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Das Publikum auf der Tribüne hält die Luft an: Schwarz-blauer Rauch hüllt den Traktor ein. Das Gaspedal ist auf Anschlag durchgedrückt, die Vorderachse einen guten Meter hoch aufgestiegen – doch der Schlitten im Schlepptau bewegt sich keinen Zentimeter. Darauf stehen 20 Kinder und sechs Erwachsene: eine zu schwere Last für den Motor, der Fahrer gibt auf.
Jetzt werden die zwei pechschwarz glänzenden Noriker vor den Schlitten gespannt. Die Pferde stemmen sich in den Sand, werfen ihr ganzes Gewicht voran – und ziehen den Schlitten schließlich weg. Die Mädchen und Buben strahlen, die Zuschauer klatschen begeistert. Den Wettkampf “Pferd gegen Maschine” haben die Arbeitstiere für sich entschieden.
15 Jahre Pullman City (Eging) – das muss gefeiert werden. Wann? Am kommenden Wochenende! Vom 11. bis 13. Mai 2012 jagt ein Höhepunkt den anderen. So wird es eine große Parade durch die Mainstreet mit US Cars, Trikes und Harleys, Cowboys, Indianer und Hobbyisten, freilaufende Rinder und Bisons, prunkvolle Kutschen und Pferdegespanne geben.
Natürlich wird es auch jede Menge Livemusik geben. Am 11. Mai steht die fränkische Band Amarillo auf der Bühne und wird mit grandioser Country Music den Saal zum Kochen bringen. Einen Tag später, am 12. Mai, wird Oliver Timm & Band ebenfalls mächtig auf den Putz hauen – da ist gute Laune vorprogrammiert.
Im kommenden Juli (27./28./29.07.2012) wird es in Pullman City (Eging) zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte der großen Westernstadt im Bayrischer Wald ein Festival mit den großen Stars der deutschen Countryszene geben. Das Line-up mit insgesamt acht Live-Music-Acts lässt alle Countryherzen schlagartig höher schlagen.
Höhepunkt des Festival sind die Legenden von Truck Stop. In der neu umgebauten Show-Arena stehen an den drei Tagen außerdem noch Tom Astor und Lady Dagmar auf der Bühne. Umrahmt wird das Festival-Wochenende von weiteren Gigs der Band Greyhound, den Wicked Wildcats, Travis Truitt & Friends und einigen mehr.
Zwar hatte die Sonne am Eröffnungstag einen weitgehenden Bogen um die Westernstadt gemacht, dafür aber auch mögliche Regenwolken und Sturmböen, so dass die Parade und die Feierlichkeiten wie geplant von statt gehen konnten. Eingebettet in das Trapper- und Indianertreffen gestaltete das Pullman City-Team, das weitgehend unverändert zur Vorsaison besteht, eine dem Anlass gerechte Zeremonie.
Viele der über den Winter geleisteten Arbeiten sind sofort augenscheinlich, andere eher hintergründlich, doch insgesamt kann jeder, der als Teil des Ganzen daran beteiligt war, zu Recht stolz sein. Neben dem führenden Management und den Akteuren äußerten auch der Bürgermeister von Eging sowie ein lokaler Abgeordneter ihre Freude über das Fortbestehen der für die Region bedeutenden Freizeitattraktion. Pfarrer Alfred Binder aus Künzing bei Passau segnete Menschen sowie Tiere und äußerte seine Hoffnung auf eine friedvolle Saison ohne Zwischenfälle.
Am 16. und 17. März 2012 fand in Pullman City (Eging) ein internationaler Rockabilly Band Contest statt. Bands aus vielen europäischen Ländern nahmen an diesem Contest teil (wir berichteten) – hier nun die Gewinner. Sie kommen aus Leimersheim in der Pfalz, aus München und aus Wartberg an der Krems in Oberösterreich.
Insgesamt standen rund 80 Rock’n'Roller – teils mit Tattoos und riesigen Schmalzlocken, auf der Bühne der gut gefüllten Music Hall, darunter Bands aus Deutschland, Österreich, Italien und der Slowakei. Mit Songs von Elvis Presley, Johnny Cash & Co. ließen sie und das begeisterte Publikum das Lebensgefühl der 1950er und 1960er Jahre wieder aufleben.
Nicht nur während der Hauptsaison, die am 31. März starten wird, ist in Pullman City Programm geboten, man nutzt geschickt auch die Zeit dazwischen für spezielle Events, wie den Country Music Award und jetzt neu den Rockabilly Rumble am kommenden Wochenende (16./17. März 2012)!
Nach dem Erfolg des Awards sowie der Rockabilly Convention, die auch kommenden November bzw. Oktober wieder auf dem Plan stehen, war bewiesen, dass beide Stilrichtungen durchaus verträglich sind und das Grundkonzept eines internationalen Bandcontests stimmig ist. Profitieren werden immer beide Seiten – die Fans, die komprimiert ein hochwertiges musikalisches Programm erhalten, wie auch die Bands, denen Plattenverträge, Auftrittsmöglichkeiten und die Aufmerksamkeit der Medien garantiert sind.
Als die Westernstadt im April unter Führung der neuen Gesellschafter, jedoch mit einem Großteil der bisherigen Belegschaft, seine Tore für die Saison 2011 öffnete, herrschte eine positive, wenngleich auch leicht von Skepsis unterlagerte, Grundstimmung. Ein dreiviertel Jahr später kann man nun nach Abwägung aller persönlicher Eindrücke und faktischer Tatsachen sagen, dass die geplante Umsetzung der Vision in weiten Teilen gelungen ist und die Situation in Pullman City eine entspannte Phase erreicht hat.
Die Mitarbeiter haben gemeinsam die wichtigsten funktionierenden Teile einer Strategie erarbeitet, Alternativen bewertet und Entscheidungen getroffen. Die einzelnen Abfolgen der Arbeitsschritte mussten sicher des öfteren umstrukturiert werden, doch führten sie zu einer deutlich sicht- und spürbaren Umsetzung. So wurden bereits in diesem Sommer erhebliche bauliche Maßnahmen durchgeführt, bestehende Gebäude renoviert und im Eingangsbereich für die kleinen Gäste die riesige Spielanlage “Little Pullman” errichtet. So lange es die Witterung zulässt, laufen derzeit die Arbeiten an den Koppeln, der Stallanlage sowie dem Neubau weiterer Hütten mit modernen Sanitäranlagen.
151 Musiker aus sieben Ländern, fast 30 Stunden Live-Musik am Stück! Die Vergangenheit ist Geschichte, das frische Management in Pullman City (Eging am See) hat mit der Auswahl seines Konzeptes und seiner Partner den richtigen Weg eingeschlagen und der vielleicht etwas vernachlässigte Imagepflege dieses Awards wieder ihre würdige Wertigkeit verpaßt!
Die Auswahl des Programms treffen hier die Akteure selbst, indem sie sich für die Veranstaltung anmelden. Bis auf einen kaum ewähnenswert geringen Anteil lag die Selbsteinschätzung der einzelnen Bands, Duos und Solisten auch im realistischen Bereich. Auf die Bühne, vor allem auf die in Pullman City, stellt sich in der Regel nur der, der sich über sein Können ohne Verzerrung bewußt ist.
Das war ein heißes Wochenende – für die Augen, aber auch für die Ohren. In Pullman City (Eging) fanden vom 11. bis 13. November 2011 die jährlichen Country Music Awards statt. Zum bereits 11. Mal strömten Countryfans aus ganz Deutschland in die Westernstadt im Bayrischen Wald, um den über 40 Bands, Künstlern, Trios und Duos zu lauschen.
Eine Fachjury, zusammengesetzt aus Radiomoderatoren, Fachredakteuren, Musikmanager und Fachleuten aus der Country-Music-Szene hatte letztendlich die Qual der Wahl, um aus den vielen Bewerbern den, oder die Gewinner herauszufiltern bzw. zu bewerten. Drei volle Tage lang schauten und hörten sie sich die teilnehmenden Künstler an, um am Ende für jede einzelne Kategorie einen ersten, zweiten und dritten Platz zu ermitteln.
Vom 11. – 13. November 2011 wird in Pullman City (Eging) der Country Music Award 2011 ausgerichtet. Annähernd 40 Bands, Solo-Künstler und Duos kämpfen um die begehrte Auszeichnung. Und es lohnt sich für die Teilnehmer bzw. Gewinner. Neben vielen Pokalen und Medallien, winken Auftrittsmöglichkeiten in Pullman City (Eging) sowie attraktive Bannerplätze bei uns, dem Online-Portal Country.de!
Wer also am kommenden Wochenende noch nichts anderes geplant hat, der sollte sich auf den Weg in den schönen Süden der Republik machen. Jede Menge gute Künstler erwarten Sie, die sich unter Garantie die Seele aus dem Leibe spielen, um am Ende als glücklicher Gewinner die Bühne zu verlassen.
Noch bis zum 30. Oktober laufen die Möglichkeiten zur Anmeldung zum Country Music Award, an die 40 Solisten und Bands aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben diese bereits genutzt. Zum 10. Mal stellen sich sowohl Newcomer als auch erfahrene Musiker einer internationalen Fachjury, bei der diesmal auch Country.de vertreten sein wird.
Zumindest im südlichen Raum gehört die Veranstaltung wohl zu den umfangreichsten und sicher auch auf das Wesentlichen reduziertesten: Handgemachte Live-Musik! Neben der Vielfalt dürfte auch der Preis ein Anreiz sein, der im Vergleich zu anderen mehrtägigen Events kaum zu unterbieten ist: 3,- Euro am Freitag, 5,- Euro für Freitag und Samstag und ganze 8,- Euro für die gesamten drei Tage.
Vom 11. bis 13. November 2011 haben Solo-Künstler, Duos und Trios sowie Bands die Möglichkeit sich beim Country Music Award 2011, der bereits zum 11. Mal in Pullman City (Eging) stattfindet, zu präsentieren. Die Teilnehmer werden von einer Jury aus Fachleuten nach folgenden Kriterien bewertet: Musikalische Qualität, Entertainment, und Bühnenpräsenz.
In jeder Kategorie wird jeweils ein 1., ein 2. und ein 3. Preis verliehen. Die Gewinner der jeweiligen Kategorien dürfen sich Sieger des “Country Music Awards 2011″ nennen. Der Sieger in der jeweiligen Kategorie erhält zudem drei Auftritte in Pullman City (Eging), einen Pokal und ein Bandportrait auf der offiziellen Homepage www.pullmancity.de.
Nach Worten lässt die neue Geschäftsführung der Westernstadt im Bayerischen Wald nun Taten sprechen. Zum Saisonstart 2011 war von hoch gesteckten Zielen die Rede (siehe hierzu auch unseren Artikel vom 3. Mai 2011), denen man sich nun Stück für Stück annähert.
Eines dieser Projekte war, den Fokus maßgeblich auch auf die Live-Musik und einhergehende Abläufe zu richten, um neben Western-Hobbyisten sowie Reitern- und Freizeittouristen darüber hinaus weiterhin die Country Music-Fans anzusprechen. Aus diesem Grund hat man sich für die Zusammenarbeit mit Country.de als einer der größten Plattformen für dieses Genre entschieden.
Der gute Wille ist vorhanden. Ebenso ein klar gesteckter Zielrahmen, in welchem sowohl die Grob- als auch Feinstruktur der Projekte in der Westernstadt für die nahe und ferne Zukunft definiert sind. Klaus Six und Ernst Grünberger wurden nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren jetzt als die Geschäftsführer der neuen Gesellschaft vorgestellt, hinter der sechs angeblich private Investoren stecken. Den beiden obliegt von nun an die Führungsverantwortung über die mehr als hundert Mitarbeiter, von denen die meisten übernommen wurden, andere neu hinzu kamen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden nicht ausgesprochen, wird betont.
Buchstäblich in letzter Minute waren jetzt die nötigen behördlichen Maßnahmen getroffen worden, um die Saison 2011, wie geplant, am 16. April starten zu können. Noch lief nicht alles rund und Besucher, die in der ersten Oster-Ferienwoche Pullman City besuchten, mussten Abstriche in Kauf nehmen, da bereits Renovierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen begonnen hatten, die auch zur vorübergehenden Schließung einiger der Gastronomiebetriebe führten. Doch das Ganze ist mehr als seine Teile und somit hat die Einrichtung an sich nichts von ihrem Flair eingebüßt, wenn auch der Gleichgewichtszustand derzeit noch nicht absolut stabil ist.
Wie die Frankenpost meldet, ist die niederbayerische Westernstadt Pullman City (Eging) pleite. Der Freizeitpark, gelegen im Bayerischen Wald, hat beim Passauer Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Dies bestätigte am Dienstag das Büro des vorläufigen Insolvenzverwalters Oliver Mühlberger gegenüber der Frankenpost. Details zur Insolvenz wurden zunächst aber nicht bekanntgegeben. Die Verantwortlichen des Parks machen das schlechte Wetter im vergangenen Sommer für die finanziellen Probleme verantwortlich.
Die Westernstadt wurde im Frühjahr 1997 in Eging am See (Landkreis Passau) eröffnet. Besucher konnten in Tipis, Blockhütten und in einem Hotel übernachten. Es gab regelmäßig Livemusik und Verantaltungen wie die jährlich stattfindende “Country Music Tropy” oder auch die “American History Show”, die eine der größten Attraktionen der Westernstadt war.


