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Dierks Bentley: Up On The Ridge

30. Juli 2010 | Von Manfred Vogel | Kategorie: CD-Besprechungen

Vier Alben Anlauf hat er genommen, dieser eher unscheinbare Sänger. Zu der jüngeren Generation jener Interpreten, die sich der traditionellen Country Music im modernen Gewand verschrieben haben. Da Erfolg immer das beste Argument ist, sammelte Dierks Bentley fleißig genügend Pluspunkte, um bei diesem Album die Freiheiten zu bekommen, die er brauchte und auf die er gewartet hat.

Er wusste sie zu nutzen. Der Titel des Albums deutet es an; akustische Musik mit starken Bluegrass-Einflüssen ist angesagt. Damit kehrt Bentley zu seinen Wurzeln zurück, denn diese Musik liegt ihm im Blut, sie fasziniert ihn. Das hört man dem Album an, für das er nicht nur hochkarätige Kollegen wie Vince Gill, Miranda Lambert, Alison Krauss und den legendären Kristofferson gewinnen konnte.

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Dierks Bentley will 2010 zwei neue Alben veröffentlichen

19. November 2009 | Von Team Country.de | Kategorie: News

Dierks Bentley wird in Kürze ins Studio gehen, um Songs für zwei neue Alben aufzunehmen, die bereits im Frühjahr 2010 erscheinen sollen. Bentley, der sich gegenüber dem Onlinedienst “The Boot” als großer Bluegrass-Fan outete, wolle die Herbst- und Winterzeit nutzen, um an dem Werk zu arbeiten.

Album Nr. 2 soll ein ganz normales Countryalbum werden. Ob auf beiden Alben die gleichen Songs drauf sein werden, ging aus dem Interview nicht hervor. Aller Wahrscheinlichkeit nach, werden es zwei unterschiedliche Produktionen sein. Nochmal zurück zum Bluegrass, der Sänger betonte, dass dies nun keine Kurzschlußreaktion sei, denn immerhin hätte er bisher auf jedem Studioalbum einen Bluegrass-Song gehabt.



Dierks Bentley: Feel That Fire

31. Januar 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: CD-Besprechungen

Dierks Bentley ist mit Sicherheit einer der vielseitigsten Countrysänger der letzten Jahre. Irgendwie passt bei ihm alles zusammen. Als bekennender U2-Fan klingen seine Songs nie ganz staubtrocken, sonden glänzen durch die nicht zu übermäßig eingesetzten Gitarrenriffs – so auch beim aktuellen Silberling “Feel That Fire”. Was nicht heißen soll, dass seine Musik nicht dem Genre Country Music zugeordnet werden dürfte. Nein, ganz im Gegenteil. Bentley ist halt nur ein wenig moderner als einige seiner Kollegen. Er spricht deswegen auch unter Garantie ein Klientel an, welches vielleicht ein George Strait, oder auch ein Alan Jackson vergeblich versuchen – da doch manchmal (und das ist keinesfalls negativ gemeint) zu Traditionell. Aber das ist halt gerade das Schöne an der Country Music, sie ist sehr facettenreich und vereint viel unter einem Dach.

“Feel That Fire” ist ein tolles Album mit gnadenlos gutem Songmaterial. Achtung, der aktuelle Radiohit (Feel That Fire), ist sogar einer der schwächerern Songs! Bentley und seine Songschreiberfreunde haben sich bei jeder Gelegenheit getroffen (manches Mal sogar während der Tour im Bus) um Material für’s neue Album zusammeln. Nach einem Konzert hat man einen so hohen Adrenalinspiegel, dass Texte und Musik nur so aus einem heraussprudeln, so äusserte sich Bentley gegenüber einem Kollegen vom US-Fernsehen.

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Dierks Bentley (Biografie)

27. Oktober 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Biografien

Obwohl er in den vergangenen drei Jahren die Erfolgsleiter weit nach oben geklettert ist und inzwischen zu den beliebtesten jungen Country-Acts in Amerika zählt, hat Dierks Bentley die Bodenhaftung nicht verloren. Starallüren sind dem sympathischen Lockenkopf völlig fremd. Den Auftritt in einem verräucherten kleinen Club zieht er jeder Gala im besten Haus am Platze vor, statt Designerklamotten trägt er weiterhin Baumwollhemden und verwaschene Jeans, ein Bier vom Fass schmeckt ihm nach wie vor besser als Champagner.

Der Sänger und Songschreiber arbeitet hart, ist ständig auf Tournee und will es auch gar nicht anders haben, selbst wenn er wegen der nicht enden wollenden Konzertreisen auf gewisse Dinge verzichten muss. Dass all dies authentisch ist, begreift man, sobald man einen Blick in Dierks Bentleys Terminkalender geworfen hat. An dreihundert Tagen im Jahr ist er unterwegs, kreuz und quer durch die Bundesstaaten. Zweihundert Mal steht er auf der Bühne, die restlichen Tage auf Achse widmet er der Promotionarbeit. In seiner Wahlheimat Nashville, Tennessee hält sich der emsige Künstler mittlerweile nur noch so selten auf, so dass er sein Haus kurzerhand verkauft hat. Ein Hausboot am Percy Priest Lake genügt ihm und seinem Hund Jake für die kurzen Stippvisiten als Domizil. Die Zeit des leidenschaftlichen Tourmusikers ist derart knapp bemessen, dass selbst für die Einspielung des aktuellen Albums “Modern Day Drifter” nur eineinhalb Wochen freigeschaufelt werden konnten.

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Vaterfreuden bei Dierks Bentley

6. Oktober 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: News

Countrysänger Dierks Bentley und seine Ehefrau Cassidy sind glückliche Eltern einer Tochter. Die neue Erdenbürgerin “Evalyn Day” (Rufname Evie) erblickte am Samstag, den 04. Oktober 2008 das Licht der Welt in Nashville, Tennessee. Mutter und Tochter sind wohlauf, das Baby ist gesund. Herzlichen Glückwunsch!



Dierks Bentley: Greatest Hits – Every Mile A Memory

2. Juni 2008 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: CD-Besprechungen

Seine Fans hat er einige Monate tüchtig wählen lassen. Er, gemeint ist Dierks Bentley, wollte nicht einfach ein “Greatest Hits-Album” veröffentlichen und willkürlich einige Titel aussuchen und ab damit ins Presswerk. Nein, ganz im Gegenteil. Seine Fans haben tüchtig beim Voting mitgemacht und letztendlich “ihre” eigene “Greatest Hits” kreiert. Wie ich meine eine tolle Idee! Trotzdem fehlt am Ende keiner seiner großen Erfolge. Wäre auch sehr schade, denn – obwohl erst wenige Jahre im Big-Business, hat Bentley gute Titel veröffentlicht. Auf jeden Titel besonders einzugehen, ist bei einer s.g. “Best Of” auch nicht nötig. Man kennt die Songs und weiß aus vergangenen CD-Besprechungen, was einen erwartet. Ach, fast hätte ich’s vergessen, zwei neue Songs sind ja auch noch da. “With The Band” und “Sweet & Wild” (Sarah Buxton singt dort die Backing Vocals) sollte man nicht unterschlagen. Erstgenannter ist ein stimmungsvoller “Sommer-Hit”, zweitgenannter ist eher ein softer, jedoch auch, allein wegen der Stimme von Buxton, ein “Ohrwurm”.

Ebenso interessant und daher erwähnenswert, sind die fünf Live-Aufnahmen, die ebenfalls auf dieser Zusammenstellung zu finden sind. “So So Long”, “Come A Little Closer”, “Lot Of Leavin’ Left To Do”, “Wish It Would Break” und “Free And Easy” beweisen äusserst eindrucksvoll, dass Dierks Bentley ein richtig guter Live-Mucker ist. Er transportiert seine Musik mit viel Enthusiasmus und einer kraftvollen Stimme. Musikalisch auf allerhöchstem Niveau. Man spürt bei jedem Song, dass er mit “Leib und Seele” Countrymusiker ist.

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Dierks Bentley: Modern Day Drifter

25. Januar 2006 | Von Tobias Brockly | Kategorie: CD-Besprechungen

Manchmal sind die Marketingstrategien der Plattenfirmen wirklich unergründlich. “Modern Day Drifter”, das aktuelle Album von Dierks Bentley, erschien bereits im Mai 2005 in den USA. Am 27. Januar 2006 wird es nun auch endlich bei uns in Deutschland veröffentlicht. Echte Fans und eigentlich auch alle anderen, die sich für die CD interessieren, dürften sie sich schon längst über einen der zahlreichen CD-Importdienste zugelegt haben. Anscheinend hält die EMI allerdings so große Stücke auf dieses Album, dass man nun versucht, ähnlich wie im Herbst 2004 schon bei Keith Urbans “Golden Road”, den deutschen Markt damit in Beschlag zu nehmen. Was also bei Keith Urban schon nicht 100%ig funktionierte, versucht man jetzt noch mal bei Dierks Bentley. Ob er größere Chancen hat? Vermutlich nicht …

Aber lassen wir diese fragwürdige Thematik einfach mal kurz beiseite und konzentrieren uns auf’s Wesentliche – nämlich die Musik. Und in diesem Punkt bietet “Modern Day Drifter” wirklich eine ganze Menge. Bereits der Opener “Lot Of Leavin’ Left To Do” knallt mit Banjo und Steelguitar ordentlich rein und erinnert, vielleicht nicht ganz zufällig, an diverse Hits von Keith Urban. Trotzdem wirkt der Song eigenständig und schafft es einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Bentleys sonore Stimme ist vermutlich der Grund dafür, wie sich auch auf “Come A Little Closer” (der Song war kürzlich erst Nummer 1 der Billboard Country Single Charts) zeigt.

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