Kolumnen & Reportagen



RIP – Countrykünstler die 2007 verstarben

3. Januar 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Auch im vergangenem Jahr verstarben großartige Countrykünstler, welche – viele über Jahrzehnte hinweg – ein großes Publikum begeisterten und unvergessen bleiben.

Am Neujahrstag 2007 verstirbt in Centerville, Tennessee die Countrylegende Del Reeves (73). Der Sänger (Girl On The Billboard) begeisterte fast fünf Jahrzehnte seine Fans. 

In der ersten Januarwoche, am 06.01.2007, verstirbt Pete (Sneaky Pete) Kleinow (72), einer der berühmtesten Steelgitarristen Nashville’s und Gründungsmitglied der Flying Burrito Brothers, an den Folgen einer schweren Alzheimererkrankung.

Einige Tage später am 13. Januar 2007 im Alter von 70 Jahren verstirbt der ehemalige Bassist Doyle Holly an Krebs. Er spielte u.a. bei den berühmten Buckaroos (Begleitband von Buck Owens) und startete später sogar eine Solokarriere.

Der Mundharmonikaspieler Terry McMillan (53), verstirbt am 02. Februar 2007 in Pigeon Forge, Tennessee.

Der Songschreiber Glenn Sutton (69), Mitglied der Songwriters Hall Of Fame in Nashville und ehemaliger Ehemann von Lynn Anderson, verstirbt am 18. April 2007 an den Folgen einer Herzattacke.

Der Gitarrist und Gründungsmitglied der Marshall Tucker Band, George McCorkle (60), verstirbt an den Folgen seines schweren Krebsleidens am 29. Juni 2007 in Nashville.

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Sampler

19. Juni 2007 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Wir kennen sie alle – die berühmt berüchtigten Sampler. Egal ob als CD oder früher als LP, sie fehlen in keiner Musik-Sammlung. “Sample” – damit bezeichnet man ganz allgemein ein Muster, eine Probe, ein Beispiel. Ein “Sampler” ist also, auf die Musik bezogen, ein Album, das Songs von verschiedenen Interpreten anbietet. Ein Sampler diente ursprünglich einer Plattenfirma dazu, dem potenziellen Kunden Appetit zu machen auf ein neues Album eines zum Label gehörenden Künstlers. Ein relativ einfaches aber wirkungsvolles Rezept, denn die Aufnahmen existierten ohnehin bereits, man verkaufte sie mit anderen Songs mehrerer Interpreten auf einem Sampler und machte im Idealfall die Kundschaft so neugierig, dass die dann das komplette Album eines der Interpreten kaufte. Für den Kunden kann ein Sampler durchaus hilfreich sein, denn so erfährt er von einem neuen Album bestimmter Künstler, erhält Hörbeispiele und kann sich dann entscheiden. Manch einem genügt allerdings ein Sampler, wenn man nicht unbedingt nur einen Interpreten hören will.

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Der deutsche Countryfan, das unbekannte Wesen

14. September 2005 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Kolumnen & Reportagen

Deutschland’s wohl “dienstältester” Country Experte Walter Fuchs hat es in seinem Bericht über das Country Festival von Northeim anklingen lassen – es darf weiter gerätselt werden über den deutschen Country Fan, das unbekannte Wesen. Seit rund 40 Jahren verfolge ich wie versucht wird, dieses Geheimnis zu ergründen. Es ist nicht so als ob der Fan, beiderlei Geschlechts übrigens, im Verborgenen blühe oder nicht wahrgenommen würde. Im Gegenteil – der Fan verschafft sich Gehör, indem er kritisiert, Niemand unternehme etwas in Sachen Country Music live oder Klage darüber führt, es würden immer die gleichen Künstler angeboten. Wehe aber wenn es dann doch einer versucht. Dann zeigt sich das wahre Gesicht des Country Fans, dem die Ausreden nicht ausgehen. Es sind natürlich genau die falschen Künstler im Programm, die Oma ist krank, man hat Kopfschmerzen, der Termin passt nicht, die Veranstaltung ist zu weit weg, fängt zu früh an, hört zu spät auf, der Eintritt ist zu teuer, es fehlt am Rahmenprogramm, das Wetter ist zu gut oder zu schlecht – nur eine kleine Auswahl an Gründen, die ins Feld geführt werden.

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