Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Alan Jackson
Alan Jackson hat seine langjährige Plattenfirma Arista verlassen und bei Capitol Nashville (EMI) unterschrieben. Seine Debütsingle “Long Way To Go”, ist ab dem 21. Juni 2011 im digitalen Download (auch in Deutschland) erhältlich. Sie ist der Vorbote zum neuen Album, das im Herbst erscheinen soll.
Um schon einmal anzutesten, wie der Song bei seinen Fans ankommt, hat er ihn beim “Chattanooga Riverbend Festival” am vergangenen Freitag – vor über 100.000 Besuchern bzw. Fans, vorgestellt. Zwar wurde er einige Tage vorher bereits an die US-Radiostationen bemustert, aber eine Live-Performance ist halt immer ein guter Gradmesser!
Das Traditionslabel Arista Nashville und Alan Jackson, eine Partnerschaft die sehr lange Bestand hatte, haben sich nach mehr als zwei Dekaden erfolgreicher Zusammenarbeit getrennt. Der junge Musiker und Sänger war damals, bei Gründung (1989) des Labels, der erste Künstler der einen Vertrag unterschrieb. Mehr als 20 Jahre später, unzähligen Nr. 1-Hits, etlichen Awards und über 50 Millionen verkauften Tonträgern, verlässt der Superstar der Country Music Arista und sucht nach einem neuen Label.
Arista Nashville zur Trennung: “Wir möchten Alan Jackson für seine langjährige Zusammenarbeit danken. Sie war fruchtbar und lieferte viele Hits. Es war eine gütliche Trennung – Jackson hat seinen Vertrag erfüllt und wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!”
Alan Jackson: “Ich hatte von Beginn an einen großartigen Lauf bei Arista. Ich erinnere mich noch genau an den Tag als ich bei Tim DuBois meinen Vertrag unterzeichnete. Seitdem habe ich – Dank der vielen tollen Menschen bei Arista, eine Menge erreicht. Die Zeit scheint aber gekommen zu sein, den Blick nach vorne zu richten um zu schauen, was die Zukunft für mich bringt!”
Jetzt wird Jackson erstmal auf Tour (USA, Kanada und Europa) gehen, nebenbei schreibt er bereits an Songs für sein neues Album. Es bleibt also spannend – wie sagte der Sänger so passend? Schauen wir was die Zukunft bringen wird!
Für die deutschen Fans könnte der August 2011 ein besonderes Country Music-Highlight werden; wenn sie reiselustig sind und ein paar hundert Kilometer Anreise in Kauf nehmen. Zwar besucht Country-Superstar Alan Jackson nicht Deutschland, aber er gibt drei Konzerte in Skandinavien. Mitte August ist er zu Gast in Schweden (10.08. in Eskilstuna) und Norwegen (12.08. in Skien, 13.08. in Stavanger).
Wie gesagt, leider scheint es auch in diesem Jahr wieder einmal so zu sein, dass deutsche Veranstalter keine Ambitionen zeigen den Country-Superstar Jackson – über 50 Nr. 1-Hits und mehr als 60 Millionen verkaufte Tonträger, nach Deutschland zu holen. Doch da der deutsche Fan – wenn er denn die Großen des Country-Business sehen möchte, immer auf’s Auto, Bahn oder Flugzeug angewiesen ist – siehe Gstaad (Country Night), Zürich (Albisgütli) oder Crapponne (Festival), wird ihn auch dieses Mal die lange Anreise nicht vom Konzertbesuch abhalten.
Alan Jackson veröffentlicht mit “34 Number Ones” eine weitere Compilation, dieses Mal vollgepackt mit 34 Nr.1-Hits plus drei bisher unveröffentlichten Songs. Gut, für Jackson-Fans ist dies nicht unbedingt der Bringer – aber die drei neuen Songs werden auch sie letztendlich dazu veranlassen die Geldbörse zu ziehen, um sich diesen Silberling zu kaufen. Für diejenigen unter Ihnen, welche noch gar kein Album von Alan Jackson haben, aber schon immer einmal alle Nr. 1-Songs – geballt auf einer Doppel-CD, ihr Eigen nennen wollten, die sollten hier auf jeden Fall zuschlagen.
Die Songs auf der Doppel-CD spannen den Bogen über einen Zeitraum von 1990 (Here In The Real World) bis zum aktuellen Duett “As She’s Walking Away”, welches Jackson mit der Zac Brown Band eingesungen hat. Ausserdem gibt’s als “Bonbon” noch eine grandiose Cover-Version des Cash-Klassikers “Ring Of Fire” (mit der fantastischen Lee Ann Womack) – übrigens seine aktuelle Single, sowie “Look At Me” vom Billy: The Early Years-Soundtrack.
1989 – in Nashville startet ein neues Plattenlabel: Arista Nashville. Der erste Künstler, den das Label unter Vertrag nimmt, ist ein noch völlig unbekannter Country-Boy aus Georgia namens Alan Jackson. Seit 1989 bürgt der Name Jackson für traditionelle Country Music – unbeirrt bis in die Gegenwart. Seine erste Single “Here In The Real World” klettert Anfang 1990 bis auf Platz 3 der Charts. Der zweite Titel “Wanted” wiederholt diesen genialen Streich. Sein erstes Album wird vergoldet – eine Sensation für ein neues Label mit einem neuen Künstler.
Ein wenig später in Deutschland – am Nürburgring findet 1990 bereits der fünfte Truck Grand Prix statt. Musikalisch begleitet wird das Spektakel mit Country Music. Eine ganze Reihe Acts unterhalten das Wochenende über mehr als 100.000 Besucher mit dieser Musik. Mit dem Team des Offenen Kanals Dortmund bin auch ich am Ring. Neben den einheimischen Interpreten interessieren wir uns besonders für zwei Gäste aus den USA: Rattlesnake Annie und Alan Jackson.
Nach über 20 Jahren im Musik-Business steht er – Alan Jackson, für fast alles was ein geerdeter Fan unter echter, kerniger Country Music versteht. 14 Studioalben, plus “Greatest Hits” und zwei Weihnachtsalben, die sich weit über 50 Millionen Mal verkauften, sprechen ebenfalls für diesen hochgewachsenen Mann aus Newman im Bundesstaat Georgia.
Gut, er hat sich mit seinen beiden Alben “Like Red On A Rose” und “Precious Memories” – obwohl kommerziell gar nicht so unerfolgreich, nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenigstens meinen das einige Hardcore-Fans von Jackson, welche mehr auf countryaffinere Musik wie beispielsweise “Tall, Tall Trees”, “I Don’t Even Know Your Name”, “Mercury Blues”, oder “Chattahoochee” stehen.
Alan Jacksons neue Single “It’s Just That Way”, die derzeit über diverse Händler in den USA digital vertrieben wird, ist der Vorbote für’s neue Album, welches im Frühling 2010 erscheinen soll. Die Single kann man sich bereits auf der offiziellen Künstler-Webseite in voller Länge anhören.
Weitere Angaben zum kommenden Album wurden bisher nicht verraten. Einzig die Trackanzahl, 12 Songs sollen darauf sein, ist bekannt. Allerdings, wenn das Album nur halb so gut ist wie das Vorgängerwerk “Good Time” (immerhin drei Nr. 1-Hits), darf man mehr als gespannt sein. Wer jetzt Lust auf die neue Single “It’s Just That Way” hat, sollte auf www.alanjackson.com klicken und sich den Song anhören.
Update vom 13. Januar 2010, 22:40 Uhr:
Es gibt neue Infos zum Album. “Freight Train” wird es heißen und bereits am 30. März 2010 erscheinen. Wie bereits erwähnt, wird es 12 Songs enthalten, bei acht Titeln wird Alan Jackson als Co-Autor genannt. Roger Murrah wird ebenso als Songwriter genannt und Lee Ann Womack wird den Vern Gosdin-Klassiker “Til The End” mit Jackson im Duett singen. Keith Stegall hat den Silberling produziert.
Das Konzert am 13. August 2009 in Arhus (Dänemark) von Country-Superstar Alan Jackson wurde kurzfristig abgesagt. Gründe, warum das Konzert nicht stattfindet sind zurzeit nicht bekannt. Nach Rücksprache mit dem dänischen Tickthändler “Billetnet”, bekommt jeder Kunde sein Geld für die Karten zurück. Die Karten müssen an den Tickethändler zurückgesandt werden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Hotline auf, oder klicken Sie auf den unten stehenden Link.
Wir haben bereits mit dem Veranstalter (USA) und dem Management Jacksons Kontakt. Sobald ein Grund für die Absage mitgeteilt wird, werden wir Sie hier informieren.
Dänemark-Konzert (Online-Ticketbestellung): www.billetnet.dk
Dänemark-Konzert (Hier Kontakt aufnehmen): 0045 – 70156565
Update: Laut Billetnet ist das Konzert von Arhus in Dänemark (es wurden zu wenig Karten verkauft) nach Skien in Norwegen (ebenfalls am 13.08.2009, dort ist die Nachfrage enorm) verlegt worden. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer nicht nach Skien will, der kann seine Karten zurückgeben.
Er ist einer der beliebtsten Honky Tonker der Gegenwart und begann seine musikalische Laufbahn im Kirchenchor seiner Heimatstadt Newman. Seine CDs verkaufen sich wie “geschnitten Brot”. Schon mit zehn Jahren sang er auf Parties Countrysongs. Doch wie fing Alles an? Alan Jackson wurde als Alan Jackson am 17. Oktober 1958 in Newnan, Georgia. Er wuchs in einer Bilderbuch-Familie auf, in der die Zusammengehörigkeit an erster Stelle stand. Als er die Schule verliess machte er zuerst eine Lehre zum KFZ- Mechaniker und arbeitete später in der Konstruktion. Sein Vater arbeitete ebenfalls in der KFZ-Branche, seine Mutter versorgte den Haushalt, was nicht die einfachste Arbeit war, immerhin hatte sie fünf Kinder zu versorgen.
Auch Alan musste schon von Kindesbeinen an im Haushalt seinen Obulus beitragen, sonst wäre die Familie nicht über die “Runden” gekommen. Schon während dieser Zeit lernte er seine später Frau Denise kennen und lieben. Mit 20 gründete er seine erste Band, die Dixie Steel. In den Achtzigern hielt er sich mehr “Schlecht als Recht” mit kleinen Jobs (u.a. Auto-Verkäufer) und gelegentlichen Auftritten über Wasser. Schon in dieser Zeit saß er manchmal bis spät in die Nacht und schrieb Songs.
Am 17. Oktober 2008, feierte einer der erfolgreichsten Countrykünstler, Mr. Alan Jackson, seinen 50. Geburtstag. Bereits mehr als 20 Jahre begeistert er ein Millionen-Publikum. Unzählige No. 1-Erfolge konnte er im Laufe dieser langen Zeit verzeichnen. Unzählige Gold- und Platinauszeichnungen, sowie CMA- und ACM-Awards wurden ihm verliehen. Seine Songs sind allesamt zu Ohrwürmern avanciert. Ein Mann ohne Starallüren und ein Mann für dem die Famillie über alles geht. Doch wer ist dieser Jackson, wo kommt er her?
Wenn am Freitag dieser Woche, die Billboard Hot Country Single Charts erscheinen, wird Countrystar Alan Jackson mit seiner aktuellen Single “Good Time”, den 33. No. 1-Hit seiner Karriere verbuchen können. Nachdem bereits der Song “Small Town Southern Man” eine Nummer 1 in den Charts war, folgt nun der zweite Streich. Beide Songs stammen aus dem äusserst erfolgreichen No. 1-Album Good Time.
Vor gut 10 Tagen erschien das neue Studioalbum “Good Time” von Country-Superstar Alan Jackson in den USA. Mit 119.151 verkauften Einheiten hat sich das Album Platz 1 in den Billboard Country Charts, sowie die Top-Position in Billboard Album Charts 200 (alle Genre) gesichert. Auch seine erste Single-Auskopplung “Small Town Southern Man”, übrigens seine mittlerweile 51 Single seiner fast 20-jährigen Karriere, hat sich nochmals steigern können und ist am kommenden Freitag – wenn die Charts offiziell erscheinen – die aktuelle Nummer 2 der Billboard Hot Country Single Charts.
Nach den beiden letzten Alben (Gospel und Blues angehaucht) des Countrysängers, war die Erwartungshaltung der Fans sehr groß. Doch mit 17 Songs, von denen einer fast besser ist als der andere, sowie einer CD-Laufzeit von 71 Minuten, hat sich der Superstar eindrucksvoll bei seinen Fans zurückgemeldet.
Da hat wohl jemand ein schlechtes Gewissen. Wie sonst soll man sich bitte die gigantische Zahl von 17 (!!!) Songs bei einer Spielzeit von über 70 Minuten erklären, die Alan Jackson hier auftischt. Waren es letztendlich doch zu viele Fans, die vom Vorgängeralbum wenig bis gar nicht begeistert waren und den “alten” Alan Jackson wieder zurückgefordert haben? Anscheinend. Erklären wir uns also diese riesige Songkollektion mit dem Wort “Wiedergutmachung” und freuen uns über den wohl hundertprozentigsten Alan, den man jemals gehört hat. Alle 17 Songs dieser “Good Time” stammen nämlich aus seiner eigenen Feder – ganz ohne Co-Autoren oder Fremdkompositionen. Dennoch, ganz alleine hat er das Album nicht auf die Beine gestellt. Sein langjähriger Hausproduzent Keith Stegall hat sich hier wieder mal an die Regler begeben und die Songs im altbewährten Stil rausgeputzt. Das klingt natürlich immer irgendwie gleich, aber es klingt gleichzeitig auch so, als hätte es den gewagten Genreausbruch mit “Like Red On A Rose” niemals gegeben.
Mit einer verzerrten Computerstimme, die den Albumtitel ausruft, fällt der Startschuss in dieses Album. “Good Time” sorgt für einen munteren Honky Tonk-Einstieg und verlangt vom Protagonisten mit seinem rasant zungenbrecherischen Text gleich zu Beginn schon vollsten Einsatz. Damit dürfte so mancher Lacher bei zukünftigen Konzerten dank diverser textlicher Stolperfallen bereits vorprogrammiert sein. Etwas gemäßigter geht da schon “Small Town Southern Man” zu Werke, die erste Singleauskopplung. Das ist klassischer Alan Jackson-Stoff, ganz in der Tradition seiner Storyteller-Songs wie “Little Man” oder “Drive”. In eine ähnliche Richtung geht hier auch “1976″, ein Song über die Zeit in der Alan seine Immernoch-Ehefrau Denise kennen gelernt hat. Etwas banal wirkt dagegen so eine Nummer wie “Country Boy”, aber okay, auch solche Sachen muss es geben – erst recht wenn ein Album den Namen “Good Time” trägt. Trotz der ganzen Partylaune dürfen natürlich auch die Ruhepausen nicht zu kurz kommen. Auf den ersten Blick mögen die Balladen dieser CD vielleicht ein bisschen durchschnittlich wirken, aber sie wachsen mit der Zeit und gewinnen immer mehr an Charme und Identität. Vor allem das unaufdringliche und nachdenkliche “I Wish I Could Back Up” kristallisiert sich da nach einigen Durchläufen als Favorit heraus. Die melancholische Seite ist hier also durchaus vertreten, wenn auch deutlich in der Minderheit.
Drei Superstars bei einem gemeinsamen Konzert zu erleben, ist selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der USA, nicht an der Tagesordnung. Doch im Jahr 2004 gab es eine dieser seltenen Ausnahmen. Ein spektakuläres Konzert sollte es werden, so der Veranstalter und er sollte Recht behalten.
Das Texas Stadium war bis auf den letzten Platz ausverkauft, zehntausende Fans hatten sich auf den Weg nach Dallas gemacht, um Alan Jackson, George Strait sowie Jimmy Buffett bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert “live” zu erleben. Keiner der angereisten Fans sollte enttäuscht werden, denn die drei Sänger waren extrem gutgelaunt, immer voll bei der Sache, ohne jedoch “steif” zu wirken.
Was war das für eine Aufregung, als bekannt wurde, dass Alan Jackson – erstmals in seiner inzwischen 16-jährigen Musikkarriere – ein Album ohne seinen Erfolgsproduzenten Keith Stegall aufnehmen wird. Und als es dann auch noch hieß, dass keine Geringere als Bluegrass-Königin Alison Krauss die Regler im Studio verschieben wird, da hatte man eigentlich mit allem gerechnet, nur nicht mit einer Mischung aus Blues, Soul und dezenten Countryeinflüssen, inklusive einem nahezu 100%igem Balladenanteil. Mutig, Mister Jackson! Wirklich sehr, sehr mutig! Und daher auch an dieser Stelle schon mal einen gezogenen Stetson für diesen gewagten Schritt in eine neue Richtung.
Dass sich da eine gewaltige Kursänderung anbahnen würde, ließ sich ja bereits durch die Vorabsingle “Like Red On A Rose” erahnen. Nun ist es aber – wenn man schon so ein musikalisches Experiment macht – auch immer von Vorteil, das Wohl und den Geschmack der eigenen, oft langjährigen Fans im Auge zu behalten. Darauf scheint Alan Jackson bei dieser CD allerdings nur geringfügigen Wert gelegt zu haben.


