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Gretchen Wilson verlässt Sony Music Nashville

29. Juli 2009 | Von Team Country.de | Kategorie: News

Vor fünf Jahren begann ihre traumhafte Karriere. Ihre CDs gingen millionenfach über den Ladentisch. Gretchen Wilson startete als “Red Neck Woman” durch und war der Vorzeige-Künstler bei Sony Music in Nashville. Doch das gehört mittlerweile alles der Vergangenheit an. Wilson und Sony haben sich “in beiderseitigem Einvernehmen” getrennt.

Die Gegenwart sieht für Gretchen Wilson sehr düster aus und dies zeichnete sich bereits in den letzten Monaten ab, ihre letzten beiden Single’s floppten und ihr Album wurde immer wieder verschoben. Man hat auf beiden Seiten versucht diesen Negativtrend irgendwie zu stoppen, fand letztendlich aber keine Lösung. Wilson muss sich wohl um ein neues Label bemühen, obwohl ihre Alben “Here For The Party”, “All Jacked Up” und “One Of The Boys” mit Gold- und Platinauszeichnungen überhäuft wurden.



Gretchen Wilson: Song soll geklaut sein

31. Juli 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: News

Die US-Band Black Crowes werfen der Countrysängerin  Gretchen Wilson (Redneck Girl, Here For The Party) vor, gegen geltendes Urheberrecht (Copyrightverletzung) verstossen zu haben. Worum geht’s? Wilson’s Song “Work Hard, Play Harder” soll eine Kopie von “Jealous Again” sein. Dieser sei bereits von den Black Crowes im Jahr 1991 veröffentlicht worden. Wie Billboard berichtet, haben die Black Crowes ihre Anwälte eingeschaltet, um auf den Verstoss aufmerksam zu machen. Die Single “Work Hard, Play Harder”, wird derzeit in Einspielern für die US-Show “”Saving Grace” (TNT) genutzt. Der Song soll auch auf’s nächste Studioalbum von Wilson. Die Anwälte der Black Crowes fordern eine schnelle Entscheidung, damit die leidige Angelegenheit, wie sie es nennen, schnell vom Tisch ist.



Gretchen Wilson (Biografie)

13. August 2007 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

Niemals in ihrem Leben wird Gretchen Wilson die kühle Novembernacht im Jahr 2003 vergessen, in der sie zum ersten Mal auf der Bühne des legendären Ryman Auditorium in Nashville stand. Es waren nur wenige Minuten in einem leeren Saal, aber für die junge Countrysängerin ging ein Traum in Erfüllung. “Es war eines dieser Erlebnisse, nach denen du am nächsten Tag aufwachst und dich fragst: “Habe ich das geträumt oder ist das wirklich passiert?” Es war so unwirklich, da zu stehen, wo Stars wie Patsy Cline gestanden haben.” Ganz leise fing Gretchen schließlich an den Patsy-Cline-Song “If You’ve Got Leaving On Your Mind” zu singen: “Es war komisch. Der Saal war ganz leer, nur Holzbänke vor mir. Als würde ich vor einem sehr geduldigen Geisterpublikum singen.”

Gretchen Wilson ist geboren und aufgewachsen in Pocahontas, einer nordamerikanischen Provinzstadt mit siebenhundert Einwohnern, sechsunddreißig Meilen östlich von St. Louis, wo Trailer Parks, Felder und Schweinefarmen das Bild bestimmen. Ihre Vorfahren waren zum einen Black Foot-Ureinwohner sowie deutsche Einwanderer. Ihre Mutter war kaum sechzehn Jahre alt, als Gretchen zur Welt kam. Ihr Vater verließ die Familie nur kurze Zeit später. “Ich wünschte, ich könnte sagen, ich hätte mehr von der Welt gesehen,” so Gretchen. “Aber ich bin eigentlich den größten Teil meines Lebens dort in der Gegend gewesen. Es ist kein besonders schöner Ort, eine normale Kleinstadt wie viele andere auch. Ich fühl mich sehr wohl dort, es ist mein Zuhause. Die Gesichter, in die ich dort blicke, das sind die meiner Leute. Wenn ich woanders bin, fühlt es sich fremd an. Dort ist meine Heimat.”

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