Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: The Twang
Sie sind zweifellos die Vorreiter der “Countryfizierung” – The Twang. Einige Zeit war es recht still um die Band, doch jetzt legen die Jungs wieder richtig los. Mit gleich zwei Alben im Gepäck ziehen sie wieder über’s Land und geben wieder richtig Gas.
Beginnen wir mit dem seit langem angekündigten zweiten Weihnachtsalbum For A Few Presents More, das bereits seit Montag, den 5. Dezember 2011 über den Online-Shop der Band erhältlich ist. Vollgestopft mit countryfizierten Weihnachtskrachern, die Spaß ohne Ende bringen. Das grandiose Artwork des Albums stammt vom Comiczeichner Pott und erzählt die Twang-Weihnachtsgeschichte.
Um ihr neues Album “A Guide To Modern Country Living” zu präsentieren, fand gestern in der ausverkauften Brunsviga in Braunschweig eine Release-Party von The Twang statt. Als “Opener” fungierte der aus Texas stammende Johnny Falstaff. Mit Rockabilly und mächtigem Honky Tonk – der immer wieder an Dwight Yoakam und Junior Brown erinnerte, heizte er dem Publikum ordentlich ein und “zerfetzte” am Ende sogar den Bogen seiner Fiddle!
Als kurz vor 21:00 Uhr dann – unter tosendem Beifall, The Twang die Bühne betraten, war kein Halten mehr im Publikum. Deutschlands “Pioneers of Countryfication” holten die musikalische Keule raus und kein Hit der letzten Jahre war mehr vor ihnen sicher. Egal ob Michael Jackson’s “Beat It”, Kim Wilde’s “Kids In America”, Kate Perry’s “I Kissed A Girl”, David Dundas’ “Jeans On”, oder die Hymne “Brothers In Arms” von den Dire Straits sowie Amy Wynehouse’ “Rehab” – der finale Countryschlag ließ die Brunsviga beben.
Die Release-Party zur CD “A Guide To Modern Country Living” war ein voller Erfolg. Sämtliche Songs des neuen Silberlings wurden vom Publikum begeistert fast schon frenetisch gefeiert. Aproppos “gefeiert”, die Party dauerte bis weit nach Mitternacht. Als musikalische Gäste des Abends gehörten zum einen Peter Maiss (Hannover) an der Mundharmonika und der Lokal-Matador Jens “Ducki” Duckstein am Piano und Akkordeon.
Eigentlich ist es ganz einfach – in der Praxis aber so schwer. Man suche nach einer Nische, habe eine Idee, wie man diese ausfüllen kann und setze das Ganze in die Tat um. Tut man dies zum richtigen Zeitpunkt mit dem nötigen Glück, ist der Erfolg garantiert. Ein Beispiel dafür ist The Twang.
Vor inzwischen schon reichlich einem Jahrzehnt wagten sie erste Veröffentlichungen, bei denen man spontan die Ohren ganz weit öffnete. Die Songs kannte man, nicht aber die “Bearbeitung”. Pop Songs gekleidet in einen Country Sound. So attraktiv arrangiert und vorgetragen, dass man mehr davon hören wollte. Anfangs vielleicht noch belächelt, strickte “The Twang” weiter an den neuartigen musikalischen Kleidern, in denen man die Songs auf den Laufsteg schickte. Sehr zum Gefallen des Publikums. Prompt fanden sich bald Nachahmer, die teilweise sogar größere kommerzielle Erfolge feiern konnten – aber nur vorübergehend.
Als The Twang vor mittlerweile 11 Jahren ihre erste E.P mit countryfizierten Popsongs im Eigenverlag herausbrachte, ahnte die Band nicht, dass sie gerade die erste Platte einer neuen Stilwelle veröffentlichten. The Twang, die “Pioneers of Countryfication”!
Auch mit ihrem ersten regulären Album “Countryfication” (2003) waren sie zunächst allein auf weiter Flur. Kühn nahmen sie Rock-, Pop-, Disco- und Hiphopsongs ins Visier ihrer Winchester, um waschechte Country & Westernsongs daraus zu schnitzen. Das Unternehmen glückte! “Countryfication” wurde ein vielbeachteter Hit mit Lobeshymnen vom Rolling Stone, Musikexpress, Spex oder auch der Süddeutschen Zeitung.
Die “Pioneers of Countryfication” sind zurück. Mit ihrem vierten regulären Studio-Album (Release am 27.03.2010) loten The Twang die Grenzen ihres Genres aus. Löste ihr Debüt-Album “Countryfication” einen wahren Trek Richtung Countryfizierung aus, haben die meisten Mitreiter mittlerweile wieder einen anderen Claim abgesteckt oder sie flicken die gebrochenen Speichen ihres Planwagens. “The Twang” reiten rastlos weiter.
Dass es ihnen nicht um den bloßen “Hohoho – jetzt spielen wir dieses Lied mal als Country-Lach-Effekt” geht, haben die Großstadt-Cowboys schon auf den Vorgängern bewiesen. Neben der ironischen Brechung stand immer die Liebe zur Authentizität bei allen Alben im Vordergrund. So auch bei “A Guide To Modern Country Living”. Das Album wird zu einem freundschaftlichen Begleiter für Country-Fans und zu einem Scout für Neulinge.
Zurzeit arbeitet The Twang an einem neuen Album, das im März 2010 veröffentlicht werden soll. “A Guide To Modern Country Living” wird es heißen und ist bereits das 4. Studioalbum der Band, die für ihre genialen “Countryfizierungen” moderner Pop-Kunst bekannt ist. Neben Songs, die bereits auf Konzerten gespielt wurden, wie z. B. “A Whiter Shade Of Pale”, “Friday I’m In Love” und “Kids In America”, sind auch ein Paar ganz neue Nummern wie “Breakin’ The Law”, “Heroes” und “Ride Like The Wind” mit dabei.
Im Frühjahr wird wieder verstärkt getourt, um den Silberling zu promoten. Fest steht jetzt bereits die Show in Braunschweig, am Samstag, 27. März 2010 in der Brunsviga. Der Vorverkauf wird dort und online in der nächsten Woche starten!
Gleich zu Jahresbeginn gibt es wieder Neuigkeiten von den Pionieren der Countryfizierung – The Twang. Obwohl schon das letzte Jahr mit der Jubiläums-CD “Ten Yeeehaws After” und der DVD “Ten Year Ride” gleich mit zwei Veröffentlichungen von der Twang-Ranch protzte, sind die Cowboys wieder im Studio, um ihren John Deere “Good Ol’ Countryfier” nicht still stehen zu lassen. 2010 wird es vorraussichtlich den Nachfolger für “Twang Em High” geben. Vorher eventuell noch die eine oder andere E.P. (ein Tonträger mit einer mittleren Spielzeit zwischen einer Single und einem Album).
Dafür sind mehrere Tonstudios gebucht: Zum Einen das Twang-Stamm-Studio “Chateau Gallé” zwischen den Heimatstädten Hamburg und Braunschweig. Zum anderen wird es aber Sessions im “Sonic One Studio” in Austin, Texas und erstmals den “Sugarhill Studios” in Houston, Texas geben. Im März werden Hank, Beano und der Marshall die ersten Tracks in ihre Koffer packen, um sich in Texas mit illustren amerikanischen Kollegen zu der einen oder anderen Studio-Session zu treffen. Mehrere hochkarätige Country-Künstler haben bereits zugesagt bei Album Nummer Vier dabei zu sein. Die Namen werden aber erst bekanntgegeben, wenn die Tracks tatsächlich im Kasten sind.
Im Rahmen des Texas-Trips wird es dann auch außergeöhnliche Twang-Konzerte mit einer amerikanischen Rhythmus-Gruppe geben. Die All-Star-Sektion besteht aus Allen Hill, David Beebe und Eric Hughes. The Twang werden in dieser Besetzung auch erstmals am South by Southwest Festival (SXSW) teilnehmen. So zum Beispiel mit Mojo Nixon, John Dee Graham und James McMurtry im Continental Club in Austin. Ab April wird dann aber die komplette Band wieder gemeinsam das neue Material live präsentieren!
Am Donnerstag, den 04. Dezember 2008, wird ab 22:45 Uhr im Cinemaxx in Braunschweig, die aktuelle DVD “Ten Year Ride” von The Twang erstmals öffentlich aufgeführt. Die Band rückt vorraussichtlich als Quartett an und nimmt auch die ein oder andere Gitarre mit. Wer also Marshall beim Solo-Spielen in Extreme-Close-Up auf die Finger schauen will, wer wissen möchte, was Allen Hill auf dem Bühnenboden suchte, wer erleben möchte, wie souverän sich “Sauron” Handsome Hank nach “Hobbiton” Twang County wagt, oder wer beim 10-Jahres-Konzert in den ersten fünf Reihen stand und sich schon immer einmal auf einer großen Kinoleinwand sehen wollte, der sollte sich am Donnerstag auf den Weg machen. Karten gibt es bereits jetzt an der Kinokasse des Cinemaxx und sie kosten Nullkommanix.
Die Braunschweiger Cowboys mit ihrer zweiten Veröffentlichung in diesem ihrem Jubiläumsjahr. Zehn Jahre sind die Jungs nun schon unterwegs und machen mit ihren originellen Versionen bekannter Pop- und Rocksongs von sich reden. Am 30. April 2008 fand deshalb ein gut dreistündiges Konzert in der Brunsviga in Braunschweig statt, von dem nun die schönsten zwei Stunden und 15 Minuten auf DVD festgehalten wurden.
“Ten Year Ride” nennt sich das Ganze und dürfte alle Fans entschädigen, die an diesem Datum nicht persönlich dabei sein konnten. Satte 28 Countryfizierungen, darunter inzwischen legendäre Versionen von “I Shot The Sheriff”, “The Boxer” oder “Nothing Else Matters”, bieten einen repräsentativen Querschnitt aus dem bisherigen Schaffen der Band, die nun schon einiges an personellen Umbesetzungen hinter sich hat.
“Ten Year Ride”, so wird die erste DVD von The Twang heißen. Darauf enthalten sind die schönsten zweieinviertel Stunden ihrer Geburtstagsshow vom 30. April 2008 in der Brunsviga (Braunschweig), mit allen Twang-Besetzungen der letzten 10 Jahre, sowie Gaststars wie Handsome Hank und Allen Hill. Die ganze Show gibt’s wahlweise im astreinen Stereo-Sound oder – wie es sich für so ein Medium gehört – in 5.1 Dolby Surround. Dazu wird der Silberling ‘ne Menge Bonusmaterial enthalten. Zum Beispiel Clips aus den Anfängen von The Twang, eine Fotogalerie, unterlegt mit unveröffentlichten Live-Tracks, die dunkle Seite von The Twang, The Twang in der verbotenen Stadt und noch mehr Überraschungen. Das genaue Release-Datum werden wir Ihnen so bald verfügbar, an dieser Stelle mitteilen.
Wenn es jemals ein Gipfeltreffen der Zunft des countryfizierten Liedguts gegeben hat, dann fand es am 30. April 2008 in der Brunsviga in Braunschweig statt. „10 Years of Countryfication“ galt es zu feiern und die Geburtstagskinder des Abends, The Twang, spielten auf zu einer Kombination aus Bandjubiläum und „Tanz in den Mai“. Und weil so eine Geburtstagsparty natürlich erst dann richtig in Gang kommt, wenn man die richtigen Gäste dabei hat, wurden alle ehemaligen Twangs, die zu irgendeinem Zeitpunkt während der letzten zehn Jahre mal dazugehörten, großzügig eingeladen.
Wie hier im Blog schon einmal erwähnt, feiern die Pioniere der Countryfizierung – The Twang – ihr 10jähriges Bestehen am 30.04.2008 in der Braunschweiger Brunsviga. Grund genug hier noch ein bisschen tiefer zu bohren und nach Details zu forschen, denn die bisherigen Andeutungen waren doch mehr als vage.
Herausfinden konnten wir folgendes: Die Show wird die komplette Bandgeschichte abbilden und dabei teils schon längst vergessene Songperlen für die Besucher bereithalten. Das Wort “Revue” macht die Runde – voraussichtlich nahezu alle bisherigen Bandmitglieder werden dabei sein und bei Stücken, die sie in ihrer Twang-Mitgliedschaft mit geschaffen haben, auf der Bühne stehen. Ebenso werden zahlreiche andere Gäste erwartet, über die allerdings bisher noch weitestgehend Stillschweigen herrscht. Auf Überraschungen muss man gefasst sein, aber die Verhandlungen laufen noch.
Außerdem konnte das Geheimnis um die ominöse Überraschung, die schon auf der Twang-Homepage angekündigt war, endlich gelüftet werden. Pünktlich zur 10-Jahres-Feier wird die Band eine CD mit dem Titel “10 Yeeehaws After” veröffentlichen.
Fast drei lange Jahre haben sich The Twang für ihr drittes Studioalbum Zeit gelassen. Grund dafür war u.a. auch die Schließung ihres Labels XXS Records. Nachdem die beiden 2005 und 2006 zur Überbrückung der Wartezeit eingeschobenen Live-Alben nur im Eigenvertrieb der Band erschienen sind, hat man jetzt für “Twang ‘Em High” wieder den früheren Vertriebspartner Indigo gewinnen können. Das Album wird also wieder ganz regulär überall erhältlich sein und nicht mehr nur über die bandeigene Homepage. Vertriebstechnisch gestärkt und musikalisch gerüstet begeben sich die norddeutschen Cowboys nun auf ein neues Abenteuer durch den wilden Westen der Musikgeschichte. Wie immer mit einer Mischung aus übergroßem Augenzwinkern und überzeugendem Fachverständnis holen sie sowohl allseits bekannte Klassiker als auch diverse Songs der Neuzeit von ihren Pferden und nehmen sie mit auf einen wilden Ritt durchs Twangland.
Da sind sie wieder, die Ober-Countryfizierer unseres Landes: The Twang! Die Band, die sich mit ihren eigenwilligen Interpretationen allseits bekannter Hits immer wieder wohltuend vom Musikalltag abhebt und mit einem übergroßen Augenzwinkern so manchen Klassiker durch den Countrywolf jagt, meldet sich mit einem frischen, akustisch ausgerichtetem Live-Album wieder zurück.
Musikalische Grenzen oder Respekt vor den Originalen kennen The Twang nur in Maßen. Stattdessen drehen sie berühmte Auswüchse jedes erdenklichen Genres komplett auf links und sorgen somit für Heiterkeit beim geneigten Hörer. So wird z.B. die legendäre von Gerry Rafferty besungene “Baker Street” kurzerhand vom regnerisch-grauen London rüber in die staubtrockene texanische Wüste verlegt. Oder Aerosmiths Rockklassiker “Walk This Way”, der in dieser Version problemlos in jedem Honky Tonk funktionieren dürfte. Herrlich abstrus ist auch die Fassung der Scorpions-Mauerfall-Hymne “Wind Of Change” ausgefallen. Unvorstellbar, wenn der Song damals in dieser Form gespielt worden wäre und noch heute diverse Fernsehberichte damit unterlegt werden würden.
Keine vergleichbare Country Band aus Deutschland versteht es besser als The Twang, wie man einen Elefanten durch ein Nadelöhr bekommt oder anders formuliert, wie man Songs namhafter Rock, Pop- oder Heavy Metal-Bands wie zum Beispiel von Motörhead, Pink Floyd, Deep Purple, Stevie Wonder, ABBA, Phil Collins und Britney Spears, um nur einige zu nennen, auf typischer “The Twang” Art mit musikalischem Sachverstand und einer gehörigen Portion Liebe zum authentischen Country & Western Sound scheinbar mühelos in einen Nashville-Klang verwandelt sprich “countryfiziert”. Namhafte Bands wie The Boss Hoss oder Texas Lightning, die sich jede auf ihrer Art diesem Musikkonzept verschrieben haben, sprangen auf den Zug auf, den “The Twang” bereits Jahre zuvor in Bewegung setzte.
Country.de war zu Gast bei “The Twang” und bekam die einmalige Gelegenheit, den Jungs in ihrem Stamm-Studio bei ihrer neusten CD-Produktion ein wenig über die Schulter zu schauen. In einem abgelegenen Ort in der Nähe von Peine befindet sich auf einem ehemaligen Industriegelände, den Blicken all zu neugieriger verborgen, das Tonstudio von Bernd, langjähriger Freund der Twang-Family, Herr der Regler und Fader und mitverantwortlich wenn es darum geht, den Sound von “The Twang” auf die Silberscheibe, sprich CD, zu bannen. Es war gerade Produktionspause, als wir gegen Mittag auf das Studiogelände eintrafen. Der netten Begrüßung durch die Bandmitglieder gesellte sich, sehr zum Leidwesen aller Beteiligten, auch der Regen, den wir aus den Heimatgefilden mitbrachten, wenn auch nicht freiwillig.
The Twang sind neben Texas Lightning und The BossHoss eine der Bands, die sich des Countryfizierens verschrieben haben. Schade nur, dass diese Band bislang von größeren Charterfolgen – wie Texas Lightning und The BossHoss sie in diesem Jahr feiern konnten – verschont geblieben ist. Schließlich sind The Twang doch so etwas wie die Könige des Countryfizierens und haben mit “Countryfication” (2003) und “Let there be Twang” (2004) bereits zwei erstklassige Longplayer vorgelegt. Anstelle eines neuen Studioalbums haben sich die Jungs dieses Jahr für ein Live-Album entschieden, das allerdings nicht im regulären Handel, sondern nur über die Homepage der Band oder aber direkt bei Liveauftritten erhältlich ist.
Und was bieten sie uns auf diesem im edlen Digipack gekleideten Live-Album? Selbstverständlich viele großartige Countryfizierungen der ersten beiden Alben, wie z.B. Simon & Garfunkel’s “The Boxer”, dessen Intro extrem an Johnny Cash’s “I walk the line” erinnert und vermutlich als Huldigung des Man in Black verstanden werden kann. Skurril, aber genial, ist die vertwangte Version vom Stevie Wonder-Klassiker “I just called to say I love you”. Und wenn die verrückten Braunschweiger dann aus dem unkaputtbaren Fetenklopfer “YMCA” einen waschechten Tearjerker machen, dann lassen sogar harte Cowboys gerne mal eine Träne in ihr Bier kullern. Für Fans ganz besonders interessant sind die hier enthaltenen Versionen von “Ghostbusters”, dem Beastie Boys-Kracher “Fight for your right (to party)” und Pink Floyd’s “Another brick in the wall”, da diese drei Songs bisher auf noch keinem Album der Band erschienen sind.
Noch nichts gehört von “The Twang“? Das ist ein Fehler – die Gruppe ist eine echte Bereicherung der Szene. Unverkennbar im Sound, originell das Konzept und dessen Umsetzung, das Repertoire eine Überraschung. Zugegeben – eigene Songs fehlen auf dem Album, dafür kennt man die Stücke durchweg. Wenn auch nicht aus der Country Music. Denn “Twang” geht einen eher umgekehrten Weg als der Trend. Wo Weltstars des Pop und Rock zunehmend auf Country Songs zurück greifen, schnappt sich “Twang” Hits anderer Sparten und verarbeitet die so, dass dabei Country Songs heraus kommen. Sie machen vor keinem Hit halt, egal ob Stevie Wonder oder die Spice Girls, ob Simon & Garfunkel oder A-Ha, ob Abba oder Billy Idol. Basierend auf dem einstmals von Duane Eddy perfektionierten “Twang-Sound” und angereichert mit Fiddle, Mandoline, Steel Guitar, Banjo, Autoharp ist ein total unterhaltsames Album entstanden.
Teilweise sogar im Musik-Schmelztiegel Austin mit solchen Könnern wie Tommy Spurlock, Earl Poole Ball, Murnel Rabienaux, Eddie Perez und der starken Sängerin Heather Wiley aufgenommen. Getreu ihrem Bandnamen und dem Sound-Merkmal haben sich 5 der 6 Bandmitglieder den Namen “Twang” gegeben, einzige Ausnahme ist “Der Marshall”, der auch mit Abstand die meisten Instrumente spielt. So ist “Twang” inzwischen munter in deutschen Landen unterwegs, erzielt dabei immer wieder das “Aha-Erlebnis” und erntet neben dem Beifall des Publikums auch die Komplimente prominenter Musiker-Kollegen es wird interessant sein zu beobachten, wohin ihr Weg sie führen wird, ob aus dem “Geheim-Tip” mehr wird. Immerhin sind sie schon bis Austin und Houston vorgestoßen, dort waren sie sehr erfolgreich live am Werke – so überzeugend, dass man sie gleich wieder eingeladen hat.
Bock auf Britney Spears, ZZ Top, Bee Gees, Village People, Bruce Springsteen, Patrick Hernadez und Blondie? Aber Sie haben keine Lust auf’s Original. Dann legen Sie sich das neue Album von dieser super-coolen Formation zu. The Twang spielen aussschlieslich Country auf ihrer neusten CD. Doch wie ist das bei den genannten Stars möglich? Ganz einfach; bekannte Songs im Country-Sound. Das machen die Jungs so gut, dass man die CD gar nicht mehr aus dem Player nehmen mag. Da klingt der Blondie Song “Maria” nur noch, wie sagt man so schön in Neu-Deutsch “endgeil”, kein Vergleich mit dem Original, ein melodiöser Countrysong entstand. Die Hit-Single “I’m On Fire” von Bruce Springsteen wird von den Jungs in einer Minute abgehandelt, super!



