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Helen Cornelius

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Am besten in Erinnerung geblieben ist Helen Cornelius als Duett-Partnerin von Jim Ed Brown. Mit ihr konnte der Sänger die erfolgreiche Karriere fortsetzen, die er mit seinen Schwestern Maxine und Bonnie als „The Browns“ bereits hatte. Bis dahin kannte man die am 6. Dezember 1941 in Monroe City, nahe Hannibal, Missouri als Helen Lorene Johnson geborene Sängerin noch nicht. Die kannte von ihrer Kindheit an nicht viel anderes als Musik, denn ihre älteren Brüder waren Musiker, sie selbst Teil eines Trios, zu dem ihre beiden Schwestern gehörten.

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Später trat Helen Johnson mit ihrer Band „The Crossroads“ als Solistin auf, zum Beruf machte sie die Musik noch nicht. Denn nach dem Schulabschluss heiratete sie und arbeitete als Sekretärin. Erst gegen Ende der 1960er Jahre wurde sie musikalisch wieder aktiv, diesmal in erster Linie als Songschreiberin. Als solche bekam sie 1970 einen Vertrag beim Musikverlag Screen Gems. Ihre Songs fanden Abnehmer wie Reba McEntire, The Oak Ridge Boys, Charlie Louvin, Connie Smith, Jeannie C. Riley und Barbara Fairchild.

Helen CorneliusAber dank ihrer Demo-Aufnahmen anerkannte man auch ihre stimmlichen Qualitäten. Zwar brachten Singles bei MCA und Columbia sie nicht weiter, das änderte sich aber als sie 1975 bei RCA unterschrieb. Zunächst blieben zwei Singles dort auch noch in den Startlöchern hängen, doch ihr Duett mit Jim Ed Brown „I Don’t Want To Have To Marry You“ rauschte auf Platz 1 und hielt sich dort zwei Wochen.

1977 wurde es bei den CMA Awards die Single des Jahres, auch das gleichnamige Album wurde mit dem entsprechenden Award bedacht und gemeinsam mit Jim Ed Brown wurde Cornelius auch Duo des Jahres. Fast Fünf Jahre lang gehörte sie der überaus erfolgreichen Jim Ed Brown Show an und war mit ihm auch ständig in der TV Show „Nashville On The Road“ zu sehen.

Als Solistin fanden ihre Schallplatten weitaus weniger Zuspruch, ein wirklicher Hit blieb ihr verwehrt. 1980 endete die Zusammenarbeit mit Jim Ed Brown, weil Cornelius sich selbständig machen wollte. Die beiden Künstler sind jedoch seither immer wieder zu bestimmten Anlässen gemeinsam aufgetreten. Bis 1984 war Cornelius mit ihrer Band und eigener Show ständig auf Tournee.

Eine neue Herausforderung fand Helene Cornelius, als sie die Hauptrolle im Musical „Annie Get Your Gun“ übernahm und damit ebenfalls auf ausgedehnte Tournee ging. Danach folgten zwei Jahre mit den Statler Brothers, ehe sie wieder als Solistin aktiv wurde und eigene Ziele verfolgte.

Helen Cornelius ist stets eine Künstlerin gewesen, die nach neuen Ufern sucht, um sich und ihr Talent zu testen. Das führte 1991 zur Eröffnung ihres eigenen Diner Theater in Gatlinburg, Tennessee, 1997 gastierte sie mit Jim Ed Brown eine Saison im Eagle Mountain Theater in Pigeon Forge, Tennessee. Längst hatte sie sich als versierter Entertainer erwiesen, allabendlich riss sie die Besucher zu Begeisterungsstürmen hin. Ihre nächste Station hieß Branson, Missouri. Als ein Teil der Grand Ladies of Country Music Show stand sie dort bis 2003 u.a. mit Barbara Fairchild, Leona Williams, Margo Smith, Jan Howard oder Jean Shepard auf der Bühne.

Seither ist sie wieder mit ihrer eigenen Show im Lande unterwegs und mit sich und der Welt zufrieden. „Ich bin dem Schöpfer sehr dankbar, dass er mir ermöglicht, mit dem, was ich so sehr liebe, meinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Auf der Bühne zu stehen, die Menschen damit zu unterhalten und noch dazu jeden Abend andere Lieder singen zu können, wenn mir danach ist – das macht mich ebenso glücklich wie dankbar!“

Das eine oder andere Album hat sie in den letzten Jahren aufgenommen. Ihr bis heute letztes Album heißt „Encore“ und erschien im Mai 2011.

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