Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Toby Keith
Der US-Superstar des modernen Country, Toby Keith (über 30 Millionen verkaufte Alben), befindet sich derzeit auf großer Locked & Loaded World Tour und auch Deutschland steht dieses Mal auf seinem Tourplan – am 8.11.2011 machte er Stadion in Hamburg. Nach München und Köln, kamen nun auch die Fans im “hohen Norden” in den Genuss eines Konzertes des in Oklahoma geborenen Sängers und Songwriters mit der charismatischen Stimme.
Nachdem der schwedische Support-Act Jill Johnson bereits nach nur fünf Songs die Bühne verließ – hätten ruhig ein paar mehr sein können, betrat pünktlich gegen 20:15 Uhr der Headliner des Abends, Toby Keith, die Bühne der altehrwürdigen “Großen Freiheit Nr. 36″.
Es gibt im kommenden Herbst neue Musik vom US-Countrystar Toby Keith. Den 25. Oktober 2011 dürfen sich jetzt alle Keith-Fans rot im Kalender markieren, denn das ist der offizielle Veröffentlichungstermin für Clancy’s Tavern, dem neuen Studioalbum des aus Clinton (Oklahoma) stammenden Sängers.
Die Geschichte zur Titelfindung bzw. zum Titelsong des neuen Albums klingt sehr interessant und ist schnell erzählt. Tobys Großmutter arbeitete in einem Nachtclub in Fort Smith (Arkansas) – diese lebhaften Erinnerungen an jene Zeit (er verdiente sich dort ein paar Dollar hinzu) nahm er zum Anlaß einen Song darüber zu schreiben.
Toby Keith kommt im November 2011 für vier Konzerte nach Deutschland. Tickets sollen ab dem 15. April erhältlich sein. Leider gibt es derzeit noch keine weiteren Hinweise.
Hier die Tourdaten: (Update v. 21.04.2011)
05. November – München, Kesselhaus
07. November – Köln, E-Werk
08. November – Hamburg, Große Freiheit
19. November – Berlin, Huxley’s
“Bullets In The Gun” ist bereits das 20. Werk des aus Clinton, Oklahoma stammenden American Football- und Rodeo-Fans Toby Keith. Aus seinen Alben sind insgesamt 58 Single-Auskopplungen entstanden. Zweimal durfte er, nebst acht weiteren Auszeichnungen wie z.B. “Male Vocalist of the Year” oder “Entertainer of the Year”, den CMA Award für das beste Album des Jahres mit nach Hause nehmen.
Vergleicht man die neue Scheibe mit dem Vorgänger “American Ride”, so ist ein klarer Trend zurück zur modernen Country Music zu erkennen. Dies wurde bereits durch die erste Single-Auskoppelung “Trailerhood” angekündigt; jedoch mit der zweiten, “Bullets In The Gun”, wieder ein wenig korrigiert. Die CD ist mit zehn Songs und in der Deluxe-Version mit vier zusätzlichen Live-Aufnahmen bestückt.
Beim siebten jährlichen “Toby Keith & Friends Golf Classic” kamen sensationelle 600.000 US-Dollar zusammen. Die Veranstaltung, deren komplette Einnahmen für krebskranke Kinder und deren Familien gespendet werden, fand bereits am 21. und 22. Mai des Jahres in Norman (Oklahoma) statt. Insgesamt hat Toby Keith bisher über 3 Millionen Dollar für das “Oklahoma University Medical Center” gesammelt!
Unterstützt haben ihn dabei u.a. Larry The Cable Guy, David Allan Coe und Phil Vassar. Doch nicht nur die Einnhamen des Konzertes flossen in den Topf. Doch richtig Kohle brachten diverse Auktionen. So gab es ein Dinner für insgesamt 20 Toby-Keith-Fans, die für das Ticket bieten konnten. Ausserdem ersteigerte ein Fan die handgeschriebenen Songtext von “Cryin’ For Me (Wayman’s Song)”.
Insgesamt gesehen war die diesjährige Veranstaltung ein voller Erfolg, so dass bereits die Planungen für das Charity-Event 2011 in vollem Umfang begonnen haben. Glückwunsch an Toby Keith für dieses tolle Projekt!
Ist Toby Keith‘s dreizehntes Studioalbum bemerkenswerter als sein zwölftes? Oder sein zehntes? Oder sein titelloses Debüt von 1993? Keith hat mal wieder die Ärmel hochgekrempelt, Shows gespielt, Songs geschrieben und ein Album aufgenommen, das in diesem Fall “American Ride” heißt. So macht er das seit sechzehn Jahren. Genau wie seine hart arbeitenden Fans, nimmt Keith seinen Job ernst. Er gibt alles, steht am nächsten Tag auf und schmeißt es noch mal um. Klar: nicht zufälligerweise ist er einer der besten im US-Showbusiness. Keith verdient seinen überdimensionalen Erfolg, weil seine Karriere ein Modell der Beständigkeit ist.
Sein 1993er Debüt schnellte auf die Nr. 1 der Heatseeker-Charts von Billboard. Seine darauf folgenden vier Alben erreichten mindestens die Top-10 der US-Countrycharts. Seit 1993 hat er in jedem Jahr einen Nr. 1-Hit in den Single-Charts verbucht. Und seit 2001 hat Keith mit jedem Album den Spitzenplatz der US-Country-Albumcharts erreicht. Aus 20 veröffentlichten Alben (4 davon Best Of) und 44 Singles stammen gerade mal 6 Songs nicht aus seiner Feder. Jedes Jahr also, seit 1993, hat sich Keith auf dem Erfolgsgipfel der Country Music blicken lassen. Und mit seinem 16. Studioalbum hat er es einmal wieder geschafft.
Wenn am Freitag die offiziellen Billboard Hot Country Single Charts veröffentlicht werden, gibt’s bei Countrystar Toby Keith was zu feiern. Seine aktuelle Single “God Love Her”, aus dem Album “That Don’t Make Me A Bad Guy”, hat es bis an die Spitze der Charts geschafft. Doch nicht nur bei Billboard, sondern ebenso bei R&R (Radio & Airplay) und diversen anderen Single-Charts (Country Aircheck, Mediabase usw.). Ein weiterer Meilenstein seiner Karriere, die mittlerweile auch schon über eine Dekade anhält. Besonders interessant ist, dass Keith kein Majorlabel-Künstler ist, sondern mit seinem eigenen Label “Show Dog Nashville” die Fäden letztendlich allein zieht. Dem großen Erfolg nach, scheint er alles richtig zu machen … Gratulation!
Toby Keith verbrachte die 1990er Jahre als gestandener, ja proletarischer Country-Star mit beachtlichem Hitlistenerfolg, ohne die Fähigkeit sich nachhaltig durch einen eigenen Stil aus den neotraditionellen Country-Größen wie Garth Brooks oder Alan Jackson herauszukristallisieren. Dies alles änderte sich jedoch im Jahr 2002, nachdem Toby entsetzt mit ansehen musste wie das World Trade Center beim Terroranschlag des 11. September 2001 in Flammen aufging.
Mit seinem resultierenden, extrem patriotischen Song “Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American)” und der politisch und moralisch fraglichen Textpassage “…we put a boot in your ass …” goss er eher Öl ins Feuer seiner wutentbrannten Landsleute, als dass damit im ansonsten offiziell eher Schimpfwort-prüden Lande seine Karriere gefährdet worden wäre. Es geht sogar noch einen Schritt weiter: selbst nicht so Countrymusik-verbundene Amerikaner kennen Toby als “den Typen mit dem Cowboystiefel-im-Ar…-Lied”. Der Song wurde zur größten politischen Herausforderung in der Countrymusik seit Merle Haggard in 1969 mit dem Song “Okie from Muskogee” die 1968er Studenten- und Hippiebewegungen im patriotischen Sinne als “unamerikanisch” proklamierte. Solch ein gewagter Song jedoch half Toby Keith zum angestrebten Durchbruch im eigenen Stil.
Wenn am kommenden Donnerstag die Billboard Country Album Charts veröffentlicht werden, dann gibt’s eine neue Nummer 1. Toby Keith hat in der letzten Woche von seinem aktuellen Album “Don’t Make Me A Bad Guy” mehr als 91.000 Einheiten verkauft, das hat für die Top-Position ausgereicht. Auch in der letzten Woche “top” war, verkaufstehnisch gesehen, das Trio Rascal Flatts mit ihrem “Greatest Hits”. Die haben immerhin 89.000 Tonträger an den Mann gebracht und liegen somit knapp hinter Toby Keith auf Platz 2. Tja, und was macht das Sorgenkind Kenny Chesney? Der wird sich wohl auch mehr versprochen haben, seinen ersten Platz der letzten Woche konnte er nicht halten und wurde mit seinem Silberling “Lucky Old Sun” auf die Plätze verwiesen!
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Im August 2008 sendet der Abosender Premiere zum ersten Mal den US-Spielfilm “Broken Bridges”, mit Countrystar Toby Keith in der Hauptrolle. In weiteren Rollen: Kelly Preston, Lindsey Haun, Burt Reynolds und Willie Nelson (der sich selbst spielt). Der Spielfilm wird auf verschiedenen Kanälen des Senders gesendet, einfach in die TV-Zeitung schauen. Zum Inhalt: Als sein Bruder bei einem Unfall stirbt, kehrt der heruntergekommene Countrymusiker Bo Price (Toby Keith) in seine Heimatstadt zurück. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Angela (Kelly Preston) und seine 16-jährige Tochter (Lindsey Haun), der er noch nie zuvor begegnet ist.
Link-Tipp: Der Film, vorgestellt bei Country.de
Das hatte sich Toby Keith wahrscheinlich ganz anders vorgestellt. Am vergangenen Wochenende startete sein Film “Beer For My Horses” in 10 Kinos – St. Louis, Nashville, Oklahoma City, Buffalo, Indianapolis, Little Rock, Louisville, Milwaukee, Pittsburgh und Tulsa. 226.000 US-Dollar wurden eingespielt, das sind im Schnitt pro Kino gerade einmal 2.250 US-Dollar. Ein enttäuschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, wie stark im Vorfeld die Werbetrommel gerührt wurde. Die Verantwortlichen Produzenten überlegen, ob sie die Anzahl der Kinos erhöhen, oder den Film absetzen und direkt auf DVD veröffentlichen.
Ab dem 08. August 2008 wird der neue Kinofilm “Beer For My Horses”, in den Hauptrollen agieren Toby Keith, Willie Nelson und Country-Comedian Rodney Carrington (bekannt bei uns u.a. in der Sitcom ”Rodney” bei RTL 2), landesweit (USA) in den Kinos anlaufen. Der dazugehörige Film-Soundtrack Beer For My Horses, wird vier Tage später ebenfalls erhältlich sein. Die Liste der Künstler auf dem Silberling, liest sich wie das “Who is Who” der amerikanischen Countryszene. Neben Toby Keith, Willie Nelson und Rodney Carrington, werden noch Mel Tillis, David Alan Coe und Carter’s Chord einige Songs zum Besten geben. Zum Inhalt: Der Film erzählt die Geschichte zweier Polizisten, welche in einer US-Kleinstadt ihren Dienst verrichten. Doch auch ausserhalb ihrer Dienstzeit pflegen sie ein freundschaftliches Verhältnis. Diese wird auf eine harte Probe gestellt, als sie es in ihrem “verschlafenen” Städchen” plötzlich mit Drogen und Kidnapping zu tun bekommen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Toby Keith und Rodney Carrington. Die Regie übernahm Michael Salomon.
Am 6. Mai 2008 gibt es eine gewaltige Dosis Toby Keith auf die Ohren. “35 Biggest Hits” wird die Doppel-CD heißen und 34 altbekannte Hits (inklusive aller No. 1-Hits), plus einen neuen Song “She’s A Hottie” enthalten. Toby Keith hat mittlerweile sein eigenes Label ”Show Dog Records”, welches in Nashville ansässig ist, vorher machte er Station bei Mercury, Polydor, A&M und DreamWorks. Die CD-Box enthält Hits aus den letzten 15 Jahren und den besagten fünf Plattenlabeln.
Eigentlich ist er ein Musiker – doch seine zweite Leidenschaft ist der Film – die Rede ist von Countrysuperstar Toby Keith. Ab Februar steht er für seinen zweiten Film “Beer For My Horses” wieder vor einer Kamera. Wie das US-Magazin “Country Weekly” berichtet, sind die Musikerkollegen Wille Nelson und Ted Nugent mit von der Partie. Bereits ab Februar 2008 fällt die erste Klappe.
Nach dem Tod seines Bruders kehrt ein heruntergekommener Countrysänger (Toby Keith als Bo Price) in seine Heimatstadt zurück. Dort trifft er auf seine große Liebe aus Schultagen (Kelly Preston) und seine 16-jährige Tochter (Lindsey Haun), der er noch nie zuvor begegnet ist. Broken Bridges beschreibt das Leben in amerikanischen Kleinstädten, mit ihren ganzen Vor- und Nachteilen. Wo die Werte sich nach Familie, Vaterland und Verpflichtung richten, kann ein Schritt zurück der erste Schritt in die richtige Richtung sein. In Gastrollen sind Willie Nelson und Burt Reynolds zu sehen. Ein gefühlvoller Liebesfilm, der zudem “vollgestopft” mit Country Music vom Feinsten ist.
“White Trash With Money” ist für Toby Keith ein Album der Veränderungen – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Nach der Trennung von seinem alten Label Dreamworks Nashville und der Gründung seines eigenen Labels Show Dog Nashville – allerdings weiterhin im Vertrieb von Universal – findet er auf diesem Album auch endlich wieder zu seinen alten Stärken zurück, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist und die man auf seinen letzten Veröffentlichungen leider schmerzlich vermisst hat. Soll heißen: Zeitgemäße Countrysongs mit brillianten Texten und Arrangements. Liegt das vielleicht an der neuen Produzentin Lari White? Anscheinend ja, denn James Stroud, mit dem er zuvor jahrelang zusammengearbeitet hat, hätte sich wohl niemals zu pompösen Verzierungen in Form von Streichern hinreißen lassen. Selbst die im Countrysektor sonst so unverzichtbaren Fiddles suchte man auf Toby Keiths Alben bislang vergeblich. Einzig und alleine sein Songwriting-Partner Scotty Emerick ist aus alten Dreamworks-Tagen zurückgeblieben und hat gemeinsam mit Toby nur die besten Zutaten aus vergangenen Erfolgen zusammengetragen und sie in neuen Songs verpackt.
Die erste Singleauskopplung “Get Drunk And Be Somebody” steht da geradezu symbolisch für einen Neuanfang. Satte Bläserarrangements in einem Countrysong? Ja, das geht, wie Toby in diesem Song unter Beweis stellt. Ansonsten ist der Song einfach purer Honky Tonk. Klar, es geht mal wieder um den lieben Freund Alkohol. Wobei die These, dass man erst etwas trinken muss, um jemand zu sein, schon etwas fragwürdig ist. Aber so sind sie halt, die Amerikaner. Wie so oft sollte man wohl den Text nicht allzu ernst nehmen, bei einer Spaßnummer, wie dieser.



