Jake Bugg kehrt mit „Alamo“ zu Folk, Roots und Country zurück
Mit seinem kommenden Album geht es "back to the roots"!
Jake Bugg: Neues Album „Alamo“ erscheint im November. Collage (Country.de) // Cover © (Thirty Tigers) // Photo Credit © Kevin Westenberg
Jake Bugg schlägt auf seinem kommenden Album „Alamo“ wieder deutlich ursprünglichere Töne an. Der britische Singer & Songwriter veröffentlicht sein siebtes Studioalbum am 13. November 2026 über Thirty Tigers – und rückt dabei Folk, Roots und Country stärker in den Mittelpunkt.
Jake Bugg war nie ein Künstler, der sich problemlos in eine einzige musikalische Schublade stecken ließ. Folk, Rock, Blues und Americana gehörten ebenso zu seinem Sound wie die britische Singer-Songwriter-Tradition. Auf seinem neuen Album „Alamo“ scheint sich der mittlerweile 32-Jährige nun wieder besonders intensiv mit seinen musikalischen Wurzeln auseinanderzusetzen.
Produziert wurde das Album von Buggs langjährigem Freund und Wegbegleiter Jimmy Hogarth sowie Steve McEwan. Gerade Letzterer bringt reichlich Erfahrung aus der Countrymusik mit: Zu seinen bisherigen Arbeiten gehören unter anderem Produktionen und Songs im Umfeld von Chris Stapleton und Carrie Underwood.
„Alamo“ umfasst elf Songs und wird als eines der persönlichsten Werke in Buggs bisheriger Karriere angekündigt. Musikalisch soll das Album von Folk und Roots geprägt sein und gleichzeitig mit authentischen Country-Arrangements arbeiten.
Ein persönliches Album
Auch inhaltlich geht Jake Bugg diesmal tiefer. Nach Jahren auf Tour und zahlreichen Veröffentlichungen sei für ihn der Zeitpunkt gekommen, stärker nach innen zu schauen. Die vergangenen Jahre seien schwierig gewesen, und für „Alamo“ habe er bewusst versucht, persönliche Schutzmechanismen und Barrieren abzubauen. Entsprechend beschäftigen sich die neuen Songs unter anderem mit Liebe, Einsamkeit, Isolation, Vertrauen und persönlichen Zweifeln.
Der rootsige Road-Song „Day By Day“ orientiert sich beispielsweise an Einflüssen von Bob Dylan und Leonard Cohen und setzt auf Fingerpicking. Im Titelsong „Alamo“ verarbeitet Bugg dagegen den Schmerz einer zerbrechenden Beziehung, während „Cloud In The Sky“ den Blick auf die eigene Vergangenheit richtet.
„Never Can Tell“ gibt die Richtung vor
Einen ersten Eindruck vermittelt bereits die Single „Never Can Tell“. Der gitarrengetriebene und deutlich Country-beeinflusste Song beschäftigt sich mit Freundschaften, Vertrauen und der Frage, welchen Menschen man insbesondere nach wachsendem Erfolg tatsächlich vertrauen kann. Damit deutet sich bereits an, dass „Alamo“ auch für Hörer interessant werden könnte, die Jake Bugg bislang vor allem als britischen Indie- und Folk-Rock-Musiker wahrgenommen haben.
Für April 2027 hat Jake Bugg zudem eine Solo-Acoustic-Tour angekündigt. Dabei stehen auch drei Deutschlandtermine auf dem Programm: am 12. April im Gloria Theater in Köln, am 18. April im Technikum in München und am 19. April im Heimathafen in Berlin.
Trackliste „Alamo“
01. When The Night
02. Never Can Tell
03. Alamo
04. The Life
05. Trapped In A Cage
06. Ten Stories High
07. Tall Poppies
08. Drop In The Water
09. Cloud In The Sky
10. Day By Day
11. Everywhere I Go
Das Wichtigste in Kürze: Jake Bugg veröffentlicht am 13. November sein siebtes Studioalbum „Alamo“. Auf den elf neuen Songs kehrt der Brite stärker zu Folk und Roots zurück und verbindet diese Einflüsse mit Country-Arrangements. Mit „Never Can Tell“ gibt es bereits einen ersten Vorgeschmack.


