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Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Brad Paisley
[25. Mai. 2011 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Brad Paisley: This Is Country Music

Ein Album This Is Country Music zu nennen, weckt natürlich gewisse Erwartungen. Schon die erste Singleauskopplung trug diesen Namen und wurde prompt missverstanden als Definition des Genres. Dabei wollte Brad Paisley doch eigentlich nur eine Art Verneigung vor dieser Musikrichtung, die so nah wie keine andere sonst am Leben ihrer Fans ist, produzieren.

Egal, in gewisser Weise kann man es ja durchaus auch als Definition auffassen. Es gäbe weitaus schlechtere Beispiele als dieses. Und wenn man so will, kann unter diesem Aspekt auch das gesamte neue Album ganz gut funktionieren. Nahezu die komplette Themenvielfalt, die Country Music ausmacht, wird hier abgedeckt.

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[24. November. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die Freude beim US-Countrysänger Brad Paisley dürfte in dieser Woche sehr groß sein, denn seine aktuelle Single “Anything Like Me” ist die neue Nr. 1 der US-Country-Airplay-Charts. Damit hat Paisley bereits seine 18. Nummer Eins zu verbuchen – und man höre und staune, seine 14 Nr. 1 in Folge.

“Anyting Like Me” ist die fünfte Nummer-Eins-Single die aus seinem Album “American Saturday Night” ausgekoppelt wurde. Ein unglaublicher Erfolg für den smarten Burschen aus Glen Dale (West Virginia) der mit der Schauspielerin Kimberly Williams-Paisley (u.a. “Immer wieder Jim”, RTL 2) verheiratet ist.

Paisley, der vor einigen Tagen bei den American Music Awards in der Kategorie “Country” als “Künstler des Jahres” gekürt wurde, ist der einzige Countrykünstler der 14. Mal hintereinander seine Single-Kopplung auf Platz 1 in den Charts platzieren konnte. Die aktuelle Single “Anything Like Me” ist auch auf seiner “Hits Alive”-Collection, die vor kurzem erschienen ist.

Hits Alive
Titel: Hits Alive
Künstler: Brad Paisley
Veröffentlichungstermin: 12. November 2010
Label: Arista Nashville (USA)
Format: Doppel-CD

Bestellen bei: Amazon | JPC

Info: Endlich, die erste Hit-Kopplung vom Gitarren-Virtuosen!

[4. August. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Viel gibt’s leider über das erste Greatest Hits-Album von Brad Paisley noch nicht zu berichten. “Hits Alive” soll die Doppel-CD heißen und am 2. November 2010 in den Handel kommen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine Doppel-CD, die zum einen seine großen Hits beinhaltet und zum anderen einige unveröffentlichte Versionen seiner Hits enthalten soll.

Ausserdem sollen einige spezielle Live-Aufnahmen seiner Songs sowie die aktuelle Single “Anything Like Me”, die Paisley zusammen mit Chris DuBois und Dave Turnbull geschrieben hat, auf “Hits Alive” zu finden sein. Eine Trackliste ist bisher noch nicht veröffentlicht bzw. an die Presse geschickt worden. Das wird sich aber wohl in Kürze ändern. Sobald es Neues gibt, werden wir Sie darüber informieren!

[2. Juli. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Im Voraus angekündigt als sein bisher persönlichstes Album mit dem – seiner Meinung nach – bisher wichtigsten Song seiner Karriere, wurde “American Saturday Night” mit einer Spannung erwartet, wie selten zuvor eine CD von Brad Paisley. Der Superstar aus Glen Dale, West Virginia, der erst wenige Wochen vor der Veröffentlichung mit der ersten Auskopplung “Then” seine zehnte Nr. 1 Single in Folge in den Billboard Country Charts feiern konnte, hat in den letzten Jahren sowieso einen absoluten Lauf.

Alles was er anpackt, scheint ihm zu gelingen und sich in Gold- und Platinauszeichnungen zu verwandeln. Er weiß inzwischen genau, wie er den Nerv seines Publikums treffen kann und mit welchen Songs sich die Erfolge einfahren lassen. Dass aber bei aller Erwartungserfüllung die Innovation und Weiterentwicklung dennoch nicht zu kurz kommt, ist ein weiterer Beweis für sein “glückliches Händchen”.

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[26. Mai. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Wenn am kommenden Freitag die offiziellen Charts (USA) veröffentlicht werden, dann wird Brad Paisley mit seiner aktuellen Single “Then” an der Top-Position der Billboard Hot Country Single Charts stehen. Doch damit nicht genug, es ist seine 10 No. 1-Single in Folge. Dieses Meisterstück ist keinem anderen Künstler in den letzten 20 Jahren gelungen. Vor ihm gelang dies u.a. den Country-Künstlern George Strait, Ronnie Milsap, Alabama, Conway Twitty und Buck Owens. Sein neuestes Album “American Saturday Night” erscheint am 30. Juni 2009 bei Arista Nashville.

[18. April. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Brad Paisley und seine Frau, Schauspielerin Kimberly Williams-Paisley, geben die Geburt ihres zweiten Sohnes bekannt. Das Baby, das noch keinen Namen besitzt, erblickte am Freitag, den 17. April 2009 das Licht der Welt in einem Krankenhaus in Nashville. Mutter und Kind sind wohlauf, die Geburt verlief ohne Komplikationen. Für die glücklichen Eltern ist es bereits das zweite Kind. William Huckleberry Paisley (2), der seinen Namen der berühmten Romanfigur aus dem Mark Twain-Roman “Huckleberry Finn” zu verdanken hat, wird sich freuen, könnte doch sein Bruder den Namen Tom annehmen. Dann gibt’s in Zukunft “Die Abenteuer von Tom & Huckleberry Paisley”, die Nachbarschaft wird sich freuen!

[7. März. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Am 30. Juni 2009 hat das Warten auf Brad Paisley‘s neues Studioalbum endlich ein Ende. “American Saturday Night” wird es heißen und Songs enthalten, wie u.a. “Then” (ab dem 09. März), seine aktuelle Single-Auskopplung, die sehr autobiografisch sein sollen. Laut Infos des Plattenlabels soll das neue Werk, wie sollte es anders auch sein, ein typisches, traditionelles “Brad Paisley-Album” geworden sein”. Einige Leser werden es bereits bemerkt haben, der neue Silberling heißt wie die aktuelle Tour – eben auch “American Saturday Night”. Brad Paisley ist seit vielen Jahren ein Garant für gute Country Music, man darf also gespannt sein!

[13. Januar. 2009 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Wenn am kommenden Freitag die offiziellen “Billboard Hot County Single Charts” erscheinen, wird Countrystar Brad Paisley mit seiner aktuellen Single “Start A Band” (einem Titel den er zusammen mit Keith Urban aufgenommen hat) seine insgesamt 13. No. 1-Single verbuchen können. Doch es geht noch weiter. “Start A Band”, aus seinem aktuellen Studioalbum “Play”, ist seine 9. Hit-Single in Folge. Ja, sie lesen richtig, kein anderer Künstler hat in den letzten 19 Jahren so viele Hits in Folge auf der Top-Position der Single-Charts platziert. Gratulation an Brad Paisley.

[24. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Am Sonntag wurden in den USA wieder die begehrten American Music Awards verliehen. In den Country-Kategorien waren Garth Brooks, Carrie Underwood und Rascal Flatts jeweils für zwei der begehrten Trophäen nominiert. Brooks für das “Album des Jahres” sowie “Sänger des Jahres”. Underwood für “Album des Jahres” sowie “Sängerin des Jahres”. Die Jungs von Rascal Flatts für “Album des Jahres” sowie “Gruppe des Jahres”. Sugarland waren ebenso für einen Preis in der Kategorie “Gruppe des Jahres” nominiert. Taylor Swift schnupperte am Award “Beste Sängerin des Jahres”. Brad Paisley würde sich über den Gewinn zum “Besten Sänger des Jahres” wahrscheinlich ebenso freuen. Aber auch Reba McEntire beansprucht den Award “Beste Sängerin des Jahres” für sich. Ihr Kollege Kenny Chesney, wollte aber auch nicht leer ausgehen – er war als “Sänger des Jahres” nominiert. Das Duo Brooks & Dunn, wollten den Award zur “Gruppe des Jahres” bei sich auf’m Kaminsims sehen. Wer hatte letztendlich die Nase vorn?

Hier nun die Liste der Gewinner:

Sänger des Jahres: Brad Paisley
Sängerin des Jahres: Taylor Swift
Gruppe des Jahres: Rascal Flatts
Album des Jahres: Carrie Underwood für “Carnival Ride”

[12. November. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Biografien]

Brad Paisley wurde am 28. Oktober 1972 in Glen Dale (West Virginia) als Sohn eines freiwilligen Feuerwehrmanns und einer Grundschullehrerin geboren. Die Wurzeln seiner Familie liegen in Schottland, Irland, Italien und sogar Deutschland. Für Brads Interesse an der Musik war in erster Linie sein Großvater verantwortlich. So kam es, dass er bereits im Alter von acht Jahren begann Gitarre zu spielen. Gemeinsam mit seinem Gitarrenlehrer Clarence “Hank” Goddard gründete er seine erste Band “C-Notes”. Mit zwölf Jahren schrieb er bereits seinen ersten Song “Born On Christmas Day”, mit dem er in der örtlichen Kirche und in lokalen Clubs auftrat. Im Rotary Club entdeckte ihn schließlich Tom Miller, der Programmdirektor des Radiosenders WWVA in Wheeling, West Virginia. Er war sofort von Brads Talent begeistert und lud ihn zu einem Gastauftritt in der samstäglichen Radioshow “Jamboree USA” ein. Brads erster Auftritt dort rief dermaßen positive Reaktionen hervor, dass man ihn auf der Stelle für weitere Shows verpflichtete.

In den folgenden acht Jahren spielte er dann im Vorprogramm von Countrystars wie Roy Clark, Reba McEntire, George Jones, den Judds, Steve Wariner und Little Jimmy Dickens. Brad nutzte diese Zeit, um sich von diesen bereits etablierten Künstlern das ein oder andere abzuschauen und seine eigene Performance weiter auszubauen. Nach einem Praktikum bei der ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers) unterschrieb er einen Songwriting-Vertrag bei der EMI und nahm einige Demotapes auf. Eine dieser Demoaufnahmen bekam Alan Jackson in die Hände und machte darauf hin seine Plattenfirma Arista Nashville auf Brads Talent aufmerksam.

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[10. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Es ist schon eine mutige Entscheidung, wenn man sich als Mainstream-Künstler auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere dazu entschließt, ein Album aufzunehmen, das so überhaupt nicht den Erwartungen seines Publikums entsprechen mag. Auf den ersten Blick zumindest. Denn Brad Paisley ist seit jeher dafür bekannt, auf jedes seiner Alben eine Instrumentalnummer zu packen. Eine davon – “Throttleneck” – wurde sogar kürzlich mit einem Grammy veredelt. Trotzdem standen und stehen seine “richtigen” Songs immer im Vordergrund und deshalb sollte und konnte auch dieses ursprünglich als rein instrumentales Werk geplante Album nicht ganz ohne sie auskommen. Schließlich will man auch ein wenig Material für die Charts in der Hinterhand haben, um den kommerziellen Erfolg wenigstens ein bisschen abzusichern. Und somit stehen dann letztendlich vier Gesangsnummern im Kontrast zu sage und schreibe elf Gitarrengewittern.

Das ist ‘ne ganze Menge, bei der sich Brad Paisley einmal quer durch den Stil- und Genregarten pickt. Da gibt es elektrifizierten Bluegrass in Form von “Kentucky Jelly”, Classic Rock mit “Departure” und “Cliffs of Rock City”, eine Verneigung vor einem oder vielleicht sogar DEM Gitarrengroßmeister schlechthin, Les Paul (gleichzeitig auch Schöpfer des berühmten Gibson Les Paul Modells) mit “Les Is More” und sogar einen Ausflug in den Surfsound der 60er: “Turf’s Up”. Einiges davon hätte man sich auch gut auf einem seiner früheren Alben vorstellen können. Instrumentale Dauerfeuer wie das bluesige “Playing With Fire” oder “Cluster Pluck” dagegen werden wohl nur bei Musikern punkten können – wenn überhaupt. Dabei hatte man sich für letzteres gerade so viel Mühe gegeben und sage und schreibe sieben (!!!) Telecaster-Legenden ins Studio geholt: Vince Gill, James Burton, Albert Lee, John Jorgensen, Brent Mason, Redd Volkaert und Steve Wariner dürfen bei dieser Nummer mal allesamt ordentlich “von den Saiten ziehen”. Leider ist so gut wie nicht herauszuhören, wer hier welches Solo, welches Lick beigesteuert hat. Großes Gitarreninferno – noch größeres Chaos.

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[15. Oktober. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Laut dem People Magazine (USA) erwarten Brad Paisley und seine Ehefrau, die Schauspielerin Kimberly Williams, im April 2009 wieder Nachwuchs. Beide freuen sich sehr, dass Huck (ihr erstes Kind, geboren am 22. Februar 2007) bald ein Geschwisterchen haben wird. Brad und Kimberley sind seit 2003 verheiratet.

[13. August. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: News]

Brad PaisleyAm 04. November 2008 gibt es endlich wieder neue “Mucke” von Brad Paisley. Das Album, welches bereits mehrfach kurz vor der Veröffentlichung stand, ist jetzt doch in den Herbst verschoben worden. Am “Election-Day”, dem großen Wahltag (da wird in den USA ein neuer Präsident gewählt), soll die CD im Laden stehen. Man erhoffe sich dadurch einen besseren Absatz, als jetzt in den “lauen” Sommermonaten. Paisley hat jede Menge Gastmusiker in sein Studio gerufen und viele dieser Musiker folgten seinem Ruf. So finden sich u.a. Keith Urban, Little Jimmy Dickens, James Burton, Vince Gill, John Jorgensen, Buck Owens, Albert Lee, Brent Mason, Redd Volkaert, B.B. King und Steve Wariner auf dem Album wieder. Der Silberling ist zwar als reines “Insrumental-Album” deklariert, aber es sollen vier Songs darunter sein, die auch “Vocals” enthalten. Die Genre Jazz, Metal und Country, sollen miteinander verschmelzen. Man darf also sehr gespannt sein.

[11. Juni. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Aus Brad Paisley‘s letzten Album “5th Gear” kletterten die Single’s “Ticks”, “Online”, “Letter To Me” und “I’m Still A Guy” bis an die Spitze der Billboard “Hot Country Single Charts”. Jetzt gibt’s eine neue Single für das US-Radio, jedoch nicht wie vermutet aus dem aktuellen Album, sondern aus dem Vorgängeralbum “Time Well Wasted”. Veröffentlicht wird “Waitin’ On A Woman”, welches von Kritikern, Presse und Fans gleichermaßen hoch im Kurs stand und steht. Gedreht wurde auch ein passendes Musikvideo, welches bei CMT und GAC (möglich, dass auch eine Austrahlung bei GoldStar TV und Country Roads geplant ist) ab sofort zu bewundern ist. Paisley hat sich einen prominenten Gaststar ins Boot geholt – den Schauspieler Andy Griffith. In Deutschland kennen wir Andy Griffith (Madlock) vorwiegend als Schauspieler. In den USA sieht das schon ganz anders aus. Dort ist Griffith auch als Countrysänger und Moderator (The Andy Griffith Show) ein Begriff. Übrigens: Das Album “5th Gear” wird in Kürze wiederveröffentlicht, inklusive der Single “Waitin’ On A Woman”.

[18. März. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Am Samstag vergangener Woche, lockte Countrystar Brad Paisley 73.003 Besucher zu seinem Konzert. Das Event fand während des “Houston Livestock Show & Rodeo” statt. Damit ist er der einzige Countrykünstler, mit so einer beeindruckenden und hohen Besucherzahl. Einzig “Hannah Montana” – Miley Cyrus (Tochter von Billy Ray Cyrus), hat mehr Zuschauer locken können und hat damit die Plätze 1 + 2 (2008 = 73.459, 2007 = 73.291) für sich in Anspruch genommen. Übrigens, wer einmal schauen möchte, wie gigantisch diese Arena ist, sollte hier klicken: Houston Livestock Show & Rodeo

[30. Januar. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Brad PaisleyEr gilt als einer der besten und virtuosesten Country-Gitarristen, wenn nicht als einer der virtuosesten Gitarristen der USA – Brad Paisley. Jetzt will sich der Musiker einen Traum erfüllen und ein Instrumental-Album aufnehmen. Das meldet zumindest die Onlineausgabe des Tennessean. Und das ist auch mehr als nur ein Gerücht. Schon seit einiger Zeit geht der Musiker mit dem Gedanken schwanger. Jetzt hat er seinen Plattenboss Joe Galante davon in Kenntnis gesetzt, dass es soweit wäre und er sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt. Galante ist von der Idee ebenfalls angetan und gab sein OK. Paisley schwirren bereits einige Namen von Künstlern im Kopf herum, mit denen er sehr gern zusammenarbeiten würde. Grünes Licht vom Plattenboss hat er, kann’s also losgehen.

[25. Juni. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Brad Paisley ist so etwas wie der “Everybody’s Darling” der Country Music, der es schafft, sowohl die Anhänger der klassischen traditionellen als auch der modernen rockigeren Variante anzusprechen. Sein Publikum kennt keine Alters- oder Geschlechtsgrenzen. Vom 16-jährigen Teenie bis zum graubärtigen 60-jährigen ist eigentlich alles dabei. Kann man diesen Mann überhaupt nicht mögen? Vermutlich nicht. Sein sympathisches Wesen und sein außerordentlich glückliches Händchen für originelle Songs haben sich längst rum gesprochen. Auch schon bei den Gremien der beiden großen Institutionen CMA und ACM, die seine letzte CD, “Time Well Wasted”, im Gleichklang mit dem Preis für das Album des Jahres ausgezeichnet haben. Zudem warf das Album auch noch drei No.1 Hits ab, an denen sich jetzt – vor allem in Kombination mit den Auszeichnungen der ACM und CMA – das neue Werk, “5th Gear”, wohl oder übel wird messen müssen. Aber, und das kann man schon mal sagen, ein spürbarer Qualitätsverlust in musikalischer Hinsicht ist hier nun wirklich beim besten Willen nicht auszumachen. Der erste faktische Beleg dafür wäre “Ticks”, die erste Singleauskopplung, die zum Zeitpunkt dieser Rezension auf Platz 1 der Country Single Charts steht. Aber wie sieht’s denn nun genau mit dem Rest des Albums aus?

Da findet man mal wieder alle bekannten Zutaten, die zu einem Brad Paisley Album dazu gehören. Ein Gospelsong, eine Instrumentalnummer und selbstverständlich auch diesmal wieder ein Gastspiel der Kung Pao Buckaroos, die diesmal zwar ohne George Jones auskommen müssen, aber auch ohne ihn wieder ihre bekannten Altherrenspäße treiben. Ein Blick ins Booklet macht klar, dass sich auch an den Songwritern nicht allzu viel geändert hat. Zehn der insgesamt 16 Titel hat Brad Paisley entweder selbst- oder mitgeschrieben, meist gemeinsam mit seinen langjährigen Songwriting-Partnern Kelley Lovelace und Chris DuBois, mit denen er bereits seit seinem Debüt aus dem Jahre 1999 zusammenarbeitet. Das Dreamteam Lovelace/Paisley/DuBois steuert dann mit “All I Wanted Was A Car” und “Online” auch gleich zwei der hitverdächtigsten Songs des Album bei. Der Song “Online” kann zudem auch noch mit einigen musikalischen Raffinessen und Sound-Gimmicks aufwarten. Während an einer Stelle des Songs das Startgeräusch eines Apple-Computers versteckt ist, steigt gegen Ende eine Blaskapelle mit ein, die damit diesem ohnehin leicht satirischen Song die alberne Krone aufsetzt.

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[25. August. 2005 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Er galt einmal als der Hoffnungsträger der traditionellen Country Music – er hat bis dato gehalten, was man sich von ihm versprochen hat. Auch weil man ihn gelassen hat? Offenbar weiß der mit einer unverwechselbaren Stimme ausgestattete junge Mann was er will und worum es geht. Er lässt sich stets ca. 2 Jahre Zeit für ein neues Album, das dann nahezu alle Wünsche erfüllt. Nicht von ungefähr ist er für die anstehenden CMA Awards gleich in 6 Kategorien nominiert und damit diesmal unerreicht. Wo andere Newcomer sehr oft kein 2. Album mehr machen können, hat sich Brad Paisley längst in die Reihe der Randy Travis und Alan Jackson eingeordnet. “Time Well Wasted” enthält 15 Songs, darunter 2 Instrumentals, die Paisley’s ungewöhnliches Talent als Gitarrist herausstellen. Durchlässig geschmackvoll instrumentiert macht er einmal mehr deutlich, dass traditionelle Country Music durchaus modern sein und alle Anforderungen für ein Erfolgsprodukt erfüllen kann.

Brad Paisley versteht es, Country Balladen so einfühlsam und in die Seele gehend zu singen wie es die Altmeister Ray Price, Faron Young oder Charley Pride auch nicht besser gekonnt hätten. Aber der Bursche macht auch richtig Druck und nimmt Tempo auf und besucht zumindest ansatzweise die Honky Tonk Szene. Und wenn er sich bei “Out In The Parking Lot” mit Alan Jackson zusammen tut, klingt das wie eine Verbrüderung zweier Stars, die auf der gleichen musikalischen wie erfolgreichen Welle funken. Beim Duett mit Dolly Parton bleibt diese stimmlich eher im Hintergrund, was der Song allerdings prima zugute kommt. Unverständlich bleibt mir der weniger als 60 Sekunden Schnipsel von “Uncloudy Day” – als Gag verfehlt er jedenfalls seine Wirkung. Leute, die Sinn für Klamauk in englischer Sprache haben, sollten wirklich solange zuhören, bis nichts mehr kommt, denn hinter dem Bonus Track “Cornography” verbirgt sich so etwas wie “Oldtime Country Radio Comedy” mit u.a. den Opry Stars Bill Anderson, Dolly Parton und George Jones.

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