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Johnny Cash: The Man in Black – Ein musikalisches Porträt

6. September 2010 | Von Team Country.de | Kategorie: Konzert & Festival-Termine

Eine Legende wird ab dem 16. Dezember 2010 im Theater im Rathaus (Essen) zum Leben erweckt: Johnny Cash kehrt zurück. “The Man in Black – Ein musikalisches Porträt” ist eine Hommage an den charismatischen Mann mit der tiefen, vollen Stimme.

Es sind Songs wie “The Beast In Me”, “Ring of Fire”, “Jackson” oder „Life’s a Railway to Heaven”, die Johnny Cash mit seinem Bassbariton und dem “Boom-Chick-Boom”-Sound seiner Gitarre unsterblich machten. James Lyons stellt die wechselvollen Lebenssituationen des rebellischen Nashville-Stars in den Mittelpunkt seines Porträts: Cashs entbehrungsreise Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von Arkansas, der Unfalltod seines Bruders im Sägewerk, seine Soldatenzeit in Deutschland, seinen frühen Erfolg, seine Amphetaminsucht, die Tragik seiner Abstürze bis zum Blackout in der Carnegie-Hall, seine Comebacks und seine leidenschaftliche Liebe zu June Carter, seiner Partnerin im Leben und auf der Bühne.

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TV-Tipp: Johnny Cash at Folsom Prison (ARTE)

16. Dezember 2009 | Von Beate Dornfeld | Kategorie: News

Am Donnerstag, den 17. Dezember 2009 sendet der Event- und Kultursender ARTE ab 22:30 Uhr den Dokumentarfilm Johnny Cash at Folsom Prison. Die mehrfach ausgezeichnete Koproduktion von ZDF, ARTE mit der Schweiz und den USA, wurde von Bestor Cram und Louise Rosen im Jahr 2008 in Szene gesetzt.

Anhand von vielen Originalaufnahmen aus dem Zuchthaus in Folsom, bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und Interviews mit Bandmitgliedern sowie Cashs Tochter Rosanne und ehemaligen Zuchthausinsassen, entstand eine Dokumentation, die nicht nur für Cash-Fans ein “Must see” ist.

Die Sendung wird am 28.12.2009 um 09:55 Uhr und am 29.12.2009 um 03:00 Uhr wiederholt.



Johnny Cash: Johnny Cash Remixed

30. Januar 2009 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: CD-Besprechungen

Wer in den letzten Tagen verschiedene Foren, Blogs und Magazinseiten durchstöberte, konnte sich den fast einhelligen Meinungen einiger Johnny Cash-Fans nicht entziehen. Beispiele? Aber bitte, sehr gerne: “Das Remixed-Album ist eine Schande”, oder “Das hat mir gerade noch gefehlt”. Der ganz harte Spruch: “Cash würde sich im Grabe umdrehen”. Das ist natürlich, meiner Meinung nach, Blödsinn. Johnny Cash war für Neues immer äusserst aufgeschlossen. Das hat John Carter Cash, der zusammen mit Snoop Dogg und Mathew Knowles für die Produktion verantwortlich ist, bereits mehrfach in Interviews bestätigt.

Klar für einige “countryverwöhnte Ohren” klingt es schlichtweg zu modern. Da werden synthetische Beats und Tonfolgen untergelegt, damit die Songs den Weg in die Discos findet. Doch was ist daran schlimm? Alle großen Künstler der letzten 50 Jahre fanden durch “Remixe” den Weg ins neue Jahrtausend. Ich persönlich finde “Johnny Cash Remixed” ist eine gelungene Produktion. Und das, obwohl ich seit vielen Jahren ein eingefleischter Cash-Fan bin. Als sehr gut gelungen finde ich die Tracks “Folsom Prison Blues” (Pete Rock), “Big River” und “Rock Island Line”, die trotz des modernen Sounds nichts von ihrem typischen “Boom Chicka Boom” verloren haben.

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Johnny Cash (Biografie)

8. November 2008 | Von Team Country.de | Kategorie: Biografien

Sicher gibt es keinen Countrykünstler, der weltweit bekannter wäre als er. Es gibt auch keinen Künstler, der einen so einfach zu erkennenden eigenen Sound entwickelte. Egal, welche Sachen er im Studio produzierte, egal, mit welchen Musikern er auf irgendeiner Bühne stand, es ist immer unverwechselbar “sein” Sound, den man hört. Johnny Cash, der am 26. Februar 1932 in Kingsland (Arkansas) geboren wurde, war und ist Vorbild für mehrere Generationen von Sängern auf der ganzen Welt, insbesondere auch für deutsche Künstler. Viele Menschen haben die Country Music durch ihn erst zu schätzen gelernt und das gerade in den letzten Jahren, in denen Cash-Alben veröffentlicht wurden, die an Schlichtheit, Ehrlichkeit, Tradition nicht zu überbieten sind.

Dass er damit grösseren Zuspruch bei der Jugend finden würde, hätte er vermutlich selbst nicht erwartet. Er wollte sich ganz einfach wieder zurück zu den Ursprüngen orientieren und Lieder in den Mittelpunkt stellen, die zum amerikanischen Kulturgut gehören und dabei sogar neueren Datums sein könnten. Ihm nahm man das unbesehen ab, denn es ist sicher keine Übertreibung, stellt man ihn auf eine Stufe mit Jimmie Rodgers und dem legendären Hank Williams.

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I Walk The Line: Johnny Cash

13. Oktober 2008 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Storys zum Song

Wir haben es hier unzweifelhaft mit dem erfolgreichsten Song zu tun, den der legendäre Johnny Cash geschrieben und gesungen hat. Er stammt aus der ganz frühen Zeit seiner Karriere und verschaffte ihm den Durchbruch zum absoluten Countrystar.

Ich hatte das Glück, häufig mit Johnny Cash und seiner Familie sprechen zu können. Daher weiß ich, dass der “Man in Black” Journalisten und Discjockeys gegenüber auch schon mal flunkerte, wenn es z.B. darum ging, wie ein bestimmter Song zustande gekommen ist. Oder wer ihn geschrieben hat. Gerade in der Country Music der 1950er und 1960er Jahre war es durchaus üblich, dass die Rechte an einem Song für einige wenige Dollar verkauft wurden, weil der Autor dringend Geld benötigte. Auch Johnny Cash hat das Urheberrecht des einen oder anderen Liedes aus ganz unterschiedlichen Gründen jemand Anderem übertragen.

Bei “I Walk The Line” freilich ist die Situation eindeutig. Er hat es ziemlich spontan geschrieben und drückt darin auf poetische Weise aus, dass er seiner Liebsten immer treu sein wird und nicht vom Pfad der Tugend abkommen wird, egal, welche Versuchungen sich ihm auch in den Weg stellen. Eine überzeugend Liebeserklärung, die ihm 1956 seine erste No. 1 einbrachte und ihn zeitlebens begleitete.

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Ballad Of Ira Hayes: Pete LaFarge

11. Februar 2008 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Storys zum Song

Der Song basiert auf einer wahren Geschichte, die in ihren wesentlichen Teilen von Pete LaFarge festgehalten wurde. Berühmt gemacht wurde der Song von Johnny Cash, der damit 1964 immerhin Platz 3 der Country Charts erreichte. Cash hatte bekanntermaßen eine besondere Affinität zu den Indianern, ihrer Geschichte und ihrem Schicksal. Von diesem Song war er ebenso begeistert wie angetan, denn nach Cash’s Verständnis erzählte er fast schmerzhaft realistisch das, was vielen Indianern widerfahren ist. LaFarge griff in seinen Liedern diese Thematik immer wieder ungeschminkt und mit beißender Ironie auf. Cash war von der “Ballad of Ira Hayes” so überzeugt, dass er mit “Bitter Tears” ein ganzes Album zu dieser Thematik aufnahm.

Nicht nur diese Ballade wurde immer wieder von Cash auch live gesungen und auf seinen Alben platziert, er machte in seinen Songs und durch sein Engagement immer wieder auf die unhaltbare soziale Situation vieler Indianer aufmerksam. Ira Hamilton Hayes war ein Pima Indianer, der im Reservat von Sacaton, Arizona am 12. Januar 1923 geboren wurde. Im Reservat fristete man ein vom Weißen Mann aufgezwungenes karges Dasein am Existenzminimum, vor allem, nachdem die Regierung die Wasserversorgung versagte. Dennoch meldete sich Ira Hayes im 2. Weltkrieg zur Marine, um dem Reservat entfliehen zu können und beim Dienst am, Vaterland seinem Stamm Ehre zu machen. Er wurde im Pazifik eingesetzt und kämpfte tapfer für sein Land und seine Kameraden. Der Zufall ließ ihn zu einer Legende werden. Am 23. Februar 1943 gehörte er zu den 250 Marines, die unter schweren Verlusten die Insel Iwo Jima von den Japanern eroberten. Als die US Flagge auf dem Hügel gehisst wurde, war Ira Hayes mit seinen ausgestreckten Händen auf dem Foto davon zu sehen. Einer von 6 Marines … nur 27 überlebten den Einsatz.

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Johnny Cash: At San Quentin – Legacy Edition

20. November 2006 | Von Team Country.de | Kategorie: Specials

Getreu dem Motto “While Most Musicians Are Playing In Bars, Johnny Cash Is Playing Behind Them …” wurde am 24.02.1969 im “San Quentin” Gefängnis bei San Francisco eins der besten Konzerte aufgenommen, das jemals in einem Gefängnis stattgefunden hat. Vor einem Publikum von 2.000 Häftlingen und deren Wärtern lieferte Johnny Cash eine Show ab, die das überaus erfolgreiche Konzert im “Folsom Prison” vom Vorjahr noch bei weitem übertraf. Mit der Hilfe seiner Freunde wie Carl Perkins, der Carter Family & den Statler Brothers machte Mr. Cash diesen Abend für alle Insassen zu einem unvergesslichen Ereignis.

Nun erscheint mit “Johnny Cash at San Quentin – The Legacy Edition” zum ersten Mal das komplette ungekürzte Konzert in einem einzigartigen Package: 2 CDs randvoll mit den größten Hits des Man in Black; 38 Live-Tracks, 13 davon bisher unveröffentlicht; 1 DVD mit der einstündigen, ebenfalls unveröffentlichten TV-Dokumentation des Konzerts von ’69; 32 seitiges Booklet mit raren Fotos der kompletten Show. Das hochwertige DigiPack und die PVC O-Card runden diese Legacy Edition perfekt ab. Nie zuvor war man mehr Teil dieses Cash Konzerts, als mit “Johnny Cash at San Quentin – The Legacy Edition“.

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Ring Of Fire: Merle Kilgore & June Carter

5. November 2006 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Storys zum Song

Der ohnehin immer populäre Song, der ganz eng mit Johnny Cash verbunden ist, wurde durch den Film “Walk The Line” noch beliebter. Das Lied zieht sich wie ein roter Faden nicht nur durch die Karriere des “Man in Black”, sondern vor allem auch durch seine Beziehung zu June Carter. Um die Entstehung dieses Songs gibt es unterschiedliche Darstellungen. Gesichert scheint, dass June Carter die Idee dazu hatte, nicht eindeutig geklärt ist, ob sie das Lied speziell für Johnny Cash schrieb oder zumindest mit ihm im Hinterkopf. Das spielt letztlich auch keine Rolle, wichtig ist, was Cash daraus gemacht hat.

Johnny Cash war auch nicht der erste, der den Song aufnahm, der ursprünglich “Love’s Burning Ring Of Fire” hieß. Die erste und damit die eigentliche Original-Version nahm June Carter’s Schwester Anita auf. Im November 1962. Diese Aufnahme ist auf dem eindrucksvollen Bear Family Album “Ring Of Fire” von Anita Carter (BCD 15434) von 1989 zu finden. Im Booklet zur CD wird zum Entstehen des Songs einiges berichtet. Danach war June Carter 1962 erstmals mit Cash auf dessen Tour unterwegs. Mit dabei auch Merle Kilgore, der nur einige Häuser entfernt von June Carter wohnte.

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Various Artists: The Johnny Cash Connection

24. Juli 2006 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Specials

In den letzten Jahren vor seinem Tod erlebte der “Man In Black” eine nicht für möglich gehaltene Renaissance. Nach seinem Tod bekam seine Popularität einen weiteren Schub. Es erschienen alle möglichen CD-Koppelungen, der Film “Walk The Line” wurde ein Knüller, Bücher fanden beachtlichen Absatz. Ein Ende der Cash-Mania ist nicht abzusehen. Nicht auf dieses Trittbrett aufgestiegen ist Bear Family Records, denn dort war Johnny Cash immer ein Thema, auch als alle Welt ihn längst abgeschrieben hatte. Dem Vernehmen nach war das von Bear Family zusammen getragene Material mitentscheidend für die Realisierung des Films “Walk The Line”. Beharrlich setzt das Label seine Aktivitäten fort, die man unter der Rubrik “The Johnny Cash Connection” zusammen fassen kann. Einige Neuheiten und Wiederveröffentlichungen sollen hier kurz vorgestellt werden. Ich bin sicher, dies sind nicht die letzten Beiträge zum Thema “The Johnny Cash Connection“, denn das Umfeld des Superstars ist so komplex, dass Bear Family sicher noch einiges an Überraschungen zutage fördern wird.

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Johnny Cash: American V – A Hundred Highways

20. Juni 2006 | Von Team Country.de | Kategorie: Specials

Johnny Cash - Copyright by UniversalIn den letzten Monaten vor seinem Tod am 12. September 2003, hat Johnny Cash noch immer an neuen Songs gearbeitet. Dabei stand ihm die Produzentengröße Rick Rubin zur Seite. In den USA am Independence Day, in allen anderen Ländern bereits am 3. Juli, wird “American V: A Hundred Highways” auf American Recordings / Lost Highway veröffentlicht werden. Es handelt sich dabei um bis dato unveröffentlichte Songs von Johnny Cash, die in besagten Aufnahme-Sessions mit Rubin entstanden sind. Auf dem kommenden Album wird auch der allerletzte Song vertreten sein, den Cash vor seinem Ableben geschrieben hat.

Die Auswahl der Songs, die auf “American V: A Hundred Highways” zu finden sind, ist eine ebenso eklektische Ansammlung, wie schon auf den Vorgängern der American-Serie: “Help Me“, ein schmerzvolles Gesuch an Gott, die unglaublich schöne Ballade “If You Could Read My Mind“, der Spiritual “God’s Gonna Cut You Down“, das bewegende “Love’s Been Good To Me” oder auch die herzzerreißenden “On The Evening Train” und “Further On (Up The Road)” zählen zu den Album-Tracks. Geschrieben wurden jene Songs von einer Reihe von renommierten Songwritern: auch Namen wie Hank Williams, Rod McKuen oder Bruce Springsteen zählen zu ihnen.

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Folsom Prison Blues: Johnny Cash

17. Januar 2006 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Storys zum Song

Autor und Sänger dieses “Hits für die Ewigkeit” ist Johnny Cash. Damit hatte er 1956 auf der SUN-Single 232 seinen ersten echten Hit. Die Idee zu dem Lied bekam er – so sagt er selbst es – als er 1953 den Film “Inside the Walls of Folsom Prison” gesehen hatte. Das Lied wurde zu einem der beliebtesten Prison-Songs. Cash meint, jeder von uns würde, wissentlich oder nicht, in irgendeinem Gefängnis leben, auch wenn es nicht eines mit Gittern sei.

Ganz eindeutig ist die Autorenschaft Cash’s an diesem Lied wohl doch nicht gewesen. Im Buch zur Bear Family Records Box “The Original SUN Singles, Vol. 2″ (BCD 15802) heißt es nämlich, ein gewisser Gordon Jenkins habe auf seinem 1953er Album “Seven Dreams” ein Lied von Beverly Mahr mit dem Titel “Crescent City Blues” gesungen. Ähnlichkeiten sind unübersehbar. Das meinte auch Gordon Jenkins, der Cash nach dessen Zeit bei SUN verklagte. Dem mag das nicht gepaßt haben, zumal es auch sein Konto erleichterte. Aber seiner Karriere hat es ebenso wenig Abbruch getan wie die Tatsache, dass dieser Song untrennbar mit ihm verbunden ist und es bleiben wird.

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Chicken In Black: Johnny Cash

16. März 2005 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Storys zum Song

Dies ist ein für Johnny Cash alles andere als typischer Song. Aber er passt zu seinem Naturell. Der oft düster drein blickende Superstar war ein sehr humorvoller Mensch, der sich selbst auch auf den Arm nahm. In diesem Song wird er zum bitterbösen Satiriker, er nimmt sowohl die Gesellschaft, das Musik-Business, sein Umfeld als auch sich selbst aufs Korn. Dass der Song immer noch aktuell geblieben ist, zeugt von der Klasse, wie eine nicht alltägliche Idee umgesetzt wurde. Geschrieben hat den Song übrigens G. Gentry, nicht etwa Cash selbst – der offziell am Zustandekommen also nicht beteiligt war.

Cash erzählt folgende Story:

Ständig von Kopfschmerzen geplagt schickt ihn sein Arzt zu einem Spezialisten nach New York. Der transplantiert das Gehirn eines gerade getöteten Bankräubers in Cash’s Kopf. Die Schmerzen sind weg doch beim nächsten Besuch der Bank wird er plötzlich zum Bankräuber Manhattan Flash. Gleiches geschieht als er in der Grand Ole Opry auftritt. Das fremde Gehirn verwandelt ihn unvorhersehbar in den Bankräuber und damit natürlich in unangenehme Situationen. Doch als er vom Arzt sein eigenes Gehirn zurückfordert, bedeutet dieser ihm, er habe Cash’s Gehirn schon weiter verhökert. Dieses sei einem Hähnchen eingepflanzt worden, das nunmehr Cash-Songs singe, einen Plattenvertrag habe und jede Menge Geld damit mache. Zu dem Song gab es auch ein entsprechendes Video, in dem Cash sich sogar in ein Hähnchen verwandelte. Eine Legende stieg vom Denkmal und erlaubte sich einen derben Spaß.

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John Carter Cash: Bitter Harvest

30. September 2003 | Von Manfred Vogel | Kategorie: CD-Besprechungen

Lange; sehr lange habe ich auf dieses Album gewartet. Denn den einzigen Sohn der leider innerhalb weniger Wochen in diesem Jahr verstorbenen Legenden June Carter Cash und Johnny Cash kenne ich seit vielen Jahren. Seinen Werdegang konnte ich – mal aus der Entfernung, mal aus der Nähe – gut verfolgen. Lange Zeit habe ich – das gebe ich zu – geglaubt, aus John Carter Cash könne kein eigenständiger Künstler werden. Zu sehr schien er durch seine Eltern vorbelastet und unter Erfolgsdruck zu stehen.

Doch der Schein hat getrogen, Cash Junior hat es – auch mit Unterstützung der Eltern – geschickt verstanden, sich nicht in eine bestimmte Ecke manövrieren zu lassen. Früh genug wurden stets Fallstricke und trügerische Sackgassen erkannt. John Carter Cash hatte es nicht eilig, Erfolg zu erzwingen. Im Rampenlicht und damit im Interesse der Öffentlichkeit stand er ohnehin. Es wäre sicher ein Leichtes für ihn gewesen, scheinbar in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Platten zu machen, hinter denen aber möglicherweise niemand gestanden hätte. Dieser Versuchung ist JCC nicht erlegen. Ihm war es wichtiger, sein Privatleben auch weitgehend als solches führen zu können und ohne jeglichen Zeitdruck nach Mitteln und Wegen zu suchen, sich selbst als Künstler zu verwirklichen.

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John Carter Cash (Biografie)

30. September 2003 | Von Dirk Neuhaus | Kategorie: Biografien

John Carter Cash wurde in eine Familie mit großer musikalischer Tradition und Geschichte hineingeboren. In jungen Jahren reiste er sehr viel mit seinem Vater und seiner Mutter umher, machte Musik und sang. Im Alter von zehn Jahren war er bereits mehrere Male in Europa gewesen, wo er vor unzähligen Menschen auftrat. Als Teenager entwickelte sich sein Interesse für viele verschiedene Musikrichtungen. Seine Musiksammlung begann sich mit Künstlern wie AC/DC und Led Zeppelin neben Willie Nelson, Waylon Jennings und Glen Campbell zu füllen.

Sein anfängliches Interesse galt der elektrischen Gitarre, so konnte er die Stile von ZZ Top und Lynyrd Skynyrd kopieren. Im Alter von 12 Jahren drehte er ein Video seiner Version des John Anderson Hits “Swingin’”, welches etwas später in einer Johnny Cash-Sondersendung zu Weihnachten im US-Fernsehen gezeigt wurde. Im nächsten Jahr ließ er ein Video mit seiner Darbietung von “Old Time Rock & Roll” folgen.

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