Ziel, eine Sportlerkarriere aufzubauen. Meist war dann eine Verletzung Ursache für den Wechsel zur Karriere in der Musik oder der Musik-Virus war einfach stärker.

Noch bevor ich die Country Music für mich entdeckte, stand auch bei mir der Sport im Mittelpunkt – als reines Hobby allerdings. Das Interesse am Sport hat bis heute nicht nachgelassen. So habe ich mir vor einigen Jahren mit zwei Freunden vorgenommen, alle Stadien der drei obersten Fußball-Ligen in Deutschland zu besuchen und dabei Infrastruktur und Service zu testen. Nicht selten wird dann ein Kurz-Urlaub daraus und – wann immer möglich – Live Country Music einbezogen. Auch so lernt man Land und Leute kennen …

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Bühler Bluegrass Festival 2009 erstmals an zwei Tagen

2. Dezember 2008 | Von Walter Fuchs | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Die Pressekonferenzen der Internationalen Bühler Bluegrass Festivals scheinen zu den Sternstunden des Bühler Oberbürgermeisters Hans Striebel zu gehören, denn immer wieder erlebt man ihn dabei mit strahlendem Lachen und in guter Stimmung, die sich sofort auf die anwesenden Mitarbeiter und Journalisten überträgt. Schliesslich gehört das seit 2003 so erfolgreiche Bluegrass Festival zu den Highlights im jährlichen Bühler Kulturbetrieb. Neben Jazzfestival, Novemberlicht oder Zwetschgenfest hebt sich das Bluegrass Festival durch seine internationale Anerkennung und seine Spitzenstellung in Deutschland als eine Art Unikat besonders ab. Nachdem dann auch noch in den vergangenen beiden Jahren der grosse Publikumszuspruch an die Grenzen des Bürgerhaus Neuer Markt gestossen war, schien es nur logisch und folgerichtig, das bisher eintägige Festival auf zwei Tage zu erweitern. Dabei haben beide Tage, Freitag und Samstag, denselben hohen Stellenwert, das heisst, an beiden Tagen wird auf höchstes künstlerisches Niveau geachtet.

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Die Hit-Giganten-Katastrophe

5. Oktober 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Ich habe wirklich hin und her überlegt, welche Überschrift ich wählen soll, um meinen Frust über diese unsägliche TV-Show “Hit-Giganten” (Country & Folk), die am Freitag, den 3. Oktober 2008 aufgezeichnet wurde, zum Ausdruck zu bringen. Katastrophe, ja so beschreibt man eine Situation, die vollkommen aus dem Ruder gerät. Die Fernsehleute von Sat.1 haben der Country Music in Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Falsche Einblendungen von Künstlerdaten und Äusserungen der eingeblendeten “Promis”, waren gegenüber dem Rest der Show noch harmlos.

Viel schlimmer, die Vermischung – wieder einmal – von “Country & Western”. Die Worte “Cowboy, Westernstadt, Sporen, Bull Riding, Indianer, Pistole, Gewehr, Lieblings-Westernheld, Pferd, Winnetou und Old Shatterhand”, wurden mehr verwendet als “Musik, Country, Nashville, Lieblings-Interpret, Geschichte des Genre Country, die größten internationalen Musiker” usw. – sehr schade. Dafür wurde der Fluss Mississippi von fast allen “Experten” falsch buchstabiert, die Brüste von Dolly Parton angesprochen und ständig mit Pistolen rumhantiert und wirklich alles in “Grund und Boden” veralbert. Das Klischee wurde so bedient, wie es in vielen Köpfen der Menschen in unserem Land – fälschlicherweise – seit Jahren im Kopf rumgeistert. Noch was, viele eingeblendeteten “Promis” konnten das Wort “Country” nicht fehlerfrei aussprechen. Zur Info: Das heißt Country, nicht Kauntrie.

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Ein Weg führt immer in zwei Richtungen

7. August 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Es ist ein Thema, welches bei einigen nationalen Künstlern zwar wieder die Zornesröte ins Gesicht treiben wird, doch irgendwann ist einmal der Zenit erreicht und es sollte Tacheles geredet werden. Bei den nationalen Bands, Duos, einzelnen Interpreten scheint die “Nach mir die Sintflut”-Mentalität immer mehr in den Vordergrund zu treten. Webseiten (Country-Online-Magazine) und auch die Print-Magazine klagen seit Jahren gemeinsam über die arrogante Einstellung vieler nationaler Künstler. Jeder s.g. “Furz” soll über sie in den Medien stattfinden und am besten von den Redaktionen noch selbst recherchiert. Doch so kann’s doch nicht weitergehen. Die meisten machen so gut wie keine Promo, beantworten nicht einmal E-Mails (selbst nach mehrmaligen Anfragen) – die Kommunikation lässt echt zu wünschen übrig. Da sollen CDs besprochen werden (die gar nicht an die Redaktionen verschickt wurden), die Eventkalender sollen mit Terminen vollgestopft sein – die nicht bekannt sind? Wie soll das gehen?

Die Redaktionen aller Country-Medien (Print und Online) sorgen regelmäßig dafür, dass die Künstler unentgeldlich zu einem positiven Image-Gewinn kommen. Auftritte, CD-Verkäufe resultieren meistens davon, dass durch diese Medien gemachte Werbung (in Artikeln usw.) den Künstler einen, nachweislich, wirtschaftlichen Vorteil bringen.

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Tommy Roberts Jr., oder wie ich mir erfolgreich eine Karriere verbaue

14. Mai 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Tommy Roberts Jr. (Mario Strohschänk) hatte in seinem Leben schon dreimal die große Chance ins Musik-Business einzusteigen, doch wirklich genutzt hat er keine dieser Möglichkeiten. 2004 ist er Newcomer geworden bei der GACMF (German American Country Music Federation), lief 2005 gute 700 Kilometer vom Allgäu zu Universal ins entfernte Berlin für einen Plattenvertrag und zuletzt kam er mit seiner Country Music sogar bis ins Finale bei Stefan Raabs “SSDSDSSWEMUGABRTLAD” – am Ende musste er sich nur Gregor Meyle, Steffi und der Gewinnerin des Contests Stefanie Heinzmann geschlagen geben. In der Gegenwart sieht’s aber wieder düster für ihn aus. Zwar erscheint am 30. Mai 2008 die Single “The One” im Eigenvertrieb und später soll ein Album folgen. Doch das Album ist noch nicht einmal produziert. Sind denn wenigstens schon die Titel ausgesucht? Stefanie Heinzmann hat gut vier Wochen nach ihrem Sieg ihr Album “Masterplan” veröffentlicht, Gregor Meyle kam mit “So soll es sein” circa acht Wochen nach dem Finale und Tommy Roberts – acht Monate nach dem Finale?

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Country contra Linedance

31. März 2008 | Von Ulrike Rilke | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Diese Frage wird aller Orts aufgeworfen, es entstehen hitzige Debatten und zum Schluß stehen sich die Menschen wortlos gegenüber. Als Countryfan durch und durch, aber auch als Veranstalter von Countryfesten und als Beobachter von vielen Events in den letzten zwei Jahren, habe ich mir eine Meinung gebildet. (Hauptsächlich war ich in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachen-Anhalt unterwegs.) Ich möchte versuchen sie Euch klarzulegen, ohne dass die eine oder andere Seite sich auf die Zehen getreten fühlt.

Es ist sehr schwer geworden, den Countrymusic-Fans und den Linedancern auf einem Fest gerecht zu werden. Dies liegt zum einen daran, daß immer mehr auf Non-Country-Music Linedance gelehrt wird und zum anderen daran, daß die Veranstalter keine klaren Linien ziehen. In den letzten Jahren geht die Entwicklung vom Country-Fest  hin zum Linedance-Event und genau da scheiden sich die Geister.

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20 Jahre Country Night Gstaad: Jubiläum ohne Glanz?

29. März 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Nun stehen sie fest, die Künstler zur Jubiläumsveranstaltung. 20 Jahre gibt’s die Country Night Gstaad mittlerweile und viele, sehr viele Stars gaben sich förmlich Jahr für Jahr die Klinke in die Hand. In den letzten Jahren konnte man Joe Nichols, Randy Travis, Tracy Lawrence, Joe Diffie, Terri Clark, Sara Evans, Gary Allan, John Michael Montgomery, Deana Carter, LeAnn Rimes, Mark Chesnutt, Rhonda Vincent und viele andere Topkünstler in dem kleinen Ort im Berner Oberland (Schweiz) bewundern. Umso größer war die Erwartungshaltung der doch verwöhnten Fans zum 20. Jubiläum. Zumal im Vorjahr die Fans aufgefordert wurden, eine Liste auszufüllen (mit ihren Wunschkanditaten), welchen Star sie einmal “live” in Gstaad sehen möchten. Doch ob da zum Beispiel Marco Gottardi (Schweiz) und Bomshel ganz oben auf der Liste standen, mag ich bezweifeln. Marco Gottardi, der Lokalmatador, dem will und möchte ich sicherlich seinen Auftritt in illustrer Runde können, doch bei Bomshel kann ich die Verantwortlichen nicht verstehen, warum man sie über den großen Teich holt. Durchgestartet sind sie nie wirklich und laut Medienberichten, stehen sie fast schon wieder vor ihrer Auflösung.

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The Twang: Sind es wirklich schon 10 Jahre?

27. Februar 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Wie hier im Blog schon einmal erwähnt, feiern die Pioniere der Countryfizierung – The Twang – ihr 10jähriges Bestehen am 30.04.2008 in der Braunschweiger Brunsviga. Grund genug hier noch ein bisschen tiefer zu bohren und nach Details zu forschen, denn die bisherigen Andeutungen waren doch mehr als vage.

Herausfinden konnten wir folgendes: Die Show wird die komplette Bandgeschichte abbilden und dabei teils schon längst vergessene Songperlen für die Besucher bereithalten. Das Wort “Revue” macht die Runde – voraussichtlich nahezu alle bisherigen Bandmitglieder werden dabei sein und bei Stücken, die sie in ihrer Twang-Mitgliedschaft mit geschaffen haben, auf der Bühne stehen. Ebenso werden zahlreiche andere Gäste erwartet, über die allerdings bisher noch weitestgehend Stillschweigen herrscht. Auf Überraschungen muss man gefasst sein, aber die Verhandlungen laufen noch.

Außerdem konnte das Geheimnis um die ominöse Überraschung, die schon auf der Twang-Homepage angekündigt war, endlich gelüftet werden. Pünktlich zur 10-Jahres-Feier wird die Band eine CD mit dem Titel “10 Yeeehaws After” veröffentlichen.

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Was macht eigentlich Texas Lightning?

26. Februar 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Platin- und Goldauszeichnungen pflasterten ihren sehr erfolgreichen Weg. Ihr Grand Prix-Song und No. 1-Hit “No, No, Never” startete, trotz misarablen Abschneidens im Jahr 2006 beim Eurovision Song Contest in Athen (Griechenland), in Deutschland voll durch. Schon nach dem Vorentscheid zum Contest (Thomas Anders und Vicky Leandros traten ebenfalls an - Texas Lightning konnte zwei Drittel der Anrufer von sich überzeugen) war klar, dass es sich hier um einen Song handelte, den ganz Deutschland mögen wird. Über Nacht waren Uwe Frenzel, Markus Schmidt, Jon Flemming Olsen, Olli Dittrich und Jane Comerford als Texas Lightning in ganz Deutschland ein Begriff. Das Album, und auch die Single, verkaufte sich wie geschnitten Brot. Selbst nach einem nicht erfreulichen 15. Platz in Athen, standen die Fans der Kombo wie eine Wand hinter ihnen. Eine Single – “I Promise” – wurde nachgeschoben, konnte aber der ersten Single bei weitem nicht das Wasser reichen und verschwand genauso schnell wie sie veröffentlicht wurde aus den Single-Charts. Verblüffend dabei war, dass “No, No, Never” noch immer in den Charts war, als “I Promise”, schon längst vergessen war. Den Sommer über tourte die Band durch Deutschland, trat bei der ein oder anderen TV-Show auf, veröffentlichte zur Weihnachtszeit noch einmal das Album Meanwhile, Back At The Golden Ranch in einer Deluxe-Version. Danach passierte fast gar nichts mehr.

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Country Music in Deutschland: Wie soll’s weitergehen?

22. Februar 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Country Music in Deutschland, bei diesem Thema teilen sich die Meinungen und scheiden sich die Geister – man kommt auf keinen gemeinsamen Nenner. Die “Szene” selbst steht sich seit Jahrzehnten selbst im Weg und diskutiert lieber “Alles” in Grund und Boden, ohne die wirklichen massiven Probleme, auch nur im Ansatz zu erkennen. Es liegt nicht nur an den unzähligen Verkleideten (ich meine nicht die mit Boots, Jeans und Stetson – das ist vollkommen in Ordnung), sondern die Indianer, Trapper, Sheriffs und Südstaatengenerale, die fast jedes Country-Event zur fünften Jahreszeit machen.

Oder jene Linedancer, die sich immer direkt vor der Bühne platzieren und eine Sicht auf den Künstler fast unmöglich macht. Es liegt auch nicht nur an den vielen schlechten Coverbands, die sich – weil woanders noch erfolgloser – in diesem Genre tummeln. Ebenso auch nicht nur an den nationalen Veranstaltern, welche nur drittklassige Künstler buchen, weil die ja so wahnsinnig günstig sind.

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6-Zylinder: Thank God I’m A Country Boy

9. Februar 2008 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Okay, Country Music ist das nicht wirklich aber ein weiterer Fingerzeig in Richtung Country Music. Denn allzu gern greifen Interpreten anderer Stilrichtungen auf Songs aus der Country Music zurück. Beispiele dafür gibt es seit Jahren reichlich. Bleibt in diesem Zusammenhang die Frage, warum die Country Music selbst es hierzulande nicht zu größerer Bedeutung schafft. Sei’s drum – die Gruppe 6-Zylinder ist seit 1983 unterwegs auf allen Bühnen Deutschlands und vielen weiteren in anderen Ländern.

Spezialisiert auf A-Capella-Gesang und dekoriert mit zahlreichen Auszeichnungen haben sie sich den John Denver Klassiker “Thank God I’m A Country Boy” ausgesucht und auf ihre Weise interpretiert. Das kann sich hören lassen, zumal es davon unterschiedliche Versionen gibt. Von Live über akustisch bis zu einer Tanz-Variante.

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Kann “Country Music” in Deutschland populär sein?

13. Januar 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Zurzeit wird wieder sehr gerne in Superlativen über den Erfolg (immerhin ein vierter Platz bei SSDSDSSWEMUGABRTLAD – TV Total, Pro Sieben) von Mario Strohschänk (Tommy Roberts Jr.) von Fans und Medien gesprochen. Doch was bringt es uns – den Medien, oder den Fans dieses Musikgenre? Ganz ehrlich gesagt – fast nichts – leider!

Im Jahr 2006 hatte Texas Lightning (No, No, Never) mit ihrem Erfolg beim Vorentscheid des Eurovision Song Contest (Grand Prix) für einen kleinen Boom in Sachen Country Music in unseren deutschen Landen gesorgt. Innerhalb weniger Wochen wurde der Song einer der meistgespieltesten Radiosongs des Jahres und erreichte die Top-Position der deutschen Single Carts. Das Album und die Single wurden mit Platin ausgezeichnet und eine Single (I Promise) wurde nachgeschoben – die nicht im Ansatz an den Erfolg der ersten Single anküpfen konnte. Doch was ist am Ende geblieben – vom “Countryboom”? Nichts …

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