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Jon Mullane: Zwischen Nova Scotia und Nashville – ein Neuanfang mit Tiefgang

Mit „The Road“ präsentiert Jon Mullane seine persönlichste EP.

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Jon Mullane: The Road Jon Mullane: The Road. Bildrechte: Künstler, Promo

Mit „The Road“ meldet sich Jon Mullane eindrucksvoll zurück – persönlicher, fokussierter und näher an sich selbst als je zuvor. Der kanadische Singer-Songwriter, der seit Jahren zu den konstant starken Stimmen zwischen Rock, Pop und Country zählt, veröffentlicht mit der neuen EP erstmals seit der Pandemie wieder ein klares, künstlerisch zentriertes Statement.

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Produziert von Creighton Doane in Toronto, wirkt die fünf Songs umfassende Sammlung wie ein bewusst gesetzter Neuanfang – getragen von Erfahrung, aber mit dem Blick fest nach vorne gerichtet.

Nashville als kreativer Wendepunkt

Der Weg zu „The Road“ führte direkt ins Herz der Countrymusik: Nashville. Über zwei Jahre hinweg pendelte Mullane zwischen seiner Heimat Mahone Bay (Nova Scotia) und Music City – ein Prozess, der mehr war als nur Ortswechsel.

Es ging um Rückverbindung. Alte Kontakte wurden neu belebt, frische kreative Partnerschaften entstanden – und genau dort fand Mullane auch den Raum für Songs, die sich wieder echt und unmittelbar anfühlen.

Vier der fünf Tracks entstanden in Nashville, darunter Kollaborationen mit hochkarätigen Songwritern wie Michael Dulaney (Faith Hill, Blake Shelton, Kenny Chesney, Jason Aldean, Rascal Flatts) sowie Michael Jay, der unter anderem für den Billboard-Nummer-eins-Hit „Toy Soldiers“ bekannt ist.

Für Mullane selbst fühlt sich Nashville dabei weniger wie ein Mythos an – sondern wie Alltag: ein Ort, an dem Musik einfach passiert.

Starke Singles, klare Signale

Bereits die erste Single „Remember In November“ setzte ein deutliches Ausrufezeichen. Der Song verbindet warme Melodien mit einer nostalgischen Grundstimmung und erzählt von Erinnerung, Verbindung und den letzten goldenen Tagen des Sommers.

Auch visuell überzeugte der Track: Das dazugehörige Musikvideo wurde bei den California Music Video Awards 2026 ausgezeichnet und gleich in mehreren Kategorien nominiert.

Mit „Moon On Fire“ legte Mullane nach – und landete direkt auf Platz 1 der Yangaroo/DMDS-Charts. Parallel dazu tauchte der Song in mehreren relevanten Rankings auf, darunter Top CANCON Downloads, Most Active Indies und Top Country Downloads.

Ein klares Zeichen: Mullane ist zurück – und relevanter denn je.

Eine EP, die von Emotionen lebt

„The Road“ ist mehr als nur eine Sammlung von Songs – es ist ein emotionales Gesamtbild.

Die fünf Tracks kreisen um Themen wie Hoffnung, Selbstbestimmung, Zweifel, Freude und das tiefe Gefühl, seinen eigenen Weg konsequent gegangen zu sein.

• Remember in November
• Moon on Fire
• Follow Your Own Road
• One Day Closer
• Bring It On

Oder, wie Mullane selbst sagt: „Jeder Song bekommt im Laufe dieser Reise eine ganz eigene Bedeutung. Und ihn in die Welt hinauszugeben, fühlt sich für mich wie ein Geschenk an.“

Ein Künstler mit Substanz

Dass Mullane genau weiß, wovon er spricht, ist kein Zufall. Fünf Studioalben, mehrere Top-40-Platzierungen in Kanada und den USA sowie internationale Bühnen – von Los Angeles bis New Brunswick – zeichnen seinen Weg.

Auch außerhalb klassischer Releases ist seine Musik präsent, unter anderem im Rahmen der NBC-Olympia-Berichterstattung.

Die Associated Press bringt es auf den Punkt und bezeichnet ihn als eine der konstant überzeugendsten Stimmen im modernen Pop-Rock.

Fazit

Mit „The Road“ gelingt Jon Mullane das, was viele versuchen – aber nur wenige schaffen: eine Rückkehr, die sich nicht wie ein Comeback anfühlt, sondern wie ein logischer nächster Schritt.

Persönlicher. Klarer. Echter.

Oder anders gesagt: Er ist genau dort angekommen, wo er immer hinwollte.

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Über Dirk Neuhaus (1815 Artikel)
Seit 26 Jahren Redakteur bei Country.de - Fachgebiet: Traditional Country, Bluegrass. Rezensionen, News, Specials.