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Grand Ole Opry: Wiedereröffnung mit grossem Staraufgebot

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Im Mai 2010 wurde Nashville von einer grossen Flut heimgesucht. Stark betroffen davon war auch der Dom der Country Music, die Grand Ole Opry. Über Monate wurde sie renoviert und erneuert. Insbesondere der hölzerne Bühnenkreis, der noch aus dem Ryman, dem Ursitz der Radio-Show stammt, wurde stark beschädigt. Doch „The show must go on“ und die Konzerte fanden in mehreren Ausweichquartieren in Nashville statt.

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Am 28. September war es dann soweit. Die grosse Wiedereröffnug des Grand Ole Opry-Hauses stand an und viele, viele Stars kamen, um dies gemeinsam zu feiern. Das Staraufgebot reichte von Altvorderen wie Little Jimmie Dickens, Del McCoury, Charlie Daniels und den Riders in the Sky bis zu den akutellen Top-Acts wie Josh Turner, Keith Urban, Martina McBride, Trace Adkins, Blake Shelton, Brad Paisley und Dierks Bentley. Angeführt wurde das Ganze vom Spiritus Rector der Country-Gemeinde, Marty Stuart.

Der grosse Gänsehaut-Moment bereits zu Beginn: Alle Künstler starten die Show gemeinsam mit „Will The Circle Be Unbroken“. Natürlich an diesem Abend auch eine Reminiszens an die „unzerstörbare“ Grand Ole Opry. Das Programm danach ist packend und stellenweise absolut mitreissend. Die Amerikaner verstehen sich einfach aufs Showgeschäft. Kraftvolle Auftritte von Blake Shelton oder Trace Adkins, faszinierende Duette von Connie Smith und Martina McBride oder Josh Turner und Lori Morgan, dazu ruhige und bewegende Vorträge wie der von Brad Paisley und humorvolle Acts wie die Cowboy-Legenden Riders in the Sky. Absoluter Wahnsinn: Charlie Daniels und Montgomery Gentry bringen den Saal zum Toben. Und besonders bewegend: Blake Shelton erfährt auf der Bühne von seiner Berufung als Opry-Mitglied.

Die Show endet in einer grossen Jam-Session mit Marty Stuart, Ricky Skaggs, Keith Urban, Brad Paisley und Steve Wariner. Stehende Ovationen beenden den Abend und es bleibt die Gewissheit, dass der Mythos Gran Ole Opry nicht unterzukriegen ist und sich immer wieder neu erfindet.

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Über Thomas Waldherr (823 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Bob Dylan, Country & Folk, Americana. Rezensionen, Specials.
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