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Beiträge der Kategorie: Konzertberichte
[20. Dezember. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Weihnachtskonzert – Greifensteine: Larry Schuba verzaubert Publikum

Am Vorabend zum 4. Advent gab Countrylegende Larry Schuba ein (ausverkauftes) Weihnachtskonzert im Berghotel Greifensteine, gelegen im wunderschönen Ehrenfriedersdorf (Erzgebirge). Aus dem gesamten Bundesgebiet waren die Gäste angereist, um sich diese großartige Weihnachtsgala auf keinem Fall entgehen zu lassen!

Pünktlich gegen 20:00 Uhr betrat der Countrybär aus Berlin die wunderbar (weihnachtlich) dekorierte Bühne des großen Saales und begrüßte das Publikum auf seine – von den Fans geliebten Art und Weise. Man hatte fast das Gefühl, als spräche er jeden einzelnen Besucher an – der Grandseigneur des deutschen Country hatte bereits in dieser Sekunde das Publikum in seinen Bann gezogen!

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[15. November. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Musik-Wochenende mit Tiefenstruktur – 11. Internationaler Country Music Award in Pullman City (Eging am See)

151 Musiker aus sieben Ländern, fast 30 Stunden Live-Musik am Stück! Die Vergangenheit ist Geschichte, das frische Management in Pullman City (Eging am See) hat mit der Auswahl seines Konzeptes und seiner Partner den richtigen Weg eingeschlagen und der vielleicht etwas vernachlässigte Imagepflege dieses Awards wieder ihre würdige Wertigkeit verpaßt!

Die Auswahl des Programms treffen hier die Akteure selbst, indem sie sich für die Veranstaltung anmelden. Bis auf einen kaum ewähnenswert geringen Anteil lag die Selbsteinschätzung der einzelnen Bands, Duos und Solisten auch im realistischen Bereich. Auf die Bühne, vor allem auf die in Pullman City, stellt sich in der Regel nur der, der sich über sein Können ohne Verzerrung bewußt ist.

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[9. November. 2011 | 42 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Toby Keith rockte Hamburg

Der US-Superstar des modernen Country, Toby Keith (über 30 Millionen verkaufte Alben), befindet sich derzeit auf großer Locked & Loaded World Tour und auch Deutschland steht dieses Mal auf seinem Tourplan – am 8.11.2011 machte er Stadion in Hamburg. Nach München und Köln, kamen nun auch die Fans im “hohen Norden” in den Genuss eines Konzertes des in Oklahoma geborenen Sängers und Songwriters mit der charismatischen Stimme.

Nachdem der schwedische Support-Act Jill Johnson bereits nach nur fünf Songs die Bühne verließ – hätten ruhig ein paar mehr sein können, betrat pünktlich gegen 20:15 Uhr der Headliner des Abends, Toby Keith, die Bühne der altehrwürdigen “Großen Freiheit Nr. 36″.

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[12. September. 2011 | 3 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Country Night Gstaad 2011: Die Künstler – genial, hochwertig und divenhaft

Unter diesem Eindruck startete die 23. Auflage der Country Night Gstaad am Freitag. Mit den Sister Morales hatte der Veranstalter Marcel Bach wieder einmal eine Formation aus dem TexMex-Bereich ins Berner Oberland geholt. Die beiden Schwestern Lisa und Roberta wurden von einer siebenköpfigen Band begleitet. Bei den englischen Texten waren die Schwestern Gitarrenlastig.

Richtig aufgeblüht und in ihrem Element waren sie als die TexMex-Richtung eingeschlagen wurde. Hier kam die Formation richtig in Fahrt. Ob die Solis am Akkordeon, Gitarre oder Trompete, der Funke sprang über. Die Tanzeinlage vom Akkordeonspieler Roberto Rodriguez wurde begeistert mit Applaus honoriert. Stimmlich kamen die Schwestern kraftvoll und harmonisch rüber. Die Künstler bekamen bei ihren Solis immer wieder Szenenapplaus.

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[3. August. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Craponne Festival: Selbst das Wetter spielte mit

Am letzten Juli-Wochenende ging bereits die 24. Ausgabe des Festival Country Rendez-Vous im beschaulichen Craponne sur Arzon über die Bühne. Um es vorweg zu nehmen, es ist ein Festival der Superlative. Craponne, ein historischer Ort in der Auvergne, rund 40 Kilometer südwestlich von Saint Etienne in wunderschöner Mittelgebirgslandschaft gelegen, in dem man ein Festival diesen Ausmaßes nicht vermuten würde.

Entscheidend für den Erfolg sind das Programm, die Organisation und vor allem, wie bei jedem Open Air Event, das Wetter. Und das zeigte sich von seiner besten Seite mit überwiegend Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bis 22 Grad.

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[28. Juli. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Die Klewenalp: Country Music Festival hoch über dem See

Wenn man die Aussicht als Maßstab nimmt, dann gibt es für die Fans von Freiluftveranstaltungen kaum eine bessere Adresse als die Klewenalp in der Schweiz. Der am Vierwaldstättersee, auf 1600 Meter gelegene Veranstaltungsort, besticht durch ein einmaliges Ambiente. Eine Rundumsicht auf See und Berge hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Seit Jahren wird hier regelmäßig das Country Music Open Air durchgeführt – vom 22.06. bis 24.06.2011 bereits zum 17. Mal.

Das abwechslungsreiche Programm bietet für den Besucher kurzweil. Ob heimische Bands wie Hamp Goes Wild, Nevada, Paul MacBonvin, Black Hawk, Bands mit Schweizer Mundart wie Mauro Grossud Trio oder die internationale Gästen, Heidi Raye, Georgette Jones und Billy Yates, für jeden Besucher ist somit etwas dabei.

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[28. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Am vergangenen Wochenende fand in Interlaken (Schweiz) das 18. Trucker & Country-Festival statt. Auch in diesem Jahr wieder ein Event der Superlative. Ich wiederhole mich gerne (ich schrieb dies bereits im letzten Jahr) – welches in dieser Form wohl einmalig in Europa ist. Jahr für Jahr zieht das Festival zigtausende Biker, Trucker und zehntausende Countryfans für drei Tage auf das riesige Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes am Ortsrand von Interlaken!

In diesem Jahr gab es wieder vier Aussenbühnen, auf denen drei Tage lang über 30 Bands, Künstler und Tanzgruppen auftraten und die bei strahlendem Sonnenschein, über 50.000 Fans unterhielten. Zu sehen gab es auf Hochglanz polierte Bikes und Trucks die zu tausenden auf dem ehemaligen Air Base-Gelände bestaunt werden konnten. Zudem gab es dutzende von Showtrucks, Musikbühnen, Verkaufsständen sowie Grillbuden – die aus einer prallgefüllten Brieftasche schnell ein Zwiebelportemonnaie werden ließ – wenn man reinschaut kommen einem die Tränen! Nicht weil es übermäßig teuer war – nein, weil es viele gute Sachen (CDs, Klamotten und so gar einen Tattoo-Shop) zu kaufen gab!

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[20. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Nach fünf Jahren in Salem sind die Country und Western Tage erfolgreich nach Uhldingen-Mühlhofen umgezogen. Die kulturelle Wertigkeit der Veranstaltung für den Ort unterstreicht die Anwesenheit von Bürgermeister Edgar Lamm mit Gattin Christina am Samstag. Ein Blick auf das Programm zeigt auch, dass er hier ein feines Gespür für erstklassig Unterhaltung hat.

Am Freitag haben die Bands “Knapp ein Jahr”, “Slow Horses” und “Lennerockers” schon für gute Laune und Stimmung gesorgt. Die regionale Band “Southern Railway” eröffnete am Samstag um 17:00 Uhr den zweiten Tag des Festivals. Die vorwiegend traditionelle Musik wurde sofort vom Publikum angenommen. Die Tanzfläche füllte sich vorwiegend mit Lindedancern und sollte sich den ganzen Abend nicht mehr leeren. Für den schönen Walzer zu Beginn des zweiten Sets muss sich eine Band allerdings nicht entschuldigen.

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[12. Juni. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Vom 5. bis 8. Juni war Sie auf Konzerttournee in Deutschland: Emmylou Harris, die Nachtigall des Country, Königin des Bluegrass und Ikone des Americana hielt Hof und das Publikum war begeistert. Ihr Auftritt in Frankfurt am Main war ein beeindruckendes Zeugnis ihrer künstlerischen Größe und Reife.

Der Saal in der Jahrhunderthalle war nicht ganz vollbesetzt, doch die, die da waren, bereuten ihr Kommen nicht eine Sekunde. Mit einem abwechslungsreichen gut zweistündigen Konzert begeisterte sie wieder einmal mehr ihr Publikum.

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[18. Mai. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die Verpflichtung von Doyle Lawson & Quicksilver zum Bühler Bluegrass Festival versprach ein außergewöhnliches Highlight. Umgekehrt hatte sich der große Bandleader sehr auf seinen ersten Deutschlandbesuch seit 15 Jahren gefreut. Die Symbiose der positiven gegenseitigen Erwartungen gipfelte in einer unvergesslichen musikalischen Leistung und einem absoluten Begeisterungshoch beim Publikum. Begonnen hatte alles mit einem erfreulich gut besuchten Freitagskonzert und zwei viktorianischen Kutschen am Samstag am randvoll gefüllten Johannesplatz.

Freitag, der 13. sollte seinem Namen alle Ehre machen. Moderator Walter Fuchs wurde im Vorfeld des Festivals vom Flaschengeist eingeholt, der in dessen Wagen der wertvollen Flasche Schnaps entkommen ist, die als Geschenk für einen der Musiker gedacht war. Der Wagen hat jetzt etwas von einer Destillerie, aber der Geist erwies sich dann für den Ablauf des gesamten Bühler Bluegrass Festivals als der gute Geist des Hauses.

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[14. April. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Wohnzimmermusik, so bezeichnet Inhaber Stephan Schulz die Konzerte in seiner Mata Hari Bar in der Altstadt von Nürnberg. Eine zutreffende Darstellung der Atmosphäre mit Sicherheit, wobei die deutsche Durchschnitts-Wohnstube wahrscheinlich sogar noch mehr Quadratmeter aufweisen dürfte. Ein Tresen, im Quadrat angeordnet, eine unglaubliche Vielzahl von Cocktails und anderen Getränken und drum herum Platz für ca. 40 Gäste sowie die Musiker, die sich ebenfalls an die Theke lehnen dürfen oder, bei Instrumenten, die im Sitzen gespielt werden, einfach dahinter untertauchen.

Verschiedenste Musikstile werden dort dargeboten – Rock, Bluegrass, Folk, Alternative und eben auch mal Country Music. Völlig egal, nur eins muss unumstößlich passen: Die Qualität. Und so kommt es, dass sich auch zu einer Country-Band “normale” Menschen einfinden und somit zumindest in diesem kleinen Rahmen kulturelle Aufklärungsarbeit geleistet wird.

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[4. April. 2011 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die ausgeprägte Sucht nach Honky Tonk Music kann bundesländerübergreifend dazu führen, dass sich ohne größeres Zutun Gleichgesinnte zusammenfinden, um gemeinsam dem inneren Drang Ausdruck zu geben. So geschehen bei Sonja Kartscher und Dirk Kampa von der Nürnberger Band Texas Rooster und Andy Keinath aus der Nähe von Reutlingen, der als Solist sowie im Duo mit The County Boys durch Saloons in Baden-Württemberg und darüber hinaus tourt.

Ergänzt durch Roosters-Drummer “Iron Mike” bestanden sie nun am 2. April 2011 ihren ersten öffentlichen Auftritt beim Fest-Abend des Reutlinger Country Clubs e. V., wo sie die komplette Verantwortung für eine überschaubare Vielfalt solider Country Music, übergreifend auf die letzten Jahrzehnte, übernahmen. Nach und nach wurden die Blockaden aufgelockert und mit jedem Song wuchsen die Musiker zusehends mehr als Band zusammen, die uns hoffentlich auf lange Sicht bei Live-Auftritten Freude bereiten wird.

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[1. März. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Bedächtig und mit gezielter Kursführung, das ist die strategische Arbeitsweise von Andy “Bört” Förster und Dirk “Sebbo” Sebrowski, seit sie vor einigen Jahren ihr Projekt Mountarillo mit der Zielsetzung erschufen, sich vollends auf Songs aus eigenem Kreativitätsarchiv zu konzentrieren.

Live waren die beiden seither immer wieder unterwegs, holten sich für Konzerte ausgewählte Gastmusiker hinzu und setzten komplett auf die Wirksamkeit ihres inneren Gefühls. Als im vergangenen Sommer die ersten Videos zu ihren Liedern erschienen – selbst gedreht während des gemeinsamen Frankreich-Urlaubs, begannen auch solche an der Kraft dieser beiden zu glauben, die sie bisher weniger wahrgenommen hatten.

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[1. Februar. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Am 29. Januar 2011 feierte Larry Schuba im ausverkauften Fontanehaus (Berlin, Reinickendorf) seinen 60. Geburtstag. Der Countrybär, wie ihn seine Fans noch heute gerne nennen – obwohl mittlerweile um ca. 48 Kilo leichter – eher ein “Countrybärchen”, begeisterte von Beginn an. Keine Schuba-Show gleicht der anderen. Larry ist ständig in Bewegung, hat immer einen coolen Spruch auf der Lippe – und, ganz wichtig, seine ur-eigene Art mit dem Publikum zu interagieren – das ist im deutschen Country-Business einmalig!

Das ist ein Rezept, welches der Zossener Musiker versteht wie kaum ein Zweiter. Er steht nicht nur auf der Bühne und spult ein Programm runter. Nein, ganz im Gegenteil! Schuba macht sich noch Minuten vor dem Auftritt seine Gedanken … was kann ich noch besser machen, soll ich den Song singen, oder weglassen, lieber auf das Eine oder das Andere eingehen? Am Ende weicht er zwar nur gelegentlich von Plan “A” ab, aber seine kleinen Sondereinlagen geben jeder Show den besonderen Pfiff.

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[31. Januar. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Chavanoz, Frankreich. Der 22. Januar 2011 ist für die französische Band Tennessee Stud sicher kein normales Datum. Sie werden heute ihre neuen Songs zum ersten Mal einem erwartungsvollen Publikum präsentieren. Der Ort des Geschehens ist das Petit Theâtre in Chavanoz, einer Gemeinde mit etwas über 4000 Einwohnern in der Nähe von Lyon.

Es ist 21:40 Uhr. Der schwere rote Bühnenvorhang öffnet sich. Alles ist in einem leichten weißen Dämmerlicht gehalten. Nur ein Scheinwerfer leuchtet den Barhocker, der links auf der Bühne steht, aus. Auf ihm sitzt Jean-Marc Salas, der seiner Akustikgitarre zarte Klänge entlockt. Das ausverkaufte Petit Theâtre verfolgt nun gespannt, wie die zierliche Sängerin Sandrine Varnet die Bühne betritt. Fast 200 Augenpaare sind auf sie gerichtet als sie den ersten Titel des Abends anstimmt. Ihre sirenenhafte Stimme verwöhnt die Ohren jedes Anwesenden. Nach und nach nehmen die anderen Bandmitglieder ihren Platz auf der Bühne ein und steigen in den von Thomas deCarlo Callaway verfassten Titel mit ein.

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[12. November. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Perfekt, doch leider viel zu kurz – Ryan Bingham und seine Band machten Appetit auf mehr.

Gegen Viertel nach Acht betritt der blondlockige Australier Liam Gerner die Bühne. Der Supporting-Act wird vom Publikum freundlich empfangen und spielt eingängigen Gitarrenfolk. Eine ordentliche Einstimmung. Nach erneuter Pause ist es dann so gegen 21:10 Uhr, als endlich Ryan Bingham & The Dead Horses die Bühne im gut gefüllten Kölner “Underground” betreten. Und los geht es mit druckvollem, erdigem Wüsten-Country-Rock. Bingham sieht gut aus, ist sehr freundlich – er begrüßt mit Guten Abend” und bedankt sich mit “Dankeschön” – erzählt aber keine langen Geschichten zwischen den Liedern, sondern lässt sie nach guter Sitte für sich sprechen.

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[26. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Diese beiden Abende im Oktober 2010 bleiben mit ziemlicher Sicherheit für jeden Besucher unvergesslich. Zum letzten Mal stand die Berliner Formation Western Union auf der Bühne, um sich mit ihren großen Hits sowie Geschichten und kleinen Anekdoten von ihren Fans zu verabschieden. Geboten wurde, wie man es seit vielen Jahren vom Sextett gewohnt war, deutschsprachige Country Music vom Allerfeinsten.

Im ausverkauften Ernst-Reuter-Saal, im Berliner Bezirk Reinickendorf gelegen, war von Beginn an Stimmung pur. Das Publikum hing an den Lippen von Bandleader Larry Schuba, der es mit seinen Entertainer-Qualitäten sehr wohl verstand, zwischen stimmungsvollen Liedern wie “Auf der Autobahn”, “Bärenstark”, “Mädchen aus Berlin”, “Transit Cowboy” und natürlich der Western Union-Hymne “Ich möcht’ so gerne mal nach Nashville”, den Balance-Akt zu “Danke”, “L.I.E.B.E”, “Bunte Tränen”, “Wir gehören doch zusammen”, “Traktormann” und “Gäb es für mich kein Morgen mehr”, gekonnt in Szene zu setzen.

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[26. Oktober. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Justizvollzugsanstalt Bayreuth-St. Georgen. Vor zwei Jahren starteten wir hier mit Country@Prison ein Projekt, das erwartungsgemäß Diskussionsbedarf hervorrief, dennoch für die Aktivisten, die dahinter stehen, eine Überzeugung vertritt. Den Spuren Johnny Cashs und einiger anderer folgend bringen wir alle paar Monate Country Music zu jenen, denen es aufgrund ihrer besonderen Umstände nicht möglich ist, ein öffentliches Konzert zu besuchen.

Wichtigste Kontaktperson ist Martin Winckhler, der dort neben seiner Tätigkeit als Deutschlehrer für ausländische Gefangene (deren Anteil über ein Drittel der insgesamt ca. 940 Insassen ausmacht) auch Kulturprojekte betreut und den Gefängnis-Chor leitet. Seiner Offenheit und Vororganisation ist es zu verdanken, dass die Veranstaltungen dort routiniert und reibungslos in allen Prozessen verlaufen. Mit eingebunden werden natürlich auch immer die diensthabenden Beamten, deren Motivation hierfür jedoch sichtbar unterschiedlich ist.

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[29. September. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die Wiederfindung einer in sich perfekten Honky Tonk-Nacht: Mark Chesnutt & Band gastierten am 27. September 2010 im Four Corners in Untermeitingen (Bayern)

Bereits zuvor war man im Four Corners bei der Auswahl der Opening Acts für Country-Stars der US-Oberliga mit Sorgfalt umgegangen. Nie war es Ziel, eine zwanghafte Animation zur Spaßvervielfältigung aufzubauen, es ging vielmehr darum, das Gesamtkonzept eines Konzertes jeweils in sich darzustellen. Der Gast sollte mit dem Kauf seines Tickets vollwertige Unterhaltung bekommen. In den allermeisten Fällen war dies gelungen, kaum zuvor jedoch in derartiger Perfektion wie an diesem Abend.

Mit Amarillo an sich war schon die am besten vorstellbare Ergänzung zu Mark Chesnutt gefunden worden, denn auch sie besitzen ebenso wie der US-Star die Befähigung, den Zeitgeist musikalisch aufzufangen und darzustellen, wobei der Radius traditioneller Bodenhaftung nie durchbrochen wird. Durch hochsensible und durchdachte Gestaltung ihres Sets gelang es der fränkischen Band zudem, eine gefühlvolle Einleitung zu schaffen, die auf den Zustand der späteren Situation nicht nur vorbereitete, sondern von Beginn an den gesamten Raum in ein gemeinsames Erleben versetzte.

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[13. September. 2010 | 2 Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]
Country Night Gstaad 2010: Gewagtes Experiment mit kleinen Schönheitsfehlern

Im Gesamten betrachtet kann man die 22. Country Night Gstaad wieder als gelungen ansehen. Die mutige Entscheidung vom Veranstalter Marcel Bach mit Miranda Lambert und Craig Morgan, gleich zwei Künstler zu verpflichten, die aus der jungen Garde der Musiker in Nashville stammen, wurde vom Publikum honoriert. Mit der etablierten Künstlerin Patty Loveless und dem Schweizer George Hug, wurde das Programm abgerundet.

Das Gesamtkunstwerk Country Night Gstaad kam aber erst am Samstag in gewohnter Manier zu Geltung. Wenn man die beiden Konzerttage nämlich getrennt von einander betrachtet, so waren hier leider gravierende Unterschiede in der Qualität der Technik und Songauswahl festzustellen.

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