Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Eric Heatherly
Mit seinem neuen Silberling “2 High 2 Cry” zeigt sich der Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist Eric Heatherly, der das Licht der Welt 1970 in Chattanooga, Tennessee erblickte, von seiner bisher abwechslungsreichsten Seite. Das Album, welches seit dem 1. Oktober 2010 überall im Handel und als Download erhältlich ist, vereint rockige Elemente mit zeitgemäßer Country Music, die richtig gute Laune verbreitet.
Klar, man muss schon ein Faible für die härtere Gangart des Genres Country Music haben um “2 High 2 Cry” zu mögen. Heatherly ist ein richtiger Rocker der die Gitarre nicht nur um die Schulter hängt, sondern sie auch benutzt und mächtig die Saiten zupft. Hier wird nicht behäbig im fünften Gang bei 3000 Touren über die Landstraße getuckert. Nein, die Devise lautet Zurückschalten, den Motor aufheulen lassen und rauf auf die Autobahn. Der Opener “Old Enough To Be Her Daddy” legt hier gleich die musikalische Marschroute fest, gitarrenlastiger Country Rock vom Allerfeinsten.
Derzeit ist Eric Heatherly in aller Munde. Oder besser; in aller Ohren. Denn der 1970 in Chattanooga, Tennessee, geborene Sänger, Gitarrist und Songschreiber hat einen Song zum TV-Hit “Grey’s Anatomy” (immer mittwochs bei ProSieben) beigesteuert: Das herrliche “Unforgettable”. “Unvergesslich” könnte sich Eric Heatherly auch mit seinem neuen Album “2 High 2 Cry” machen, welches am 1. Oktober 2010 in Deutschland erscheint.
Mit seinem neuen Silberling knüpft Eric Heatherly an sein erfolgreiches Top-20-Debüt-Album “Swimming In Champagne” an. Mehr noch; es zeigt den Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalisten von seiner bisher abwechslungsreichsten Seite. Kräftige Rock’n'Roll-Tracks wie “Old Enough To Be Her Daddy” hat Heatherly genauso überzeugend im Repertoire wie an die Stones erinnernden Rhyhm & Blues – “Curb Appeal”. Leisen Folk bei “Make Me An Offer” und beherzten Country-Rock mit “A Second Hundred Years”. Natürlich darf auf dem 14-Track-Album auch der besagte Hit “Unforgettable” nicht fehlen.
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Titel: 2 High 2 Cry Künstler: Eric Heatherly Veröffentlichungstermin: 1. Oktober 2010 Label: AGR Television Records Format: CD Info: Das neue Album des charismatischen Sängers! |
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Mit dem Namen Eric Heatherly wissen die Meisten nichts anzufangen. Dabei ist der gut aussehende Bursche alles andere als ein Newcomer. In seiner amerikanischen Heimat ist er bereits mehr als ein dutzend Jahre mit Country Music unterwegs. Es gab den einen oder anderen vielversprechenden Anlauf , doch mehr als eine Fuß in die Tür bekam er dabei nicht. Am Talent kann es bei ihm nicht gelegen haben, denn Heatherly brachte alles mit, was zum Erfolg in der Country Music führen sollte. Denn er ist nicht nur an ansehnlicher Typ, er hat auch eine markante Stimme und schreibt gute Songs. Mag sein, dass er bei der riesigen Konkurrenz einfach nie zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen ist.
Heatherly hatte es nicht sehr weit nach Nashville, denn er kommt aus dem südlich gelegenen Grenzgebiet zwischen Tennessee und Georgia. Nährboden erhielt das musikalische Talent des kleinen Eric Heatherly buchstäblich aus der Mülltonne. Dorther, so erzählt seine Life-Story holte sein Vater, ein Kraftfahrer, eine alte Gitarre. Die schenkte er seinem Sohn, der das “Goldstück” noch heute besitzen soll. Die Gitarre legte den künftigen Lebensweg des Kleinen praktisch fest, denn man sah ihn fortan kaum noch ohne dieses Instrument, auf dem er übte und übte … sie verfestigte seinen Traum, mit Musik einmal sein Leben verdienen und damit auch verbringen zu können. Der Versuch, sich eine solide musikalische Basis zu verschaffen, ging in die Hose. Denn ein Musikstudium brach Heatherly bald ab, weil es ihn hinaus auf die Straße zog. Und die führte geradewegs nach Nashville. Diese Stadt aber zieht auch heute noch ambitionierte Talente an wie das Neonlicht die Motten. Wer es bis dahin noch nicht begriffen hat, dem wird es spätestens am Cumberland River klar: die Konkurrenz ist groß und schläft nicht. Es gibt Talent im Überfluss, da fällt es selbst routinierten Talentsuchern schwer, einen Nobody mit dem gewissen Etwas zu erspähen.
Für Eric Heatherly sind viele seiner Träume in Erfüllung gegangen. Laut Aussage seines Vaters Earl musste der in Chattanooga, Tennessee geborene Junge im Alter von fünf Jahren eine Platte nur einmal hören, um das Lied dann sofort auf der Gitarre nachspielen zu können. Erics erste Gitarre war eine alte Akustikgitarre, die sein Vater, von Beruf Kraftfahrer, auf einer seiner Lieferfahrten aus einer Mülltonne gerettet hatte. Das erste Lied, das er von seinem Musikliebenden Vater lernte, war “Folsom Prison Blues” von Johnny Cash. Stolz erzählt Eric: “Ich habe diese alte Gitarre noch immer. Sie war sehr schwer zu spielen, meine Finger schwollen richtig an und sprangen blutig auf, weil die Saiten bis hinauf zum Hals ein Viertel Zoll stark waren! Rückblickend glaube ich, es war gut, dass ich auf diesem Instrument spielen gelernt habe, denn dadurch wurden meine Finger gestärkt, und das kam meinem späteren Spiel auf der elektrischen Gitarre zu Gute.”
Im Grenzgebiet zwischen Tennessee und Georgia aufgewachsen, musste Eric weit laufen, um eine neue Gitarre oder einen Verstärker kaufen zu können. Er saß an den Ufern des Chickamauga Creek, der in der Nähe seines Elternhauses vorbeifloss, vergaß sich in Tagträumen und schrieb Gedichte, die er zuvor in der Schule begonnen hatte. Eric erinnert sich daran, wie er nachts den vorbeifahrenden Zügen mit dem Verlangen eines fahrenden Zigeuners gelauscht hat, und sich wünschte, nur mit seiner Gitarre in die Welt hinaus zu ziehen. Seine Mutter Nola erinnert sich: “Schon als kleiner Junge haben seine Selbstdisziplin und seine Konzentration auf die Musik mich und alle in seiner Umgebung erstaunt. Nach der Schule sprang Eric aus dem Bus, lief sofort in sein Zimmer und schloss sich zum Üben ein. Manchmal spielte er dann später mit seinen Freunden, doch oft mussten wir ihn richtig drängen, damit er wenigstens zum Essen kam.” Erics unerschütterliche Liebe zur Gitarre führte schließlich zu einem vollen Musikstipendium an der Chattanooga State University. Dort hielt er es jedoch nur ein Jahr lang aus. Noch immer lockte die Straße, und Eric wollte seinen Traum leben.


