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Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Mark Chesnutt
[29. September. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die Wiederfindung einer in sich perfekten Honky Tonk-Nacht: Mark Chesnutt & Band gastierten am 27. September 2010 im Four Corners in Untermeitingen (Bayern)

Bereits zuvor war man im Four Corners bei der Auswahl der Opening Acts für Country-Stars der US-Oberliga mit Sorgfalt umgegangen. Nie war es Ziel, eine zwanghafte Animation zur Spaßvervielfältigung aufzubauen, es ging vielmehr darum, das Gesamtkonzept eines Konzertes jeweils in sich darzustellen. Der Gast sollte mit dem Kauf seines Tickets vollwertige Unterhaltung bekommen. In den allermeisten Fällen war dies gelungen, kaum zuvor jedoch in derartiger Perfektion wie an diesem Abend.

Mit Amarillo an sich war schon die am besten vorstellbare Ergänzung zu Mark Chesnutt gefunden worden, denn auch sie besitzen ebenso wie der US-Star die Befähigung, den Zeitgeist musikalisch aufzufangen und darzustellen, wobei der Radius traditioneller Bodenhaftung nie durchbrochen wird. Durch hochsensible und durchdachte Gestaltung ihres Sets gelang es der fränkischen Band zudem, eine gefühlvolle Einleitung zu schaffen, die auf den Zustand der späteren Situation nicht nur vorbereitete, sondern von Beginn an den gesamten Raum in ein gemeinsames Erleben versetzte.

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[11. Juli. 2010 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Mark Chesnutt wurde am 6. September 1963 in Beaumont, Texas geboren. Mit 16 Jahren stieg er in die Band seines Vaters ein, verliess kurze Zeit später die Schule und spielte in lokalen Country-Schuppen um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Im Jahr 1990 gelang ihm dann mit seinem ersten, von Mark Wright produzierten und bei MCA Nashville veröffentlichten Album “Too Cold At Home” der Durchbruch. Das Werk erreichte in den USA sogar Goldstatus.

Seitdem hat Mark dreizehn weitere Alben auf den Markt gebracht, welche allesamt gute, bis sehr gute Chart-Platzierungen verbuchen konnten. 1993 erhielt er den “Horizon Award” der CMA (Country Music Association) als vielversprechendster Nachwuchskünstler.

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[8. Juli. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Kendrick Little (5) ist an einer besonders seltenen Krebsform erkrankt. Sein Stammhirn ist voller bösartigen Krebszellen. Der Junge ist sehr tapfer und kämpft verbissen gegen die schlimme Erkrankung an. Die Behandlung kostet viel Kraft – und Geld. Davon erfuhr Countrysänger Mark Chesnutt und hat sich sofort dazu entschlossen dem tapferen Kendrick zu helfen. Mark wird am 26. Juli 2009 ein Benefiz-Konzert im Asbury Park Complex in Comanche (Oklahoma) geben. Sämtliche Einnahmen gehen an die Familie des Jungen.

[20. März. 2009 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Am 18. April 2009 wird beim “Nashville Film Festival” der Film “Noble Things”, wir berichteten bereits, seine Premiere feiern. In den Hauptrollen: Lee Ann Womack und Michael Sparks. Der Soundtrack wird zum Größtenteil mit Country Music bestückt sein. “The Middle Man” (geschrieben von Cary Stone, M. Jason Greene, Robert Frith) und “Is There A Fool Around” (geschrieben von Cary Stone, M. Jason Greene, Steve Waits) heißen die beiden Songs, die von Mark Chesnutt beigesteuert werden. Die Produzenten des Films waren sich einig, dass auf jedenfall texanische Musiker den musikalischen Part des Films untermalen sollen. Immerhin spielt “Noble Things” im Bundesstaat Texas. Übrigens, beide Songs wurden von Jimmy Ritchey produziert. Wer sonst noch musikalische “Häppchen” zum Soundtrack liefert, ist noch nicht bekannt!

[30. Oktober. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]

Mark Chesnutt, der am 6. September 1963 in Beaumont (Texas) das Licht der Welt erblickte, gehört zweifelsohne zu den musikalischen Juwelen der traditionellen Country Music. Für die Kritiker ist er ein klassischer Countrysänger ersten Ranges, und einige der bekanntesten Country-Entertainer, von George Jones bis George Strait, schließen sich diesen Lobeshymnen an. Für die modernen Fans, die mehr auf die “jungen wilden” stehen, eher genau das Gegenteil. Die Bedeutung von Mark Chesnutt lässt sich leicht in Zahlen ausdrücken: 14 Nummer-1-Hits, 23 Top-Ten-Singles, vier Platinalben und fünf goldene Schallplatten. Für Kritiker und Fans, denen es um klassischen, authentischen Country geht, führt an Chesnutt kein Weg vorbei. Er selbst sagt zu seinen Erfolgen: “Ich lebe nur für die Musik. Sie gibt meinem Leben einen Sinn. Nur dank der Musik habe ich so lange durchgehalten.”

Heute wird Stil häufig mit Substanz verwechselt. Chesnutt hat beides. Er bleibt sich und dem traditionellen Country treu und hat den Finger trotzdem immer am Puls der Zeit. Mit untrüglichem Instinkt gelingen ihm auf diese Weise immer wieder tolle Songs, die er mit großer stimmlicher Ausdruckskraft und echtem Gefühl vorträgt. Mark ist der Maßstab, an dem sich seine gesamte Generation messen lassen muss, und zwar nicht nur, weil er einen Hit nach dem anderen hatte, sondern wegen seiner Liebe für die “echte” Country Music.

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[20. Juli. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Als ich die ersten Takte des neuen Silberlinges “Rollin’ With The Flow” vernahm, war ich schon ein wenig überrascht. Gute Country Music bin ich von Mark Chesnutt gewohnt, doch was ich vernahm, versetzte mich mindestens 10 bis 15 Jahre in der Zeit zurück. Kaum ein Künstler versteht es so echte, authentische Country Music zu machen. Die meisten Künstler wären wahrscheinlich auch zu feige. Sicherlich sollte man mit der Zeit gehen, aber ich bin froh, dass es Sänger / Musiker wie Mark Chesnutt gibt, die sich nicht vom modernen Zeitgeist beeinflussen lassen und Musik machen, die man wirklich als “astreinen Country” bezeichnen kann.

Die erste ausgekoppelte Single “Rollin’ With The Flow”, ein Cover aus dem Jahr 1977 (Charlie Rich war damit schon recht erfolgreich), ist ein wahrer Ohrenschmaus. Ein Beweis, dass ein Cover sogar besser sein kann, als das Original. Aber auch die anderen Songs sind ausnahmlos allererste Güte. Wieder einmal fühle ich mich bestätigt, dass die beste “Countrymucke” derzeit bei den kleinen Plattenfirmen (Independent Label) erscheint. Die großen Majorlabel sind, bis auf wenige Ausnahmen, viel mehr dem Jugendwahn verfallen. Sie setzen zu sehr auf Modernes – was nicht immer nur schlecht ist – aber so ein Album hätte dort in der heutigen Zeit keine wirkliche Chance. In den USA ist das Album bei Lofton Creek erschienen und in Deutschland hat es AGR Television Records veröffentlicht. Somit ist es überall erhältlich und muss nicht umständlich aus den USA importiert werden.

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[15. Dezember. 2006 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Die Idee ist weder neu noch originell! Man nehme überwiegend bereits bekannte Songs von anderen Interpreten und bringe sie in neuem Gewand und gebündelt auf einer CD wieder raus. Dabei fehlt oft der besondere Pfiff. Nicht so bei Mark Chesnutt, einem der letzten, authentischen Honky Tonk Spezialisten des Genres. Wenn er den Mund aufmacht und seine Stimmbänder aktiviert, kommt dabei Country Music pur raus. Er hat es verstanden, sich die genau zu ihm passenden Songs auszusuchen. Würde man andere Versionen nicht kennen, man könnte meinen, diese Songs stammten allesamt von ihm. Gradlinig geht Chesnutt seinen musikalischen Weg mit ebenso kerniger wie gefühlsbetonter Interpretation. Er bedient sich dabei der Songschreiber-Qualitäten solcher Größen wie Leon Payne, Allen Reynolds, Hank Williams Jr., Tommy Collins, Merle Haggard, Toy Caldwell oder Johnny Paycheck.

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[12. Oktober. 2004 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Es ist ein Jammer, was seit einiger Zeit mit verdienstvollen Stars und talentierten Newcomern so geschieht – nicht nur in der Country Music. Ein schwacher Trost, denn im von der Rezession besonders gebeutelten Music Business weltweit haben sie immer weniger Chancen. Bedingt durch sinkende Umsatzzahlen und die vielen Fusionen sogenannter Major Labels wird die Luft für alle Beteiligten immer dünner. Ein Blick auf die auch anzahlmäßig weniger gewordenen Neuveröffentlichungen macht deutlich, wie viele Interpreten bei sogenannten Indie Labels Neues anbieten. Manche von ihnen starten auch gleich ein eigenes Label. Das muss nicht einmal ein Rückschritt sein. Zwar sinken die Chancen, richtig Kohle zu machen aber wer bei einem Major Label unter Vertrag steht, erntet auch längst nicht immer große Reichtümer. Bei kleinen Firmen backt man natürlich kleinere Brötchen, kann dafür aber in der Regel sein geschickt sehr viel direkter selbst mitbestimmen.

Einer, der diesen Weg auch beschreitet, ist Mark Chesnutt. Der heute 41-jährige Texaner ist sogar beim deutschen Label AGR Television Records unter Vertrag und somit erfreulicherweise auch hierzulande präsent. Ende der 1989er Jahre hörte ich diesen Sänger bei einem meiner USA-Aufenthalte und war sofort von seiner markanten Stimme und der authentischen traditionellen Country Music mit starken Honky Tonk Elementen begeistert. Als er bei MCA Records seine Chance erhielt, hatte der junge Mann bereits mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der texanischen Honky Tonk Szene gesammelt. Er war sich klar darüber, dass es in seinem Metier ganz rasch auch Rückschläge geben kann und auch die Zugehörigkeit zu einem Major Label keine Erfolgs-Garantie ist. Es gelang ihm, seine Philosophie von Country Music beibehalten zu können und mit genau der runde zehn Jahre Dauergast in den Charts bleiben zu können. Chesnutt ist einer der relativ wenigen neueren Stars, die sich halten konnten und nicht nach 2 oder 3 Alben wieder in der Versenkung verschwanden. Der Name Mark Chesnutt bürgte ganz einfach für Qualität in Sachen Country Music so nah wie möglich an ihren Wurzeln. Er tut dies immer noch. Der potentielle Kunde weiß genau, was ihn erwartet und er wurde nie enttäuscht.

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