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Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Danni Leigh
[5. Mai. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Huch, was ist denn jetzt los? So meine erste Reaktion auf “Masquerade Of A Fool”, dem neuen Studioalbum von Danni Leigh, nachdem ich die ersten Töne vernahm. Purer urwüchsiger Honky Tonk vom Allerfeinsten. Und genau das ist es was gute Country Music ausmacht. Nur findet man diese rassige Musik meist nicht mehr in den von “Mainstream-Pop” verseuchten Nashvilleproduktionen. Ihr CD-Debüt feierte die hübsche Sängerin bereits im Jahr 1998 mit “29 Nights”. Damals von den Kritikern hochgelobt, doch ein großer Charttopper und der kommerzielle Erfolg blieben ihr leider versagt. Trotz alledem schob sie zwei weitere Alben “A Shot Of Whiskey And A Prayer” und “Divide & Conquer” nach, doch obwohl diese Alben ebenfalls weit über dem typischen Nashvillestandard lagen, wartete sie vergeblich auf einen Charteinstieg. Nichts Ungewöhnliches im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, denn die besten Produktionen findet man immer öfter jenseits hoher Chartpositionen.

Doch zurück zum aktuellen Silberling. Diese Prodution glänzt, im Gegensatz zu vielen anderen, häufig mit vielen wirklich guten melodiösen Songs, die mächtig ins Ohr gehen. Ein Album, welches man getrost in den Player legen kann, auf Start drückt und sich danach, ohne jegliches Vorzappen, der Musik bis zum Schlussakkord hingeben kann. Wie bereits erwähnt, was die Songauswahl angeht ist die CD ganz anders als das was in den aktuellen US-Country-Charts zu finden ist. Auch bei den Texten lohnt es sich etwas genauer hinzuhören. Sie erzählen Geschichten, sind gut umgesetzt, ohne jedoch den Eindruck zu vermitteln, alles schon einmal gehört zu haben. Danni Leigh wird in Kürze (02. & 03. Juni 2007) in Deutschland Konzerte geben – gehen Sie hin, es wird sich lohnen – versprochen. Mich hat das Album mehr als überzeugt und ich werde mir die Dame in Hamburg einmal näher anschauen.

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[3. Mai. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Jeder von uns hat es vermutlich schon erlebt. Wenn man gar nicht damit rechnet und auch nicht darauf vorbereitet ist, hört man etwas, das sofort das Interesse wie magisch auf sich zieht. Mir ging das so als ich vor, nunmehr auch schon wieder etlichen Jahren, mit zwei Freunden in den USA unterwegs war. Nachdem wir in einem Hotel eingecheckt und als Erstes den Fernseher eingeschaltet hatten, lief dort ein Video mit einem neuen Song und einer Sängerin, von der wir noch nie etwas gehört hatten. Da wir dabei waren, unsere Klamotten auszuladen, bekamen wir nicht recht mit, um wen es sich handelte. Der Song aber blieb haften, lupenreiner Honky Tonk Sound, der so gar nicht in den aktuellen Trend der Country Charts passen wollte. Für uns stand sofort fest, von dieser Sängerin mussten wir ein Album haben. Deshalb hofften wir inständig, dieses Video noch einmal sehen zu können, denn den Namen der Interpreten hatten wir uns nicht so schnell merken können.

Tage vergingen, vergeblich hofften wir … doch dann lief das Video wieder und wir wussten, es handelt sich um eine Sängerin namens Danni Leigh. Aber das nutzte uns recht wenig, denn wir fanden keine CD von ihr. Als wir dann endlich fündig wurden, mussten wir uns mit einer Single-CD begnügen. Leichtsinnig erklärte mein Freund Ernst, er werde nicht ohne ein Album von Danni Leigh nach Hause fliegen. Der arme Kerl hätte in den USA bleiben müssen. Wieder daheim erfuhren wir Wochen später, dass zwar eine CD mit Danni Leigh produziert worden war, diese aber nicht veröffentlicht wurde. Dies geschah erst nach etlichen Komplikationen und wesentlich später.

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[20. August. 2003 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Die Verhältnisse müssen sie an heimische Gefilde erinnert haben. Die Sonne brannte gnadenlos vom Planeten herunter, seit Tagen, ja seit Wochen. Die grosse Bühne war in einem Stadtpark aufgebaut, der ansonsten den Bürgern Entspannung und Ruhe umgeben von Blumen, Sträuchern und Bäumen garantiert. Seit weit mehr als einem Jahrzehnt allerdings steht dieser Flecken im niederländischen Oudewater, einer Kleinstadt unweit von Breda ein Wochenende lang ganz im Zeichen von Country Music. Am 10. August freilich hatte das insbesondere für diesen Teil Europas seit Wochen anhaltende brütend heisse Klima immerhin eine Menge Zuschauer nach Oudewater gelockt. Geboten wurde vor allem musikalische eine Menge. Auf zwei Bühnen, die so platziert waren, dass sie einander nicht störten, konnte man sich nach Lust und Laune Country, Bluegrass und Cajun & Zydeco Music non-stop anhören. Es verwundert nicht, dass die Flecken, die ein wenig Schatten boten, am gefragtesten waren, was zur Folge hatte, dass sich neben und hinter der grossen Bühne beinahe so viele Menschen die Darbietungen anhörten als vor der Bühne. Für die Künstler ganz sicher ein auch nicht alltägliche Situation. Bei diesem Ambiente konnte man sich durchaus wie irgendwo in Texas bei einem Open Air Concert fühlen.

Dort stand sie also nun an diesem Sonntagnachmittag auf der Bühne, mit ihren langen blonden Haaren und ihrem dunklen Bühnen-Outfit: Danni Leigh. Mir war sie vor wenigen Jahren bei einem USA-Aufenthalt im Fernsehen aufgefallen mit ihrer so frischen aber nicht neuen Musik. Spontan dachte ich damals, diese Sängerin wäre etwas für Europa. Denn sie bringt alles mit, was man von einem Country-Entertainer erwartet. Danni Leigh ist hübsch, sie hat eine leicht erkennbare Stimme, sie weiss sich auf einer Bühne zu bewegen – und sie fügt all das zu einem musikalischen Live-Programm zusammen, das von ihrer dynamischen Persönlichkeit geprägt ist.

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[15. August. 2002 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

“Ohne dieses Album fahre ich nicht nach Hause”, sagte mein Freund Ernst spontan. Hätte er sich daran gehalten, sein Aufenthalt in den USA wäre um satte 10 Monate verlängert worden. Irgendwo im amerikanischen Südwesten saßen wir im Hotel und sahen bei CMT ein Video von einer Sängerin, die uns absolut nichts sagte. Ihre Stimme und das Video allerdings weckten sofort das Interesse. Den Namen rasch notieren – Danni Leigh hieß sie wohl – und dann Ausschau nach dem Album “A Shot Of Whiskey And A Prayer” halten. In den zwei verbleibenden Wochen suchten wir vergebens, lediglich eine Single-CD war in den Läden zu finden. Ernst flog dann doch mit zurück in die Heimat. Die Recherchen in den folgenden Monaten ergaben, daß Monument Records die Veröffentlichung des Albums immer wieder verschob und schließlich ganz strich. Doch dann geschah etwas im Music-Business ganz und gar ungewöhnliches – nachdem sich Label und Künstlerin bereits getrennt hatten, einigte man sich doch noch auf die Veröffentlichung. Offizielles Erscheinungsdatum von “A Shot of Whiskey and a Prayer” war der 31. Februar 2001. Sony hatte sie aufgrund zweier überzeugender Videos im Frühjahr 1999 unter Vertrag genommen. Leigh’s Managerin Sheila Shipley Biddy hat clevere Arbeit geleistet und das Talent ihrer Klientin ins rechte Licht gerückt.

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